LBV-Presseservice

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LBV zu Naturschutz und Umweltthemen. Der LBV äußert sich in Pressemeldungen zu wichtigen Themen aus Naturschutz, Vogelschutz, Landwirtschaft, Klimaschutz, Entwicklung und Planung.

Zeitungen in schwarz weiß | © Flickr/ Jon S. © Flickr/ Jon S.

 

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Ihre Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der LBV-Landesgeschäftsstelle:

Markus Erlwein, Pressesprecher, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 80, Mobil: 0172/6873773 E-Mail: .

Stefanie Bernhardt, Referentin Presse, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 84, E-Mail:  [Elternzeitvertretung von Sonja Dölfel]

Weitere Ansprechpartner finden Sie in der jeweiligen Pressemeldung.

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Pressemeldungen 2020

Ein Turmfalke auf einem Baumwipfel | © Matthias Groener © Matthias Groener

Online-Vortrag am 7.7.2020: Wie geht es der Biologischen Vielfalt in Bayern?

Spätestens seit dem erfolgreichen Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ ist die Bedrohung der Artenvielfalt vielen Menschen bewusster. Der LBV veranstaltet für alle Naturinteressierten am 7. Juli einen bayernweiten Online-Fachvortrag über den aktuellen Stand der Biodiversität im Freistaat. Die Expert*innen Dr. Sophia Engel, Dr. Andreas Segerer und der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer sprechen über den Zustand der Vogel- und Insektenwelt in Bayern. Alle Interessierten sind eingeladen ohne Anmeldung und kostenlos über die LBV-Webseite am Vortragsabend teilzunehmen.

Presseaktion Green Deal mit LBV | © Matthias Luy © Matthias Luy

Green Deal im Agrarbereich umsetzen: Klima, Arten und Höfe retten

Bauern- und Umweltverbände fordern von der bayerischen Staatsregierung, sich während der am 1.7. 2020 beginnenden deutschen EU Ratspräsidentschaft
für eine umwelt-und agrarpolitische Kurskorrektur bei den festgefahrenen Verhandlungen für die künftige Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) einzusetzen. Die Vorschläge der EU Kommission für ein faires, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem – vom Hof auf den Tisch – (farm to fork) müssen umgesetzt und dürfen nicht ausgesessen werden.

Tod auf leisen Rädern - Mähroboter sind oft tödlich für viele Gartenbewohner und gefährden die Artenvielfalt

Igel in bayerischen Gärten schweben zunehmend in Gefahr. Mit der ansteigenden Nutzung von motorisierten Mähwerkzeugen wie Mährobotern oder Fadenmähern werden die kleinen Säugetiere nicht nur in ihrer Lebensweise bedroht, sondern häufig auch schwer verletzt. Selbst an Rückzugsorten im Garten sind sie dank Freischneidern oder Motorsensen oft nicht mehr sicher.

Man blickt vom Boden in den Himmel durch die Baumkronen der Nadelbäume hindurch | © Claudia Becher © Claudia Becher

LBV freut sich über die Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald

Der LBV freut sich über die Pläne zur Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie spielt die intakte Natur vor Ort eine große Rolle für viele Bayern. 

gemeinsamer Ortstermin von BN und LBV gegen Gewerbegebiet im Teublitzer Wald | © LBV © LBV

Teublitz ist überall: Flächenverbrauch und Naturzerstörung gehen ungebremst weiter

Neue Gewerbeflächen, Straßen, Baugebiete – ganz nach dem Motto „weiter, immer weiter“ ist das geplante Gewerbegebiet an der Autobahnausfahrt bei Teublitz im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf ein drastisches Beispiel für den ungebremsten Flächenverbrauch und die fortschreitende Naturzerstörung in Bayern. Bei einem Ortstermin fordern die Landesvorsitzenden von LBV und BUND Naturschutz (BN), Dr. Norbert Schäffer und Richard Mergner, die Bayerische Staatsregierung auf gegenzusteuern, und Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und naturschonende Wirtschaftsentwicklung in den Kommunen zu schaffen. 

