LBV-Presseservice

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LBV zu Naturschutz und Umweltthemen. Der LBV äußert sich in Pressemeldungen zu wichtigen Themen aus Naturschutz, Vogelschutz, Landwirtschaft, Klimaschutz, Entwicklung und Planung.

Zeitungen in schwarz weiß | © Flickr/ Jon S. © Flickr/ Jon S.

 

Ihr Kontakt zur LBV-Pressestelle:  

Ihre Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der LBV-Landesgeschäftsstelle:

Markus Erlwein, Pressesprecher, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 80, Mobil: 0172/6873773 E-Mail: .

Stefanie Bernhardt, Referentin Presse, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 84, E-Mail:  [Elternzeitvertretung von Sonja Dölfel]

Weitere Ansprechpartner finden Sie in der jeweiligen Pressemeldung.

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Pressemeldungen 2021

Kuckuck im Baum | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald?

Wenn der markante Ruf des Kuckucks erklingt, ist der Frühling in Bayern in vollem Gange. Die ersten der beliebten Vögel sind bereits wieder im Freistaat zu hören. Der LBV ruft deshalb zum 14. Mal alle Menschen in Bayern dazu auf, ihren ersten rufenden Kuckuck des Jahres zu melden.

Rauchschwalbe füttert Jungvögel | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Auch wenn es in Bayern in den letzten Tagen einen Kälteeinbruch gab, kehren viele Schwalben gerade in den Freistaat zurück. Wenn am Wochenende die Temperaturen milder werden, können Rauch- und Mehlschwalben voraussichtlich in großer Zahl beobachtet werden.

Ausgleichsflächen | © Oliver Wittig © Oliver Wittig

Bunte Nester oder faule Eier?

Pünktlich zu Ostern startet der LBV die Suche nach den Ausgleichsflächen im Freistaat: Herzstück der bayernweiten Aktion ist die neue Smartphone-App „AuFi“, der Ausgleichsflächenfinder. Ausgleichsflächen gibt es nahezu überall in Bayern, denn wann immer durch Baumaßnahmen Natur verloren geht, muss dafür an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen werden.

Wieder entdeckte Schnepfingerin | © Joachim Aschenbrenner © Joachim Aschenbrenner

Bayerns bekanntester Brachvogel doch noch am Leben

Vor einem Jahr verschwand ein vom LBV besenderter Großer Brachvögel auf seinem Rückflug aus Südspanien. Laut den Senderdaten vermuteten die Artenschützer*innen, dass der Vogel vermutlich gewildert worden sei. Nun gibt es ein unerwartetes Wiedersehen mit dem Brachvogel-Weibchen namens „Schnepfingerin“. „Der totgeglaubte Vogel wurde am 8. März ohne Sender unversehrt in seinem Brutgebiet bei Dingolfing-Landau fotografiert und konnte eindeutig identifiziert werden“, sagt Verena Auernhammer, LBV-Projektleiterin Brachvogel-Telemetrie.

Ackerrandstreifen | © Thomas Staab © Thomas Staab

Ein erster Schritt in die richtige Richtung

„Ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen“: so kommentieren Naturland und der LBV die Beschlüsse der Agrarminister*innenkonferenz (AMK) vom vergangenen Freitag. „Nach den völlig unzureichenden Vorschlägen der Bundesregierung von vor zwei Wochen, haben die Bundesländer das Ruder gerade noch einmal herumgerissen. Die Beschlüsse bleiben zwar noch immer hinter dem Notwendigen zurück, bedeuten aber immerhin eine Verbesserung gegenüber dem Status quo“, betonen LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer und Naturland Präsident Hubert Heigl.

Moorfrosch im Wasser, er hat eine blaue Färbung | © Manfred Waldhier © Manfred Waldhier

„Giga-Factory“ bei Tirschenreuth gefährdet Artenvielfalt

Der Flächenfraß ist eines der drängendsten Umweltprobleme in Bayern. Immer mehr Gewerbeflächen werden vor allem in Wäldern ausgewiesen. Besonders gravierend ist die geplante 37 Hektar große „Giga-Factory“ im Stadtwald von Tirschenreuth.

