Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule

Eine Auszeichnung für Nachhaltigkeits-Engagement von Schulen

"Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist Teil des weltweiten Eco-School-Netzwerkes. Auf dieser Seite werden alle Informationen dargestellt, die für bayerische Schulen relevant sind.

„Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Es ist ein Programm für die Schulentwicklung, das systematisch möglich macht, die gesamte Schule im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung voranzubringen. 

Für eine Auszeichnung müssen Schulen zwei Handlungsfelder zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dabei sollen dauerhafte Verhaltensänderungen in der Schulgemeinschaft erreicht und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umgesetzt werden. Partizipation von Schüler*innen steht dabei im Fokus. Nachhaltigkeit und insbesondere Maßnahmen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen sollen zunehmend im Schulleben verankert werden. Viele Schulen in Bayern sind schon seit über 15 Jahren dabei und nutzen die Auszeichnung als Impuls für eine beständige Verbesserung der Schulumwelt. Die Auszeichnung ist ein Angebot für Einsteiger und Fortgeschrittene, sie erfolgt in drei Qualitätsstufen.

Die hohe Qualität des bayerischen Umweltschule-Konzepts wurde von der UNESCO bestätigt. Das "Bayerische Netzwerk Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist "Ausgezeichnetes Netzwerk des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Alle weiteren Infos zu den geforderten Schulaktivitäten, zu den Auszeichnungskriterien etc. sind dem allgemeinen Info-Flyer und den jährlich neu erscheinenden Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Beide Dokumente stehen auf dieser Seite zur Ansicht und zum Download bereit. 

Aktuelles

Verlängerung der Abgabefrist der Dokumentationsbögen

31.05.2020 - Der Dokumentationsbogen kann in diesem Schuljahr bis zum 24.07.2020 eingereicht werden. Die angepassten Auszeichnungskriterien wurden allen teilnehmenden Schulen per E-Mail zugeschickt. 

Die Anmeldung für das Schuljahr 2020/2021 startet nach den Sommerferien. Die Jahresthemen werden im Laufe des Juni hier auf der Seite veröffentlicht.

Schulen, die Fragen zur Auszeichnung "Umweltschule" haben, können sich jederzeit mit der Landeskoordination in Verbindung setzen, E-Mail umweltschule[at]lbv.de. Gerne besuchen wir Sie auch z. B. im Rahmen von Dienstbesprechungen der Umweltbeauftragten. 

Neue Podcast-Reihe "Pfiffer" für (Grund-)Schüler*innen

14.05.2020 - Als kleine Anregung haben wir eine Podcast-Reihe zum Thema Wildkräuter zusammen gestellt. Der Podcast richtet sich direkt an die (Grund-)Schüler*innen. In vier Folgen lernen die Schüler*innen wie man selbst Spitzwegerichsalbe, Gierschlimonade, Salbeilollys und Wildkräuterbutter zubereiten kann. Die Podcast-Audios können Sie direkt an Ihre Schüler*innen verschicken, so dass diese die Aktionen zusammen mit ihren Eltern durchführen können. Je nachdem wie viel die Schüler*innen bereits zum Thema Wildkräuter wissen oder im Unterricht gehört haben, ist es sehr wichtig, dass Sie ihnen als Ergänzung zum Podcast die jeweilig behandelte Pflanze in Form von Bestimmungshilfen, Arbeitsblättern, Bilder etc. erklären.

Alle vier Folgen stehen weiter unten bei den "Bildungsmaterialien" zum Download bereit.

Der neue Aktionsleitfaden zum Thema "Klimawandel im Schulranzen" ist da

24.02.2020 - Passend zum Jahresthema "Maßnahmen zum Klimaschutz" haben wir einen neuen "Aktionsleitfaden für Umweltschulen" erstellt. Der Titel: "Klimawandel im Schulranzen".

Vom Schulranzen über Hefte, Federmäppchen, Pausenverpflegung bis hin zur Bekleidung werden kleine Projekt-Ideen vorgestellt. Auch gibt es Tipps, wie aus diesen Einzelmaßnahmen ein Umweltschule-Projekt entstehen kann.

Vielen Dank an alle (Umwelt-)Schulen, die Bildmaterial für diesen Aktionsleitfaden zur Verfügung gestellt haben. Ihre Bilder und Ideen machen den Aktionsleitfaden zu einem inspirierenden Dokument.

Der Aktionsleitfaden steht Ihnen weiter unten auf dieser Seite bei den "Bildungsmaterialien" zum kostenfreien Download zur Verfügung. Dort finden Sie auch den Aktionsleitfaden  "Insekten im Fokus: Wir schaffen Lebensräume".