Dunkler Wiesenknopf Ameisenblaeuling | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

LBV klagt gegen Ortsumgehung im oberpfälzischen Markt Mantel

Der LBV hat Klage gegen den Neubau der Kreisstraße NEW21 im oberpfälzischen Markt Mantel beim Verwaltungsgericht Regensburg eingereicht. Mitte Mai 2020 hatte die Regierung der Oberpfalz den Planfeststellungsbescheid für den Bau der Ortsumgehung Mantel erlassen. Die knapp 840 Meter lange Trasse durchschneidet das europäische Naturschutzgebiet Haidenaab-Aue. Im Bereich der geplanten Straße befinden sich auch Vorkommen des streng geschützten Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings, einer in Bayern besonders seltenen Schmetterlingsart.

Donaulandschaft | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Etappenerfolg für LBV-Klage gegen Donaudeich

Erster Etappenerfolg für den LBV und seine Unterstützer bei der Klage am Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) gegen den Bau eines Deichs an der Donau ca. sechs Kilometer oberhalb von Kelheim bei Staubing. Der LBV hatte im Oktober 2018 Klage eingereicht, weil die Artenschützer befürchten, dass nach dem Bau des geplanten Deichs der natürliche Abflussbereich der Donau bei Hochwasser so stark verkleinert werden würde, dass die letzte große flussmittige Kiesbank der gesamten deutschen Donau durch die stärkere Strömung unwiederbringlich abgetragen wird. Noch stellt die seit Jahrhunderten an dieser Stelle bestehende Kiesbank einen einzigartigen Lebensraum für viele bedrohte Vogel- und vor allem Fischarten dar. 

Banner Egal war gestern | © LBV © LBV

Für eine nachhaltige Zukunft, denn egal war gestern!

Auch dieses Jahr gilt „Egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“. Für das erfolgreiche LBV-Bildungsprojekt aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung sucht der LBV interessierte Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen. Diese sind im Schuljahr 2020/21 erneut dazu aufgerufen, eigenständig ein Projekt aus dem Bereich Nachhaltigkeit in ihrer Schule auf die Beine zu stellen und umzusetzen. Damit will der LBV aktiv die Entwicklung einer nachhaltigen Gegenwart und Zukunft fördern – denn egal war gestern!

Strukturreiche Kulturlandschaft mit vielen Wiesen, Feldgehölzern und Bäumen | © Bernd Raab © Bernd Raab

Projektstart für mehr Artenvielfalt auf kommunalen Flächen

Ein neues Gemeinschaftsprojekt von LBV und dem Landkreis Roth startet heute unter dem Namen „Kommunale Biodiversität - Aufbau eines Flächenmanagements im Landkreis Roth. „Nach dem erfolgreichen Volksbegehren Artenvielfalt im Vorjahr wurde im Anschluss auch immer wieder die Rolle der Kommunen und die Pflege ihrer Flächen thematisiert. Das dabei vielerorts übliche häufige Mähen und Mulchen wirkt sich nachweislich negativ auf die Artenvielfalt aus. Unser neues Gemeinschaftsprojekt von LBV und dem Landkreis Roth gibt nun eine kommunale Antwort auf den Wunsch von knapp 1,8 Millionen Bayer*innen nach mehr Artenvielfalt im Freistaat“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Steinhummel auf blauen Blumen, den Frühlingsenzian | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Halbzeit beim Insektensommer 2020

Die Steinhummel ist das am häufigsten gesichtete Insekt sowohl in bayerischen als auch in deutschen Gärten. Das zeigen die Halbzeitergebnisse des Insektensommers. Der LBV hatte mit seinem bundesweiten Partner NABU dazu aufgerufen, vom 29. Mai bis zum 7. Juni Insekten zu zählen und online zu melden. Bayernweit wurde in diesem Zeitraum in knapp 480 Orten mehr als 4.400 Beobachtungen gemeldet, was einen leichten Anstieg zur Vorjahresbeteiligung bedeutet.

