Spannende Naturerlebnisse beim BirdWatch

Gemeinsam Zugvögel beobachten

Kraniche fliegen ab | © Leon Sommer © Leon Sommer
Der spektakuläre Flug der Kraniche.

Zum Höhepunkt des Vogelzuges über Deutschland ruft der LBV zusammen mit dem NABU im Rahmen des European BirdWatch zur Vogelbeobachtung auf. Bundesweit stehen am 30. September und 01. Oktober 2017 zahlreiche fachkundig geleitete Exkursionen im Programm. Sie wollten schon immer einmal wissen, welche Vogelarten zur Zugzeit zu beobachten sind und wie man ziehende Vögel in einem Schwarm identifizieren kann? Dann haben Sie am BirdWatch-Wochenende Gelegenheit, sich einer der zahlreichen LBV-Exkursionen anzuschließen und den Vogelzug live mitzuerleben. Alternativ kann auch jeder auf eigene Faust zum Fernglas greifen und seine Beobachtungen im Internet melden.

Mehr als 50 Millionen Zugvögel verlassen im Herbst ihre Brutgebiete in Deutschland, um eine Reise in wärmere Gefilde anzutreten. Eine noch weitaus größere Zahl wird unser Land überqueren, hier an geeigneten Rastplätzen auftanken und weiterziehen oder aber auch den Winter über bei uns Station machen. Manche Vögel ziehen nachts und dadurch von den meisten Menschen unbemerkt, andere legen tagsüber weite Strecken zurück – in großen Schwärmen oder auch allein.

Bei unserem Partner NABU können Sie hier Ihre Daten eingeben.

Hintergründe

Das faszinierende Schauspiel des Vogelzugs soll möglichst viele Naturfreunde begeistern. Der European BirdWatch ist eine jährlich stattfindende Aktion, die der Dachverband BirdLife International seit 1993 jährlich organisiert. Er ist das größte Vogelbeobachtungsereignis der Welt, bei dem in diesem Jahr 28 europäische Staaten teilnehmen. Ziel dieser Aktionen ist das Erkennen von Veränderungen im Zugverhalten unserer Zugvögel. Im Jahr 2013 konnten die Vogelfreunde in Deutschland insgesamt 41.000 Vögel von 126 verschiedenen Arten beobachten. Neben so häufigen Zugvögeln wie Graugans, Buchfink oder Kranich gab es auch seltenere Arten, z.B. wie Turteltaube, Schwarzstorch oder Pirol zu bestaunen.

Am Birdwatch-Wochenende greifen Vogelfreunde nicht nur in Deutschland, sondern zeitgleich rund um den Globus zu den Ferngläsern und spähen gemeinsam in den Himmel. Wer mitmachen möchte, ist dazu aufgerufen, seine Beobachtungen beim NABU zentral zu melden. Hier werden alle Beobachtungsergebnisse aus Deutschland gesammelt, ausgewertet und anschließend auch BirdLife International zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig setzen sich BirdLife International und seine nationalen Partner konsequent für den Schutz der Zugvögel ein. Denn der Zug und die Überwinterung birgt für viele Arten ein großes Risiko.

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Thomas Rödl

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Dr. Thomas Rödl

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