Artenschutz zum Anhören – Start des LBV-Podcast

Seit über einem Jahr können bayernweit hunderte von Veranstaltungen des Naturschutzverbands LBV nicht wie gewohnt stattfinden: Exkursionen, Vorträge und Schutzgebietseinsätze sind wegen den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie abgesagt oder stark begrenzt. Doch ab sofort kann jede*r auch zuhause einen Einblick in den Artenschutz in Bayern erhalten: Ab dem 1. April veröffentlicht der LBV jeden ersten Donnerstag im Monat eine Folge seines neuen Podcast „Ausgeflogen“.

Flussregenpfeifer | © Fabian Unger © Fabian Unger

Vorrang für die einzigartige Isarlandschaft beim künftigen Betrieb des Walchenseekraftwerks

Die Konzessionen für die Wasserkraftnutzung durch das Walchenseekraftwerk-System läuft zum 30. September 2030 aus. Deshalb fordern 13 Vereine und Verbände zukünftig einen deutlich besseren Schutz der Oberen Isar, ihrer Nebengewässer sowie der Seen im Einzugsgebiet des Kraftwerks.

Spaziergänger mit Hund | © Peter Bria © Peter Bria

Ostern in Bayern: Frühling erleben und Natur schützen

An den warmen Frühlingstagen in den Osterferien wird es wieder viele Menschen in den eigenen Garten oder in die freie Natur ziehen. Dort lässt sich aktuell viel Spannendes beobachten: Singvögel bescheren uns täglich ein kostenloses Live-Konzert und einige legen bereits die ersten Eier. Blumen sprießen an allen Ecken und die Obstbäume machen sich bereit für die Blüte. Doch gerade jetzt ist von uns Menschen auch besondere Rücksicht gefragt.

Drei tote Mäusebussarde liegen nebeneinander auf dem Boden | © Bettina Schröfl © Bettina Schröfl

Schon wieder fünf tote Vögel in drei Tagen entdeckt

Schon wieder haben ehrenamtliche Aktive des LBV nach Hinweisen aus der Bevölkerung illegal getötete Vögel im Landkreis Straubing-Bogen gefunden. Zwischen Sonntag und Dienstag wurden bei Leiblfing vier illegal getötete Mäusebussarde und ein Silberreiher entdeckt. Klare Hinweise lassen weitere Fälle von Vergiftung vermuten. Die Polizei hat deshalb umgehend weitere Ermittlungen eingeleitet.

LBV erfasst bayernweit die Wiesenbrüter

Heute beginnt in ganz Bayern die landesweite Erfassung einer der am stärksten gefährdeten Artengruppen bei den Vögeln, den sogenannten Wiesenbrütern. Die wissenschaftliche Zählung bedrohter Arten wie Kiebitz, Wachtelkönig und Braunkelchen erfolgt regelmäßig alle sechs Jahre. 

Rotkehlchen | © Peter Auernhammer © Peter Auernhammer

LBV und NABU: Der Vogel des Jahres 2021 ist das Rotkehlchen

Der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist das Rotkehlchen. Es hat mit 59.338 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. An der von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU organisierten Wahl haben seit dem 18. Januar über 326.600 Menschen teilgenommen.

GP 10-20 Wald Teublitz - Christian Stierstorfer

Im Staatswald ist kein Platz für Gewerbegebiete

Unterstützt vom LBV protestierten heute in München die örtlichen Bürgerinitiativen von Teublitz (Lkr. Schwandorf) unter dem Motto „Kein Verkauf von Staatswald an die Stadt Teublitz“. Nachdem der Stadtrat von Teublitz vor einem Monat den Bebauungsplan für ein Gewerbegebiet gebilligt hat, hängt nun die gesamte Entscheidung für den Fortgang der Planungen von der Bayerischen Staatsregierung bzw. vom Bayerischen Landtag ab. 

Warten auf die jungen Bartgeier

Bei den vom LBV für den Frühsommer geplanten Auswilderungen junger Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden wird im ersten Projektjahr kein fränkischer Jungvogel dabei sein. Obwohl das erfahrene Brutpaar aus dem Nürnberger Tiergarten Anfang Januar zwei Eier gelegt hatte, ist kein Jungvogel geschlüpft. 

