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Norbert Schäffer mit BR-Journalistin

LBV-Presseservice

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LBV zu Naturschutz und Umweltthemen. Der LBV äußert sich in Pressemeldungen zu wichtigen Themen aus Naturschutz, Vogelschutz, Landwirtschaft, Klimaschutz, Entwicklung und Planung.

Ihr Kontakt zur LBV-Pressestelle:  

Ihre Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der LBV-Landesgeschäftsstelle:

Markus Erlwein, Pressesprecher, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 80, Mobil: 0172/6873773 E-Mail: .

Stefanie Bernhardt, Referentin Presse, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 84, E-Mail:  [Elternzeitvertretung von Sonja Dölfel]

Weitere Ansprechpartner finden Sie in der jeweiligen Pressemeldung.

Vielen Dank!

Wichtiger Hinweis zur Bildnutzung!

Bitte geben Sie den im Dateinamen angegebenen Bildautor an. Verwenden Sie das Bildmaterial nur für den Zweck dieser Pressemeldung. Die Bilder dürfen nicht in Archiven verwendet werden. Sollte bei einer Verwendung der Name des Bildautoren nicht angegeben sein, behalten wir uns vor, Ihnen das Bildhonorar in Rechnung zu stellen.

Die Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Carola Bria: Tel: 09174 / 4775 - 74 37 oder E-Mail: . Für weitere Verwendung wenden Sich bitte an unseren Naturfotoservice.

Pressemeldungen 2021

Ackerhummel | © Dieter Müller © Dieter Müller

Die Ackerhummel summt wieder auf dem ersten Platz

Mehr als 3.000 Sichtungen von Insekten wurden dem bayerischen Naturschutzverband LBV im zweiten Zählzeitraum des Insektensommers gemeldet. Neben der Ackerhummel als klare Siegerin schafften es zwei Schmetterlingsarten sowie Wild- und Honigbiene auf die ersten fünf Plätze.

LBV und NAJU rufen ihre 101.000 Unterstützer*innen zum globalen Klimastreik auf

Für den 24. September ruft die Fridays-for-Future-Bewegung zum nächsten globalen Klimastreik auf. Zwei Tage vor der Bundestagswahl soll der Protest, Klimagerechtigkeit zum wahlentscheidenden Thema machen. Mit dem Aufruf „Höchste Zeit zu handeln: Wir wählen Klima!“ unterstützt der bayerische Naturschutzverband LBV und seine Jugendorganisation NAJU zusammen mit einem breiten Bündnis aus zahlreichen Organisationen, Verbänden und Initiativen den achten Klimastreik.

Naturschwärmer im September Selbstversorgung

Wie von Oma: Selbstversorgung und nachhaltig Gärtnern

Die Erntezeit ist in Bayern angebrochen. Der regenreichen Sommer beschert dem Freistaat dieses Jahr eine üppige Ernte an Zucchini, Kürbis und Wurzelgemüse. Auch Äpfel, Zwetschen und Pflaumen sind auf den Streuobstwiesen reif. Doch wohin mit den vielen Obst und Gemüse aus dem Garten?

Naturschutz und Rohstoffindustrie in Neumarkt gemeinsam für den Schutz seltener Amphibien

Der LBV hat nun auch die ersten Kooperationsverträge mit Rohstoffgewinnungsunternehmen zum Schutz von bedrohten Amphibien im Landkreis Neumarkt abgeschlossen. Alle Beteiligten unterzeichneten heute vor Ort gemeinsam die Verträge in den Steinbrüchen. Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen dem LBV, den Abbauunternehmen, der unteren Naturschutzbehörde Neumarkt und der höheren Naturschutzbehörde in der Oberpfalz nehmen nun zwei Neumarkter Unternehmen an einem bayernweiten Projekt zum Schutz von bedrohten Amphibienarten in Rohstoffgewinnungsstätten teil.

Hui und Pfui bei Oberpfälzer Ausgleichsflächen

Wie Nahe Licht und Schatten bei der Umsetzung von gesetzlichen Ausgleichsflächen in Bayern zusammenliegen, zeigen vier Paradebeispiele aus zwei Landkreisen in der Oberpfalz. So hat der bayerische Naturschutzverband LBV im Rahmen seines Projekts „Ausgleichs- und Ersatzflächen“ sowohl im Landkreis Amberg-Sulzbach als auch im Landkreis Neumarkt i.d.Opf. Umsetzungen entdeckt, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Lichtverschmutzung | © Dr. Olaf Broders © Dr. Olaf Broders

Licht aus für mehr Artenschutz in der Nacht

Straßenbeleuchtung, Gebäudestrahler und Werbetafeln: die Nacht wird immer heller. Die viel zu intensive Nachtbeleuchtung hat bedrohliche Folgen für Insekten. Um darauf aufmerksam zu machen, unterstützt der bayerische Naturschutzverband LBV die Aktion Earth Night der „Paten der Nacht“.

Gipfel der Zugspitze | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Breites Bündnis legt Forderungskatalog für effektiven und raschen Klimaschutz in Bayern vor

Um auf die Dringlichkeit der Klimakrise erneut und mit Nachdruck hinzuweisen, hat sich ein breites Bündnis aus Organisationen, Verbänden, Parteien und Vereinen zusammengefunden und zusammen mit Unterstützern zehn Forderungen für einen effektiven Klimaschutz im Freistaat vorgelegt. Für ein zukunftsfähiges Bayern fordern sie darin die bayerische Staatsregierung und den bayerischen Landtag auf, endlich zu handeln.

Rotkehlchen | © Erich Obster © Erich Obster

Weniger Vogelgesang in Bayerns Gärten?

Es ist ruhig geworden in den bayerischen Gärten, denn die Vögel zwitschern nicht mehr so viel wie noch im Frühsommer. Den bayerischen Naturschutzverband LBV erreichen aktuell viele Nachfragen von Gartenbesitzer*innen, warum zurzeit so wenige Vögel zu sehen sind. „Der nachlassende Vogelgesang ist kein Grund zur Sorge“, meint der LBV-Biologe Simon Niederbacher.

Ammergebirge mit Fichtenwald | © Dr. Olaf Broders © Dr. Olaf Broders

LBV zur Bundestagswahl: deutlich größere Anstrengungen im Arten- und Klimaschutz nötig

Einen Monat vor der Bundestagswahl am 26. September fordert der Naturschutzverband LBV von den zukünftigen Mandatsträger*innen einen konsequenten Einsatz für den Arten- und Klimaschutzschutz. Mit insgesamt zehn Forderungen wendet sich der LBV an die Politik. „In der neuen Legislaturperiode muss die Hängepartie beim Arten- und Klimaschutz endlich ein Ende haben. Die Herausforderungen werden von Jahr zu Jahr größer und müssen endlich angegangen werden“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Tagpfauenauge | © Franziska Wenger © Franziska Wenger

So kehrt die Artenvielfalt in die Agrarlandschaft zurück

Ein Jahr nach dem Beginn des Modellprojekts „Biodiversität in der Agrarlandschaft – Modellhafte Anlage und Pflege von Blühflächen und Brachen zur Erhöhung der Biodiversität in bayerischen Ackerlandschaften“ zieht der bayerische Naturschutzverband LBV eine erste Bilanz. Ziel des Projekts ist es, klare und praktische Handlungsempfehlungen auszuarbeiten, unter welchen Bedingungen Blühflächen und Brachen ihre größte Wirkung zur Förderung der Biodiversität entfalten.

Gelbbauchunke | ©  Stefan Masur © Stefan Masur

Naturschutz und Rohstoffindustrie gemeinsam für den Amphibienschutz

Der LBV hat nun auch in Oberbayern den ersten Kooperationsvertrag mit einem Rohstoffgewinnungsunternehmen zum Schutz von bedrohten Amphibien abgeschlossen. Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen dem LBV, der HOFFMANN MINERAL GmbH, der unteren Naturschutzbehörde Neuburg-Schrobenhausen und der höheren Naturschutzbehörde in Oberbayern nimmt das Unternehmen nun an einem bayernweiten Projekt zum Schutz von bedrohten Amphibienarten in Rohstoffgewinnungsstätten teil.

Fliegende Zwergfledermaus | © Hartl Andreas © Hartl Andreas

Mausohren, Hufeisennasen und Abendsegler: Fledermäuse in ganz Bayern entdecken

Sie sind die wahren Herrscher der Nacht. Sie sehen mit ihren Ohren, fliegen mit ihren Händen und rasen mit bis zu 880 Herzschlägen pro Minute durch die Dunkelheit: Handflügler, so ihre Übersetzung aus dem Lateinischen, besser bekannt als Fledermäuse. Die 25. Europäische Fledermausnacht vom 28. bis 29. August 2021 lädt dazu ein, die Welt der Fledermäuse hautnah mitzuerleben und bietet die Gelegenheit, mehr über die atemberaubenden, aber leider bedrohten Flugakrobaten zu erfahren. 

Blütenvielfalt auf Ausgleichsfläche im Landkreis Main-Spessart | © Marianne Kunkel © Marianne Kunkel

Starke Fotos gesucht – Wie sehen Bayerns Ausgleichsflächen aus?

Aus ganz Bayern erreichen den LBV aktuell Fotos von Ausgleichsflächen verschiedenster Landkreise. Der Naturschutzverband will mit einem eigenen Fotowettbewerb und der Unterstützung der Bevölkerung auf die Umsetzung dieser gesetzlich geforderten Flächen aufmerksam machen.

