Nachweis von Wolfsnachwuchs im Bayerischen Wald - Managementplan muss zur Unterstützung der Tierhalter in Kraft treten

Wir begrüßen den Nachweis des ersten Wolfsnachwuchses in Bayern seit rund 150 Jahren. Nachdem im Laufe dieses Jahres bekannt geworden war, dass sich im Freistaat mindestens zwei Wolfspärchen angesiedelt hatten, war es für uns nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Jungwölfe gesichtet würden. Nach den gesicherten Erkenntnissen des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) ist dies nun im Bayerischen Wald mit der Hilfe von Wildtierkameras gelungen. Wir freuen uns über die eigenständige Wiederbesiedelung des Wolfs, denn er gehört zu Bayerns faszinierender Natur!
Der Nachweis der ersten Jungwölfe ist damit auch der Nachweis eines Rudels und somit einer „etablierten Population mit Reproduktion“. Fachlich ist das die Grundvoraussetzung für die 3. Stufe des Managementplans für den Wolf. „Die Blockadehaltung einiger Nutzerverbände gegen die Weiterentwicklung des bayerischen Wolfsmanagements muss deshalb jetzt enden“, mahnt der LBV-Wolfsexperte. Dazu fordert der LBV eine professionelle und flächendeckende Beratung für Tierhalter durch die Ämter für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten.

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Im Landkreis Coburg werben ab sofort naturbegeisterte Studenten für die Arbeit der LBV-Kreisgruppe Coburg. Dabei bitten sie um Unterstützung für die vielfältigen Arbeitsbereiche: Egal ob Fledermaus, Kreuzotter, Mauersegler oder Igel. Unsere Themenfelder sind vielseitig. Um die Arbeit vor Ort wahrnehmen zu können braucht der LBV Unterstützer und Mitglieder. Naturschutz kostet Geld. Deshalb ist in den nächsten Wochen ein Studenten-Team von Haus zu Haus unterwegs. Die jungen Werber nehmen keine Bargeldspenden entgegen und sind am T-Shirt mit LBV-Logo zu erkennen. Ferner tragen sie einen Mitarbeiterausweis mit sich.  >> Mehr zur Arbeit der Kreisgruppe Coburg

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