Weltweiter Online-Protest für den Klimaschutz

Seit über zwei Jahren machen Kinder und Jugendliche der Bewegung Fridays for Future jeden Freitag auf die drohende Klimakrise aufmerksam. Am 19. März steht der nächste weltweite Klimastreik unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises und #Allefür1Komma5. Auch der LBV beteiligt sich gemeinsam mit Fridays for Future und vielen weiteren Initiativen daran.

Igel | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Winterschlaf ade – erste Igel sind wieder unterwegs

Mit dem Frühlingsbeginn erwachen auch die ersten bayerischen Igel aus ihrem Winterschlaf. Der LBV ruft deshalb wieder alle Naturfreund*innen dazu auf, ihre Igel-Beobachtungen dem Naturschutzverband online zu melden, um noch mehr über den heimischen Gartenbewohner herauszufinden.

Artenschutz vor der Haustür: Wildbienen jetzt unterstützen

Der Frühling regt sich in den bayerischen Garten: die Vögel zwitschern, die Baumärkte sind wieder geöffnet und viele Gartenbesitzer*innen machen erste Pläne für die neue Saison. Jetzt ist die ideale Gelegenheit, den Garten insektenfreundlicher zu gestalten und damit etwas für die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu tun. Deshalb gibt das digitale LBV-Umweltbildungsprojekt „Naturschwärmer“ viele Tipps, wie man Insekten im Garten unterstützen kann.

Rotkehlchen | © Rosl Rössner © Rosl Rössner

LBV und NABU: Endspurt bei der Wahl zum Vogel des Jahres 2021

Die erste öffentliche Wahl zum Vogel des Jahres 2021 von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU geht in den Endspurt. Noch bis 19. März kann jede*r für seinen Favoriten abstimmen unter www.vogeldesjahres.de.

Polizei durchsucht Wiese

Starkes Signal der Polizei gegen Naturschutzkriminalität

Nachdem in den vergangenen Wochen in einem Dreieck zwischen Straubing, Deggendorf und Dingolfing immer wieder tote Greifvögel und Giftköder entdeckt wurden, begrüßen LBV und Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) das außerordentliche Engagement der Polizei Niederbayern, die gestern in einer großangelegten Suchaktion gleich drei Standorten gezielt nach weiteren Hinweisen abgesucht hat.

Star am Nistkasten | © Dr. Olaf Broders © Dr. Olaf Broders

Jetzt Nistkästen für Vögel aufhängen

Die Tage werden wieder länger und vielerorts ist das Gezwitscher morgens nicht mehr zu überhören: Mit lautem Gesang haben die Singvögel ihre alljährliche Balz angestimmt. So suchen die Vögel nicht nur den perfekten Partner, sondern auch einen geeigneten Nistplatz für die kommende Brutsaison.

| © Markus Bosch © Markus Bosch

Aktionsplan Wolf aktiv und konsequenter umsetzen

Der bayerische Naturschutzverband LBV bedauert die beiden Übergriffe durch einen Wolf auf zwei nebeneinander gelegene Wildtiergatter bei Betzenstein (Lkr. Bayreuth) und den entstandenen Schaden. Er betont in diesem Zusammenhang aber auch, dass die beiden Zwischenfälle vermeidbar gewesen wären, hätten sich die zuständigen Landwirtschaftsbehörden und die Halter an den Aktionsplan Wolf gehalten und rechtzeitig die notwendigen Herdenschutzmaßnahmen für die Tiere ergriffen.

Wolf frontal | © Christoph Bosch © Christoph Bosch

Große Versäumnisse in der Herdenschutzberatung

Wir verurteilen die völlig überzogenen Forderungen nach Abschuss und frühzeitiger Regulierung des Wolfes aufs Schärfste, nachdem es im Umfeld des Veldensteiner Forstes (Lkr. Bayreuth) in jüngster Vergangenheit zwei Mal zu Zwischenfällen in privaten Wildgehegen mit Wölfen gekommen ist. Der Wolf ist durch EU-Recht geschützt. Da beide Gatter in keiner Weise wolfsabweisend waren, bedarf es keiner Verschärfung der Bejagung, sondern einer frühzeitigen, aktiven Beratung.

