Seltenes Birkhuhn von Menschen bedroht

Es gehört zu Bayern - der LBV kämpft für seinen Fortbestand

Das Birkhuhn gehört zu Bayern. Die Schmuckfedern werden gesammelt ohne zu stören.
Das Birkhuhn gehört zu Bayern. Die Schmuckfedern werden gesammelt ohne zu stören.

Seine Federn sind als Hutzierde beliebt, es schmückt Gemälde und lebt in vielen Geschichten. Das Birkhuhn ist fest in Bayerns Tradition verankert. In den Alpen und der Rhön gibt es vereinzelt noch Bestände. Im Bayerischen Wald ist es dem LBV mit der Unterstützung vieler Spender sogar gelungen, die Art wieder heimisch zu machen. Trotzdem bleibt das Birkhuhn in Bayern sehr selten. Nutzungsaufgabe lässt Bergweiden verbuschen, so dass den Birkhühnern Platz fehlt. Zu dichte Wälder oder Kahlschläge bewirken das Gleiche. Und wegen des Klimawandels dringt der Tourismus immer stärker in höhere Bergregionen vor, so dass das Birkhuhn auch hier stark gestört wird.

Birkhuhnfreundliche Almwirtschaft

Birkhühner leben da, wo Wald und Weide ineinander übergehen, wo die Bäume locker stehen. Wenn aber zu stark beweidet wird und kahle Flächen entstehen, die Beweidung aufgegeben und die Büsche zu dicht werden, dann müssen die Birkhühner weichen. In Abstimmung mit dem LBV bewirtschaften Almbauern den Einödsberg im Allgäu. Hier haben wir aus einer viel zu stark beweideten Alm wieder blühende Hänge geschaffen. Wir wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit nun gezielt für das Birkhuhn ausdehnen. Außerdem öffnen wir gezielt Flächen für das Birkhuh, die in der Vergangenheit zugewachsen sind, z.B. im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Das schafft wieder Platz für mehrere Birkhuhn-Paare.

Den Bergwald verbessern

Zu dichter Wald oder Kahlschläge vertreiben das Birkhuhn. Doch genau diese Übergänge werden die in Bayern immer seltener. Kritisch begleiten wir die bayerische Forstpolitik und fordern konsequent den flächendeckenden Naturschutz. In den Birkhuhngebieten informieren wir die Förster vor Ort über den Birkhuhnschutz. Eine weitere große Gefahr sind die Maschendrahtzäune der Aufforstungen. Viele Birkhühner kommen ums Leben, wenn sie hineinfliegen. Wir markieren wir die gefährlichsten Zäune und verhindern damit viele Anflüge.

Naturschonend die Alpen erleben

Die Berge bieten vielen Menschen Erholung vom Alltag, sie leiden aber unter ungeregeltem Tourismus. Nun drängen Schneekanonen und Lifte in immer höhere Regionen. Wir setzen uns auf politischer Ebene vehement für einen nachhaltigen Tourismus in den Alpen ein. Doch natürlich sind wir auch vor Ort für das Birkhuhn da. So stellen wir an Knotenpunkten ansprechende Hinweistafeln auf. Sie zeigen den Besuchern, wie sie die Alpenwelt störungsfrei genießen können.


Naturschutz für die Alpen

Mit den Alpen verbinden Menschen ganz unterschiedliche Vorstellungen. Für die einen sind sie das wilde Herz Europas. Für andere ist es Wirtschaftsra >> Lesen Sie mehr...

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Weitere Informationen zum Birkhuhn gibt Ihnen gerne:

Henning Werth

Tel.: 0 83 21 / 61 90 36

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