Seeadler sitzt am Boden auf einer Wiese | © Wolfgang Lorenz © Wolfgang Lorenz

Bayerische Staatsforsten und LBV beschließen Leuchtturmprojekt beim Artenschutz

Um die Population von Stein- und Seeadlern sowie Bartgeiern in Bayern zu erhöhen und ihre Lebensgrundlage zu verbessern, ergreifen die Bayerischen Staatsforsten und der LBV in einem groß angelegten gemeinsamen Projekt Maßnahmen für diese bisher in Bayern seltenen großen Vogelarten. Durch die Nutzung bleifreier Munition beim Abschuss von Rot-, Reh- und Gamswild und einem verstärkten Belassen der geschossenen nicht verwertbaren Tiere als zusätzliche Nahrungsquelle vor Ort sollen so die Zahlen der großen Greifvögel in Bayern stabilisiert und nach Möglichkeit in den nächsten Jahren erhöht werden.

Marienkäferlarve frisst Blattläuse | © Peter Bria © Peter Bria

Zum Tag des Gartens (14. Juni): Mit Marienkäfer & Co. gegen Läuse und andere unerwünschte Gartenbesucher

Läuse auf den Rosen, Schnecken am Salat, Apfelwickler am Baum und Buchsbaumzünsler an den Hecken – wer im Garten auf die Suche nach kleinen Tierchen geht, entdeckt nicht nur willkommene Gäste. Doch statt die Giftspritze zu zücken oder gleich die grüne Natur durch grauen Schotter zu ersetzen, sollten liebgewonnene Arten durch naturnahes Gärtnern und „wilde Ecken“ unterstützt werden.

Steinadler im Flug über Wiese | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

König der Lüfte wieder zurück in die Freiheit entlassen

Verheddert in einem Stacheldraht ist im April ein Steinadler in den Allgäuer Alpen gefunden worden. Der verletzte Greifvogel wurde nach der Bergung dem LBV übergeben und in der Greifvogelpflegestation von Siglinde und Werner Leitner gesund gepflegt. Nun wurde der Adler wieder in seine angestammte Heimat auf der Salmaser Höhe auf der Nagelfluhkette entlassen.

Zwei Rosenstare auf einem Dach | © Hans-Joachim Fünfstück © Hans-Joachim Fünfstück

Exotische Rosenstare zu Besuch in Bayern

Wer derzeit in Bayern in den Himmel blickt und einen Starenschwarm entdeckt, wird mit etwas Glück Zeuge eines rosanen Naturereignisses. Denn die exotischen Rosenstare sind seit kurzem auf Stippvisite im Freistaat. 

Breitblättriges Knabenkraut in einer Feuchtwiese | © Petra Altrichter © Petra Altrichter

Perlen-Radweg zerstört Perlen der Natur

Der LBV hat beim Verwaltungsgericht Bayreuth eine einstweilige Verfügung gegen den Bau des sogenannten Perlen-Radweges im Landkreis Hof beantragt. Der Grund: ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung hat der Bau des Radweges durch zwei gesetzlich geschützte Biotope begonnen.  Der LBV begrüßt grundsätzlich den Ausbau von Radwegen, doch nicht auf Kosten von intakten und geschützten Lebensräumen, wie es sie gerade im Bereich Oberkotzau gibt.

Überwältigende Rekordteilname an der Stunde der Gartenvögel in Bayern

Für die Sensation bei der Mitmachaktion „Stunde der Gartenvögel“ sorgen dieses Jahr die Teilnehmer*innen selbst. Über 25.500 Bayern haben Anfang Mai in über 17.400 Gärten, Parks und Balkonen ihre Vögel gezählt und dem LBV gemeldet. Eine Rekordteilnahme, die das bisherige Rekordergebnis des Vorjahres sogar verdoppelt hat.