Großer Brachvogel | © Frank Derer © Frank Derer

Besenderte Brachvögel auf gefährlicher Rückreise

Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt auch die neue Saison im Satellitentelemetrie-Projekt des LBV für den Großen Brachvogel. Derzeit befinden sich zwar noch sechs mit Mini-Sendern ausgestattete Vögel in ihren afrikanischen, portugiesischen und französischen Überwinterungsgebieten. Die Artenschützer*innen des LBV rechnen jedoch jeden Tag damit, dass die bedrohten Wiesenbrüter nun in den Freistaat zurückkehren.

| © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Immer weniger Rotmilane kehren zurück

Mit dem Einzug des Frühlings in Bayern sind auch am Himmel die ersten Vorboten zu sehen. Einer der beeindruckendsten Rückkehrer dieser Tage ist der Rotmilan, ein Greifvogel, den man an seinem tief gegabelten Schwanz und seiner eleganten Flugweise leicht erkennen kann. Leider werden es in den letzten Jahren deutschlandweit immer weniger, so dass die Art bereits auf der Vorwarnliste bedrohter Vögel steht.

| © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Herber Verlust für bayerische Luchspopulation

Der bayerische Naturschutzverband LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) sind entsetzt über den Fund einer toten Luchsin bei Bischofsmais (Lkr. Regen). Wie die Polizei heute meldet, wurde am vergangenen Sonntagmittag in einem Waldstück bei Bischofsmais nahe der Kreisstraße REG 1 eine tote Luchsin aufgefunden. Das Tier wies nach Angaben der Polizei Verletzungen auf, die nicht auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen seien.

Schlehenblüte | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Wie jeder etwas für die Artenvielfalt im Garten tun kann

Am meteorologischen Frühlingsanfang öffnen im Freistaat wieder die Gartencenter und Gärtnereien. Jetzt soll es auch in den bayerischen Gärten grünen und blühen. Von einem reichen Blüten- und Nektarangebot im eigenen Garten profitiert auch unsere heimische Artenvielfalt.

singendes Rotkechlchen sitzt auf einem Zweig | © Erich Obster © Erich Obster

Vogel des Jahres: Horch mal, wer da singt

Frühling kommt, der Sperling piept“, sang schon Marlene Dietrich. Kaum etwas verbinden wir so sehr mit dem Frühling wie Vogelgezwitscher. Davon zeugen zahlreiche Schlager und Volkslieder. Viele gefiederte Sänger laufen rund um den meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März zu Höchstform auf. Auch unsere Kandidaten für den „Vogel des Jahres“ trällern im vielstimmigen Chor mit.

Vergifteter Maeusebussard bei Moos | © H. Tauber © H. Tauber

Gift-Dreieck für Greifvögel in Niederbayern entdeckt?

In Niederbayern sind am Wochenende bei Moos im Landkreis Deggendorf und bei Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau erneut mehrere Vögel Giftködern zum Opfer gefallen. Der Täter bzw. die Täterin hat dabei höchstwahrscheinlich das für Kinder und Hunde besonders gefährliche und verbotene Kontaktgift Carbofuran verwendet. Der LBV ruft zu erhöhter Vorsicht bei Spaziergängern und Hundehaltern in der Gegend auf.

Wald | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

LBV freut sich über klares Votum zum Erhalt des Waldes in Weiden

Bis zum 14. Februar konnten die Menschen in Weiden in der Oberpfalz über die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes Weiden-West in einem Bürgerentscheid abstimmen. Eine überwältigende Mehrheit von über 65 Prozent der Wähler*innen stimmte für den Erhalt des 70 Hektar großen Staatswaldes als grüne Lunge der Stadt Weiden.

Rote Mauerbiene Nektar | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Volksbegehren Artenvielfalt: Die Menschen sind schon weiter als die Regierung

Zum zweiten Jahrestag des erfolgreichen Volksbegehrens Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ am 13. Februar 2021 fordert der Trägerkreis aus ÖDP, LBV, Bündnis 90/Die Grünen und Gregor Louisoder Umweltstiftung die bayerische Staatsregierung auf, den Erwartungen der Menschen in Bayern gerecht zu werden und die neue Gesetzgebung konsequent umzusetzen.

