LBV-Presseservice

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LBV zu Naturschutz und Umweltthemen. Der LBV äußert sich in Pressemeldungen zu wichtigen Themen aus Naturschutz, Vogelschutz, Landwirtschaft, Klimaschutz, Entwicklung und Planung.

Zeitungen in schwarz weiß | © Flickr/ Jon S. © Flickr/ Jon S.

 

Ihr Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der LBV-Landesgeschäftsstelle: Markus Erlwein (Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 80 Mobil: 0172/6873773 E-Mail: . Weitere Ansprechpartner finden Sie in der jeweiligen Pressemeldung. Vielen Dank!

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Pressemeldungen 2018

Mia ham's satt!

Eine Woche vor der Landtagswahl – am 6. Oktober – geht der LBV gemeinsam mit den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern in München auf die Straße. Weil Naturschutz und Nachhaltigkeit in der Landtagswahl so gut wie keine Rolle spielen, demonstrieren wir für eine ökologische, tiergerechte und bäuerliche Landwirtschaft und gesundes Essen; für saubere Luft und Klimaschutz, lebenswerte Städte und den Erhalt unserer vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft.

Neuntöter-Jungvogel auf einem Ast | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

LBV-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

Wie ernst nehmen die Parteien des Bayerischen Landtags ihre Verantwortung für Natur und Artenvielfalt? Dies hat eine vom LBV in Auftrag gegebene Studie untersucht. Bewertungsgrundlage sind die 7 Forderungen für die Natur in Bayern, die der LBV anlässlich der Landtagswahlen an die Parteien gestellt hat. Auf der Podiumsdiskussion mit ihren Vertretern wird der LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer über diese Ergebnisse sprechen.

Rauchschwalben sitzen auf einer Stromleitung | © Nadia Baumgart © Nadia Baumgart

Auf Wiedersehen Schwalben

Nach einem alten Sprichwort heißt es „An Maria Geburt fliegen alle Schwalberl furt“. Maria Geburt ist am 8. September und so können Naturfreunde seit einigen Tagen tatsächlich beobachten, wie sich die Rauch- und Mehlschwalben in ganz Bayern sammeln. Bald lassen sie den Freistaat hinter sich und ziehen Richtung Afrika. 

Eine Nachtaufnahme einer Waldbirkenmaus nahe dem Riedberger Horn | © Jonas Gillich © Jonas Gillich

Spektakulärer Nachweis der Waldbirkenmaus nahe Riedberger Horn

Nach vielen tausend Auslösungen durch Kleintiere und Vögel fotografierte eine Wildtierkamera am 13.8.2018 eine Waldbirkenmaus (Sicista betulina) im Gebiet des Riedberger Horns. Die Waldbirkenmaus zählt deutschlandweit zu den seltensten Kleinsäugerarten und ist vom Aussterben bedroht.

Trister Acker | © Natascha Neuhaus © Natascha Neuhaus

Eigentumspakt schwächt Naturschutz

Der LBV kritisiert den „Pakt zum land- und forstwirtschaftlichen Eigentum“, der gestern von der Bayerischen Staatsregierung sowie land- und forstwirtschaftlichen Interessensvertretern unterzeichnet wurde. Der Naturschutz wird mit diesem Pakt massiv geschwächt.

Igelmutter mit drei kleinen Jungigeln | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Hungrige Igelmütter unterwegs!

Die meisten Igelkinder in Bayern werden im Spätsommer geboren. Für die Aufzucht brauchen die Igelmütter nun besonders viel Energie. Der Regen der letzten Tage ist daher höchst willkommen, denn die lange Trockenheit zuvor erschwerte ihnen die Nahrungssuche.

Gelbbauchunke im Wasser | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Wie überleben Wechselkröte und Co. ohne Regen?

Unter dem extremen Sommer dieses Jahr hat besonders eine der in Bayern wohl am stärksten bedrohten Tiergruppen gelitten: Amphibien. Beinahe dreiviertel der 20 im Freistaat vorkommenden Amphibienarten stehen auf der Roten Liste. Neben Lebensraumverlust, illegal ausgesetzten Fressfeinden und Pestiziden, hatten die bayerischen Amphibien dieses Jahr auch mit der wochenlangen Trockenheit und Hitze zu kämpfen.

Gelbhansekopf bei Balderschwang | © LBV © LBV

Gigantisches Bike-Valley in Balderschwang geplant

Nach dem beabsichtigten Bau eines Schneiteichs im sensiblen Moorgebiet bei Grasgehren soll es nun auch der anderen Balderschwanger Talseite in Sichtweite des Riedberger Horns an den Kragen gehen. So liegen dem LBV aktuell Pläne zum Bau eines gigantischen Bike-Parks am Gelbhansekopf / Balderschwang vor. Geplant ist der Trassenausbau von mindestens 25 Kilometern.

Rauhhaut-Fledermaus auf der Hand | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Batnight 2018: Die Herrscher der Nacht hautnah erleben

Rund um das letzte Augustwochenende am 25. und 26.08. lädt der der LBV bereits zum 22. Mal im Rahmen der Europäischen Batnight dazu ein, die Welt der nächtlichen Himmelsstürmer mit allen Sinnen kennenzulernen und dabei mehr über die Tiere zu erfahren. Bei den insgesamt 31 verschiedenen bayernweiten Veranstaltungen ist garantiert für jeden etwas dabei: Exkursionen mit dem Bat-Detektor, Fledermausinfostände oder Feste mit Spiel und Spaß für Groß und Klein.

