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Buchendominierter Laubwald | © Stefan Masur © Stefan Masur

Die auffällige Einbeere, botanisch Paris quadrifolia, ist unverwechselbar – vier in einem Quirl angeordnete Stengelblätter, vier innere und vier äußere grünliche Blütenblätter, vier Griffel und eine einzige, blauschwarze Beere.

Sie ist relativ häufig in Buchen- und Eichenwäldern, hier insbesondere in Auenwäldern, mit etwas feuchtem, frischem, humusreichem Boden zu finden.  Die Einbeere ist fast flächig mit Ausnahme von Teilen des Nordwestens in  der BRD verbreitet. Sie gilt in den meisten Bundesländern als ungefährdet.

Als Art steht sie aber stellvertretend für naturnahe Laubwälder und soll auf deren kritische Situation aufmerksam machen. Waldschutz ist heute auch aus Klimagründen wichtiger denn je.

Spannendes zum Thema Wald finden Sie auch in unserem aktuellen Waldkalender

Historisch von Interesse

Einbeere | © Christiane Geidel © Christiane Geidel
Einbeere - Blume des Jahres 2022

Die giftige Beere wurde im Mittelalter als Pestbeere bezeichnet, da ihr Saft zu Desinfektionszwecken von Kleidung, Betten, etc. genutzt wurde, die mit Pestkranken in Berührung kamen. Grund war die, nach der damals verbreiteten Signaturenlehre, angebliche Ähnlichkeit der Beere mit einer Pestbeule. Auch bei Tollwut soll sie eingesetzt worden sein (Wolfsbeere).
Teufelsbeere, Teufelsauge oder Schlangenbeere sind die weniger freundlichen Volksnamen.

Der Name Paris leitet sich von dem Urteil des trojanischen Königssohnes ab, welcher der schönsten der drei Göttinnen Aphrodite, Athene und Hera einen Apfel überreichen sollte, was bekanntlich zum Trojanischen Krieg führte, weil Aphrodite ihn mit Helena als Belohnung bestochen hatte. Die Einbeere ist das Sinnbild dieses unseligen Apfels.

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