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Wiedehopf | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Lebensraum Streuobstwiese

Eine menschengemachte Kulturlandschaften mit großer Artenvielfalt

Streuobstbestände sind menschengemachte Kulturlandschaften, eine Form des Obstanbaus, die auf eine Mehrfachnutzung angelegt ist. Das bedeutet, auf derselben Fläche wird Obst angebaut und gleichzeitig Grünlandbewirtschaftung, Ackerbau oder Gartenbau betrieben. Streuobstwiesen sind die bekannteste Form des Streuobstanbaus, wobei die Wiese gemäht oder beweidet werden kann. Bei extensiver Nutzung entsteht dort artenreiches Grünland, das einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren Lebensraum bietet.

Auf Streuobstwiesen sind unterschiedliche Obstarten wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen und Walnüsse zu finden. Zudem zeichnen sie sich durch eine hohe Sortenvielfalt aus. Das Obst wächst meistens auf hochstämmigen Bäumen unterschiedlichen Alters, die verstreut mit großen Abständen in der Landschaft stehen. Durch Verzicht auf synthetische Behandlungsmittel wie Pestizide und Dünger werden diese artenreichen Lebensräume geschaffen.

Thema Streuobstwiese:

Artenvielfalt auf der Streuobstwiese

© Markus Gläßel

Streuobstwiesen sind ein altes Kulturgut. Mit dem Aufschwung der industriellen Obsterzeugung haben Streuobstwiesen jedoch an Bedeutung verloren. Dabei zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas, die viele seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten beherbergen.

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Bewirtschaftung und Gefährdung von Streuobstwiesen

Streuobstwiesen zeichnen sich vor allem durch ihre umweltverträgliche Bewirtschaftungsmethode ohne Anwendung synthetischer Behandlungsmittel wie Pestizide und Dünger aus.  

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Jetzt bestellen: Poster-Ausstellung Streuobst

Die LBV-Poster-Ausstellung zum Thema Streuobst bietet neben vielen Informationen auch Vorschläge wie jede und jeder aktiv werden kann. Sie vermittelt Wissen zum Lebensraum Streuobstwiese und den heimischen Tier- und Pflanzenarten, die dort zu finden sind.

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Der Bayerische Streuobstpakt

Der Bayerische Streuobstpakt soll den Erhalt, die Pflege und die Anlage der Streuobstbestände in Bayern sichern. Bayern trägt beim Erhalt dieses Kulturguts eine besondere Verantwortung.

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LBV-Aktivitäten

Der LBV setzt sich aktiv für eine erfolgreiche Umsetzung des Streuobstpaktes ein. Hier stellen wir unsere Projekte Schlaraffenburger Streuobstprojekt, BayernNetzNatur-Projekt "Streuobstwiesen" und die Projekte unserer Kreisgruppen Coburg, Main Spessart und Trauenstein vor.

 

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Lebensraum für Fledermäuse

© Ralph Sturm

Streuobstwiesen sind für Fledermäuse ein hochdiverser Lebensraum. 

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FAQ Streuobstwiesen

Antworten auf die häufigsten Fragen zu Streuobstwiesen kurz zusammengefasst.

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Nachrichten zum Thema Streuobstwiesen in Bayern

In der Weihnachtszeit sind sie beliebte Deko: Misteln. Die kugelig wachsenden Pflanzen werden gern über Türrahmen gehängt – nach altem Brauch soll ein Kuss unter dem Mistelzweig für Liebesglück sorgen. Die Laubholz-Mistel hat allerdings wenig Romantisches an sich. Deutschlandweit ist sie stark auf dem Vormarsch, für Obstbäume wird sie zunehmend zur Gefahr – vor allem mit Blick auf Streuobstwiesen.

Am 18. Oktober wurde im vergangenen Jahr der Bayerische Streuobstpakt von der Bayerischen Staatsregierung und mehreren Verbänden aus Naturschutz, Landwirtschaft und Wirtschaft unterzeichnet. Aus diesem Anlass ziehen der bayerische Naturschutzverband LBV und der Bund deutscher Baumschulen, Landesverband Bayern e. V. (BdB Bayern) gemeinsam Bilanz.

Äpfel, Birnen und Quitten: im Herbst ist Erntezeit auf der Streuobstwiese. Der bayerische Naturschutzverband LBV und die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) haben gemeinsam auf dem Bio-Streuobsthof Stöckl in Niederbayern auf die Bedeutung von Bio-Streuobst aufmerksam gemacht.

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