Singende Amsel auf Ast | © Karl Stolz © Karl Stolz

Vogelvirus in Großraum Nürnberg nachgewiesen

Seit Ende Juli werden uns vermehrt tote Amseln, aber auch andere Singvögel im Großraum Nürnberg gemeldet. Nun hat sich die Vermutung bestätigt, dass es sich um einen Ausbruch des Usutu-Virus handelt. 

Zwei Ackerhummeln sitzen sich an einer Blume gegenüber | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Erste Bilanz zum zweiten Teil des Insektensommers

Die Ackerhummel führt aktuell die bayerische Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten beim zweiten Teil der Mitmachaktion „Insektensommer“ von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU im August an. Auf Platz zwei bis fünf folgen die Honigbiene, der Kleine Kohlweißling, der Große Kohlweißling und der Kleine Fuchs.

Junger Mauersegler mit Albinismus sitzt auf dem Boden | © Sonja Dölfel © Sonja Dölfel

Vogel-Sensation: Albino-Mauersegler

Die Mauersegler-Kolonie am Schloss Ratibor in Roth (Mittelfranken) hat eine echte Sensation zu vermelden. Dort wurde jetzt bei den regelmäßigen Nestkontrollen durch den LBV ein Albino-Mauersegler entdeckt. Seit der Ansiedlung der Zugvögel dort vor 34 Jahren ist der komplett weiße Jungvogel der erste seiner Art.

Wassergraben in strukturreichen Ufern | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

10 Punkte Programm für Bayerns Gewässer

Nach wie vor sind Gewässer und Grundwasser in Bayern nicht in einem Zustand, wie es die Wasserrahmenrichtlinie und die Nitratrichtlinie der EU vorsehen.  Gemeinsam haben die Bayerischen Flussallianzen, der BUND Naturschutz, der LBV, der Landesfischereiverband und WWF Deutschland einen aktuellen Forderungskatalog erarbeitet.

eine Gruppe von Weißstörchen auf Nahrungssuche auf einer frisch gemähten Wiese | © Heidi Källner © Heidi Källner

Wohin fliegen Bayerns junge Weißstörche?

Die ersten jungen Weißstörche stehen bereits in den Startlöchern für ihre erste Reise von Bayern in das Winterquartier. So sind die Zugvögel derzeit öfter in Gruppen auf Feuchtwiesen zu beobachten. Mithilfe von Satellitensendern will der LBV herausfinden, wohin die bayerischen Jungstörche fliegen. Seit 2014 werden deshalb regelmäßig junge Störche besendert.

Graues Langohr (Fledermaus) wird mit einem Handschuh getragen | © Andreas Zahn © Andreas Zahn

Fledermäuse und Hitze

Die hochsommerlichen Temperaturen bedeuten eine Leidenszeit für viele Fledermäuse in Bayern. Als Auswirkung der Hitzewelle können jetzt wieder verunglückte Jungtiere gefunden werden. Wie 2015 sind dabei vor allem Fledermäuse betroffen, die an oder in Gebäuden ihr Quartier haben und dort in tödliche Hitzefallen geraten.

Wespe sitzt links auf einigen Waben | © Manfred Waldhier © Manfred Waldhier

Mit Wasserzerstäuber gegen lästigen Wespenbesuch

Die bisherige Trockenheit und Hitze sind für ein gutes Wespenjahr verantwortlich. Doch erst jetzt ab August steuern die gelb-schwarzen Insekten verstärkt immer häufiger vor allem Obstkuchen, Saft und Eis an. Der Genuss von süßen Speisen unter freiem Himmel kann deshalb schnell unangenehm werden. Aber: die Begegnung mit den ungebetenen Gästen ist kein Grund zur Panik. Der LBV gibt hilfreiche Tipps, wie man sich bei Wespenbesuch richtig verhält und sich effektiv vor Stichen schützen kann.

Königssee in Berchtesgaden | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Nationalpark als Erfolgsmodell für den Naturschutz

Der Nationalpark Berchtesgaden repräsentiert mit seinem 40-jährigen Bestehen ein Erfolgsmodell für den bayerischen Naturschutz. Diese Flächen sind ein unverzichtbarer Baustein beim Schutz unserer biologischen Vielfalt und zeigen zugleich Bayern von seiner besten Seite.

Mittelspecht | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Verpasste Chance für Bayerns Natur

Der bayerische Ministerrat hat heute auf der Zugspitze zur Ausgestaltung der von Ministerpräsident Markus Söder in seiner Regierungserklärung angekündigten „Naturoffensive“ getagt. Die angekündigten Millioneninvestitionen sind aber keine Verbesserung für Bayerns bedrohte Artenvielfalt.

Zeugnis Markus Söder

Zwischenzeugnis für den Ministerpräsidenten

Am Tag, an dem Millionen bayerischer Schüler ihr Zeugnis erhalten, stellen auch wir dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ein Zwischenzeugnis im Auftrag der Natur in Bayern aus. Insgesamt mühte sich der Regierungschef zwar in verschiedenen Bereichen, Punkte für die biologische Vielfalt zu sammeln, doch war er damit meist nicht erfolgreich.