LBV-Naturwald Sauloch Blick in die Baumkronen | © Dr. Christian Stierstorfer © Dr. Christian Stierstorfer

Neue Waldschutzgebiete als substanzialer Schritt in richtige Richtung

Die heutige Ankündigung von Staatsministerin Michaela Kaniber vier größere Waldgebiete als nutzungsfreie Waldschutzgebiete auszuweisen, begrüßt der LBV ausdrücklich. „Wir freuen uns über diesen großen Schritt im Waldnaturschutz und zum Schutz der Biologischen Vielfalt in Bayern“, so Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV. „Einige schmerzhafte Lücken beim Schutz insbesondere der Laub- und Auwälder in Bayern werden dadurch geschlossen.“

Schwarz Alpensalamander steht auf einem Stein | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Beim „Urlaub Dahoam“ die Natur respektieren

Durch die weiteren Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen werden sehr viele Menschen am langen Pfingstwochenende und in den anschließenden Ferien nach draußen in die Natur drängen. Für das Bedürfnis, wieder mehr unter freiem Himmel unterwegs zu sein, zeigt der LBV Verständnis. Trotzdem gilt es beim Naturgenuss mehr denn je, schon immer geltende Grundregeln zu beachten und die Natur, die Tiere und deren Lebensräume zu respektieren.

LBV schon immer offen für Gespräche mit Landwirten

Die Bauernprotestbewegung „Land schafft Verbindung“ hat heute vor den LBV-Bezirksgeschäftsstellen in Niederbayern (Straubing) und Unterfranken (Veitshöchheim) demonstriert. Anlass war offenbar der kürzlich von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgestellt Bericht Die Lage der Natur in Deutschland des Umweltbundesamtes. Der Bericht basiert auf wissenschaftlichem Monitoring. Diese Fakten müssen schlichtweg anerkannt werden.

Uferschnepfe steht im kurzen Gras | © Frank Derer © Frank Derer

Mehr Schutz für Uferschnepfe und Co. im Altmühltal

Der LBV ist Teil des neuen Naturschutzgroßprojekts "Lebensraum Mittelfränkisches Altmühltal" zum Schutz von Wiesenbrütern. Die Auen der oberen und mittleren
Altmühl sind eines der wichtigsten Brutgebiete für Wiesenbrüter in Deutschland. Das Projekt im Altmühltal ist von besonderer Bedeutung: Fast alle wiesenbrütenden Vogelarten, die in Bayern vorkommen, sind im 'Wiesmet' zu finden. Darunter sind auch besonders anspruchsvolle und seltene Vogelarten wie der Rotschenkel oder die Uferschnepfe.

Volksbegehren Artenvielfalt als Vorreiter für die EU

Was bedeutet die EU-Biodiversitätsstrategie für Bayern? Der LBV begrüßt die kürzlich von der Europäischen Union verabschiedete Biodiversitätsstrategie sowie die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“. „Die EU setzt damit ehrgeizige Ziele, die in Bayern durch das Volksbegehren Artenvielfalt ‚Rettet die Bienen‘ sowie das Begleitgesetz und den damit verbundenen Maßnahmenkatalog der Staatsregierung zum Teil bereits beschlossene Sache sind“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. „Bei der Renaturierung von Mooren und Flüssen muss aber noch sehr viel geleistet und investiert werden“.

Wiedehopf am Fenster | © Martina Lautenschläger © Martina Lautenschläger

Wiedehopfe klopfen an bayerische Fenster

Über 1.000 Mal wurden dem LBV in den letzten fünf Wochen Beobachtungen von Wiedehopfen gemeldet. Viele Bayern haben zum ersten Mal überhaupt einen Wiedehopf gesehen oder seit Jahrzehnten endlich einmal wieder. Auch im Falle des Wiedehopfs haben die Corona-Ausgangsbeschränkungen wohl zu überraschend vielen und besonderen Begegnungen im Freistaat geführt. 

