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VOGELSCHUTZ

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Naturerlebnisse für Kinder in einer Millionenstadt

JUNGE BIOTOP-FORSCHER

Jährlich erforschen 1.000 Schüler die Naturräume nahe ihrer Schule und entwickeln

dabei Ideen, wie sie im Alltag die biologische Vielfalt schützen können.

An diesem Morgen, dem 1. Projekttag der Klasse 2a einer

Münchner Grundschule, geht es auf dem Schlittenberg im

Olympiapark wuselig zu – dabei liegt gar kein Schnee: „Da

hinten sind echt viele Bienen!“ – „Und da ein Schmetterling.“

Der Tau hängt noch an den Halmen der Gräser und Blumen,

als die Kinder das Gelände um 8:30 Uhr erreichen. Die Zweit-

klässler sind begeistert von dem regen Treiben auf der blü-

tenreichen Wiese. Es ist Biotop-Forschertag und die Schüler

erkunden, was vor ihrer Haustüre so wächst, flattert, kriecht

und spinnt.

Münchner Klassen von der ersten bis zur zwölften Jahrgangs-

stufe können sich beim LBV anmelden, um kostenlos am

gleichnamigen Projekt teilzunehmen. Sie besuchen dann an

einem Vormittag mit einer LBV-Bildungsreferentin ein LBV-

Biotop oder erforschen einen Wald, Park oder Fluss nahe ih-

rer Schule. Dort lernen sie die heimischen Tiere und Pflanzen

kennen, erforschen deren Lebensräume und erfahren mehr

über die Bedeutung der biologischen Vielfalt. An einem wei-

teren Vormittag erarbeiten sie altersgerechte Artenschutz-

konzepte oder setzen Artenschutzmaßnahmen um. Am Ende

erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde, die sie als „Junge Bio-

top-Forscher" auszeichnet.

Am ersten Projekttag beobachten die Schüler diesmal, an

welchen Pflanzen der Bläuling seinen Nektar sucht oder wel-

pp

Großes Foto:

Unter der Lupe: Auf dem Olympiaberg kann

man seltene Tiere und Pflanzen entdecken.

p

Projekt Wildbienenhotel:

Ein Schüler bereitet Schilfhalme vor.