Dr. Hermann Ulm, Thomas Thiem, Ulrike Lorenz, Rudi Leitl, Dr. Norbert Schäffer, Erbinnen des Anwesens, Jochen Uebelhoer (v.l.n.r.) | © Bayerischer Naturschutzfonds © Bayerischer Naturschutzfonds

Der Bayerische Naturschutzfonds fördert Ankauf eines Gebäudes für gefährdete Fledermausart

Ulrike Lorenz, Vorständin des Bayerischen Naturschutzfonds, hat am 05. August 2021 dem LBV-Vorsitzenden, Dr. Norbert Schäffer, in Waischenfeld einen Förderscheck für den Ankauf eines Gebäudes sowie erste Sicherungsmaßnahmen für gefährdete Fledermausarten überreicht. Ebenfalls vertreten waren die Erbengemeinschaft des sogenannten „Banzerhauses“, Bürgermeister Thomas Thiem und Mitglieder des Stadtrates sowie der 1. Vorsitzende des Naturparks Fränkische Schweiz-Frankenjura, Dr. Hermann Ulm.

Weißstorch im Nest | © Hans Schoenecker © Hans Schoenecker

Neuer Storchen-Rekord in Bayern mit über 800 Brutpaaren

In ganz Bayern lassen sich aktuell Weißstörche am Himmel beobachten. Sie sammeln sich in Trupps von bis zu 180 Störchen, wie zum Beispiel im Altmühltal. Die LBV-Horstbetreuer*innen haben mittlerweile auch die Daten zu den meisten Storchennestern im Freistaat gemeldet.

Grosse Hufeisennase | © Rudi Leitl © Rudi Leitl

Große Hufeisennasen: Erneuter Geburtsrekord bei seltener Fledermausart

Die letzte Wochenstube der Großen Hufeisennase in ganz Deutschland findet sich in der Oberpfalz. Seit der Entdeckung dieser seltenen Fledermausart im Jahr 1992 in Hohenburg im Lauterachtal schützt der LBV diese Kolonie unter anderem im Rahmen eines von der EU, dem Bayerischen Naturschutzfonds und dem Naturpark Hirschwald finanzierten Life Projekts.

Sperlingskauz | © Achim Strunz © Achim Strunz

LBV klagt gegen Mountainbike-Trailpark Kornberg

Der LBV hat Klage gegen die Baugenehmigung für den geplanten Mountainbike-Trailpark Kornberg beim Verwaltungsgericht Bayreuth eingereicht. Mitte Juli hatte das Landratsamt Wunsiedel die Baugenehmigung für den Trailpark erlassen. Der Bescheid des Landratsamtes weist nach Einschätzung des bayerischen Naturschutzverbands LBV erhebliche Verfahrensfehler und umfangreiche fachliche und inhaltliche Defizite auf.

Wespe am Marmaladenbrötchen | © Peter Bria © Peter Bria

Lästiger Besuch am Esstisch? keine Panik vor Wespen

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es in diesem Jahr wegen des kühlen und verregneten Frühlings, wie vermutet, eher weniger Wespen geben wird. Denn ab August steuern die gelb-schwarzen Insekten mit der schlanken Taille verstärkt wieder Obstkuchen und Saft an, auch Schinken und Wurst finden sie unwiderstehlich. Der Genuss von Speisen unter freiem Himmel kann für Menschen deshalb schnell unangenehm werden.

Ochsenau - Heide-Kiefern-Wald-am-Rand-der-Heidefläche | © Almut Kroehling © Almut Kroehling

Gegen die Zerstörung der Ochsenau

Fachleute, Naturschützer*innen und die Landshuter Bevölkerung kennen die Ochsenau als ein einzigartiges Naturparadies: Zahlreiche, seltenste Arten haben auf diesem fünfzig Hektar großen Kalkmagerrasen ihr letztes Refugium. Die Pläne der Stadt Landshut und des Freistaates Bayern zur Bebauung der Hälfte dieser Fläche gefährden die Artenvielfalt in diesem wichtigen Ökosystem.

Entscheidender Schritt für gefährdete Greifvögel - Bleifrei in Bayerischen Staatsforsten

Die Ankündigung von Michaela Kaniber, Forstministerin und Aufsichtsratschefin der Bayerischen Staatsforsten, dass ab dem ab 1. April 2022 auf der gesamten bayerischen Staatswaldfläche ausschließlich bleifreie Jagdmunition verwendet werden muss, begrüßen wir sehr. Wir danken Frau Kaniber für diesen entscheidenden Schritt für mehr Artenschutz auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten. Dabei wird sie ihrer Verantwortung für viele gefährdete Greifvögel und damit einer jahrelangen Kernforderung des LBV nach bleifreier Jagd gerecht.

Steinadlerweibchen mit Bleivergiftung | © Hans-Joachim Fünfstück © Hans-Joachim Fünfstück

Für Wally und Bavaria: Jagd ohne Blei

Das vom LBV initiierte Auswilderungsprojekt von Bartgeiern im Nationalpark Berchtesgaden hat bisher einen erfolgreichen Verlauf genommen. Seit ihren Jungfernflügen am 8. und 12. Juli 2021 sind die beiden Bartgeierweibchen Bavaria und Wally wieder Teil der faszinierenden Natur in den bayerischen Alpen. „Als Artenschützer freut es uns, dass das öffentliche Interesse an diesem Projekt so groß ist und die Begeisterung für diese majestätische Vogelart weiter wächst“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Ausgleichsflaeche AuFi | © Marianne Kunkel © Marianne Kunkel

Ein Meilenstein für mehr Transparenz bei Ausgleichsflächen

Seit April 2021 ruft der bayerische Naturschutzverband LBV alle dazu auf, Ausgleichsflächen in Bayern genau unter die Lupe zu nehmen. Herzstück der Aktion ist „AuFi“, eine Web-App, die auf öffentlichen Daten des Ökoflächenkatasters (ÖFK) des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) basiert.

Wally, oben, und Bavaria im Flug | © Richard Straub © Richard Straub

Wally & Bavaria erobern die Lüfte

Nach ihren erstmaligen Flügen am 08. und 12. Juli werden die beiden Bartgeier Wally und Bavaria zunehmend sicherer in ihrem neuen Element. Waren die ersten Tage nach Verlassen der Felsnische von nur wenige Sekunden dauernden Gleitflügen geprägt, lassen sich beide Geier nun vereinzelt bereits in Aufwinden hinauf in die Gipfelregionen ziehen. Die starken Regenfälle der letzten Wochen haben die beiden gut überstanden.

PM 55 Streuobstwiese | © Peter Bria © Peter Bria

Trägerkreis Volksbegehren Artenvielfalt begrüßt Ankündigung eines Streuobstpaktes

Am vergangenen Dienstag hat die Staatsregierung den „Bayerischen Streuobstpakt“ auf den Weg gebracht. Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt - „Rettet die Bienen!“ zeigt sich erfreut über die darin enthaltenen Ziele zum Erhalt und zur Erweiterung des Bayerischen Streuobstbestands.  

A-74-21_Bekassine | © Rosl Roessner © Rosl Roessner

Vorrang für den Artenschutz im Donaumoos

Angesichts des Besuchs von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Donaumoos betont der bayerische Naturschutzverband LBV, dass das geplante Wiedervernässungsprojekt zum Schutz des Niedermoores und seiner herausragenden Bedeutung als Wiesenbrüterschutzgebiet nicht durch den Bau von Photovoltaikanlagen beeinträchtigt werden darf.

Urlaub dahoam: faszinierende Ausflugsziele in Bayern

In einer Woche starten die bayerischen Schüler*innen in die Sommerferien und so beginnt für viele Familien im Freistaat die Urlaubszeit. Egal ob ans Meer oder in die Berge, Urlaub bedeutet für viele Entspannung und Zeit mit der Familie. Dafür braucht es keine Fernreisen, denn auch der „Urlaub dahoam“ hat vieles zu bieten.

A-72-21_Windkraft | © Broders Dr. Olaf © Broders Dr. Olaf

Klima- und Artenschutz nur zusammen umsetzen

Der LBV teilt die Sorge des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, dass Deutschland und Bayern vor einem epochalem Klimawandel steht. „Der LBV erwartet deshalb von der bayerischen Staatsregierung, die heute angekündigte Maßnahmen mit einem umfassenden Finanzierungs- und Zeitrahmen zu untermauern, damit auf die Ankündigungen auch verlässlich Taten folgen“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Rote Mauerbiene | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Umsetzung der Maßnahmen erneut nur durchwachsen

Zwei Jahre nach der Annahme der Gesetzesänderungen durch den Bayerischen Landtag am 17. Juli 2019 zieht der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt - „Rettet die Bienen!“ eine weitere Zwischenbilanz. Können Erfolge bei der Umsetzung der festgelegten Maßnahmen festgestellt werden oder geht die Umsetzung eher schleppend voran?

Naturnaher Garten | © Thomas Staab © Thomas Staab

Das LBV-Naturtelefon: für alle Fragen rund um Vogelfütterung, Igel und Garten

Das Interesse an Themen rund um den Naturschutz vor der eigenen Haustür steigt rasant an. Viele Menschen aus dem Freistaat melden sich täglich beim bayerischen Naturschutzverband LBV, um Antworten auf ihre Fragen zu Vögeln und der richtigen Vogelfütterung, zur Gestaltung von naturfreundlichen Gärten und zu Wildtieren, wie Igel, Fledermäuse, Insekten oder Eichhörnchen, zu erhalten.