Allgemeiner Info-Flyer

Info-Flyer Umweltschule (PDF)

Ausschreibungsunterlagen

Ausschreibung Schuljahr 2019/2020 (PDF)

Karte mit allen Umweltschulen

Umweltschule-Karte
Anklicken und hineinzoomen

Bildungsmaterialien für Umweltschulen

Aktionsleitfäden für Umweltschulen

Insekten im Fokus: Wir schaffen Lebensräume

02.04.2019 - Passend zum Jahresthema "Insekten im Fokus: Wir schaffen Lebensräume" haben wir für Sie einen Aktionsleitfaden erstellt, in dem wir einfache Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Insekten vorstellen.

In den Kapiteln "Lebensräume schaffen" und "Nisthilfen bauen" werden konkrete Maßnahmen praxisnah beschrieben. Im Kapitel "Insektenschutz mal anders" werden Ideen vorgestellt, wie Sie die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigen und in diesem Handlungsfeld die Kriterien zur Auszeichnung als Umweltschule erfüllen können. Nutzen Sie den Ideenreichtum Ihrer Schülerinnen und Schüler und starten Sie partizipativ angelegte Projekte zum Insektenschutz! Viel Freude und Erfolg wünscht Ihnen das Umweltschule-Team. 

Aktionsleitfaden "Insekten im Fokus: Wir schaffen Lebensräume" (PDF)

Maßnahmen zum Klimaschutz: Klimawandel im Schulranzen

24.02.2020 - Passend zum Jahresthema "Maßnahmen zum Klimaschutz" haben wir einen neuen "Aktionsleitfaden für Umweltschulen" erstellt. Der Titel: "Klimawandel im Schulranzen". Der Aktionsleitfaden steht Ihnen zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Vom Schulranzen über Hefte, Federmäppchen, Pausenverpflegung bis hin zur Bekleidung werden kleine Projekt-Ideen vorgestellt. Auch gibt es Tipps, wie aus diesen Einzelmaßnahmen ein Umweltschule-Projekt entstehen kann.

Vielen Dank an alle (Umwelt-)Schulen, die Bildmaterial für diesen Aktionsleitfaden zur Verfügung gestellt haben. Ihre Bilder und Ideen machen den Aktionsleitfaden zu einem inspirierenden Dokument.

Zum Aktionsleitfaden:
Aktionsleitfaden "Maßnahmen zum Klimaschutz - Klimawandel im Schulranzen" (PDF)

Podcast "Pfiffer" für (Grund-)Schüler*innen

Podcast für Schüler*innen

14.05.2020 - Als kleine Anregung haben wir eine Podcast-Reihe zum Thema Wildkräuter zusammen gestellt. Der Podcast richtet sich direkt an die (Grund-)Schüler*innen. In vier Folgen lernen die Schüler*innen wie man selbst Spitzwegerichsalbe, Gierschlimonade, Salbeilollys und Wildkräuterbutter zubereiten kann. Die Podcast-Audios können Sie direkt an Ihre Schüler*innen verschicken, so dass diese die Aktionen zusammen mit ihren Eltern durchführen können. Je nachdem wie viel die Schüler*innen bereits zum Thema Wildkräuter wissen oder im Unterricht gehört haben, ist es sehr wichtig, dass Sie ihnen als Ergänzung zum Podcast die jeweilig behandelte Pflanze in Form von Bestimmungshilfen, Arbeitsblättern, Bilder etc. erklären. Bilder finden Sie z. B. >>>hier.

Anleitung für Lehrkräfte (PDF)

Pfiffer 1 - Juckt mich nicht: Spitzwegerichsalbe

Pfiffer 2 - Köstlich und gesund: Gierschlimonade

Pfiffer 3 - Süß und lecker: Salbeilollys

Pfiffer 4 - Shake it: Wildkräuterbutter

Ideen für Homeschooling

Sondernewsletter aus der Corona-Zeit 2020

Die drei Sondernewsletter sind in der Corona-Zeit von März bis Mai 2020 entstanden. Aufgrund der Schulschließungen konnten keine Umweltschule-Aktivitäten durchgeführt werden. In den Newslettern sind ein paar Ideen für die Umsetzung im Homeschooling zusammengestellt. Im Schuljahr 2019/20 wurden die Auszeichnungskriterien so angepasst, dass auch eine Bewerbung mit reinen Homeschooling-Aktivitäten in einem Handlungsfeld möglich ist. 

Die in den Newslettern genannten Links führen aufgrund der Umwandlung in PDF-Dokumente leider nicht alle zum gewünschten Ziel. Über eine Browsersuche sollten die genannten Internetseiten jedoch auffindbar sein.