Blaumeisenpaar | © Ingo Rittscher © Ingo Rittscher

Liebe liegt in der Luft: Frühlingsgefühle bei den Kandidaten für den Vogel des Jahres

Auch wenn in Bayern noch winterliche Temperaturen herrschen, haben viele Vögel in diesen Tagen bereits Frühlingsgefühle und begeben sich auf die Partnersuche. Zum Valentinstag am 14. Februar gibt der LBV Einblicke ins Liebesleben der Kandidaten für den diesjährigen „Vogel des Jahres“.

Weissstörche im Winter | © Hans-Joachim Fünfstück © Hans-Joachim Fünfstück

Bayerische Weißstörche im Schnee

Der erneute Wintereinbruch mit starkem Schneefall hat Bayern fest im Griff. Den LBV erreichen deshalb zahlreichen Anrufe von Menschen, die sich Sorgen machen, dass Schnee und Kälte für viele Vögel und gerade für Störche problematisch sein könnten. Hier kann der LBV Entwarnung geben. Die großen Vögel sind durch ihr relativ dickes Gefieder gut geschützt und kommen gut ein bis zwei Wochen mit wenig oder sogar ganz ohne Nahrung aus.

Zwei Bartgeier Tiergarten Nürnberg | © Nicole Friedrich © Nicole Friedrich

Nürnberger Bartgeier bebrüten Eier

Im kommenden Mai wird der LBV in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Berchtesgaden zum ersten Mal drei junge Bartgeier auswildern. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei auch ein Jungvogel aus dem Tiergarten der Stadt Nürnberg stammen könnte, ist nun weiter gestiegen. Das dortige Bartgeier-Paar hat vor kurzem mit der Brut begonnen, nachdem das Weibchen zwei Eier gelegt hatte.

Biene auf Sommerflieder | © Hans Schaffelhofer © Hans Schaffelhofer

Insektenschutz auch auf Bundesebene konsequent umsetzen

Im Streit über die stockende Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz der Bundesregierung und das geplante Insektenschutzgesetz betont der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ die Notwendigkeit konsequenter Maßnahmen auch auf Bundesebene und in den anderen Bundesländern. Die Organisationen fordern daher von der Bundesregierung ihr Aktionsprogramm umzusetzen und dem Artensterben endlich Rechnung zu tragen.

Wald | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

ICE-Werk Nürnberg: LBV fordert ergebnisoffene Standortsuche

Die Deutsche Bahn will im Raum Nürnberg ein ICE-Werk bauen. Der Naturschutzverband LBV begrüßt dabei die frühzeitige Einbindung der Verbände in die Planungen. „Allerdings erwarten wir von der Deutschen Bahn eine ergebnisoffene Standortsuche“, verdeutlicht LBV-Geschäftsführer Helmut Beran.

Haussperling | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Rekordbeteiligung bei der „Stunde der Wintervögel“

Bereits zum dritten Mal in Folge erobert der Haussperling in Bayern Platz 1 bei der „Stunde der Wintervögel“ von LBV und NABU. Insgesamt haben über 40.000 bayerische Teilnehmer*innen aus über 30.000 Gärten knapp eine Million Vögel dem LBV gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr beteiligten sich im Freistaat über 13.000 Naturfreund*innen mehr und übertrafen damit auch die bisherige Rekordteilnahme aus dem Jahr 2018 deutlich (33.000).

Blühflache | © Thomas Staab © Thomas Staab

Kurswechsel in der Agrarpolitik jetzt einleiten

Die Zeit zu handeln ist jetzt: Die Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) muss sich an den Zielen des Green Deals der EU-Kommission ausrichten. Das kann nur mit einem Kurswechsel bei der Umsetzung der GAP auf nationaler Ebene gelingen, appellieren Naturland und LBV an die Agrarminister*innen der Bundesländer vor deren Sonderkonferenz am Freitag (5.2.).

Wald | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Für Walderhalt in Weiden-West abstimmen

Das geplante Gewerbegebiet West IV in Weiden i.d. Oberpfalz wäre ein drastisches Beispiel für ungebremsten Flächenverbrauch und ein bayernweites Negativbeispiel für fortschreitende Naturzerstörung. Zum aktuellen Bürgerentscheid, der bis zum 14. Februar als Briefwahl läuft, appellieren die Landesvorsitzenden von BUND Naturschutz und LBV an die Stimmberechtigten in Weiden, mit ihrem Votum für den Erhalt des Waldes zu stimmen und so den Weg für eine nachhaltige und naturschonende Stadtentwicklung in Weiden zu öffnen.