Igel auf der Straße | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Runter vom Gas! Liebestolle Igel sind unterwegs

Auf Bayerns Straßen und in den Gärten des Freistaats herrscht derzeit Hochbetrieb: Igelmännchen sind unterwegs, um eine Partnerin zu finden. Dabei wandern sie in einer Nacht bis zu fünf Kilometer. „Besonders im Siedlungsbereich sollten Autofahrer*innen deshalb jetzt den Fuß vom Gas nehmen und so den Igeln die gefährliche Wanderung über die Straßen erleichtern“, empfiehlt LBV-Igel-Expertin Dr. Angelika Nelson.

Bartgeier „Wally“ ebenfalls erfolgreich ausgeflogen

Vier Tage nachdem mit „Bavaria“ der erste deutsche Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden ausgeflogen ist, hat nun auch der zweite Jungvogel „Wally“ die gesicherte Felsnische verlassen.

Woernitz_im_Ries | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Klimawandel: Wasser nicht an der falschen Stelle sparen!

Bayerns Naturschützer und Kanuten positionieren sich in einer gemeinsamen Stellungnahme klar gegen den aktuellen Entwurf des bayerischen Mindestwasserleitfadens, der die Mindestwasserabgabe an Ausleitungs-Wasserkraftanlagen mit weniger als 1 Megawatt sehr betreiberfreundlich regeln soll. Die zusammen mehrere Hunderttausend Mitglieder zählenden Verbände aus Naturschutz, Fischerei und Bootssport wollen so ein Zeichen gegen eine ökologisch verheerende Klientelpolitik setzen, die den verpflichtenden Gewässerschutz verschleppt.

Zwischenstand aus Deutschlands Bartgeier-Nische

Den beiden am 10. Juni vom bayerischen Naturschutzverband LBV und dem Nationalpark Berchtesgaden in einer Felsnische im Klausbachtal ausgewilderten jungen Bartgeierweibchen „Bavaria“ und „Wally“ geht es gut. Die noch nicht flugfähigen Vögel haben sich in den vergangen drei Wochen prächtig entwickelt. Unsere Junggeier fressen große Mengen an fleischigen Knochen und haben seit der Auswilderung wahrscheinlich schon eineinhalb Kilo zugelegt.

Ausgleichsfläche in Gebenbach| © LBV © LBV

Licht und Schatten bei Bayerns Ausgleichsflächen

Wenige Wochen ist es her, dass Expert*innen im Auftrag des bayerischen Naturschutzverbands LBV Ausgleichsflächen über den gesamten Freistaat untersucht haben. Eine Sammlung von 20 eklatanten Fallbeispielen der Untersuchungsergebnisse veröffentlichte der LBV heute. Die untersuchten Ausgleichsflächen lagen dabei in allen bayerischen Regierungsbezirken.

Wanderfalke | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Erschreckende Bilanz: Geschützte Greifvögel in fünf Regierungsbezirken mit Carbofuran vergiftet

Nun haben LBV und Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) Gewissheit: in den Landkreisen Landsberg am Lech, Dillingen, Fürstenfeldbruck, Bad Kissingen, Schwandorf, Roth, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Ansbach, Cham, Kitzingen, Rhön-Grabfeld, Main-Spessart und Weißenburg-Gunzenhausen haben Kriminelle Giftköder ausgelegt, um möglicherweise gezielt Greifvögel zu töten. Das ist das Ergebnis aktueller Untersuchungen am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und am Institut für Veterinärpharmakologie der LMU.

Naturschwärmer - Monatsthema Wasser

Virtuelles Wasser: versteckter Wasserverbrauch im Alltag

Duschen, viel trinken, ein Regenschauer oder einfach in den See hüpfen? Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist man überall von Wasser umgeben. Neben der alltäglichen Nutzung von Wasser, verbraucht jede*r aber auch durch den eigenen Konsum eine große Menge an „virtuellem Wasser“.

A-67-21_Asiatischer_Marienkaefer | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Halbzeit beim Insektensommer: mit dem Marienkäfer die Welt der Insekten entdecken

Sechs Beine, bis zu 19 Punkte, ein „W“ auf dem Kopfschild und ein Riesen-Appetit auf Blattläuse: Der Asiatische Marienkäfer schwirrt häufiger als der einheimische 7-Punkt Marienkäfer in den bayerischen Gärten, wie Ergebnisse des Insektensommer von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU zeigen. Steinhummel und Hainschwebfliege sind wie in den Vorjahren in den Top Drei. 

Buchfink | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Kenntnis der heimischen Vogelarten vom Aussterben bedroht

Neben dem ungebremsten Rückgang der Artenvielfalt ist auch die Kenntnis um unsere heimischen Arten vom Aussterben bedroht. Dies zeigt eine aktuelle Befragung der bayerischen Bevölkerung durch Studierende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) im Auftrag des LBV. Das Fazit der beiden HSWT-Studenten Benjamin Schmid und Pirmin Enzensberger: Erwachsene im Freistaat erkennen weniger als die Hälfte der heimischen Gartenvögel und können diese auch richtig benennen.

Raubwuerger | © Gunther Zieger © Gunther Zieger

Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands erschienen

Heute stellte das Nationale Gremium Rote Liste Vögel in der bereits sechsten Fassung die aktuelle Rote Liste der Brutvögel Deutschlands der Öffentlichkeit vor. 43 Prozent der 259 regelmäßig in Deutschland brütenden heimischen Vogelarten mussten in die neue Rote Liste aufgenommen werden, inklusive der in Deutschland ausgestorbenen Brutvogelarten. Somit steht annähernd jede zweite Brutvogelart auf der neuen Roten Liste und ist somit bedroht.

LBV App Aufi | © Marianne Kunkel © Marianne Kunkel

LBV startet Fotowettbewerb zu Ausgleichsflächen: Welcher Landkreis in Bayern ist am aktivsten?

Ausgleichsflächen gibt es überall in Bayern. Auf den gesetzlich geforderten Flächen sollen wertvolle Lebensräume entstehen, um Eingriffe in Natur und Landschaft auszugleichen. Mit einem Foto-Wettbewerb will der LBV nun bildhaft auf Ausgleichsflächen und ihre Umsetzung aufmerksam machen. Denn im Freistaat gibt es zwar Ausgleichsflächen, die artenreiche Biotope sind, viele Flächen sind allerdings in einem mangelhaften Zustand oder wurden nicht umgesetzt.

Singender Ortolan | © Markus Gläßel © Markus Gläßel

Im Spannungsfeld von Artenschutz und Energiewende

Klimawandel und Artensterben sind zwei miteinander verwobene Krisen, wobei sich Bemühungen beiden zu begegnen, auch gegenseitig im Weg stehen können. Aktuell ist dies der Fall bei einem Solarpark bei Grettstadt (Lkr. Schweinfurt), der in unmittelbarer Nähe eines bedeutenden Brutgebietes des in Bayern vom Aussterben bedrohten Ortolans geplant ist.

Haussperlinge an Wasserschale | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Jetzt Wasserstelle für Vögel im Garten aufstellen

Langersehntes Sommerwetter bis zu 30 Grad ist für diese Woche in Bayern angekündigt. Zur Abkühlung bei diesen Temperaturen öffnen nun auch wieder die Freibäder. Doch wie ergeht es bei dieser plötzlichen Hitze unseren heimischen Gartenvögeln?

Taufe-der-Bartgeier-Wally-Bavaria | © Hansruedi Weyrich © Hansruedi Weyrich

„Bavaria“ und „Wally“ erfolgreich im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert

Über 140 Jahre nach ihrer Ausrottung durch den Menschen leben seit heute wieder Bartgeier in den deutschen Alpen. Der bayerische Naturschutzverband LBV hat heute zusammen mit dem Nationalpark Berchtesgaden zwei junge, noch nicht flugfähige Bartgeier in einer Felsnische im Klausbachtal erfolgreich ausgewildert. Das Projekt soll über die nächsten zehn Jahre die Zukunft der zentraleuropäischen Population dieser seltenen Vogelart stärken und verbinden. Denn die Rückkehr des völlig harmlosen Greifvogels in die deutschen Alpen bildet einen wichtigen geografischen Lückenschluss für die Art.

Ankunft Bartgeier Nürnberg | © Jörg Beckmann © Jörg Beckmann

Die Bartgeier kommen

Am 10. Juni 2021 ist es soweit: Dann werden im Nationalpark Berchtesgaden erstmals zwei junge Bartgeier aus spanischer Nachzucht ausgewildert. In Kooperation mit dem bayerischen Naturschutzverband LBV beteiligt sich der Nationalpark damit an einem internationalen Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen.

Grosse_Hufeisennasen | © Leitl Rudi © Leitl Rudi

„Fledermaushaus Hohenburg – Große Hufeisennase in der Oberpfalz“ ausgezeichnet als Projekt des Jahres 2019 der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Das „Fledermaushaus Hohenburg“ und das Life+-Projekt „Große Hufeisennase in der Oberpfalz“ wurden 2019 gemeinsam als offizielles Monats-Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Dem folgte die Auszeichnung als Jahresprojekt. 

Haussperling | © Claudia Becher © Claudia Becher

Stunde der Gartenvögel: Naturnahe Gärten ein Gewinn für Vögel

Mehr als 22.000 Menschen haben in Bayern an der „Stunde der Gartenvögel“ vom 13. bis 16. Mai teilgenommen. Das Endergebnis der großen wissenschaftlichen Mitmachaktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU liegt nun vor. In über 16.000 Gärten und Parks wurden fast eine halbe Million Vögel gezählt und dem LBV gemeldet.

