Artenhilfsprogramm für den Feuersalamander in Bayern
Der Feuersalamander ist in Bayern auf Grund des Verlustes seiner Lebensräume stark gefährdet. In Laub- und Mischwäldern mit natürlichen Quellbereichen von Mittelgebirgen sowie in alpinen Bereichen lebt das markante Tier. Zusätzlich bedroht nun auch noch der eingeschleppte Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) diese schillernde heimische Salamanderart und könnte sogar zu seinem Aussterben führen. In den Niederlanden, wo der Pilz bereits 2013 nachgewiesen wurde, ist der Bestand des Feuersalamanders mittlerweile um rund 98 Prozent eingebrochen.
2020 wurden im Steigerwald und im Unterallgäu erstmals von Bsal befallene Feuersalamander in Bayern nachgewiesen. Der Feuersalamander ist ein wichtiger Indikator für eine intakte Natur. Angesichts des Klimawandels und anhaltender Trockenheit wird der Lebensraum des Feuersalamanders immer begrenzter.
Über fast vier Jahre von Frühjahr 2021 bis Sommer 2024 haben wir zusammen mit dem BN (BUND Naturschutz in Bayern e.V.) und LARS (Landesverband für Amphibien- und Reptilienschutz in Bayern e.V.) im Rahmen eines facettenreichen Artenhilfsprogramms (AHP) für den bedrohten Feuersalamander eingesetzt. In acht Projektgebieten von der Rhön bis ins Alpenvorland wurde gebaggert und geschaufelt, um den Lebensraum des markanten Lurchs zu erhalten.
Material zum Feuersalamander
Im Rahmen des Artenhilfsprogramms wurde Bildungs- und Informationsmaterial zum Feuersalamander erstellt: