Grenzüberschreitender Moorschutz in Bayern und Österreich
Gemeinsam Moore und Feuchtgebiete im Grenzraum erhalten und entwickeln
Die Moor- und Feuchtgebiete Ibmer Moor (OÖ), Bürmooser Moor und Weidmoos (Sbg) sowie Haarmoos (BY) bilden einen ökologisch eng vernetzten, grenzübergreifenden Lebensraumkomplex von herausragender Bedeutung (Natura 2000). Sie speichern CO₂, regulieren den Wasserhaushalt und fördern Biodiversität, Lebensqualität und regionale Identität.
Trotz ähnlicher ökologischer Voraussetzungen werden die Moore bisher überwiegend getrennt bewirtschaftet, wodurch eine abgestimmte Steuerung von Wasserhaushalt, Pflege und Renaturierung erschwert wird.
Ziel des Projekts ist der Aufbau eines gemeinsamen Wissens- und Ökosystemmanagements, um Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen künftig grenzüberschreitend zu planen und umzusetzen (u.a. durch abgestimmte Monitoring-/Wissensgrundlagen, einen gemeinsamen Pflege- und Aktionsplan und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung von Wasserhaushalt und Lebensräumen). Dadurch wird die ökologische Qualität der Moore und die langfristige Zusammenarbeit im Grenzraum nachhaltig gestärkt.
Projektdetails
- Projektname: BA0100468 – Moore
Grenzüberschreitender Aktionsplan für ein integriertes Wissens- und Ökosystemmanagement zum Erhalt bzw. der Optimierung der Moorkomplexe und Feuchtgebiete im Grenzraum BY-Sbg-OÖ - Projektpartner:
- Verein Zukunft Oberinnviertel-Mattigtal
- LEADER Flachgau-Nord
- Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V.
- Projektlaufzeit: 1. Juli 2026 bis 30. August 2028.
Kofinanziert mit Mitteln der Europäischen Union in Höhe von € 191.088,00.