Mauersegler | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Kaltes Regenwetter erschwert Mauerseglern und Schwalben die Nahrungssuche

In den letzten Tagen erreichen den LBV immer wieder Meldungen über flugunfähige Mauersegler und Schwalben. Diesen Vogelarten, die im freien Luftraum jagen, setzt die derzeitige kalte und nasse Wetterlage stark zu. Wegen des Regens fliegen weniger Insekten, welche die Vögel als Nahrung erbeuten könnten.

Dohle  | © Roessner Rosl © Roessner Rosl

Brutplätze der Dohlen melden und schützen

Die Dohlen brüten gerade in Gebäuden wie Kirchtürmen, Stadttoren und Burgen und versorgen schon die ersten Jungvögel. Doch unser kleinster Rabenvogel, der auch als „Pastors schwarze Taube“ bekannt ist, steht in Bayern auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten. Eine aktuelle Erfassung der Dohlen im Freistaat gibt es nicht. Deshalb möchte der LBV in seinem diesjährigen Projekt die bayerischen Brutvorkommen dieser Vogelart neu erfassen.

| © Umweltstation Rothsee © Umweltstation Rothsee

Umweltbildung trägt Früchte

Seit über einem Jahr kann die Umweltbildung in Bayern nicht wie gewohnt stattfinden. Viele Veranstaltungen der LBV-Umweltstationen mussten abgesagt werden und die Umweltbildungseinrichtungen blieben größtenteils geschlossen. Deshalb initiiert die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Landesverband Bayern e.V. heute eine bayernweite Pflanzaktion, bei der sich auch die Umweltstationen des LBV beteiligen. Die Umweltbildner*innen machen gemeinsam mit Politiker*innen vor Ort darauf aufmerksam, wie wichtig Umweltbildung ist und welche Früchte sie für die Zukunft aller tragen kann.

Gesunder Zukunftswald | © Christian Stierstorfer © Christian Stierstorfer

LBV klagt gegen Gewerbegebiet im Staatswald bei Teublitz

Der ungezügelte Flächenfraß ist eines der drängendsten Umweltprobleme in Bayern. Besonders gravierend ist das geplante 21 Hektar große Gewerbegebiet an der Autobahn A93 bei Teublitz im Landkreis Schwandorf. Die Staatswald-Fläche gehört dem Freistaat Bayern. Der LBV sieht in dem Vorhaben einen bayernweiten Präzedenzfall und hat deshalb heute Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Konkret kritisiert der LBV die unzureichende Berücksichtigung des landesplanerischen Anbindegebots, die Zersiedelung und den Flächenfraß, den mangelhaften Nachweis von Ausgleichsmaßnahmen sowie die Rodung eines gesunden artenreichen Mischwalds.

Streuobstwiese | © Thomas Staab © Thomas Staab

LBV zur Regierungserklärung von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber

Der LBV freut sich darüber, dass sich Landwirtschaftsministerin Kaniber dem Schutz von Streuobstwiesen verpflichtet und künftig unter anderem Kommunen und Schulen jährlich bis zu 100.000 Obstbäume zur Anlage von Streuobstflächen unentgeltlich zur Verfügung stellt. Wichtiger für die Zukunft der bayerischen Streuobstwiesen sind aus Sicht des LBV jedoch: ein langfristiges, verlässliches Gesamtkonzept für den Schutz und die Erhaltung von Streuobstwiesen, der Aufbau entsprechender Kapazitäten in Baumschulen, ein lückenloses und umfassendes Förderprogramm für die Neuanlage und Pflege von Streuobstwiesen bis hin zu Marketing und Verwertung.

Mit Groß und Klein den Wald erleben

Spaziergänge im Park, Joggen in der freien Natur und Wanderungen in den Bergen stehen derzeit hoch im Kurs. So haben viele Menschen während der Corona-Pandemie wieder den Wert der Natur vor ihrer eigenen Haustür entdeckt. Nach dem langen Winter und dem nasskalten Frühling wird es viele Familien in den Pfingstferien nach draußen ziehen.

Wildbienen | © Obster Erich © Obster Erich

Kinofilm rund ums Volksbegehren: „Ein Himmel voller Bienen“ – morgen Weltbienentag

Noch im Mai sollen die Dreharbeiten zum Kinofilm „Rettet die Bienen“ starten. Das Filmprojekt wird vom Trägerkreis umfassend mit Interviews, Bildmaterial und Hintergrundinfos zum Volksbegehren Artenvielfalt unterstützt. Ab dem morgigen Weltbienentag wird auch die Öffentlichkeitsarbeit dazu intensiviert.

Orchideen auf Ausgleichsfläche | © Marianne Kunkel © Marianne Kunkel

Bayerns Ausgleichsflächen unter der Lupe

Derzeit sind auf den Ausgleichsflächen im Freistaat Expertinnen und Experten unterwegs. Noch bis Ende Mai bewerten vier unabhängige Planungsbüros im Auftrag des bayerischen Naturschutzverbands LBV rund 60 Kompensationsmaßnahmen überall in Bayern. Auf den nach Eingriffen in Natur und Landschaft gesetzlich geforderten Ausgleichsflächen können und sollen wertvolle Lebensräume entstehen, die im durch das Volksbegehren gesetzlich verankerten Biotopverbund zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen.

Marienkaefer | © Andreas Giessler © Andreas Giessler

Insektensommer: Das große Krabbeln startet bald

Es krabbelt, summt und brummt wieder in den bayerischen Gärten. Naturinteressierte können bald wieder eine Stunde lang Insekten beobachten und zählen. Die Mitmachaktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU findet vom 4. Juni bis 13. Juni und vom 6. August bis 15. August bereits zum vierten Mal deutschlandweit statt. eine besondere Rolle spielt wie im Vorjahr der Marienkäfer.

Vereinbarung LBV NPV | © Nationalpark Berchtesgaden © Nationalpark Berchtesgaden

Vorfreude auf die Bartgeier

Im Juni werden im Nationalpark Berchtesgaden erstmals zwei junge Bartgeier aus spanischer Nachzucht ausgewildert. In Kooperation mit dem bayerischen Naturschutzverband LBV beteiligt sich der Nationalpark damit an einem internationalen Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen. Über 100 Jahre nach seiner Ausrottung soll der große, aber völlig harmlose Greifvogel wieder in die deutschen Alpen zurückkehren.

Haussperling | © Reinhold Liebert © Reinhold Liebert

Stunde der Gartenvögel 2021: Erstes Fazit am Sonntag Nachmittag

Die Vögel im Siedlungsraum werden aktuell im Freistaat zumindest nicht seltener beobachtet als im Vorjahr. Das zeigt eine erste Zwischenbilanz der 17. „Stunde der Gartenvögel“, bei der am Sonntagnachmittag bereits mehr als ein Drittel der bayerischen Meldungen im Vergleich zum Vorjahr online eingegangen sind. Der seit Jahren schleichende Rückgang der häufigen Vogelarten im Siedlungsraum scheint diesen Frühling zumindest auf einem schwachen Niveau zu stagnieren und nicht noch weiter fortzuschreiten.

Weißstörche im Nest | © Hans Schönecker © Hans Schönecker

Wenn der Storch am Hausdach klappert

Nach dem Rekordjahr 2020, in dem die ehrenamtlichen Horstbetreuer*innen des LBV über 750 Storchenpaare in Bayern gemeldet haben, wird der Bestand von Meister Adebar im Freistaat auch dieses Jahr voraussichtlich weiter ansteigen. „Mit aktuell weit über 80 gemeldeten Neuansiedlungen von Storchenpaaren rechnen wir sogar mit einem neuen Rekord,“ berichtet Oda Wieding, die Weißstorchexpertin des LBV.

Rotkehlchen | © Markus Glässel © Markus Glässel

Stunde der Gartenvögel vom 13. bis 16. Mai: Vielfältige Vogelwelt direkt zuhause erleben

Am kommenden verlängerten Himmelfahrts-Wochenende sind alle Naturinteressierten in Bayern aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und ihre Beobachtungen dem LBV zu melden. An der jährlich wiederkehrenden „Stunde der Gartenvögel“ nahmen im Frühjahr 2020 während des ersten Lockdowns mit über 25.500 Vogelfreund*innen doppelt so viele Menschen wie im Jahr zuvor teil.

Biotop | © Christiane Geidel © Christiane Geidel

Statusbericht zum bayerischen Biotopverbund lässt Fragen offen

Mit hohen Erwartungen hat der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ die Vorlage des ersten Berichts über den Biotopverbund des Bayerischen Umweltministeriums aufgenommen. Angesichts des durch das Volksbegehren und Begleitgesetz gesetzlich vorgeschriebene ambitionierte Ziel, bis 2030 ein Biotopnetz zu schaffen, das mindestens 15 Prozent der Offenlandfläche Bayerns umfasst, hinterlässt der Bericht viele Fragezeichen und legt wichtige Grundlagen nur ungenügend dar.

Junge Amsel | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Befiederte Jungvögel sind nicht hilflos

Es tschilpt und tschirpt in Nistkästen, Hecken und Gebüschen. Die ersten Vogeljungen sind schon unterwegs und bald werden sich viele weitere Jungvögel aus den schützenden Nestern wagen. So erreichen den LBV derzeit zahlreiche Anfragen von ratsuchenden Tierfreund*innen, die vermeintlich in Not geratenen oder verlassenen jungen Vögeln helfen wollen. Der LBV rät hier erstmal: Finger weg!