Sondernewsletter 1 (PDF)

Sondernewsletter 2 (PDF)

Sondernewsletter 3 (PDF)

Weitere Infos

Entwicklungsschritte zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulprofil

Schulen, die längerfristig ihre Qualität verbessern wollen und Bildung für nachhaltige Entwicklung als einen wesentlichen Schwerpunkt ihres Profils ansehen, schlagen wir folgende Schritte vor.

  1. Etablierung einer Arbeitsgruppe (z.B. Nachhaltigkeits-Schulkomitee) aus Vertretern möglichst vieler Gruppen der Schulgemeinschaft, z.B. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitung, Eltern, Hausmeister, Sekretariat, Kantinenpersonal. Die Arbeitsgruppe plant und evaluiert alle Aktivitäten und Maßnahmen der „Umweltschule in Europa / Internationalen Nachhaltigkeitsschule“. Dies ist der Kern eines partizipatorischen Prozesses im Unterricht und im Schulleben zur Profilbildung einer Schule.
  2. Erfassung des Ist-Zustandes (z.B. Nachhaltigkeitsbericht). Dazu gehört eine Übersicht zur Umweltsituation ebenso wie die Erfassung der Nachhaltigkeitsprozesse in der Schule einschließlich eventueller Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen und mit dem Stadtteil bzw. der Kommune im Lokale Agenda 21-Prozess.
  3. Entwurf eines „Wer-macht-was-bis-wann- Programms“ (Aktionsplan). Die Erfassung der Umwelt- und Nachhaltigkeitssituation führt zu der Formulierung von Handlungsfeldern, die bevorzugt bearbeitet werden sollen. Der Aktionsplan formuliert erreichbare Ziele, benennt Verantwortlichkeiten und setzt Indikatoren und Zeitmarken, die die Erreichung der Ziele überprüfbar machen.
  4. Überprüfung des Fortschrittes (Selbstevaluation). Dieses Verfahren begleitet den gesamten Prozess und liefert Rückmeldungen über Erfolge und Misserfolge. Die Evaluation gibt Hinweise darauf, ob der Aktionsplan realistisch ist oder geändert bzw. angepasst werden muss. Nachhaltige Entwicklung im Rahmen von Unterricht und Schulleben (Profilbildung)
  5. Nachhaltige Entwicklung im Rahmen von Unterricht und Schulleben (Profilbildung). Dabei geht es um die Umsetzung selbst gesetzter Handlungsziele im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Durchsetzung von mehr Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit an der Schule.
  6. Information und Einbeziehung außerschulischer Gruppen (Öffentlichkeitsarbeit). Das Schulleben ist Teil des Lebens im Stadtteil bzw. in der Gemeinde. Die Beteiligung außerschulischer Partner und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen sind ein wesentlicher Bestandteil und ein Qualitätskriterium für die „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“.
  7. Erarbeitung und Veröffentlichung eines Leitbildes. Hierbei handelt es sich um die Formulierung gemeinsamer Zielsetzungen für Unterricht und Schulleben sowie für die Arbeit an Vorhaben und in Projekten in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit.

(Quelle: Informationsblatt der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung zu "Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule")

Auszeichnungen des Netzwerks der bayerischen Umweltschulen

Das "Bayerische Netzwerk Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist "Ausgezeichnetes Netzwerk des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Statement der Jury zur Auszeichnung auf Stufe 3: „Das Bayerische Netzwerk „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ arbeitet kontinuierlich an der Verankerung und Weiterentwicklung von Bildung für nachhaltige Entwicklung an den teilnehmenden Schulen. Die Jury würdigt besonders den partizipativen BNE-Ansatz: Schülerinnen und Schüler werden in Projektplanung und -durchführung einbezogen und leiten Nachhaltigkeitsprojekte eigenverantwortlich.“

Zudem ist das Bayerische Netzwerk ausgezeichnet als "Projekt Nachhaltigkeit 2018".

Kooperationspartner, Förderer und internationaler Bezug

"Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist Teil des weltweiten Eco-School-Netzwerkes der Foundation for Environmental Education (F.E.E.). Weltweit beteiligen sich derzeit 67 Länder mit insgesamt ca. 51.000 Schulen.

Das deutsche Netzwerk wird seit 1994 von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) koordiniert.

In Bayern koordiniert der LBV diese Auszeichnung.

Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.
Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus ist ebenfalls Kooperationspartner.

