Steinhuhn

Alectoris graeca

Steinhuhn auf Fels | © H.-J. Fünfstück © H.-J. Fünfstück
Steinhuhn (Alectoris graeca)

Kennzeichen
Das Steinhuhn ist bis zu 35 cm lang, 50 bis 55 cm breit, an der Oberseite und Brust blaugrau, Kehle weiß, mit schwarzem Kehl- und Stirnband, die Federn der Weichen sind gelbrotbraun und schwarz gebändert, an der Unterseite rostgelb, die Flügel schwärzlichbraun mit gelblichweißen Schäften und rostgelblich gekantet, die äußeren Steuerfedern rostrot; das Auge ist rotbraun, der Schnabel rot, der Fuß blaßrot gefärbt.

Vorkommen
Das Steinhuhn bewohnt sonnige, etwas begraste Schutthalden zwischen Holz- und  der Schneegrenze. Die Vorkommen in den Bayerischen Alpen sind bislang nicht näher bekannt. Möglicherweise brütet die Art in einem kleinen Bestand in den Allgäuer Hochalpen. 

Nahrung
Das Steinhuhn ernährt sich von pflanzlicher Nahrung und kleinen Tieren.

Fortpflanzung
Im Winter lebt das Steinhuhn in größeren Gesellschaften, im Frühjahr isolieren sich die Paare, und das Weibchen legt im Juni oder Juli in einer Mulde unter Gesträuch oder überhängendem Fels 12 bis 15 gelblichweiße, braun gestrichelte Eier, die es in 26 Tagen ausbrütet.

Bedrohung
Das Steinhuhn reagiert empfindlich gegenüber Störungen. Auch Ornithologen und Fotografen können dabei auf der Suche nach den Tieren gravierende Beeinträchtigungen der Balz, Brut und Aufzucht bewirken.

Verhalten
Das Steinhuhn ist ein sehr scheuer Bodenvogel, der geschickt und ausdauernd läuft und das gesamte Jahr über an steinigen, grasbewachsenen sonnigen Berghängen zu beobachten ist. Während des Winterhalbjahrs hält er sich in tieferen Lagen auf.

Systematik
Ordnung: Hühnervögel (Galliformes); Familie: Fasanenartige (Phasianidae); Gattung: Steinhühner; Art: Steinhuhn.

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