Rede von Dr. Norbert Schäffer, Ortstermin Donaumoos mit Ministerpräsident Markus Söder | © Roman Spies © Roman Spies

Großflächige Wiedervernässung im Donaumoos

Bei einem Ortstermin im bayerischen Donaumoos hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder, in Anwesenheit von Umweltminister Thorsten Glauber, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und dem LBV-Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer ein großangelegtes und in Bayern so noch nie dagewesenes Wiedervernässungsprojekt angekündigt: in den kommenden zehn Jahren soll auf insgesamt 2.000 Hektar der Fläche des ehemaligen größten bayerischen Niedermoors im Dreieck zwischen Ingolstadt, Neuburg an der Donau und Pöttmes der Wasserstand angehoben werden. Hierfür werden von der Staatsregierung im genannten Zeitraum Gelder in Höhe von 200 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Singender Star | © Werner Borok © Werner Borok

Und täglich singen Amsel, Drossel, Fink und Star

Dem kühlen Frühling zum Trotz stimmen unsere heimischen Vögel täglich ihr morgendliches Konzert an. Gerade in dieser Jahreszeit melden sich Singvögel lautstark zu Wort, um ihr Revier abzugrenzen und einen Partner anzulocken. Mit unseren Ganzjahresvögeln wie Rotkehlchen, Buchfink und Star singen nun auch vermehrt die zurückgekehrten Zugvögel wie Zilpzalp, Hausrotschwanz und Mönchsgrasmücke um die Wette.

| © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Bayerns Natur im Fokus - Der erste LBV Forschungsbericht

Die Natur in Bayern ist so vielfältig, wie in wenigen anderen Bundesländern. Um ihren Schutz sicherzustellen, betreut der bayerische Naturschutzverband LBV nicht nur Biotope und ist in der Umweltbildung aktiv. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen wissenschaftliche und bürgerwissenschaftliche Projekte. Erstmals hat der LBV in diesem Jahr die umfangreiche wissenschaftliche Arbeit seiner Kreisgruppen und Mitglieder in einem eigenen Forschungsbericht zusammengestellt, der zudem am 4. Mai 2021 in einer Online-Veranstaltung vorgestellt wird. 

| © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Der Weg zu echten Ausgleichsflächen für die Artenvielfalt

LBV-Studien und andere wissenschaftlichen Arbeiten haben in den vergangenen Jahren immer wieder Mängel bei der Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen im Freistaat aufgezeigt. 2020 hat der LBV deshalb ein bayernweites Projekt gestartet, um Missstände und Erfolge bei Ausgleichs- und Ersatzflächen aufzuzeigen. 

| © Christoph Bosch © Christoph Bosch

Akzeptanz von Wölfen auch in Bayern nach wie vor hoch

Eine vom bundesweiten LBV-Partner NABU anlässlich des Tags des Wolfes am 30. April in Auftrag gegebene repräsentative forsa-Umfrage hat ergeben, dass auch in Bayern die Akzeptanz von Wölfen unverändert hoch ist. Deutschlandweit wurden dabei 2.360 Personen befragt, um zu ermitteln, ob sich mit der Zunahme des Wolfsbestands und Ausbreitung in weitere Bundesländer die Einstellung gegenüber Wölfen verändert hat.

| © Susanne Rieck © Susanne Rieck

Gemeinsam unter einem Dach mit Schwalben, Mauerseglern und Spatzen

Es zwitschert und sirrt wieder in den bayerischen Städten und Dörfern: Gebäudebrüter wie Rauch- und Mehlschwalben sind aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zurückgekehrt und beziehen ihre Nester an und in unseren Gebäuden. Mauersegler können ab sofort wieder am Himmel über dem Freistaat bei ihren rasanten Flügen beobachtet werden. Auch sie suchen in diesen Tagen ihre angestammten Nistplätze auf, um mit dem Brüten zu beginnen. 

Ortolan | © Michael Schiller © Michael Schiller

Wird der Gesang der Ortolane in Franken weiter verstummen?

Die Bestände zahlreicher Feldvogelarten zeigen in den vergangenen Jahrzehnten dramatische Rückgänge. So ist auch der Ortolan, ein mit der Goldammer verwandter Singvogel, in Bayern vom Aussterben bedroht. Im Freistaat kommt er nur noch in den Landkreisen Schweinfurt, Kitzingen, Würzburg und Neustadt an der Aisch vor. Dort versucht der LBV in enger Zusammenarbeit mit Landwirt*innen im Artenhilfsprogramm Ortolan den Rückgang dieses sehr seltenen Feldvogels aufzuhalten.

| © Richard Fischer © Richard Fischer

Gute Ansätze aber Schlingerkurs bei „bio“ und „regional“

Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt - „Rettet die Bienen!“ begrüßt den gestern von Staatsministerin Michaela Kaniber im Landtag berichteten Aufwärtstrend bei Absatz, Fläche und Betriebszahlen der biologischen Landwirtschaft in Bayern. Aus Sicht des Trägerkreises entspricht der Schlingerkurs der Staatsregierung bei der Bewertung von „bio“ bzw. „regional“ jedoch nicht dem Tenor und dem Inhalt des Volksbegehrens Artenvielfalt.

| © P. Rodriguez © P. Rodriguez

Viva España! – Zwei spanische Bartgeier für Bayern

Über 100 Jahre nach seiner Ausrottung ist der Weg für die Rückkehr des Bartgeiers nach Deutschland endgültig frei. Dem bayerischen Naturschutzverband LBV wurden für sein Auswilderungsprojekt mit dem Nationalpark Berchtesgaden nun zwei spanische Jungvögel aus dem europäischen Bartgeier-Zuchtnetzwerk von der Vulture Conservation Foundation (VCF) für Anfang Juni zugeteilt.

Tag der Erde: Bayerische Umweltschulen sind aktiv für mehr Nachhaltigkeit

Zum morgigen „Tag der Erde“ am 22. April beteiligt sich der Naturschutzverband LBV mit dem bayerischen Netzwerk der „Umweltschulen in Europa / Internationalen Nachhaltigkeitsschulen“ an der weltweiten Kampagne „Global Action Days 2021“. Mit überwiegend Distanz- und Wechselunterricht in Zeiten der Corona-Pandemie ist es gar nicht so einfach, innerhalb der Schulgemeinschaft gemeinsame Aktionen für eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen.

Igel | © Andreas Giessler © Andreas Giessler

Fünf Tipps für einen igelfreundlichen Frühjahrsputz im eigenen Garten

Die ersten warmen Tage im Frühling locken nicht nur die Menschen in die Natur hinaus, auch viele Tiere und Pflanzen erwachen nach der stillen Jahreszeit. Gartenbesitzer*innen machen sich an den Frühjahrsputz in den bayerischen Gärten, um Blumenbeete von Laub und abgestorbenen Stängeln zu säubern. „Doch was auf den ersten Blick als nutzloses Überbleibsel des vorigen Herbstes scheint, ist für Igel, Insekten und Amphibien ein wichtiger Rückzugsort, wenn das Wetter doch noch winterliche Kapriolen schlägt“, sagt LBV-Igelexpertin Dr. Angelika Nelson.

Bartgeier | © Hansruedi Weyrich © Hansruedi Weyrich

Noch nie war das Engagement für den Naturschutz so leicht

Seit knapp 40 Jahren sammeln bayrische Schüler*innen, Aktive und Sammler*innen jeden Alters eine Woche lang Spenden für die Natur im Freistaat. Im vergangenen Jahr hat der LBV aus Verantwortung gegenüber den Schüler*innen und Lehrer*innen diese Spendenaktion in ihrer üblichen Form abgesagt. Doch in diesem Jahr findet sie wieder statt und der LBV geht ganz neue Wege.

| © Christian Stierstorfer © Christian Stierstorfer

Beim Flächensparen ein „Mangelhaft“

Seit zweieinhalb Jahren ist die Koalition von CSU und Freien Wählern im Amt. Zur Halbzeit der Legislaturperiode im Freistaat zieht der bayerische Naturschutzverband LBV deshalb eine Zwischenbilanz im Bereich Naturschutz. 

Luchs im Schnee | © Franziska Baur © Franziska Baur

Zusammenarbeit zwischen Polizei und Artenschutz soll verstärkt werden

Anlässlich einer aktuellen zweitägigen Online-Fachtagung mit 70 Teilnehmer*innen aus dem In- und Ausland haben die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) und der bayerische Naturschutzverband LBV im Rahmen ihres gemeinsamen Projektes „Tatort Natur“ den Report über Naturschutzkriminalität in Bayern 2019-2020 vorgestellt.

| © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Das extralange Gartenvögel-Wochenende

Welche und wie viele Vögel durch die bayerischen Gärten und Parks flattern, wird das verlängerte Himmelfahrts-Wochenende vom 13. bis 16. Mai zeigen: Der LBV ruft gemeinsam mit seinem bundesweiten Partner NABU bei der 17. „Stunde der Gartenvögel“ auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

Sitzender Wiedehopf | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Jetzt Wiedehopf auf dem Durchzug beobachten

In den letzten Tagen wurden dem LBV erste durchziehende Wiedehopfe zum Beispiel in Schwaben, Oberbayern, Niederbayern und Franken gemeldet. Eine echte Sensation, denn der unverwechselbare, etwa spechtgroße orange-schwarze Vogel mit der markanten Federhaube und dem langen Schnabel ist in Bayern sehr selten und vom Aussterben bedroht.

