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Wildtiere hautnah: Weißstörche sind Publikumslieblinge

Die Weißstorchnester, die im Internet per Webcam zu beobachten sind, geben zuweilen Anlass zu Diskussionen. Mehr als andere Vogelarten löst der Weißstorch besonders viel Anteilnahme bei uns aus. Dies liegt an unserer engen Beziehung zu dem eleganten Großvogel. 

Klapperndes Weißstorchenpaar in seinem Horst | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Der Weißstorch bleibt trotzdem ein Wildtier und einiges, was wir durch die Kameras beobachten können, erscheint uns grausam. Doch müssen wir dabei beachten, dass die Storcheneltern das tun, wodurch sie unter den gegebenen Umständen die größtmögliche Nachkommenzahl großziehen können.

Deshalb reduzieren die Altstörche in schlechten Jahren mit wenig Futter oder widrigem Wetter bewusst ihre Nachkommenzahl. Nach dem Grundsatz, ein oder zwei einigermaßen ernährte Jungstörche sind besser als vier unterernährte, werfen sie auch mal ihren eigenen Nachwuchs aus dem Nest. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang der Arterhaltung. Da Eingriffe in die Nester einheimischer Vogelarten laut Naturschutzgesetz verboten sind, ist dies kein Grund, aktiv in das Brutgeschehen einzugreifen und zu ständigen Störungen am Horst beizutragen.

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