LBV-Presseservice

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LBV zu Naturschutz und Umweltthemen. Der LBV äußert sich in Pressemeldungen zu wichtigen Themen aus Naturschutz, Vogelschutz, Landwirtschaft, Klimaschutz, Entwicklung und Planung.

Zeitungen in schwarz weiß | © Flickr/ Jon S. © Flickr/ Jon S.

 

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Markus Erlwein, Pressesprecher, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 80, Mobil: 0172/6873773 E-Mail: .

Sonja Dölfel, Referentin Presse, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 84, E-Mail: .

Weitere Ansprechpartner finden Sie in der jeweiligen Pressemeldung.

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Pressemeldungen 2019

Haussperling mit Nistmaterial im Schnabel sitzt auf einer Dachrinne | © Manfred Schmidl © Manfred Schmidl

Weltspatzentag am 20.03.19

Es gibt immer weniger Platz für den Spatz und der bayerische Charaktervogel ist bedroht. Zum Weltspatzentag am 20. März will der LBV deshalb besonders darauf aufmerksam machen, dass das fröhliche Spatzentschilpen in vielen bayerischen Städten am Verstummen ist.

Bunte Blumenwiese im Ackerland ist, man sieht rechts einen Feldweg, auf der anderen Seite genutztes Ackerland | © Werner Kuhn © Werner Kuhn

Blühstreifen ja, aber richtig

Seit dem überwältigenden Erfolg des „Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“, für das über 1,7 Millionen Wahlberechtigte im Freistaat unterschrieben haben, werden seit Anfang Februar bayernweit Angebote von Landwirten zu Blühpatenschaften für Bürger beworben. Die Patenschaftsangebote sind gut gemeint aber fraglich für den Artenschutz – LBV fordert Einhaltung fachlicher und finanzieller Kriterien.

Eisvogel sitzt auf einem Ast, darunter steht #PROTECTWATER in großen Lettern | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

375.386 Menschen fordern starkes EU-Recht für sauberes Wasser

In einem Bündnis haben zahlreiche europäische Umwelt- und Naturschutzverbände in den letzten Monaten für eine breite Beteiligung an einer öffentlichen EU-Konsultation zur Bewertung des geltenden EU-Wasserrechts geworben.

Ein Wolf liegt auf Waldboden, den Kopf hat er in die Höhe gestreckt | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Aktionsplan Wolf veröffentlicht

Der heute veröffentlichte „Bayerische Aktionsplan Wolf“ ist aus unserer Sicht eher ein Wolfsabwehr- und -vergrämungsplan als ein praxisorientierter Umgang mit dem nach Bayern zurückkehrenden Beutegreifer. Der Aktionsplan Wolf beinhaltet deutlich zu wenige konkrete Empfehlungen und Optionen für Tierhalter zur Prävention, zu Abläufen im Schadensfall und zum Prozedere bei der Entnahme von Wölfen.

Star sitzt auf einem Nistkasten und hat eine Blume im Schnabel | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Jetzt schnell noch Nistkästen aufhängen

Die Tage werden wieder länger und vielerorts ist das Gezwitscher morgens nicht mehr zu überhören: Mit lautem Gesang haben die Singvögel ihre alljährliche Balz angestimmt. Und damit beginnt auch die Suche nach einem geeigneten Nistplatz für die kommende Brutsaison. Auf ihrer Suche nach einer passenden Bleibe haben viele Vögel zunehmend mit Wohnungsnot zu kämpfen, denn natürliche Brutplätze sind rar.

Junger Luchs schleicht durch den dichten Wald | © Henning Werth © Henning Werth

Luchstötungen: Fall Leo+Leonie strafrechtlich abgeschlossen

Naturschützer anerkennen erfolgreiche Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft und begrüßen Anklage gegen tatverdächtigen Jäger. 2015 entdeckte ein Mitarbeiter des Luchsprojektes  im Bayerischen Wald vier abgetrennte Luchspfoten in der Nähe von Fotofallen.

Steht Artenschutzzentrum auf der Kippe?

In seiner ersten Regierungserklärung hatte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Frühjahr 2018 ein Leuchtturmprojekt im Naturschutz angekündigt: In Augsburg sollte ein hochwertiges Artenschutzzentrum entstehen.

Zwei Weißstörche im Horst, der gerade von ihnen gebaut wird | © Hans-Peter Schönecker © Hans-Peter Schönecker

Störche noch keine Frühlingsboten

Es klappert wieder von den Dächern: In rund 20 Orten sind die ersten Weißstörche zurückgekehrt. Dieses Klappern zeigt den Besitzanspruch am Nest an und soll Partner anlocken. Allerdings handelt es sich um vorzeitig zurückgekehrte Störche, die wahrscheinlich nur in Spanien überwintert haben.

Haussperlinge bei der Paarung auf einem Ast | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Zum Valentinstag: Vögel und die Liebe

Die Vogelwelt ist ebenso bunt wie die Liebesgewohnheiten ihrer Bewohner. Tatsächlich sind die meisten Vögel ihrem Partner treu und leben biologisch gesehen monogam. Doch genau genommen gehen die meisten nur eine monogame Partnerschaft auf Zeit ein, für einige Jahre oder sogar nur für eine Brutsaison.