Wasserkraftwerk Lechstau bei Hohenfurch | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Biodiversität unserer Gewässer in höchster Gefahr!

LBV, BN, Landesfischereiverband Bayern, WWF Deutschland und BKV kritisieren gemeinsam auf das Schärfste die aktuellen Beschlüsse des Deutschen Bundestages zur Förderung der Energiegewinnung aus Wasserkraft. Statt einer weiteren Förderung und Beschleunigung des Wasserkraftausbaus fordern sie den Stopp des Neubaus von Wasserkraftanlagen, eine Renaturierungs-Offensive für Flüsse und Auen und bessere Vorgaben für Energieeinsparung und den umweltverträglichen Ausbau von Sonnen- und Windenergie.

Reiherenten | © Claudia Becher © Claudia Becher

Warum Wasservögel aus ganz Europa und Nordasien Bayern lieben

Vor 50 Jahren, am 2. Februar 1971, wurde mit der „Ramsar-Konvention“ eines der ersten globalen Naturschutzabkommen unterzeichnet. Heute tragen besonders wertvolle und zugleich bedrohte Lebensräume für Wat- und Wasservögel dieses Prädikat, in Bayern gibt es davon acht.

Waldkauz | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Eulen und Greifvögel auf Brautschau

Wer ein besonderes Naturphänomen vor der Haustür erleben möchte, sollte sich warm einpacken. Ganz früh morgens oder abends nach Einbruch der Dämmerung kann man mit etwas Glück und Geduld die Balzrufe von Eulen hören. „Derzeit ist besonders der Waldkauz aktiv“, sagt der LBV-Biologe Torben Langer.

Fliegender Mäusebussard | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Geschützte Greifvögel im Landkreis Straubing vermutlich vergiftet

Am Sonntagnachmittag wurden bei Ittling, einem Ortsteil von Straubing, zwei tote Mäusebussarde gefunden. Beide kamen höchstwahrscheinlich durch Giftköder ums Leben. Die Auffindesituation der zwei Greifvögel neben einem Fleischbrocken und insbesondere die völlig verkrampften Füße der Vögel legen nahe, dass Gift eingesetzt wurde.

Vogel des Jahres: Schon über 125.000 Menschen haben ihren Favoriten gewählt

Eine Woche nach Start der ersten öffentlichen Wahl zum Vogel des Jahres wurden bereits über 125.000 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahl wird vom LBV gemeinsam mit seinem bundesweiten Partner NABU veranstaltet. „Nachdem sich zunächst die Stadttaube, Siegerin der Vorwahl, wieder an die Spitze gesetzt hatte, wurde sie inzwischen vom Rotkehlchen und den drei bedrohten Agrarvogelarten Rauchschwalbe, Kiebitz und Feldlerche überholt“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Jetzt noch für die „ÖkoKids“ anmelden

Noch knapp zwei Wochen haben die bayerischen Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit, sich beim LBV für die Auszeichnung „ÖkoKids – KindertagesEINRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ anzumelden. Der Titel wird Krippen, Kindergärten, Horten und Großtagespflegen aus dem Freistaat verliehen, die sich mit den wichtigen Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und dadurch die notwendigen Kompetenzen und Werte bei den Kindern fördern.

Professor Frank Uekötter

Die Geschichte des ältesten Naturschutzverbands Bayerns auf 176 Seiten

Passend zum 111. Geburtstag des LBV am Jahresende 2020 ist das erste Buch über den ältesten bayerischen Naturschutzverband erschienen. Unter dem Titel „Von Vögeln, Mächten und Bienen“ (Vandenhoeck & Ruprecht Verlag) hat sich der deutschlandweit renommierte Umwelthistoriker Prof. Frank Uekötter der Geschichte des LBV wissenschaftlich angenommen. Am Dienstag, den 26. Januar lädt der LBV alle Interessierten zu einem kostenlosen Onlinevortrag von Frank Uekötter über die bewegte LBV-Geschichte ein.

