Bergpieper

Anthus spinoletta

Bergpieper auf Baum seitlich | © H.-J. Fünfstück © H.-J. Fünfstück
Bergpieper (Anthus spinoletta)

Volkstümliche Namen
Lebt in den Bergen und piept. Keine bayerische Entsprechung.

Kennzeichen
Der 16 bis 17 cm große Vogel zeigt im Prachtkleid eine graubraune Oberseite und eine hell-rostrote, nicht gefleckte Unterseite. Pracht- und Schlichtkleid unterscheiden sich in der Sichtbarkeit der Längsstreifen an Brust und Bauch, welche nur im Schlichtkleid ausgeprägt erscheinen. Der weiße Steifen oberhalb der Augen, sowie der weiße Lidring sind sowohl im Schlicht- als auch im Prachtkleid deutlich zu erkennen. Männchen und Weibchen unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild nur unwesentlich.

Vorkommen
In den Alpen ist der Bergpieper weit verbreitet und bevorzugt steinig bis felsige Grasflächen mit kurzem Wuchs in bis zu 3,000 m Höhe. Zum Überwintern wechselt der Bergpieper ins Tal, oft in Nähe eines Gewässers.

Nahrung
Dem Bergpieper dienen Insekten, Spinnen, Würmer und Schnecken als Nahrung.

Fortpflanzung
Zwischen Mai und Juli legt das Weibchen 4 bis 6 Eier in ein am Boden errichtetes Nest und brütet für 14 Tage. Die geschlüpften Jungvögel werden anschließend für weitere 15 Tage gefüttert vor sie das Nest verlassen. Bei guten Bedingungen findet eine zweite Brut statt.

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes); Unterordnung: Singvögel (Passeri); Familie: Stelzen und Pieper (Motacillidae); Gattung: Pieper (Anthus); Art: Bergpieper (Anthus spinoletta).

Zurück

Newsletter