Man blickt vom Boden in den Himmel durch die Baumkronen der Nadelbäume hindurch | © Claudia Becher © Claudia Becher

LBV fordert mehr Mittel für Naturschutz

Das Ergebnis der Landtagswahl 2018 und der Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ spiegeln den Wunsch der Bevölkerung Bayerns nach mehr Naturschutz im Freistaat wider. Daher erwartet der LBV bei der heutigen Beratung über den Doppelhaushalt 2019/2020 ein deutliches Signal der bayerischen Staatsregierung für mehr Naturschutz.

Waldkauzpaar im Wald. Einer sitzt in einer Baumhöhle, der andere davor auf einem Ast | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Eulen und Co. auf Brautschau

Mit den ersten Sonnenstrahlen des Jahres erwachen bei den ersten Vögeln schon Frühlingsgefühle: die Balz von Eulen und Greifvögeln hat begonnen. Besonders am Abend können Spaziergänger in diesen Wochen die Rufe der heimischen Eulen hören und erleben. Zurzeit ist besonders der Waldkauz aktiv.

Toter Seeadler auf Strommast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Noch immer unnötiges Vogelsterben an gefährlichen Strommasten

Zusammen mit dem NABU und der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE e. V.) fordern wir die Umweltministerien der Bundesländer auf, gegenüber den Netzbetreibern durchzusetzen, eine ordnungsgemäße und flächendeckende Sicherung aller vogelgefährlichen Mittelspannungsmasten nach aktuellem Stand der Technik durchzuführen. 

Große Hufeisennase hängt von einer felsigen Decke herab | © Rudi Leitl © Rudi Leitl

„Fledermaushaus Hohenburg - Große Hufeisennase in der Oberpfalz“ ausgezeichnet

Das „Fledermaushaus Hohenburg“ und das Life+-Projekt „Große Hufeisennase in der Oberpfalz“ werden gemeinsam als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Getragen wird das Projekt vom LBV und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), vertreten durch den Bundesforstbetrieb Hohenfels, in enger Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach (LPV A.S. e.V.).

Haussperling sitzt auf einem dünnen, schneebedeckten Ast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Endergebnis Stunde der Wintervögel 2019 in Bayern: Haussperling erobert Platz 1

Zum ersten Mal seit sieben Jahren landete der Spatz (Haussperling) im Freistaat wieder auf Platz 1 bei der 14. „Stunde der Wintervögel“ von LBV und NABU. Insgesamt haben rund 30.500 bayerische Teilnehmer über 827.600 Vögel bei der Mitmachaktion gemeldet Als besonderer Wintergast besuchte der Erlenzeisig Bayern in großer Anzahl und überraschte viele Gartenbesitzer. 

Weißstorch umgeben von einem Hauch Schnee. Er steht auf einem Bein. | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Bayerische Störche im Schnee

Seit Jahren beobachtet der LBV, dass die Zahl der in Bayern überwinternden Weißstörche zunimmt. Im Schnee stehende Störche irritieren immer wieder verdutzte Anwohner. Kälte und Schnee machen den Großvögeln aber kaum etwas aus, da sie die Wärme viel besser speichern können als zum Beispiel kleine Singvögel wie Meisen. Verschlechtert sich das Wetter oder finden die Störche keine Nahrung mehr, weichen sie in einer Winterflucht unterschiedlich weit Richtung Süden aus. Wer einen überwinternden Storch sieht, kann diesen dem LBV melden. Derzeit verbringen rund 300 Weißstörche den Winter im Freistaat.

Ein Wolf steht im Schnee, es schneit | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Erster Wolf in Bayern von Zug überfahren

Wölfe nehmen Fahrzeuge nicht als Gefahr oder Bedrohung war. Dies wurde nun auch einem kürzlich im nördlichen Landkreis Regensburg gefundenen Wolf zum Verhängnis. Nach ersten Untersuchungen des bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) handelt es sich bei dem Totfund an einer Bahnstrecke um einen Wildunfall.

Ein Erlenzeisig scheint im Flug einen Feldsperling anzugreifen, der auf einem Ast sitzt | © Carl-Peter Herbolzheimer © Carl-Peter Herbolzheimer

Zwischenbilanz Stunde der Wintervögel 2019 in Bayern

Der kurzfristige Wintereinbruch im Freistaat hat in den vergangenen Tagen viele Vögel auf der Suche nach Futter in die bayerischen Gärten gebracht. Nach einer ersten Zwischenbilanz liefern sich derzeit Haussperling, Feldsperling und Kohlmeise ein knappes Rennen um den Spitzenplatz. Auffällig ist ein starker Einflug von Erlenzeisigen.

Ein Rotkehlchen sitzt auf einem verschneiten Baumstumpf | © Frank Derer © Frank Derer

Keine Vögel im Garten?

Wer sich fürs neue Jahr vorgenommen hat, etwas für den Naturschutz zu tun, kann den Vorsatz kommendes Wochenende in die Tat umsetzen: vom 4. bis 6. Januar findet die „Stunde der Wintervögel“ in Bayern bereits zum 14. Mal statt. Zusammen mit unserem bundesweiter Partner NABU hoffen wir auf möglichst viele Teilnehmer bei der Vogelzählung.

Markus Erlwein

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Markus Erlwein

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