Marienkäfer | © Andreas Giessler © Andreas Giessler

Das große Krabbeln startet wieder

Sechs Beine, roter Panzer, schwarze Punkte: Beim Insektensommer von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU spielt der Marienkäfer in diesem Jahr eine besondere Rolle. Die Mitmachaktion findet vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August deutschlandweit statt.

Kiebitz auf einem Feld | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Aktueller Bericht zur Lage der Natur ist alarmierend

Anlässlich des heute von BfN und BMU veröffentlichten Berichts Die Lage der Natur in Deutschland fordert der LBV, genauso wie sein bundesweiten Partner NABU, Bund und Länder zu einem konsequenteren Einsatz für den Naturschutz auf. Denn mehr als zwei Drittel der nach EU-Naturschutzrichtlinien zu schützenden Arten befinden sich in einem ungünstigen Erhaltungszustand, mehr als ein Drittel dieser Arten und fast die Hälfte der Lebensraumtypen weisen einen negativen Entwicklungstrend auf. 

Streuobstwiese | © Thomas Staab © Thomas Staab

LBV bereitet Klage gegen Streuobstverordnung vor

Der Entwurf einer neuen Streuobst-Verordnung ist für den LBV absolut inakzeptabel. Daher bereitet der LBV derzeit eine Klage gegen diese Verordnung vor. Probekartierungen, die der LBV in Auftrag gegeben hat, belegen, dass kein Streuobstbestand in Bayern die neun Schutzkriterien aus dem Verordnungsentwurf der Staatsregierung erfüllen würde. „Die neue Verordnung würde dem Schutz der bayerischen Streuobstbestände den Todesstoß versetzen“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer nach dem Treffen.

Adulter Bartgeier im Flug, Nahaufnahme | © Hansruedi Weyrich © Hansruedi Weyrich

Immer wieder Bartgeier gesichtet

In den Bayerischen Alpen konnten in den vergangenen Wochen immer wieder äußerst seltene Bartgeier am Himmel beobachtet werden. Zuletzt wurde Ende April im Allgäu bei Bad Hindelang einer der Greifvögel gesichtet. Mit fast drei Metern Spannweite gehört der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt und ist gerade im Flug eine wahrlich beeindruckende Erscheinung.

Naturnaher Bach | © Maximilian Sehr © Maximilian Sehr

Ausgezeichnet: "Lebendige Bäche in Bayern"

LBV-Projekt zum Gewässerschutz ist offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in vorbildlicher Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen. Mit dem Projekt will der LBV die Kommunen in ihrer Verantwortung für die kleinen Fließgewässer und deren Entwicklung unterstützen. 

Blaumeise an Blumen | © Christiane Köllner-Krüger © Christiane Köllner-Krüger

Stunde der Gartenvögel: Bayern vom Blaumeisensterben weitgehend verschont

Die Auswirkungen des bundesweiten Blaumeisensterbens scheinen in Bayern eher eine Randerscheinung zu bleiben. Das zeigt ein erstes Zwischenfazit der 16. „Stunde der Gartenvögel“, nachdem bereists am frühen Nachmittag drei Viertel der bayerischen Meldungen des Vorjahres beim LBV eingegangen war.

Amsel füttert Jungvogel | © Sarah Stork © Sarah Stork

Jungvögel wieder unterwegs

Falsche Tierliebe schadet: Es tschilpt und tschirpt in Nistkästen, Hecken und Gebüschen. Die ersten Küken sind schon unterwegs und bald werden sich viele weitere Jungvögel aus den schützenden Nestern wagen. So erreichen den LBV derzeit zahlreiche Anfragen von ratsuchenden Tierfreund*innen, die vermeintlich in Not geratenen oder verlassenen jungen Vögeln helfen wollen. Der LBV rät hier erstmal: Finger weg!

