Absturz der Kohlmeise: Bayerns bisher häufigster Wintervogel bricht ein

Die Gründe für den Absturz der Kohlmeise im Jahr 2017 sind noch unklar (Foto: Laura Prötzel
Die Gründe für den Absturz der Kohlmeise im Jahr 2017 sind noch unklar (Foto: Laura Prötzel

08.01.2017 – In den vergangenen sechs Jahren schien die Kohlmeise geradezu ein Abonnement auf den Spitzenplatz bei der „Stunde der Wintervögel“ zu haben. Doch zu unserer Überraschung ist Deutschlands bekannteste Meisenart derzeit nur noch die am vierthäufigsten beobachtete Vogelart in Bayern. Über die möglichen Gründe für den Rückgang der Kohlmeise in diesem Winter wissen wir noch nicht alles. Immerhin zeichnet sich nach dem Eingang von ungefähr einem Drittel der Meldungen am Sonntagnachmittag eine erneut sehr hohe Gesamtbeteiligung ab. Statt der abgeschlagenen Kohlmeise steht vorerst der Feldsperling an der Spitze, dahinter liefern sich Haussperling (Spatz) und Amsel ein enges Duell um Platz 2. >> Zu den bisherigen Ergebnissen

Heiße Spur bei Luchsmorden

Hausdurchsuchung im Lamer Winkel

Abgetrennte Luchsbeine
Abgetrennte Luchsbeine

16.12.16  - Eineinhalb Jahre nach dem Fund von vier abgetrennten Luchsbeinen im Lamer Winkel hat die Staatsanwaltschaft Regensburg einen Tatverdächtigen ermittelt. Bei einer Hausdurchsuchung in Lohberg (Lkr. Cham) wurden mehr als nur Waffen sichergestellt. Um möglich Spuren an Jagdtrophäen zu finden werden diese nun mit den DNA-Spuren der getöteten Tiere abgeglichen. Die Staatsanwaltschaft hatte einen Hinweis auf den Mann bekommen. Dieser sei aber nicht von den Medien gekommen, sondern aus anderen Kreisen. Der LBV hatte 2015 den Fall an die Öffentlichkeit gebracht und das Thema seither stets weiterverfolgt. Sollte der Täter überführt werden können, hat die Strafe hoffentlich Signalwirkung.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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