Tote Rohrweihe auf einem Feld, daneben das vergiftete Fleischstück | © Franz Wagner © Franz Wagner

Rohrweihe mit gefährlichem Giftköder getötet

Schon wieder ist ein seltener Greifvogel in Bayern Opfer von Artenschutzkriminalität geworden. Östlich von Wallersdorf-Altenbuch im Landkreis Dingolfing-Landau wurde dem LBV eine tote Rohrweihe gemeldet. Die Weihe starb einen qualvollen Erstickungstod durch das hochtoxische Kontaktgift Carbofuran.

Goldfische im Teich | © Birgit Helbig © Birgit Helbig

Ausgesetzte Tiere gefährden heimische Artenvielfalt

Da sich viele Haustierhalter nicht rechtzeitig darum kümmern, steigt gerade zu Beginn der Ferienzeit die Anzahl der Tiere, die die heimische Artenwelt unfreiwillig ergänzen und dabei teils ernsthaft gefährden. Kurz vor der Abreise in den Urlaub werden im Freistaat auch Haustiere wie Goldfisch oder Schildkröte flugs ausgewildert und richten dann großen Schaden unter den heimischen Tierarten an.

Schwalbenschwanz an einer roten Blüte, man sieht ihn seitlich | © Günter Kaufmann © Günter Kaufmann

Zweiter Teil des Insektensommers startet

Das große Krabbeln und Flattern, Teil zwei, startet: Vom 3. bis zum 12. August ruft der LBV und sein deutschlandweiter Partner NABU unter dem Motto „Zählen, was zählt“ zur zweiten Aktionswoche der bundesweiten Insektenzählung auf. Kernarten sind die Tagfalter Schwalbenschwanz und Kleiner Fuchs, der Sieben-Punkt-Marienkäfer, die Ackerhummel, die Holzbiene, die Libellenart Blaugrüne Mosaikjungfer, die Heuschrecke Grünes Heupferd und die Streifenwanze.

32 Kindertageseinrichtungen ausgezeichnet

Die bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Kerstin Schreyer hat 32 nordbayerische Kindertageseinrichtungen mit dem Titel „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ ausgezeichnet. Das Projekt „ÖkoKids“ wird vom LBV bereits seit acht Jahren mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Umweltministeriums durchgeführt.

Banner Egal war gestern | © LBV © LBV

Erfolgreicher Abschluss des ersten Projektjahres „Egal war gestern“

Das schulische Müllsystem neuorganisieren, die Coffee-to-go-Becher abschaffen, einen nachhaltigen Pausenverkauf auf die Beine stellen, Nisthilfen bauen oder eine "chill out"-Ecke aus Upcycling-Materialien errichten: so vielfältig sind die Nachhaltigkeitsprojekte, die im Schuljahr 2017/18 von den Teilnehmerschulen des LBV-Umweltbildungsprojekts „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ in die Tat umgesetzt werden.

Amsel im Wasserbat | © Adalbert Birkhofer © Adalbert Birkhofer

Badespaß für Vögel

Sommer, Sonne und auch die kommenden Tage kaum Regen weit und breit - perfektes Badewetter für ganz Bayern. Doch wie ergeht es bei dieser andauernden Hitze unseren heimischen Gartenvögeln? Durch das anhaltend heiße und trockene Wetter sind viele natürliche Wasserstellen wie Pfützen und Gräben ausgetrocknet. Eine Tränke bietet Trink- und Bademöglichkeit. Der LBV gibt Tipps und wichtige Grundregeln.

Gänsegeier im Flug | © Henning Werth © Henning Werth

Gänsegeier wieder über Bayern gesichtet

Nach dem erfolgreichen Aufstieg das Gipfelpanorama bei einer guten Brotzeit genießen, was gibt es schöneres? Ganz klar, ein Gipfelpanorama mit einer Gruppe Gänsegeier die über einen hinwegfliegen. So geschehen am Samstag in den Allgäuer Hochalpen rund um das Nebelhorn.

Betonflut statt Naturvielfalt - Volksbegehren Flächenfraß unzulässig

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof sein Urteil zum Volksbegehren „Damit Bayern Heimat bleibt – Betonflut eindämmen“ bekannt gegeben. Aus formalen Gründen lehnten die Richter den vorgeschlagenen Gesetzesentwurf als unzulässig ab. Ein schwarzer Tag für Bayerns Natur.

Brachvogel im Flug mit Sender | © Wolfgang Nerb © Wolfgang Nerb

Mit Hightech-Solarrucksack auf Reisen

Der Große Brachvogel ist in Bayern vom Aussterben bedroht. Noch knapp 500 Brutpaare des unscheinbar gefärbten Vogels mit dem langen, gebogenen Schnabel sind im Freistaat zuhause. Dass der Rückgang nicht noch dramatischer ausfällt, liegt einzig daran, dass Brachvögel sehr alt werden können. Der so wichtige Bruterfolg hingegen ist in vielen Gebieten besorgniserregend gering.

