egal war gestern

Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen

Das schulische Müllsystem neu gestalten, die Coffee-to-go-Becher abschaffen, über regionale und ökologische Produkte aufklären, einen gesunden Pausenverkauf organisieren, Nisthilfen für Bienen, Fledermäuse und Vögel bauen oder auch eine "chill out"-Ecke aus Upcycling-Materialien errichten: All das sind Beispiele für Nachhaltigkeitsprojekte, die von den "egal war gestern"-Teilnehmerschulen angegangen werden.

Auch im Schuljahr 2019/20 begleiten wir zwölf berufliche Schulen bei ihren Nachhaltigkeitsprojekten.

Worum geht es bei "egal war gestern"?

Junge Menschen prägen die Gesellschaft und Arbeitswelt der Zukunft. Sie gestalten Le­bensräume und übernehmen Verantwortung in Politik und Wirtschaft. Gleichzeitig sind sie die Generation, die nicht nur heute, sondern auch morgen mit den Folgen einer nicht-nachhaltigen Entwicklung umgehen muss. Wir möchten sie darin unterstützen, ein Projekt aus dem Bereich Nachhal­tigkeit eigenständig zu realisieren und damit Weichen in Richtung einer nachhaltigen Zukunft zu stellen – denn egal war gestern!

Ob Energieeinsparung, Müll­vermeidung, Ressourcenschonung, Begrünung des Schulgeländes oder ein faires Miteinander: Die Inhalte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sind breit gefächert und bieten eine hohe Vielfalt an Mög­lichkeiten für Projekte, mit denen sich die Teilnehmerschulen von „egal war gestern“ beschäftigen.

Wie läuft "egal war gestern" ab?

Nach erfolgreicher Bewerbung erhalten die teilnehmenden Schulen vor Ort ei­nen praktischen Workshop zum Thema Nachhaltigkeit. Mit Hilfe unterschiedlicher Aktionen und Methoden arbeiten sich die Teilnehmenden in die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit ein. Anschließend wird die eigene Schule in Bezug auf Themen der Nachhaltigkeit genauestens unter die Lupe genommen, um dann gemeinsam eine Projektidee zu entwickeln, wie die Schule nachhaltiger gestaltet werden kann.

Nach dem Workshop setzen die Teilnehmen­den ihr Projekt selbständig um und erhalten über die gesamte Projekt­laufzeit Unterstützung durch den LBV. Auch eine finanzielle Förderung des Projekts ist möglich. Auf der Online-Plattform egalwargestern.lbv.de berichten die Schüler*innen von ihren Projekten und gewähren so Einblicke in die Planung und Umsetzung ihrer Projekte.

Bei einer Abschlussveranstaltung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden die Projekte Ende des Schuljahres präsentiert und gewürdigt.

An wen richtet sich "egal war gestern"?

Um eine Teilnahme können sich Schülergruppen aller bayerischen beruflichen Schulen (inklusive Berufsschulen, Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung, Berufsfachschulen, Fachschulen und Fachakademien; ausgenommen Berufliche Oberschulen und Wirtschaftsschulen) bewerben. Aufgerufen sind vor allem Schüler*innen an beruflichen Schulen, an denen bisher nur sehr wenig in Richtung Nachhaltigkeit unternommen wurde.

Aktuelles

Bewerbung für das Schuljahr 2020/21 startet nach den Pfingstferien

04.06.2020 - Nach den Pfingstferien startet die Bewerbungsphase für das Schuljahr 2020/21. Das Bewerbungsformular und alle nötigen Infos finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

Einblicke in die Schulprojekte

Der egal-war-gestern-Blog

Im Blog finden Sie immer Aktuelles aus den teilnehmenden Schulen.

https://egalwargestern.lbv.de/

Handreichung zur Umsetzung mit good-practice-Beispielen

Handreichung (PDF)

Bewerbungsformular, Infoflyer und Kontakt

Infoflyer 2020/21

Flyer 2020/21 (PDF) 

Ansprechpartnerin

Christiane Baumann

09421 / 989 28 10

Teilnehmende Schulen 2019/20

Im Schuljahr 2019/20 nehmen folgende Schulen an "egal war gestern" teil.

  • Berufliche Schule B11 Nürnberg
  • Berufliches Schulzentrum Amberg
  • Berufliches Schulzentrum Forchheim
  • Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Coburg
  • Berufsfachschule für Krankenpflege Würzburg
  • Hans-Glas-Schule - Staatliche Berufsschule Dingolfing
  • Staatliche Berufsschule I Rosenheim
  • Staatliche Berufsschule Neu-Ulm
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Freising
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Rothenburg-Dinkelsbühl
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Wasserburg am Inn
  • Staatliches berufliches Schulzentrum Wiesau

Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie hier.

Karte aller Teilnehmerschulen seit 2017/18

Kooperationspartner

"egal war gestern - Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ ist eine Maßnahme des LBV. Gefördert wird diese vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus ist ebenfalls Kooperationspartner.

gefördert durch Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

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