Zaunkönig | © Rosl Rössner © Rosl Rössner

Stunde der Gartenvögel: Endlich Corona-Vogelwissen anwenden!

Am kommenden Muttertags-Wochenende können alle Bayern endlich ihr verbessertes Vogelwissen aus den letzten acht Wochen anwenden. Seit den Ausgangsbeschränkungen haben viele Menschen mehr Zeit im heimischen Garten verbracht und dabei Vögel beobachtet, denen sie bisher eher weniger Beachtung schenken konnten. Sind Auswirkungen des Blaumeisensterbens erkennbar?

Sieben Mauersegler fliegen im Schwarm am Himmel | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Die ersten Mauersegler sind zurück!

„Der“ Sommervogel ist wieder da! In einigen Gegenden Bayerns, wie zum Beispiel bei München, wurde er bereits am vergangen Wochenende gesichtet: der Mauersegler. Hinter den Flugkünstlern liegt eine turbulente Rückreise aus Afrika zu uns nach Bayern. Während wir im Freistaat das schöne Aprilwetter genießen konnten, kämpften Mauersegler, Mehlschwalbe und andere Zugvögel in einer Schlechtwetterlage im Mittelmeerraum um ihr Überleben.

Porträt von einem Wolf, der seine Nase abschleckt | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Förderrichtlinie für Herdenschutz endlich auch in Bayern

Zum Tag des Wolfes am 30. April: Wölfe und wir – unser Zusammenleben braucht Wege zum Miteinander.  In Bayern gibt es mittlerweile vier Regionen mit standorttreuen Wölfen. Ein Förderprogramm für Herdenschutz fehlte bisher. Der LBV freut sich, dass nun nach einem Jahr bayerischem Aktionsplan Wolf die lange angekündigte Förderrichtlinie zum Herdenschutz veröffentlicht ist.

Erwachsener Großer Brachvogel mit Küken | © Wolfgang Nerb © Wolfgang Nerb

Brachvogel und Co. unter Druck

Ab dem 1. Mai ist die Jagd auf Rehwild wieder erlaubt. Für viele Jäger ein fester Termin im Kalender, um den Maibock zu schießen. Das Problem: In Gebieten mit Wiesenbrütern kann die Jagd erhebliche Störungen bei den gerade brütenden Vögeln, wie Großer Brachvogel oder Kiebitz verursachen. Der LBV fordert Jäger deshalb zum freiwilligen Verzicht auf die Maibockjagd in Wiesenbrütergebieten auf.

Kranke Blaumeise | © Otto Schäfer/NABU © Otto Schäfer/NABU

Update zum Vogelsterben in Bayern

Der Erreger des mysteriösen Meisensterbens steht fest: Es ist ein Bakterium namens Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht. Seit Anfang März erreichen den LBV vermehrt Meldungen zu krank wirkenden Vögeln. Über die Meldeplattform des NABU, dem bundesweiten LBV-Partner, sind bereits über 1.500 tote oder kranke Vögel aus dem Freistaat gemeldet.

Aufruf zum weltweiten Klimastreik - virtuell als Livestream

Der LBV und seine Jugendorganisation NAJU streiken am Freitag (24.04.) – in Zeiten von Corona virtuell via Livestream. LBV-Geschäftsführer Helmut Beran ruft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die mehr als 101.000 LBV- und NAJU-Unterstützer zum #NetzstreikFürsKlima auf: Wir zeigen am Freitag auch zuhause Flagge für einen wirksamen Klimaschutz im Land. Auch wenn das öffentliche Leben größtenteils ruht, die Klimakrise macht keine Pause.