Rotvieh mit Kalb | © Julia Römheld © Julia Römheld

Marktplatz der biologischen Vielfalt

Im neuen Modellprojekt „Marktplatz der biologischen Vielfalt – Bayerische Kommunen setzen auf Biodiversität“ sollen zehn Gemeinden bis Ende 2021 bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer eigenen kommunalen Biodiversitätsstrategie unterstützt werden. Alle kreisangehörigen Gemeinden, Märkte und Städte sind aufgerufen, am Projekt teilzunehmen.

Igel im Gras bei Nacht | © Norbert Parmantye © Norbert Parmantye

Tödlicher als der Sensenmann

Bayerns Igel leben gefährlich. Selbst in ihren „Schlafzimmern“ im Garten sind sie nicht mehr sicher. Ihre übermächtigen Gegner: motorisierte Gartenwerkzeuge wie Mähroboter und Fadenmäher. Durch Rasenroboter haben kleine Säugetiere wie Igel, aber auch Blühpflanzen, Insekten, Amphibien und Spinnentiere keine Chance im Garten zu überleben.

Wiesenweihe im Feld mit fünf Jungvögeln im Dunenkleid | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Mehr seltene Zugvögel auf bayerischen Feldern

Die Zusammenarbeit von Naturschützern und Landwirten bei den Artenhilfsprogrammen für die bedrohten Zugvogelarten Ortolan und Wiesenweihe zeigt Wirkung.  Zu diesem erfreulichen Fazit kommen der LBV sowie der Bayerische Bauernverband (BBV) für das erfolgreiche Brutjahr 2017. 

Riedberger Horn im Winter, es liegt überall Schnee | © Henning Werth © Henning Werth

Verbände reichen Begründung zur Klage gegen Alpenplanänderung ein

Nur wenn die Alpenplanänderung rückgängig gemacht wird, wird es einen dauerhaften Schutz für das Riedberger Horn geben. Nun wurde die ausführliche Klagebegründung beim bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Die dafür vorgenommene umfangreiche Akteneinsicht bestätigt die Zweifel an einem neutralen und sachgerechten Verfahren durch das Heimatministerium

Naturnaher Bach | © Maximilian Sehr © Maximilian Sehr

Auf zu neuen Ufern beim Gewässerschutz

Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland wegen Verletzung von EU-Recht verurteilt, weil die Bundesregierung zu wenig gegen Nitrat im Grundwasser unternommen hat. Bereits im April haben der LBV , BJV und der LFV auf einer gemeinsamen Veranstaltung in Brüssel gefordert, dass die Europäische Agrarpolitik die Landwirte finanziell in die Lage versetzen muss, gesunde Lebensmittel zu produzieren und gleichzeitig biologische Vielfalt, sauberes Grundwasser, gesunde Böden und lebendige Gewässer zu erzeugen.

Hainschwebfliege auf Winterling | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Halbzeit beim Insektensommer

Die Hainschwebfliege führt die bayerische Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten bei der Mitmachaktion „Insektensommer“ von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU an. Auf den weiteren Plätzen folgen Steinhummel, Asiatischer Marienkäfer, Lederwanze und Gemeine Florfliege

Bunte Blumenwiese |  © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

LBV wird Pächter von Maxhütte-Flächen

Umweltminister Marcel Huber hat einen Teil der ehemaligen Abbau- und Vorratsflächen der Maxhütte in Auerbach (Opf.) zur Betreuung an den LBV übergeben. Das Ministerium hatte diese übernommen, damit dort wieder hochwertige Lebens- und Rückzugsräume für Insekten, Feldvögel und andere gefährdete Arten geschaffen werden

Nebelhorngebiet in den Allgäuer Alpen | © Henning Werth © Henning Werth

7 Forderungen für Bayerns Natur

Vier Monate vor der Landtagswahl, zu Beginn der heißen Wahlkampfphase, stellt der LBV heute sieben Forderungen an die zukünftige Landesregierung. Anhand dieser konkreten Maßnahmen und Ideen kann die bayerische Politik etwas für den Erhalt der Biologischen Vielfalt und einzigartigen bayerischen Natur tun, wenn sie endlich handelt.

Umweltmedaille für Dr. Norbert Schäffer

Der Freistaat hat durch Umweltminister Dr. Marcel Huber eine seiner höchsten Auszeichnungen an den LBV-Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer verliehen. Die die Bayerische Staatmedaille für Verdienste um die Umwelt erhält Schäffer für das große Engagement zum Schutz von Flora und Fauna, dem er sich bereits seit Jahrzehnten widmet

Kiebitz steht in niedrigem Wasser | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

BN und LBV begrüßen das neue bayerische Artenschutzzentrum

Der bayerische Umweltminister Marcel Huber hat heute die Einrichtung eines neuen Artenschutzzentrums in Augsburg bekanntgegeben. In Zeiten eines dramatischen Artenrückgangs braucht Bayern dringend mehr Fachkompetenz für die biologische Vielfalt und entschlossenes Handeln im Flächenschutz und einer ökologischeren Agrarförderpolitik.

Männlicher Rosenstar auf einem Dachfirst | © Hans-Joachim Fünfstück © Hans-Joachim Fünfstück

Einflug von Rosenstaren in Bayern

Der rosafarbene Star macht Urlaub im Freistaat. Sein letzter Einflug liegt mehr als 15 Jahre zurück. Beobachten kann man ihn unter anderem in der Nähe von Kirschbäumen.