Kuckuck im Baum | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald?

Wenn der markante Ruf des Kuckucks erklingt, ist der Frühling in Bayern in vollem Gange. Die ersten der beliebten Vögel sind bereits wieder im Freistaat zu hören. Der LBV ruft deshalb zum 14. Mal alle Menschen in Bayern dazu auf, ihren ersten rufenden Kuckuck des Jahres zu melden.

Rauchschwalbe füttert Jungvögel | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Auch wenn es in Bayern in den letzten Tagen einen Kälteeinbruch gab, kehren viele Schwalben gerade in den Freistaat zurück. Wenn am Wochenende die Temperaturen milder werden, können Rauch- und Mehlschwalben voraussichtlich in großer Zahl beobachtet werden.

Ausgleichsflächen | © Oliver Wittig © Oliver Wittig

Bunte Nester oder faule Eier?

Pünktlich zu Ostern startet der LBV die Suche nach den Ausgleichsflächen im Freistaat: Herzstück der bayernweiten Aktion ist die neue Smartphone-App „AuFi“, der Ausgleichsflächenfinder. Ausgleichsflächen gibt es nahezu überall in Bayern, denn wann immer durch Baumaßnahmen Natur verloren geht, muss dafür an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen werden.

Wieder entdeckte Schnepfingerin | © Joachim Aschenbrenner © Joachim Aschenbrenner

Bayerns bekanntester Brachvogel doch noch am Leben

Vor einem Jahr verschwand ein vom LBV besenderter Großer Brachvögel auf seinem Rückflug aus Südspanien. Laut den Senderdaten vermuteten die Artenschützer*innen, dass der Vogel vermutlich gewildert worden sei. Nun gibt es ein unerwartetes Wiedersehen mit dem Brachvogel-Weibchen namens „Schnepfingerin“. „Der totgeglaubte Vogel wurde am 8. März ohne Sender unversehrt in seinem Brutgebiet bei Dingolfing-Landau fotografiert und konnte eindeutig identifiziert werden“, sagt Verena Auernhammer, LBV-Projektleiterin Brachvogel-Telemetrie.

Ackerrandstreifen | © Thomas Staab © Thomas Staab

Ein erster Schritt in die richtige Richtung

„Ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen“: so kommentieren Naturland und der LBV die Beschlüsse der Agrarminister*innenkonferenz (AMK) vom vergangenen Freitag. „Nach den völlig unzureichenden Vorschlägen der Bundesregierung von vor zwei Wochen, haben die Bundesländer das Ruder gerade noch einmal herumgerissen. Die Beschlüsse bleiben zwar noch immer hinter dem Notwendigen zurück, bedeuten aber immerhin eine Verbesserung gegenüber dem Status quo“, betonen LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer und Naturland Präsident Hubert Heigl.

Moorfrosch im Wasser, er hat eine blaue Färbung | © Manfred Waldhier © Manfred Waldhier

„Giga-Factory“ bei Tirschenreuth gefährdet Artenvielfalt

Der Flächenfraß ist eines der drängendsten Umweltprobleme in Bayern. Immer mehr Gewerbeflächen werden vor allem in Wäldern ausgewiesen. Besonders gravierend ist die geplante 37 Hektar große „Giga-Factory“ im Stadtwald von Tirschenreuth.

Artenschutz zum Anhören – Start des LBV-Podcast

Seit über einem Jahr können bayernweit hunderte von Veranstaltungen des Naturschutzverbands LBV nicht wie gewohnt stattfinden: Exkursionen, Vorträge und Schutzgebietseinsätze sind wegen den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie abgesagt oder stark begrenzt. Doch ab sofort kann jede*r auch zuhause einen Einblick in den Artenschutz in Bayern erhalten: Ab dem 1. April veröffentlicht der LBV jeden ersten Donnerstag im Monat eine Folge seines neuen Podcast „Ausgeflogen“.

Flussregenpfeifer | © Fabian Unger © Fabian Unger

Vorrang für die einzigartige Isarlandschaft beim künftigen Betrieb des Walchenseekraftwerks

Die Konzessionen für die Wasserkraftnutzung durch das Walchenseekraftwerk-System läuft zum 30. September 2030 aus. Deshalb fordern 13 Vereine und Verbände zukünftig einen deutlich besseren Schutz der Oberen Isar, ihrer Nebengewässer sowie der Seen im Einzugsgebiet des Kraftwerks.

Spaziergänger mit Hund | © Peter Bria © Peter Bria

Ostern in Bayern: Frühling erleben und Natur schützen

An den warmen Frühlingstagen in den Osterferien wird es wieder viele Menschen in den eigenen Garten oder in die freie Natur ziehen. Dort lässt sich aktuell viel Spannendes beobachten: Singvögel bescheren uns täglich ein kostenloses Live-Konzert und einige legen bereits die ersten Eier. Blumen sprießen an allen Ecken und die Obstbäume machen sich bereit für die Blüte. Doch gerade jetzt ist von uns Menschen auch besondere Rücksicht gefragt.

Drei tote Mäusebussarde liegen nebeneinander auf dem Boden | © Bettina Schröfl © Bettina Schröfl

Schon wieder fünf tote Vögel in drei Tagen entdeckt

Schon wieder haben ehrenamtliche Aktive des LBV nach Hinweisen aus der Bevölkerung illegal getötete Vögel im Landkreis Straubing-Bogen gefunden. Zwischen Sonntag und Dienstag wurden bei Leiblfing vier illegal getötete Mäusebussarde und ein Silberreiher entdeckt. Klare Hinweise lassen weitere Fälle von Vergiftung vermuten. Die Polizei hat deshalb umgehend weitere Ermittlungen eingeleitet.

LBV erfasst bayernweit die Wiesenbrüter

Heute beginnt in ganz Bayern die landesweite Erfassung einer der am stärksten gefährdeten Artengruppen bei den Vögeln, den sogenannten Wiesenbrütern. Die wissenschaftliche Zählung bedrohter Arten wie Kiebitz, Wachtelkönig und Braunkelchen erfolgt regelmäßig alle sechs Jahre. 

Rotkehlchen | © Peter Auernhammer © Peter Auernhammer

LBV und NABU: Der Vogel des Jahres 2021 ist das Rotkehlchen

Der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist das Rotkehlchen. Es hat mit 59.338 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. An der von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU organisierten Wahl haben seit dem 18. Januar über 326.600 Menschen teilgenommen.

GP 10-20 Wald Teublitz - Christian Stierstorfer

Im Staatswald ist kein Platz für Gewerbegebiete

Unterstützt vom LBV protestierten heute in München die örtlichen Bürgerinitiativen von Teublitz (Lkr. Schwandorf) unter dem Motto „Kein Verkauf von Staatswald an die Stadt Teublitz“. Nachdem der Stadtrat von Teublitz vor einem Monat den Bebauungsplan für ein Gewerbegebiet gebilligt hat, hängt nun die gesamte Entscheidung für den Fortgang der Planungen von der Bayerischen Staatsregierung bzw. vom Bayerischen Landtag ab. 

Warten auf die jungen Bartgeier

Bei den vom LBV für den Frühsommer geplanten Auswilderungen junger Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden wird im ersten Projektjahr kein fränkischer Jungvogel dabei sein. Obwohl das erfahrene Brutpaar aus dem Nürnberger Tiergarten Anfang Januar zwei Eier gelegt hatte, ist kein Jungvogel geschlüpft. 

Weltweiter Online-Protest für den Klimaschutz

Seit über zwei Jahren machen Kinder und Jugendliche der Bewegung Fridays for Future jeden Freitag auf die drohende Klimakrise aufmerksam. Am 19. März steht der nächste weltweite Klimastreik unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises und #Allefür1Komma5. Auch der LBV beteiligt sich gemeinsam mit Fridays for Future und vielen weiteren Initiativen daran.

Igel | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Winterschlaf ade – erste Igel sind wieder unterwegs

Mit dem Frühlingsbeginn erwachen auch die ersten bayerischen Igel aus ihrem Winterschlaf. Der LBV ruft deshalb wieder alle Naturfreund*innen dazu auf, ihre Igel-Beobachtungen dem Naturschutzverband online zu melden, um noch mehr über den heimischen Gartenbewohner herauszufinden.

Artenschutz vor der Haustür: Wildbienen jetzt unterstützen

Der Frühling regt sich in den bayerischen Garten: die Vögel zwitschern, die Baumärkte sind wieder geöffnet und viele Gartenbesitzer*innen machen erste Pläne für die neue Saison. Jetzt ist die ideale Gelegenheit, den Garten insektenfreundlicher zu gestalten und damit etwas für die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu tun. Deshalb gibt das digitale LBV-Umweltbildungsprojekt „Naturschwärmer“ viele Tipps, wie man Insekten im Garten unterstützen kann.

Rotkehlchen | © Rosl Rössner © Rosl Rössner

LBV und NABU: Endspurt bei der Wahl zum Vogel des Jahres 2021

Die erste öffentliche Wahl zum Vogel des Jahres 2021 von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU geht in den Endspurt. Noch bis 19. März kann jede*r für seinen Favoriten abstimmen unter www.vogeldesjahres.de.