 

gefördert durch Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Ausgezeichnete Umweltschulen

Video-Einblicke
Schuljahr 2018/2019 - 479 Schulen ausgezeichnet

Liste aller Umweltschulen 2018/2019 (pdf)

 

Einblicke in Aktivitäten:

Umweltschule_Unterfranken_2018/19 (pdf)

Umweltschule_Oberfranken_2018/19 (pdf)

Umweltschule_Mittelfranken_2018/19 (pdf)

Umweltschule_Oberpfalz_2018/19 (pdf)

Umweltschule_Niederbayern_2018/19 (pdf)

Umweltschule_Oberbayern_2018/19 (pdf)

Umweltschule_Schwaben_2018/19 (pdf)

 

Zur Inspiration - Filme, die im Rahmen der Projekte entstanden sind:

Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Tölz: Anti-Plastik-Song

Werner-von-Siemens-Grundschule Augsburg: Papierwende (mit freundlicher Unterstützung der Medienstelle der Stadt Augsburg)

 

 

Foto der Auszeichnungsveranstaltung in Eggolsheim (Quelle StMUV)

Schuljahr 2017/2018 - 375 Schulen ausgezeichnet
Schuljahr 2016/2017 - 348 Schulen ausgezeichnet

348 Umweltschulen ausgezeichnet
In drei Auszeichnungsveranstaltungen wurden die Umweltschulen 2016/2017 geehrt. Die Überreichung der Urkunden und Fahnen fand durch die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf bzw. durch den Amtschef des Umweltministeriums Dr. Christian Barth statt. Für Umweltministerin Ulrike Scharf bzw. den Amtschef Dr. Christian Barth sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz im Schulalltag leisten. Zudem tragen Umweltschulen durch ihr Engagement dazu bei, einen nachhaltigen, generationengerechten Lebensstil zu entwickeln.

Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule
Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Wie Nachhaltigkeit darüber hinaus im Schulleben verankert ist, wird ebenfalls dokumentiert. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

Schon wieder neuer Rekord
348 bayerische Schulen erhielten in diesem Jahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“. Das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr (320 Schulen). Für Birgit Feldmann, die Landeskoordinatorin im LBV, ist dabei besonders erwähnenswert, dass alle bayerischen Schularten bei dieser Auszeichnung vertreten sind. Ganz gleich ob Grundschulen, Förderschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen, Wirtschaftsschulen oder private Schulen – in jedem Bereich lässt sich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung realisieren.

Breite Themenpalette
Auch die Bandbreite der gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und Fantasie sich die bayerischen Schulen diesem Bereich widmeten: Ob bei der Förderung der biologischen Vielfalt im Schulgarten, beim verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, bei Projekten im Themenbereich „Global denken – lokal handeln“ oder im Rahmen von Aktivitäten zum Thema „Leben im Jahr 2030“ – überall waren die Schülerinnen und Schüler in die Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben, wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben und die Umwelt auswirkt. Einig waren sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind.

Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ wird jeweils für ein Schuljahr vergeben. Viele Schulen sind schon über 10 Jahre dabei, um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit konsequent ins Schulprofil einzubauen.

Schuljahr 2015/2016 - 320 Schulen ausgezeichnet
Schuljahr 2014/2015 - 275 Schulen ausgezeichnet
Auszeichnung von Umweltschulen mit Ulrike Scharf |  © StMUV © StMUV

In drei Auszeichnungsveranstaltungen überreichte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf den erfolgreichen Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2014/15“.

Für Umweltministerin Ulrike Scharf sind die durchgeführten Projekte in mehrfacher Hinsicht wichtig, da sie das persönliche Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen fördern sowie einen Beitrag zur umweltverträglichen Gestaltung des Schulalltags leisten. Zudem helfen sie, Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung durch aktives Handeln zu erlernen und einen nachhaltigen Lebensstil zu entwickeln.

Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule

Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Die Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des Landesbundes für Vogelschutz als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.
Neuer Rekord

275 bayerische Schulen werden in diesem Jahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr (234 Schulen). Für die Landeskoordination im LBV ist dabei besonders erwähnenswert, dass alle bayerischen Schularten bei dieser Auszeichnung vertreten sind. Ganz gleich ob Grundschulen, Förderschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen, Wirtschaftsschulen oder private Schulen – in jedem Bereich lässt sich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung realisieren.

Breite Themenpalette

Auch die Bandbreite der gewählten Themen zeigt, mit welcher Kreativität und Fantasie sich die bayerischen Schulen diesem Bereich widmeten: Ob beim Schutz der Biodiversität, dem Natur erleben im Schulumfeld, bei nachhaltiger Mobilität sowie nachhaltigem Konsum oder beim Generationen verbindenden Lernen – überall waren die Schülerinnen und Schüler in die Projektentwicklung und -umsetzung mit einbezogen und konnten so hautnah erleben, wie sich ihr Beitrag positiv auf das Schulleben auswirkt. Einig waren sich alle Beteiligten, dass sich durch diese Projektarbeit viele Kompetenzen und Werthaltungen fördern lassen, die auch weit über den Schulalltag hinaus wichtig sind.

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