Aus der Geschichte des LBV

Schon über 100 Jahre erfolgreich im Arten- und Biotopschutz aktiv

1909 wurde auf Betreiben des Königlich Bayerischen Innenministers in Bamberg die "Staatlich autorisierte Vogelschutzkommission für Bayern" mit Sitz in Garmisch gegründet. Über einige Umwege entstand daraus 1938 der "Landesbund für Vogelschutz in Bayern". In den ersten Jahren seines Bestehens war der LBV ein reiner Vogelschutzverband. Doch ab 1968 wurden die Themen und Arbeitsbereiche des Verbandes breiter aufgefächert. Seit 1945 arbeitet der LBV sehr eng mit dem NABU zusammen. Seit 1999 besteht die heutige institutionalisierte strategische Zusammenarbeit. Seit den 1970er Jahren haben die Mitgliedszahlen stark zugenommen. Auch dadurch konnte der LBV immer mehr Aufgaben übernehmen, dazu zählt z.B. auch der Ankauf oder die Pacht von Flächen. 1980 ist die Zentrale des Verbands von Garmisch nach Hilpoltstein umgezogen.

Der LBV heute

Heute umfasst der LBV 80.000 Mitglieder und Förderer. Die Aktiven in den 350 Gruppen sind als Basis des Verbands praktisch flächendeckend aktiv und lokal stark verankert. Sie werden unterstützt von über 100 Mitarbeitern in der Landesgeschäftsstelle, den Bezirks-, Kreisgeschäftsstellen und Umweltstationen. Die Aufgaben sind vielfältiger denn je: politische Lobbyarbeit, angewandte Naturschutzforschung, LBV-Kindergarten, Naturschutzjugend NAJU, Quellschutz-Projekte, Artenhilfsprogramme im Auftrag des Landesamtes für Umwelt (LfU), EU LIFE-Projekte, vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderte Großvorhaben.

Die Gesamteinnahmen des LBV liegen heute bei knapp 7 Mio. Euro jährlich. 50 % davon kommen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, 15 % aus dem Verkauf von Naturschutzprodukten und Sponsoring und weitere 30 % aus Projektzuschüssen. Weit über die Hälfte der Ausgaben fliessen direkt in Naturschutzprojekte, Flächenankäufe und –pflege, ein weiterer großer Teil in die Umweltbildung.

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