Polizei durchsucht Wiese

Starkes Signal der Polizei gegen Naturschutzkriminalität

Nachdem in den vergangenen Wochen in einem Dreieck zwischen Straubing, Deggendorf und Dingolfing immer wieder tote Greifvögel und Giftköder entdeckt wurden, begrüßen LBV und Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) das außerordentliche Engagement der Polizei Niederbayern, die gestern in einer großangelegten Suchaktion gleich drei Standorten gezielt nach weiteren Hinweisen abgesucht hat.

Star am Nistkasten | © Dr. Olaf Broders © Dr. Olaf Broders

Jetzt Nistkästen für Vögel aufhängen

Die Tage werden wieder länger und vielerorts ist das Gezwitscher morgens nicht mehr zu überhören: Mit lautem Gesang haben die Singvögel ihre alljährliche Balz angestimmt. So suchen die Vögel nicht nur den perfekten Partner, sondern auch einen geeigneten Nistplatz für die kommende Brutsaison.

| © Markus Bosch © Markus Bosch

Aktionsplan Wolf aktiv und konsequenter umsetzen

Der bayerische Naturschutzverband LBV bedauert die beiden Übergriffe durch einen Wolf auf zwei nebeneinander gelegene Wildtiergatter bei Betzenstein (Lkr. Bayreuth) und den entstandenen Schaden. Er betont in diesem Zusammenhang aber auch, dass die beiden Zwischenfälle vermeidbar gewesen wären, hätten sich die zuständigen Landwirtschaftsbehörden und die Halter an den Aktionsplan Wolf gehalten und rechtzeitig die notwendigen Herdenschutzmaßnahmen für die Tiere ergriffen.

Wolf frontal | © Christoph Bosch © Christoph Bosch

Große Versäumnisse in der Herdenschutzberatung

Wir verurteilen die völlig überzogenen Forderungen nach Abschuss und frühzeitiger Regulierung des Wolfes aufs Schärfste, nachdem es im Umfeld des Veldensteiner Forstes (Lkr. Bayreuth) in jüngster Vergangenheit zwei Mal zu Zwischenfällen in privaten Wildgehegen mit Wölfen gekommen ist. Der Wolf ist durch EU-Recht geschützt. Da beide Gatter in keiner Weise wolfsabweisend waren, bedarf es keiner Verschärfung der Bejagung, sondern einer frühzeitigen, aktiven Beratung.

Großer Brachvogel | © Frank Derer © Frank Derer

Besenderte Brachvögel auf gefährlicher Rückreise

Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt auch die neue Saison im Satellitentelemetrie-Projekt des LBV für den Großen Brachvogel. Derzeit befinden sich zwar noch sechs mit Mini-Sendern ausgestattete Vögel in ihren afrikanischen, portugiesischen und französischen Überwinterungsgebieten. Die Artenschützer*innen des LBV rechnen jedoch jeden Tag damit, dass die bedrohten Wiesenbrüter nun in den Freistaat zurückkehren.

| © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Immer weniger Rotmilane kehren zurück

Mit dem Einzug des Frühlings in Bayern sind auch am Himmel die ersten Vorboten zu sehen. Einer der beeindruckendsten Rückkehrer dieser Tage ist der Rotmilan, ein Greifvogel, den man an seinem tief gegabelten Schwanz und seiner eleganten Flugweise leicht erkennen kann. Leider werden es in den letzten Jahren deutschlandweit immer weniger, so dass die Art bereits auf der Vorwarnliste bedrohter Vögel steht.

| © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Herber Verlust für bayerische Luchspopulation

Der bayerische Naturschutzverband LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) sind entsetzt über den Fund einer toten Luchsin bei Bischofsmais (Lkr. Regen). Wie die Polizei heute meldet, wurde am vergangenen Sonntagmittag in einem Waldstück bei Bischofsmais nahe der Kreisstraße REG 1 eine tote Luchsin aufgefunden. Das Tier wies nach Angaben der Polizei Verletzungen auf, die nicht auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen seien.

Schlehenblüte | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Wie jeder etwas für die Artenvielfalt im Garten tun kann

Am meteorologischen Frühlingsanfang öffnen im Freistaat wieder die Gartencenter und Gärtnereien. Jetzt soll es auch in den bayerischen Gärten grünen und blühen. Von einem reichen Blüten- und Nektarangebot im eigenen Garten profitiert auch unsere heimische Artenvielfalt.

singendes Rotkechlchen sitzt auf einem Zweig | © Erich Obster © Erich Obster

Vogel des Jahres: Horch mal, wer da singt

Frühling kommt, der Sperling piept“, sang schon Marlene Dietrich. Kaum etwas verbinden wir so sehr mit dem Frühling wie Vogelgezwitscher. Davon zeugen zahlreiche Schlager und Volkslieder. Viele gefiederte Sänger laufen rund um den meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März zu Höchstform auf. Auch unsere Kandidaten für den „Vogel des Jahres“ trällern im vielstimmigen Chor mit.

Vergifteter Maeusebussard bei Moos | © H. Tauber © H. Tauber

Gift-Dreieck für Greifvögel in Niederbayern entdeckt?

In Niederbayern sind am Wochenende bei Moos im Landkreis Deggendorf und bei Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau erneut mehrere Vögel Giftködern zum Opfer gefallen. Der Täter bzw. die Täterin hat dabei höchstwahrscheinlich das für Kinder und Hunde besonders gefährliche und verbotene Kontaktgift Carbofuran verwendet. Der LBV ruft zu erhöhter Vorsicht bei Spaziergängern und Hundehaltern in der Gegend auf.

Wald | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

LBV freut sich über klares Votum zum Erhalt des Waldes in Weiden

Bis zum 14. Februar konnten die Menschen in Weiden in der Oberpfalz über die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes Weiden-West in einem Bürgerentscheid abstimmen. Eine überwältigende Mehrheit von über 65 Prozent der Wähler*innen stimmte für den Erhalt des 70 Hektar großen Staatswaldes als grüne Lunge der Stadt Weiden.

Rote Mauerbiene Nektar | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Volksbegehren Artenvielfalt: Die Menschen sind schon weiter als die Regierung

Zum zweiten Jahrestag des erfolgreichen Volksbegehrens Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ am 13. Februar 2021 fordert der Trägerkreis aus ÖDP, LBV, Bündnis 90/Die Grünen und Gregor Louisoder Umweltstiftung die bayerische Staatsregierung auf, den Erwartungen der Menschen in Bayern gerecht zu werden und die neue Gesetzgebung konsequent umzusetzen.

Blaumeisenpaar | © Ingo Rittscher © Ingo Rittscher

Liebe liegt in der Luft: Frühlingsgefühle bei den Kandidaten für den Vogel des Jahres

Auch wenn in Bayern noch winterliche Temperaturen herrschen, haben viele Vögel in diesen Tagen bereits Frühlingsgefühle und begeben sich auf die Partnersuche. Zum Valentinstag am 14. Februar gibt der LBV Einblicke ins Liebesleben der Kandidaten für den diesjährigen „Vogel des Jahres“.

Weissstörche im Winter | © Hans-Joachim Fünfstück © Hans-Joachim Fünfstück

Bayerische Weißstörche im Schnee

Der erneute Wintereinbruch mit starkem Schneefall hat Bayern fest im Griff. Den LBV erreichen deshalb zahlreichen Anrufe von Menschen, die sich Sorgen machen, dass Schnee und Kälte für viele Vögel und gerade für Störche problematisch sein könnten. Hier kann der LBV Entwarnung geben. Die großen Vögel sind durch ihr relativ dickes Gefieder gut geschützt und kommen gut ein bis zwei Wochen mit wenig oder sogar ganz ohne Nahrung aus.

Zwei Bartgeier Tiergarten Nürnberg | © Nicole Friedrich © Nicole Friedrich

Nürnberger Bartgeier bebrüten Eier

Im kommenden Mai wird der LBV in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Berchtesgaden zum ersten Mal drei junge Bartgeier auswildern. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei auch ein Jungvogel aus dem Tiergarten der Stadt Nürnberg stammen könnte, ist nun weiter gestiegen. Das dortige Bartgeier-Paar hat vor kurzem mit der Brut begonnen, nachdem das Weibchen zwei Eier gelegt hatte.

Biene auf Sommerflieder | © Hans Schaffelhofer © Hans Schaffelhofer

Insektenschutz auch auf Bundesebene konsequent umsetzen

Im Streit über die stockende Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz der Bundesregierung und das geplante Insektenschutzgesetz betont der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ die Notwendigkeit konsequenter Maßnahmen auch auf Bundesebene und in den anderen Bundesländern. Die Organisationen fordern daher von der Bundesregierung ihr Aktionsprogramm umzusetzen und dem Artensterben endlich Rechnung zu tragen.

Wald | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

ICE-Werk Nürnberg: LBV fordert ergebnisoffene Standortsuche

Die Deutsche Bahn will im Raum Nürnberg ein ICE-Werk bauen. Der Naturschutzverband LBV begrüßt dabei die frühzeitige Einbindung der Verbände in die Planungen. „Allerdings erwarten wir von der Deutschen Bahn eine ergebnisoffene Standortsuche“, verdeutlicht LBV-Geschäftsführer Helmut Beran.

Haussperling | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Rekordbeteiligung bei der „Stunde der Wintervögel“

Bereits zum dritten Mal in Folge erobert der Haussperling in Bayern Platz 1 bei der „Stunde der Wintervögel“ von LBV und NABU. Insgesamt haben über 40.000 bayerische Teilnehmer*innen aus über 30.000 Gärten knapp eine Million Vögel dem LBV gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr beteiligten sich im Freistaat über 13.000 Naturfreund*innen mehr und übertrafen damit auch die bisherige Rekordteilnahme aus dem Jahr 2018 deutlich (33.000).