Eine Mehlschwalbe hängt am Nest, eine zweite Mehlschwalbe kommt gerade angeflogen, ein Nest ist kaputt | © Sieghart Muthsam © Sieghart Muthsam

Endergebnis Stunde der Gartenvögel PLUS 2018

Der Haussperling bleibt weiterhin der am häufigsten beobachtete Vogel in Bayerns Gärten, auch wenn sein Bestand stagniert und bayernweit vor allem in den Stadtzentren abnimmt. Düster sieht es bei der Frage nach Schwalbennestern an Häusern aus. Weniger als sieben Prozent der Teilnehmer meldeten uns ein Mehl- oder Rauchschwalbennest an ihrem Gebäude.

Blaumeisen Jungvogel sitzt auf Kabel | © Norbert Steffan © Norbert Steffan

Falsche Tierliebe schadet Jungvögeln

Den LBV erreichen derzeit täglich zahlreiche Anfragen von besorgten Tierfreunden, wie sie scheinbar verlassenen jungen Vögeln helfen sollen. Der LBV rät hier erstmal: Finger weg! Die unerfahrenen und im Fliegen noch etwas ungeübten Vogeljungen wirken zwar hilflos, sie aufzunehmen ist jedoch falsch verstandene Tierliebe.

Viele Große Hufeisennasen kuscheln zusammen an einer felsigen Decke | © Rudi Leitl © Rudi Leitl

LIFE-Projekt Große Hufeisennase abgeschlossen

Unsere Schutzbemühungen um die seltenste Fledermausart Deutschlands sind eine echte Erfolgsgeschichte. Seit 2012 führen wir in Kooperation mit dem Bundesforstbetrieb Hohenfels ein von der EU, dem Bayerischen Naturschutzfonds und dem Naturpark Hirschwald finanziertes LIFE-Projekt zur Rettung der stark bedrohten Fledermausart Große Hufeisennase in Hohenburg (Oberpfalz) durch, um die Art vor dem Aussterben zu bewahren. Mit sehr erfolgreicher Bilanz.

Biene auf Sommerflieder | © Hans Schaffelhofer © Hans Schaffelhofer

Keine Unterstützung für Volksbegehren der ÖDP zum Bienensterben

Bayerns größte Umweltverbände, der BUND Naturschutz (BN) und der LBV , werden den Antrag der ÖDP auf ein Volksbegehren für Artenreichtum und Naturschönheit in Bayern nicht unterstützen. Nach eingehender Prüfung kommen die beiden Verbände übereinstimmend zu dem Schluss, dass der Entwurf in der jetzigen Form kein wirksames Instrument zur Bekämpfung des dramatischen Arten- und Insektensterbens darstellt.

Gespinste der Gespinstmotte auf einem Strauch | © Christian Geidel © Christian Geidel

Halloweenstimmung im Frühling

Kahle, silbrig glänzende Bäume und Sträucher sorgen in ganz Bayern seit kurzem wieder für Aufsehen bei Spaziergängern und Hobbygärtnern. „Verantwortlich für das Phänomen der gespenstig anmutenden, wie in Seide gewickelten Bäume und Sträucher sind die harmlosen Gespinstmotten.

Zwei Haussperlinge sitzen in einer Beerenhecke | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Gemischte erste Zwischenbilanz der Stunde der Gartenvögel 2018

Ist es bereits positiv, wenn die Vögel vor unserer Haustür nicht noch weniger werden? Nach Eingang von knapp einem Viertel der Meldungen der Mitmachaktion „Stunde der Gartenvögel“ ergeben erste Hochrechnungen, dass die Anzahl der beobachteten Vögel pro Garten gegenüber dem Vorjahr zumindest nicht weiter abgenommen hat.

Eine Rauchschwalbe sitzt auf einem Holzpfahl | © Manfred Waldhier © Manfred Waldhier

Vögel zählen am langen Wochenende

Von Vatertag bis Muttertag ruften wir alle Naturfreunde im Freistaat wieder dazu auf, die Vögel in ihrem Garten zu zählen. Bei der „Stunde der Gartenvögel Plus“ 2018 stehen neben den Gartenvögeln auch Mehl- und Rauchschwalbe im Fokus. Denn mittlerweile sind beide Schwalbenarten in Bayern bedroht. Mit der Hilfe der Aktionsteilnehmer wollen wir deshalb herausfinden, wo die Schwalben noch nisten.

Banner Egal war gestern | © LBV © LBV

LBV-Umweltbildungsprojekt an beruflichen Schulen geht in die zweite Runde

Auch dieses Jahr gilt „Egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“. Zum zweiten Mal sucht der LBV für sein Projekt aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung interessierte Schüler. Diese sind im Schuljahr 2108/19 erneut dazu aufgerufen, eigenständig ein Projekt aus dem Bereich Nachhaltigkeit auf die Beine zu stellen und durchzuführen. Damit will der LBV Weichen in Richtung einer nachhaltigen Zukunft stellen – denn egal war gestern!

