Essenziell

Essenzielle Cookies sind für den Betrieb der Webseite unbedingt erforderlich und können daher nicht deaktiviert werden.

Cookie-Informationen

Statistiken

Statistik-Cookies erlauben das Erfassen anonymer Informationen darüber, wie Sie unsere Webseite nutzen. Sie helfen uns dabei, Ihr Nutzererlebnis und unsere Inhalte zu verbessern.

Cookie-Informationen

Externe Medien

Externe Medien-Cookies erlauben das Laden von Medieninhalten aus externen Quellen. Sie können auch während des Besuchs der Webseite aktiviert werden, wenn Sie auf blockierte Medieninhalte stoßen.

Cookie-Informationen

Was können Waldbesucher zum Schutz des Feuersalamanders tun?

Einfache Verhaltensregeln können helfen, die Ausbreitung des Salamanderfresserpilzes Bsal einzuschränken

Der Feuersalamander ist in Bayern auf Grund des Verlustes seiner Lebensräume stark gefährdet. Zusätzlich bedroht ihn nun auch noch der eingeschleppte Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans, kurz „Bsal“. Das könnte sogar zu seinem Aussterben führen. Um die Situation nicht zusätzlich zu verschärfen, sind ein paar Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen zum Schutz der Amphibienart wichtig.

Feuersalamander | © Christoph Bosch © Christoph Bosch
Feuersalamander

In Bayern wurden im Jahr 2020 erstmals von Bsal befallene Schwanzlurche nachgewiesen, im Steigerwald an Feuersalamandern und einem Bergmolch und im Unterallgäu an Bergmolchen.

1. Lebensräume meiden

Feuersalamander_Lebensraum | © Ralph Sturm © Ralph Sturm
Feuersalamander Lebensraum

Um eine Ausbreitung der Krankheitserreger zu verhindern, ist es wichtig Land- und Wasserlebensräume der Feuersalamander nicht zu betreten.

Spaziergänger mit und ohne Hund, Wanderer, Jogger, Nordic Walker, Mountain Biker, Förster, Jäger, Ornithologen und andere Personen sollten prinzipiell auf den Wegen bleiben.

Sie sollten vor allem Bäche und ihre Uferbereiche, aber auch alle anderen Fließ- und Stillgewässer in Wäldern, selbst Tümpel oder wassergefüllte Wagenspuren nicht betreten. Dies alles sind Lebensstätten der Feuersalamander und ihrer Larven.

Auf das Sammeln von Pilzen sollte zumindest im Steigerwald verzichtet werden.

Hunde sollten insbesondere in Waldlandschaften nicht freilaufen, sondern an der Leine geführt werden.

2. Desinfizieren

Die Schuhe nach dem Wandern oder Spazierengehen im Wald, am besten an Ort und Stelle, gründlich mit einer Bürste von der anhaftender Erde befreien.

Danach die Schuhe und die Bürste weit weg von Gewässern mit 70%igem Alkohol desinfizieren. Mischen Sie dafür 3 Teile Wasser mit 7 Teilen Ethanol oder Brennspiritus.

Ein Paar Schuhe zum Wechseln können gerade bei der Anfahrt mit dem Auto sinnvoll sein. Die benutzten Schuhe und die Bürste transportieren Sie auf dem Heimweg bis zur Desinfektion am besten in einem Müllbeutel.

3. Nicht berühren

Wenn man einen Feuersalamander sieht, nicht anfassen

Machen Sie gerne ein Foto und schicken es mit Datum und Koordinaten des Fundortes per E-Mail an die LBV- Projektmanagerin Malvina Hoppe:

Auch eventuell tot aufgefundene Tiere keinesfalls berühren, sondern bitte mehrere Fotos machen, die Koordinaten des Fundorts notieren und zusammen mit dem Funddatum per E-Mail an Malvina Hoppe schicken.

Newsletter

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) ist mit Freistellungsbescheid des Zentral-Finanzamtes Nürnberg, Steuer-Nr. 241/109/70060, als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und gem. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer freigestellt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Mehr