Schwarze Silhouette einer Zwergfledermaus am blauen Himmel | © Andreas Hartl © Andreas Hartl

Keine Angst vor Fledermäusen

Fledermäuse werden immer wieder als Ursprung des Coronavirus SARS-CoV-2 bezeichnet. Wir nehmen die Ängste und Sorgen der Menschen ernst und klären über falsche Vorstellungen und Vorbehalte gegenüber Fledermäusen auf. Unsere einheimischen Fledermäuse sind aber nicht mit SARS-CoV-2 infiziert und können somit Menschen nicht mit Covid-19 anstecken.

Kuckuck auf Ansitz | © Heinz Tuschl © Heinz Tuschl

Wer hört den ersten Kuckuck rufen?

Wenn der markante Ruf des Kuckucks erklingt, ist der Frühling auch in Bayern in vollem Gange. Die ersten der beliebten Vögel sind bereits wieder im Freistaat zu hören. Der LBV ruft deshalb bereits zum 13. Mal alle Bayern dazu auf, ihren ersten rufenden Kuckuck des Jahres zu melden. Wir wollen mit Hilfe der gesammelten Daten herausfinden, ob sich die Ankunftszeit des Kuckucks langfristig verändert, zum Beispiel als Anpassung an den Klimawandel.

Vögel zählen am Muttertagswochenende

Wer fliegt und piept vor Bayerns Fenstern, in den Gärten und auf den Balkonen? Das soll die 16. Stunde der Gartenvögel zeigen. Der LBV und sein bundesweiter Partner NABU rufen gemeinsam vom 08. bis zum 10. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden. Wie geht es der Blaumeise?

Frühlingserwachen bei den Igeln

Mit dem Frühlingsbeginn kommen auch die ersten Igel aus ihren Winterquartieren. Deshalb sind ab sofort wieder alle bayrischen Naturfreund*innen aufgerufen, jeden beobachteten Igel dem LBV zu melden.

Wiedehopf steht auf einer Wiese | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Wiedehopfe auf dem Durchzug!

Wiedehopfe ziehen wieder durch Bayern! Auf dem Durchzug ist alles möglich. Vorletztes Jahr wurde ein Wiedehopf am Stadtrand von München beobachtet, als er auf einem Gartenstuhllehne eine Pause einlegte. Der Wiedehopf kann derzeit also auch völlig unvermittelt in bayerischen Hausgärten auftauchen.

Ein Amselweibchen sitzt im Nest, das in einem Baum oder Busch liegt | © LBV © LBV

Frühling erleben und Natur schützen in der Coronakrise

Bei warmem Wetter und Ausgangsbeschränkungen genießen viele Menschen an den Ostertagen dieses Jahr den eigenen Garten und die Natur vor ihrer Haustüre. Doch gerade jetzt ist von uns Menschen auch besondere Rücksicht gefragt. In der gerade startenden Brutsaison sind viele unserer bayerischen Vögel besonders empfindlich gegenüber Störungen.

Blaumeise an Blumen | © Christiane Köllner-Krüger © Christiane Köllner-Krüger

Mysteriöses Vogelsterben auch in Bayern?

Seit eineinhalb Wochen erhalten wir vermehrt Meldungen zu krank wirkenden Vögeln. In anderen Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen gilt dies vor allem für Blaumeisen, die auch schnell versterben. Um zu überprüfen, ob dies auch in Bayern der Fall ist und um mehr über die Ursachen und die Verbreitung dieser Krankheit zu erfahren, rufen wir jetzt dazu auf, kranke und tote Meisen zu melden.

Geschützte Greifvögel im Landkreis Roth vergiftet

Innerhalb von zwei Tagen wurden im Raum Wendelstein (Landkreis Roth) zwei tote Greifvögel, ein Rotmilan und ein Mäusebussard, gefunden. Beide kamen höchstwahrscheinlich durch Giftköder ums Leben. Die Kadaver wurden von der Polizei Schwabach sichergestellt. Nun ermittelt die Kripo Schwabach. Weitere aktuelle Fälle gibt es in den Landkreisen Landshut und Neustadt a.d.A./Bad Windsheim.