Blühflache | © Thomas Staab © Thomas Staab

Kurswechsel in der Agrarpolitik jetzt einleiten

Die Zeit zu handeln ist jetzt: Die Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) muss sich an den Zielen des Green Deals der EU-Kommission ausrichten. Das kann nur mit einem Kurswechsel bei der Umsetzung der GAP auf nationaler Ebene gelingen, appellieren Naturland und LBV an die Agrarminister*innen der Bundesländer vor deren Sonderkonferenz am Freitag (5.2.).

Wald | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Für Walderhalt in Weiden-West abstimmen

Das geplante Gewerbegebiet West IV in Weiden i.d. Oberpfalz wäre ein drastisches Beispiel für ungebremsten Flächenverbrauch und ein bayernweites Negativbeispiel für fortschreitende Naturzerstörung. Zum aktuellen Bürgerentscheid, der bis zum 14. Februar als Briefwahl läuft, appellieren die Landesvorsitzenden von BUND Naturschutz und LBV an die Stimmberechtigten in Weiden, mit ihrem Votum für den Erhalt des Waldes zu stimmen und so den Weg für eine nachhaltige und naturschonende Stadtentwicklung in Weiden zu öffnen.

Wasserkraftwerk Lechstau bei Hohenfurch | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Biodiversität unserer Gewässer in höchster Gefahr!

LBV, BN, Landesfischereiverband Bayern, WWF Deutschland und BKV kritisieren gemeinsam auf das Schärfste die aktuellen Beschlüsse des Deutschen Bundestages zur Förderung der Energiegewinnung aus Wasserkraft. Statt einer weiteren Förderung und Beschleunigung des Wasserkraftausbaus fordern sie den Stopp des Neubaus von Wasserkraftanlagen, eine Renaturierungs-Offensive für Flüsse und Auen und bessere Vorgaben für Energieeinsparung und den umweltverträglichen Ausbau von Sonnen- und Windenergie.

Reiherenten | © Claudia Becher © Claudia Becher

Warum Wasservögel aus ganz Europa und Nordasien Bayern lieben

Vor 50 Jahren, am 2. Februar 1971, wurde mit der „Ramsar-Konvention“ eines der ersten globalen Naturschutzabkommen unterzeichnet. Heute tragen besonders wertvolle und zugleich bedrohte Lebensräume für Wat- und Wasservögel dieses Prädikat, in Bayern gibt es davon acht.

Waldkauz | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Eulen und Greifvögel auf Brautschau

Wer ein besonderes Naturphänomen vor der Haustür erleben möchte, sollte sich warm einpacken. Ganz früh morgens oder abends nach Einbruch der Dämmerung kann man mit etwas Glück und Geduld die Balzrufe von Eulen hören. „Derzeit ist besonders der Waldkauz aktiv“, sagt der LBV-Biologe Torben Langer.

Fliegender Mäusebussard | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Geschützte Greifvögel im Landkreis Straubing vermutlich vergiftet

Am Sonntagnachmittag wurden bei Ittling, einem Ortsteil von Straubing, zwei tote Mäusebussarde gefunden. Beide kamen höchstwahrscheinlich durch Giftköder ums Leben. Die Auffindesituation der zwei Greifvögel neben einem Fleischbrocken und insbesondere die völlig verkrampften Füße der Vögel legen nahe, dass Gift eingesetzt wurde.

Vogel des Jahres: Schon über 125.000 Menschen haben ihren Favoriten gewählt

Eine Woche nach Start der ersten öffentlichen Wahl zum Vogel des Jahres wurden bereits über 125.000 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahl wird vom LBV gemeinsam mit seinem bundesweiten Partner NABU veranstaltet. „Nachdem sich zunächst die Stadttaube, Siegerin der Vorwahl, wieder an die Spitze gesetzt hatte, wurde sie inzwischen vom Rotkehlchen und den drei bedrohten Agrarvogelarten Rauchschwalbe, Kiebitz und Feldlerche überholt“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Jetzt noch für die „ÖkoKids“ anmelden

Noch knapp zwei Wochen haben die bayerischen Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit, sich beim LBV für die Auszeichnung „ÖkoKids – KindertagesEINRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ anzumelden. Der Titel wird Krippen, Kindergärten, Horten und Großtagespflegen aus dem Freistaat verliehen, die sich mit den wichtigen Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und dadurch die notwendigen Kompetenzen und Werte bei den Kindern fördern.

Professor Frank Uekötter

Die Geschichte des ältesten Naturschutzverbands Bayerns auf 176 Seiten

Passend zum 111. Geburtstag des LBV am Jahresende 2020 ist das erste Buch über den ältesten bayerischen Naturschutzverband erschienen. Unter dem Titel „Von Vögeln, Mächten und Bienen“ (Vandenhoeck & Ruprecht Verlag) hat sich der deutschlandweit renommierte Umwelthistoriker Prof. Frank Uekötter der Geschichte des LBV wissenschaftlich angenommen. Am Dienstag, den 26. Januar lädt der LBV alle Interessierten zu einem kostenlosen Onlinevortrag von Frank Uekötter über die bewegte LBV-Geschichte ein.

A-06-21_Weissstorch - Straub Richard

LBV-Jahresbilanz 2020: Gewinner und Verlierer des Artenschutzes in Bayern

Mit Blick auf den bayerischen Naturschutz im Jahr 2020 freut sich der LBV über Erfolge und sorgt sich gleichzeitig um einige besonders gefährdete Arten. Für seine Jahresbilanz hat der bayerische Naturschutzverband beispielhaft drei Gewinner und drei Verlierer des Artenschutzes im Freistaat ausgewählt.

Haubenmeise am Futter | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Kaum Gezwitscher an der Futterstelle?

In den letzten Wochen erreichen den LBV viele besorgte Anfragen aus Bayern, weil vor allem typische Gartenvogelarten wie Meisen, Finken und Amseln an der Futterstelle ausbleiben und plötzlich aus den Gärten verschwunden seien. Viele Naturfreund*innen machen sich nun Sorgen, dass sie etwas falsch machen oder den Vögeln etwas zugestoßen sein könnte.

Edelweiss am Gipfelkreuz im Ammergebirge | © Dr. Olaf Broders © Dr. Olaf Broders

LBV freut sich über breite Zustimmung der Bevölkerung zu weiteren Nationalparks in Bayern

Die Ergebnisse der heute von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag vorgestellten Umfrage zu einem dritten Nationalpark in Bayern stuft der bayerische Naturschutzverband LBV als eine deutliche Bestätigung seiner jahrzehntelangen Bemühungen für mehr Wildnis in den bayerischen Wäldern, Flüssen und Mooren ein.

LBV und NABU starten Hauptwahl zum Vogel des Jahres

Die erste öffentliche Wahl zum „Vogel des Jahres 2021“ von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU geht in die heiße Phase: Ab dem 18. Januar können alle Menschen in Deutschland entscheiden, welcher der zehn nominierten Vögel das Rennen macht. Wer die meisten Stimmen der deutschen Wähler*innen auf sich vereinen kann, wird kurz vor Frühlingsanfang zum „Vogel des Jahres 2021" gekürt.

Agrarlandschaft | © Christiane Geidel © Christiane Geidel

Agrarwende lostreten

Der Green Deal der EU-Kommission muss zum Leitbild der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa werden. „Wir brauchen endlich eine grundlegende Wende hin zu einer Agrarpolitik, die Artenvielfalt, Umwelt und Klima schützt und bäuerlichen Betrieben eine Zukunft gibt“, fordern Naturland und der LBV (Landesbund für Vogelschutz) mit Blick auf Protest unter dem Motto „Wir haben es satt!“, der am Wochenende vor dem Kanzleramt in Berlin stattfindet.

Erlenzeisig und Blaumeise am Futterhaus | © Claudia Becher © Claudia Becher

Zwischenbilanz „Stunde der Wintervögel“ 2021 in Bayern

Wer derzeit aufmerksam aus dem Fenster schaut oder durch die Natur geht, der kann im Freistaat mit etwas Glück vermehrt Erlenzeisige beobachten. Auch Wacholderdrosseln sind in größeren Schwärmen unterwegs. Wie eine erste Zwischenbilanz der 16. „Stunde der Wintervögel“ in Bayern zeigt, wurden beide Vogelarten bei der größten bürgerwissenschaftlichen Mitmachaktion von LBV und NABU vermehrt von Teilnehmer*innen beobachtet.

Blaumeise an der Futterstelle | © Ludwig Holl © Ludwig Holl

Licht im Lockdown: Bayerns bunte Vögel zählen

Ab kommendem Freitag rufen der LBV und sein bundesweiter Partner NABU wieder alle Vogelfreund*innen dazu auf, bei der „Stunde der Wintervögel“ die gefiederten Gäste im Garten, am Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. „Gerade jetzt im Lockdown während der grauen Jahreszeit sorgt unsere Mitmachaktion für Lebensqualität und Farbe und bietet allen ein schönes Naturerlebnis direkt vor dem Fenster“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Gezählt wird dabei eine Stunde lang vom 08. bis 10. Januar und alles dreht sich um die bekannten und häufigen Vogelarten wie Meisen, Finken und Spatzen.

Markus Erlwein

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