Egal war gestern.

Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen

Ihr habt es satt, dass an eurer Schule so viel Müll produziert wird, kein faires Miteinander herrscht oder ständig Energie verschwendet wird? Ihr wünscht euch mehr ökologisch und fair produzierte Lebensmittel oder auch eine "chill-out area" im Grünen? Ihr findet, Nachhaltigkeit wird an eurer Schule alles andere als großgeschrieben? Ihr wollt eure Welt ein bisschen besser machen, wisst aber nicht wie?

So erging es zumindest allen beruflichen Schulen, die sich bis Juni 2017 um eine Teilnahme an dem Projekt beworben hatten. 12 Schulen wurden von der Jury ausgewählt und starten nun mit ihren Nachhaltigkeitsprojekten im Schuljahr 2017/18.

Banner Egal war gestern | © LBV © LBV

Worum geht es bei "egal war gestern"?

Junge Menschen prägen die Gesellschaft und Arbeitswelt der Zukunft. Sie gestalten Lebensräume und übernehmen Verantwortung in Politik und Wirtschaft. Gleichzeitig sind sie die Generation, die nicht nur heute, sondern auch morgen mit den Folgen einer nicht-nachhaltigen Entwicklung umgehen muss. Wir möchten sie darin unterstützen, ein Projekt aus dem Bereich Nachhaltigkeit eigenständig zu realisieren, und damit Weichen in Richtung einer nachhaltigen Zukunft stellen – denn egal war gestern!

Ob Schülerprojekte zur Energieeinsparung, Müllvermeidung, Ressourcenschonung, Begrünung des Schulgeländes oder zu einem fairen Miteinander: Die Inhalte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sind breit gefächert und bieten eine hohe Vielfalt an Möglichkeiten.

Wie läuft "egal war gestern" ab?

Nach erfolgreicher Bewerbung erhalten die teilnehmenden Schüler/innen zu Beginn des Schuljahres 2017/18 einen praktischen Workshop zum Thema „Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ vor Ort. Gemeinsam werden erste Projektideen entwickelt.

Anschließend setzen die Teilnehmenden ihr Projekt selbständig um und erhalten über die gesamte Projektlaufzeit Unterstützung durch den LBV. Auch eine finanzielle Förderung des Projekts ist möglich. Auf einer Online-Plattform berichten die Teilnehmenden von ihren Projekten.

Bei einer öffentlichkeitswirksamen Abschlussveranstaltung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden die Projekte Ende des Schuljahres 2017/18 präsentiert und gewürdigt.

An wen richtet sich "egal war gestern"?

Um eine Teilnahme konnten sich Schülergruppen (SMV, Klassenverbände oder sonstige Gruppierungen) aller Bayerischen beruflichen Schulen (Inkl. Berufsschulen, Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung, Berufsfachschulen, Fachschulen und Fachakademien, ausgenommen Berufliche Oberschulen (FOS/BOS) und Wirtschaftsschulen) bewerben. Aufgerufen waren vor allem Schüler/innen an beruflichen Schulen, an denen bisher nur sehr wenig in Richtung Nachhaltigkeit unternommen wurde.

Welche Schulen nehmen teil?

Erfolgreich um eine Teilnahme beworben haben sich folgende Schulen:

  • Berufliche Schule Direktorat 6 Nürnberg
  • Berufliches Schulzentrum Mühldorf am Inn
  • Berufsschule 1 Augsburg
  • Berufsschule St. Marien, Haus der Guten Hirten, Schwandorf
  • Don Bosco Berufsschule Würzburg
  • Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement Schwerpunkt Hotel/ Event Vilshofen
  • Fachakademie für Sozialpädagogik St. Hildegard Würzburg
  • Fachschule für Heilerziehungspflege Coburg
  • Staatliche Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Ostallgäu, Marktoberdorf 
  • Staatliche Berufsschule I Rosenheim
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Herzogenaurach-Höchstadt/Aisch
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg

Kooperationspartner

"egal war gestern - Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“ wird durchgeführt vom LBV in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, welches das Projekt finanziell fördert, und unterstützt durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Downloads

Hier gibt es den Projektflyer für Schüler/innen und den Projektflyer für Lehrkräfte. 

Cover des Projektflyers "Egal war gestern"
Flyer
Marie Radicke

Ihre Fragen beantwortet Ihnen:

Marie Radicke

0 91 74 / 47 75 - 72 43

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