Egal war gestern.

Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen

Das schulische Müllsystem neuorganisieren, die Coffee-to-go-Becher abschaffen, über regionale und ökologische Produkte aufklären, einen gesunden Pausenverkauf organisieren, Nisthilfen für Bienen, Fledermäuse und Vögel bauen oder auch eine "chill out"-Ecke aus Upcycling-Materialien errichten: All das sind Beispiele für die Nachhaltigkeitsprojekte, die im Schuljahr 2017/18 von den 12 egal war gestern-Teilnehmerschulen angegangen werden.

Banner Egal war gestern | © LBV © LBV

Worum geht es bei "egal war gestern"?

Junge Menschen prägen die Gesellschaft und Arbeitswelt der Zukunft. Sie gestalten Lebensräume und übernehmen Verantwortung in Politik und Wirtschaft. Gleichzeitig sind sie die Generation, die nicht nur heute, sondern auch morgen mit den Folgen einer nicht-nachhaltigen Entwicklung umgehen muss. Wir möchten sie darin unterstützen, ein Projekt aus dem Bereich Nachhaltigkeit eigenständig zu realisieren, und damit Weichen in Richtung einer nachhaltigen Zukunft stellen – denn egal war gestern!

Die Inhalte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sind breit gefächert und bieten eine hohe Vielfalt an Möglichkeiten. Und genauso groß ist auch die Vielfalt an Projekten, mit denen sich die diesjährigen Teilnehmerschulen beschäftigen.

Wie läuft "egal war gestern" ab?

Nach erfolgreicher Bewerbung erhalten die teilnehmenden Schüler/innen zu Beginn des Schuljahres einen praktischen Workshop zum Thema „Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ vor Ort. Anhand vieler praktischer Aktionen wird sich gemeinsam in die ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen der Nachhaltigkeit eingearbeitet. Anschließend wird die eigene Schule in Bezug auf Themen der Nachhaltigkeit genauestens unter die Lupe genommen, um dann zusammen an einer Projektidee zu arbeiten.

Im Anschluss an den Workshop setzen die Teilnehmenden ihr Projekt selbständig in die Tat um und erhalten über die gesamte Projektlaufzeit Unterstützung durch den LBV. Auch eine finanzielle Förderung des Projekts ist möglich. Auf einer Online-Plattform berichten die Teilnehmenden von ihren Projekten.

Bei einer öffentlichkeitswirksamen Abschlussveranstaltung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden die Projekte Ende des Schuljahres 2017/18 präsentiert und gewürdigt.

An wen richtet sich "egal war gestern"?

Um eine Teilnahme konnten sich Schülergruppen aller Bayerischen beruflichen Schulen (inkl. Berufsschulen, Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung, Berufsfachschulen, Fachschulen und Fachakademien, ausgenommen Berufliche Oberschule und Wirtschaftsschulen) bewerben. Aufgerufen waren vor allem Schüler/innen an beruflichen Schulen, an denen bisher nur sehr wenig in Richtung Nachhaltigkeit unternommen wurde.

Welche Schulen nehmen teil?

Erfolgreich um eine Teilnahme beworben haben sich folgende Schulen, die nun ihr Nachhaltigkeitsprojekt in die Tat umsetzen:

  • Berufliche Schule Direktorat 6 Nürnberg
  • Berufliches Schulzentrum Mühldorf am Inn
  • Berufsschule 1 Augsburg
  • Berufsschule St. Marien, Haus der Guten Hirten, Schwandorf
  • Don Bosco Berufsschule Würzburg
  • Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Schwerpunkt Hotel/ Event Vilshofen
  • Fachakademie für Sozialpädagogik St. Hildegard Würzburg
  • Fachschule für Heilerziehungspflege Coburg
  • Staatliche Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Ostallgäu, Marktoberdorf 
  • Staatliche Berufsschule I Rosenheim
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Herzogenaurach-Höchstadt/Aisch
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg

Kooperationspartner

"egal war gestern - Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ wird durchgeführt vom LBV in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, welches das Projekt finanziell fördert, und unterstützt durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Downloads

Hier gibt es den Projektflyer für Schüler/innen und den Projektflyer für Lehrkräfte. 

Cover des Projektflyers "Egal war gestern"
Flyer
Marie Radicke

Ihre Fragen beantwortet Ihnen:

Marie Radicke

0 91 74 / 47 75 - 72 43

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