Mauersegler im Flug | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Mauersegler zurück am bayerischen Himmel

Mit den warmen Temperaturen kehren auch die geflügelten Sommerboten aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zum Brüten in den Freistaat zurück. Doch wie allen Gebäudebrütern mangelt es den Mauerseglern an geeigneten Nistplätzen. Als reine Insektenfresser macht ihnen auch der zunehmende Insektenmangel zu schaffen

Wolf liegt auf einem Holzstamm, der Kopf auf seine Vorderpfoten gelegt | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Tag des Wolfes am 30. April: Breite Akzeptanz für den Wolf in Bayern

Eine Forsa-Umfrage zeigt: trotz der Herausforderung für die Nutztierhalter sprechen sich 82 Prozent der Bayern dafür aus, dass der Wolf wieder Teil der Natur im Freistaat ist. Wölfe gehören genauso wie Füchse, Rehe oder Biber in unsere Landschaft.

Silberreiher im Schilf von hinten | ©Marcus Bosch ©Marcus Bosch

Gemeinsam für den Sumpf der 1.000 Reiher

„Der Sumpf der 1.000 Reiher ist in Gefahr!“ Dieser Hilferuf aus Ungarn erreichte Mitte der 90er Jahre den LBV. Dem 28 Hektar großen Feuchtgebiet mit Hunderten von Reiherbrutpaaren drohte die Trockenlegung. Durch die Zusammenarbeit von LBV und dem ungarischen Naturschutzverband MME/BirdLife Ungarn konnten in der Folge rund 2.300 Hektar Land in Nord-Ost-Ungarn durch Ankauf dauerhaft für den Naturschutz und die biologische Vielfalt gesichert werden.

Kleiber am Futterblock | © Antje Geigenberger © Antje Geigenberger

Gartenvögel füttern erlaubt!

Futterstellen sind eine gute Möglichkeit Vögel zu beobachten und ihr Verhalten kennen zu lernen. Wer Spaß daran hat, kann unsere heimischen Vögel im Garten das ganze Jahr über mit Futter anlocken. Damit ist es auch leichter die Vögel zu zählen. Denn von Vatertag bis Muttertag laden LBV zur vierzehnten „Stunde der Gartenvögel Plus“ ein.

Man blickt vom Boden in den Himmel durch die Baumkronen der Nadelbäume hindurch | © Claudia Becher © Claudia Becher

Wir fordern mehr Einsatz für die Natur in Bayern

Ministerpräsident Söder lässt in seiner Regierungserklärung ein klares Signal für die Natur in Bayern vermissen. Für den Erhalt der Biologischen Vielfalt sind die Vorschläge zur Stärkung von Naturparken, mehr Gelder für Förderprogrammen wie das Vertragsnaturschutzprogramm und dem angekündigten Artenschutzzentrum noch lange nicht ausreichend

Bunte und vielfältige Landschaft | © Rudolf Diemer © Rudolf Diemer

Naturschutzverbände fordern in Brüssel Umdenken in der Landwirtschaft

Unter dem Motto „Gemeinsame Europäische Agrarpolitik – Schlüssel zur Sicherung der Biodiversität in der Kulturlandschaft“ luden LBV, BJV und LFV am Dienstag, den 10. April in die Bayerische Vertretung in Brüssel ein. In einem gemeinsamen Positionspapier stellen sie klare Forderungen an die europäische Agrarpolitik.

Kuckuck auf einem Ast | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Jetzt den ersten Kuckuck melden

Wenn der unverwechselbare, erste Kuckuck-Ruf erklingt, ist der Frühling endlich auch in Bayern angekommen. Die ersten der beliebten Vögel sind ab sofort wieder im Freistaat zu hören. Der LBV ruft deshalb bereits zum 11. Mal alle Bayern dazu auf, ihren ersten Kuckuck des Jahres zu melden.

Kiebitz auf einem Feld | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

10 Jahre Biodiversitätsstrategie in Bayern

Vor 10 Jahren wurde die bayerische Biodiversitätsstrategie unter dem Motto „Natur.Vielfalt.Bayern“ verabschiedet. Trotz mancher Erfolge bleibt noch viel Handlungsbedarf, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Während die Entwicklung einzelner Arten wie Weißstorch und Großer Hufeisennase positive Signale setzt, sind Feldvogel- und Insektensterben unvermindert fortgeschritten, die Roten Listen werden länger.

Birkhahn auf einem Baum | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Ein guter Tag für die Bayerischen Alpen!

Wir freuen uns über die Entscheidung der Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein auf den Bau einer Skischaukel am Riedberger Horn vorerst zu verzichten. Damit könnte eine langjährige Auseinandersetzung zwischen Naturschützern und den beiden Allgäuer Gemeinden vorläufig zu Ende gehen

Star sitzt auf einem Nistkasten und hat eine Blume im Schnabel | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Wie wohnt ein Star?

Blumenkavalier oder Rockstar? – Jetzt den Star, Vogel des Jahres 2018, live bei Nestbau, Brut und Aufzucht seiner Jungen mit zwei LBV-Webcams erleben.

Vier graue mit schwarzen Flecken gesprenkelte Eier liegen gut getarnt auf einem Kiesbett | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Eiersuche in der Vogelwelt

An Ostern versteckt der Osterhase viele bunte Eier. Das weiß jedes Kind. Doch wie sieht es in der Vogelwelt aus? Die Vogeleierkunde ist sogar ein eigener Fachbereich in der Ornithologie und heißt Oologie. Sie beschäftigt sich mit Form, Größe und Farbe von Vogeleiern

Mehlschwalben die in ihrem Nest sitzen | © A. Hatlapa © A. Hatlapa

Die Glücksbringer kehren zurück

Jeder kann etwas für die Schwalben tun, indem vorhandene Nester beispielsweise aktiv geschützt werden. Dazu zeichnet der LBV Gebäude mit vorhandenen und erhaltenen Nistplätzen für Schwalben als „Schwalbenfreundliches Haus“ mit einer Plakette aus. Alle Infos und ein Bewerbungsformular zur LBV-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ unter: www.lbv.de/schwalbenhaus.