A-06-21_Weissstorch - Straub Richard

LBV-Jahresbilanz 2020: Gewinner und Verlierer des Artenschutzes in Bayern

Mit Blick auf den bayerischen Naturschutz im Jahr 2020 freut sich der LBV über Erfolge und sorgt sich gleichzeitig um einige besonders gefährdete Arten. Für seine Jahresbilanz hat der bayerische Naturschutzverband beispielhaft drei Gewinner und drei Verlierer des Artenschutzes im Freistaat ausgewählt.

Haubenmeise am Futter | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Kaum Gezwitscher an der Futterstelle?

In den letzten Wochen erreichen den LBV viele besorgte Anfragen aus Bayern, weil vor allem typische Gartenvogelarten wie Meisen, Finken und Amseln an der Futterstelle ausbleiben und plötzlich aus den Gärten verschwunden seien. Viele Naturfreund*innen machen sich nun Sorgen, dass sie etwas falsch machen oder den Vögeln etwas zugestoßen sein könnte.

Edelweiss am Gipfelkreuz im Ammergebirge | © Dr. Olaf Broders © Dr. Olaf Broders

LBV freut sich über breite Zustimmung der Bevölkerung zu weiteren Nationalparks in Bayern

Die Ergebnisse der heute von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag vorgestellten Umfrage zu einem dritten Nationalpark in Bayern stuft der bayerische Naturschutzverband LBV als eine deutliche Bestätigung seiner jahrzehntelangen Bemühungen für mehr Wildnis in den bayerischen Wäldern, Flüssen und Mooren ein.

LBV und NABU starten Hauptwahl zum Vogel des Jahres

Die erste öffentliche Wahl zum „Vogel des Jahres 2021“ von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU geht in die heiße Phase: Ab dem 18. Januar können alle Menschen in Deutschland entscheiden, welcher der zehn nominierten Vögel das Rennen macht. Wer die meisten Stimmen der deutschen Wähler*innen auf sich vereinen kann, wird kurz vor Frühlingsanfang zum „Vogel des Jahres 2021" gekürt.

Agrarlandschaft | © Christiane Geidel © Christiane Geidel

Agrarwende lostreten

Der Green Deal der EU-Kommission muss zum Leitbild der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa werden. „Wir brauchen endlich eine grundlegende Wende hin zu einer Agrarpolitik, die Artenvielfalt, Umwelt und Klima schützt und bäuerlichen Betrieben eine Zukunft gibt“, fordern Naturland und der LBV (Landesbund für Vogelschutz) mit Blick auf Protest unter dem Motto „Wir haben es satt!“, der am Wochenende vor dem Kanzleramt in Berlin stattfindet.

Erlenzeisig und Blaumeise am Futterhaus | © Claudia Becher © Claudia Becher

Zwischenbilanz „Stunde der Wintervögel“ 2021 in Bayern

Wer derzeit aufmerksam aus dem Fenster schaut oder durch die Natur geht, der kann im Freistaat mit etwas Glück vermehrt Erlenzeisige beobachten. Auch Wacholderdrosseln sind in größeren Schwärmen unterwegs. Wie eine erste Zwischenbilanz der 16. „Stunde der Wintervögel“ in Bayern zeigt, wurden beide Vogelarten bei der größten bürgerwissenschaftlichen Mitmachaktion von LBV und NABU vermehrt von Teilnehmer*innen beobachtet.

Blaumeise an der Futterstelle | © Ludwig Holl © Ludwig Holl

Licht im Lockdown: Bayerns bunte Vögel zählen

Ab kommendem Freitag rufen der LBV und sein bundesweiter Partner NABU wieder alle Vogelfreund*innen dazu auf, bei der „Stunde der Wintervögel“ die gefiederten Gäste im Garten, am Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. „Gerade jetzt im Lockdown während der grauen Jahreszeit sorgt unsere Mitmachaktion für Lebensqualität und Farbe und bietet allen ein schönes Naturerlebnis direkt vor dem Fenster“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Gezählt wird dabei eine Stunde lang vom 08. bis 10. Januar und alles dreht sich um die bekannten und häufigen Vogelarten wie Meisen, Finken und Spatzen.

Markus Erlwein

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Markus Erlwein

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