Igel auf Moos | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Wer hat den ersten Igel gesehen?

Jetzt wieder Igel in Bayern melden, denn das Bürgerforscher-Projekt geht in die 4. Runde. Gefahr droht den Igeln ganz aktuell durch Osterfeuer. 

Kiebitz sitzt auf einer mit Frost bedeckten Wiese | © Markus Gläßel © Markus Gläßel

Entzugserscheinungen: Bayern wartet auf seine Zugvögel

Die skandinavische Kälte hält Bayern fest im Griff. Zugvögel, die bereits auf dem Weg in ihre Brutgebiete im Freistaat waren, sind nun gezwungen, am Rand der Kaltwetterfront einen Zugstopp einzulegen und dort auf wärmeres Wetter zu warten

Haussperling | © Jennifer Bäcker © Jennifer Bäcker

Weltspatzentag: Der Spatz wird obdachlos

In Bayern gibt es immer weniger Haussperlinge. Zum Weltspatzentag am 20. März wollen wir deshalb besonders darauf aufmerksam machen, dass das Gezwitscher des einstigen Allerweltsvogels in vielen bayerischen Städten am Verstummen ist.

Ein Star frisst von einem Fettkuchen | © Peter Bria © Peter Bria

Von Vatertag bis Muttertag die Vögel zählen

Kuckuckskind, Vogelhochzeit und Rabenmutter: Wenn es um die Familie geht, fallen häufig Vergleiche mit heimischen Vögeln. Die diesjährige „Stunde der Gartenvögel“ lässt zwangsläufig an solche Sprachbilder denken, denn sie findet am langen Wochenende von Vatertag bis Muttertag, also 10. Mai bis 13. Mai statt.

Buchen des Spessarts im Herbst | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Absolute Mehrheit der Bayern sagt Ja zum 3. Nationalpark

Laut repräsentativer Emnid-Umfrage sprechen sich 64 Prozent der bayerischen Bevölkerung und über zwei Drittel der CSU-Wähler für die Einrichtung eines weiteren Nationalparks aus.

Links sitzt eine Seniorin am Fenster, rechts ein Feldsperling und eine Blaumeise an einem Fettkuchen | © C. Bria/B. Umkehr © C. Bria/B. Umkehr

Wohlbefinden durch Vogelbeobachtung

Der LBV und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) haben gestern im ASB-Pflegezentrum Bad Hindelang das LBV-Präventionsprojekt „Alle Vögel sind schon da“ gestartet.

Riedberger Horn im Sommer mit kleinem See im Vordergrund | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Geändertes Landesentwicklungsprogramm: Naturzerstörung statt Naturschutz

Der Alpenplan am Riedberger Horn wird geändert und das Anbindegebot gelockert. Der LBV will gegen die Änderung klagen.

Igel auf Moos | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

40.000 Naturfreunde sammeln für Bayerns Natur

Es ist wieder LBV-Sammelwoche vom 05. bis 11. März. Dieses Jahr steht der Igel im Mittelpunkt der Sammelaktion. Denn nur die Spenden aus der LBV-Sammelwoche ermöglichen Igelschutz-Maßnahmen, die sonst nicht umgesetzt werden könnten.

Ein Star sitzt auf einem verschneiten Nadelbaum | © Andreas Giessler © Andreas Giessler

Vögel bei Kälte und Schnee

Gruppenkuscheln und Blitzdiät gegen die Kälte in der Nacht und kalte Füße zum Energie sparen. Die Überwinterungstricks der Vögel sind vielfältig. Und was machen hiergebliebene Zugvögel wie zum Beispiel der Star?

Blaumeisen-Paar | © Rolf Blesch © Rolf Blesch

Von Vögeln und der großen Liebe

Biologisch gesehen sind fast 90 Prozent aller Vögel ihrem Partner treu: sie leben monogam. Doch genau genommen gehen die meisten eine monogame Partnerschaft auf Zeit ein, manche sogar nur für eine Brutsaison. Viele Vogelarten sind ihrem aktuellen Partner treu, haben aber im Laufe ihres Lebens mehrere Lebensabschnittsgefährten.

Waldkauzpaar im Wald. Einer sitzt in einer Baumhöhle, der andere davor auf einem Ast | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Hochzeitsstimmung bei Eulen und Co.

Trotz winterlicher Temperaturen kommen bei Eulen und Greifvögeln bereits Frühlingsgefühle auf. Ihre Balz ist jetzt besonders gut hörbar und erlebbar. Aber auch die ersten Singvögel, wie Spechte sind schon aktiv.

Uhu Nahaufnahme | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

NAJU: „Eulen – Wächter der Nacht“

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr bietet die Naturschutzjugend im LBV am ersten Osterferien-Wochenende ein erlebnisreiches Seminar zum Thema Eulen für Kinder am Rothsee an. Und es gibt noch freie Plätze vom 23. - 25.03.2018!

Balzender Star schreit und steht mit ausgebreiteten Flügeln auf einem Nistkasten | © Uli Waldbach © Uli Waldbach

Jetzt Starennistkästen aufhängen

Die ersten bayerischen Stare singen schon und sind zurück aus ihren Winterquartieren im Mittelmeerraum. Er beginnt nun mit seiner alljährlichen Wohnungssuche. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Starennistkästen aufzuhängen und sich so den Vogel des Jahres in den Garten zu holen.

Vier Große Hufeisennasen an der Decke schlafen | © Rudi Leitl © Rudi Leitl

Hohenburg ist erste Natura 2000-Gemeinde Deutschlands

Der volle Einsatz für die Fledermäuse im Rahmen des LBV-Life-Projekts wird belohnt. Hohenburg ist Vorreiter im Erhalt einer artenreichen Kulturlandschaft.

Ein dreieckiges Schild mit einem dicken grünen Rand, einer weißen Innenfläche und einem symobolhaften schwarz-weißen Vogel. Über dem Vogel steht Naturschutzgebiet. | © Carola Bria © Carola Bria

CSU-Initiative gegen neue Stellen im Naturschutz

Im Nachtragshaushalt 2018 hatte das bayerische Kabinett bereits acht neue Stellen für die unteren Naturschutzbehörden in Bayern bewilligt, doch diese sollen nun wieder gestrichen werden. Auslöser ist ein unbegründeter Antrag mehrerer CSU-Abgeordneter.

Murenabgang in den Bergen | © Henning Werth/LBV-Bildarchiv © Henning Werth/LBV-Bildarchiv

Murenabgang im Oberallgäu nahe Riedberger Horn

Der aktuelle Murenabgang im Oberallgäu ist ein eindeutiges Warnsignal und zeigt erneut, dass Skipisten und Lifte auf instabilem Untergrund ein hohes Gefahrenpotenzial bergen.

Eine Amsel sitzt auf einem Baum | © Z. Tunka © Z. Tunka

Frühlingsgefühle im Januar

Die milde Temperaturen locken Tiere und Pflanzen aus ihren winterlichen Verstecken. Blühende Frühlingsboten und zwitschernde Vögel obwohl der kalendarische Frühlingsbeginn noch weit entfernt ist.

Luchs auf einem moosbewachsenen Fels | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Erneut toter Luchs im Bayerischen Wald

Nach Informationen eines LBV-Aktiven vor Ort wurde am 12. Januar im Bayerischen Wald ein schwer verletzter Luchs aufgefunden. Das Jungtier war vermutlich Opfer eines Verkehrsunfalls und musste schließlich aufgrund seines schlechten Zustands eingeschläfert werden.

Naturnaher Bach | © Maximilian Sehr © Maximilian Sehr

Söder: LBV erwartet konkrete Maßnahmen beim Einsatz für Bayerns Natur

In seiner heutigen Rede zum Abschluss der CSU-Fraktionsklausur im Kloster Banz ging der designierte Ministerpräsident Markus Söder auch konkret auf Themen aus Natur- und Artenschutz ein. Der LBV sieht das als Zeichen, dass die Dringlichkeit entsprechender Probleme nun endlich bei der Staatsregierung angekommen ist.

Zwei Rebhühner stehen auf einem Feld | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Fast 90 Prozent der Ökologischen Vorrangflächen nutzlos

Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) sollen eigentlich mithelfen, den galoppierenden Artenschwund aufzuhalten. Eine internationale Studie kommt nun aber zum dem Schluss, dass der Großteil der Maßnahmen keinen positiven ökologischen Effekt hat und für die Artenvielfalt völlig bedeutungslos ist.

Igel im Laub | © M. Wagner © M. Wagner

Bayerische Igel in Gefahr

Zum Jahresende 2017 veröffentlichte das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) eine aktualisierte Rote Liste für Bayerns Säugetiere. Immer noch sind über 40 Prozent der bayerischen Säugetierarten gefährdet. In der Neuauflage steht der Igel auf der sogenannten Vorwarnliste

Wolf liegt auf einem Holzstamm, der Kopf auf seine Vorderpfoten gelegt | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Überzogene Kostenschätzung für Wolfsschutzmaßnahmen

Die von der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) veröffentlichte Kostenabschätzung für Weidezäune ist um ein Vielfaches zu hoch gegriffen. Das würde voraussetzen, dass aktuell keine einzige Weidefläche in Bayern über einen funktionierenden Zaun verfügt und bayernweit Rudel leben.

Drei Feldsperlinge sitzen versetzt auf einem mit Schnee bedeckten Ast und schauen nach rechts | © Manfred Kühn © Manfred Kühn

Jetzt melden: Stunde der Wintervögel 2018

Ab kommenden Freitag rufen wir zusammen mit unserem bundesweiten Partner NABU bereits zum 13. Mal zur „Stunde der Wintervögel“ auf. Dabei lassen sich neben den häufigen Vögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, auch zusätzliche Wintergäste aus dem kälteren Norden und Osten beobachten

Markus Erlwein

Ihre Fragen beantwortet Ihnen:

Markus Erlwein

0 91 74 / 47 75 - 71 80

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