Vier graue mit schwarzen Flecken gesprenkelte Eier liegen gut getarnt auf einem Kiesbett | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Eiersuche in der Vogelwelt

An Ostern versteckt der Osterhase viele bunte Eier. Das weiß jedes Kind. Doch wie sieht es in der Vogelwelt aus? Dafür gibt es inder Ornithologie sogar einen eigenen Fachbereich: die Vogeleierkunde oder, im Fachjargon, Oologie. Wer jetzt zu Ostern einmal Wanderfalkeneier sehen möchte, kann das noch bis etwa Ende April live über die LBV-Wanderfalkenwebcam tun.

LBV-Familientipp für die Corona-Daheim-Zeit

Die Umweltbildungsexpert*innen des LBV möchten die Eltern in dieser Situation gerne unterstützen und bieten deshalb Tipps für Familien mit Kindern zwischen drei und zwölf Jahren als Newsletter an. Nach der unkomplizierten Anmeldung erhält jeder Empfänger eine Woche lang täglich eine E-Mail mit Aktionsvorschlägen, die gemeinsam mit Kindern drinnen oder draußen, auf Balkon oder Terrasse und ohne großen Aufwand ausprobiert werden können.

Igel an einer Wasserstelle | @ Ralph Sturm @ Ralph Sturm

LBV-Tipps für den igelfreundlichen Garten

Die Temperaturen werden wieder milder, die Sonne lacht und der Frühling erblüht langsam in voller Pracht. Wer einen Garten hat wird spätestens jetzt wahrscheinlich viel Zeit darin verbringen. Doch aufgepasst: noch nicht alle Winterschläfer sind schon wieder unterwegs! Bei Gartenarbeiten sollte deshalb noch Rücksicht auf mögliche schlafende Gäste genommen werden.

Hühnerei, das wahrscheinlich mit dem Kontaktgift Carbofuran präpariert wurde | B. Wängler B. Wängler

Mit hochwirksamem Gift präpariertes Hühnerei gefunden

Leider kein Aprilscherz! Am 1. April fand eine Spaziergängerin auf einem Feldweg bei Vilsheim im Landkreis Landshut ein höchstwahrscheinlich mit dem hochtoxischen Insektizid Carbofuran präpariertes Hühnerei. Genauso wie es geschützte Greifvögel erwischen kann, stellen ausgelegte Giftköder auch für Kinder und Hunde eine echte Gefahr dar.

Wanderfalken-Paar im Horst mit drei Eiern | © LBV © LBV

Natur live und hautnah zuhause erleben

In Zeiten der Corona-Krise ist klar, auch wenn das soziale Leben herunterfährt, der Frühling ist voll im Gange und die Natur hat nicht geschlossen. Damit der Frühling nicht draußen vor der Haustüre bleibt, empfiehlt der LBV: Ganz bequem vom eigenen Wohnzimmer aus in das Wohnzimmer anderer zu schauen – und zwar in das von Staren, Fledermäusen und Co.

Rauchschwalbe auf einem Kabel | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Glücksboten kehren zurück nach Bayern: Willkommen daheim, Schwalben!

Schwalben sind Sympathieträger. Früher galten sie als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Einen Schutz vor Krankheiten in Corona-Zeiten können uns die Vögel wohl nicht bieten. Doch wenn am Wochenende die Temperaturen milder werden, können Rauchschwalben voraussichtlich in großer Zahl beobachtet werden. Und Naturbeobachtung steigert erwiesenermaßen das Wohlbefinden.

Große Hufeisennase hängt von einer felsigen Decke herab | © Rudi Leitl © Rudi Leitl

Gute Nachrichten von der Großen Hufeisennase

Ein turbulentes Jahr liegt hinter den Großen Hufeisennasen in der letzten Wochenstube Deutschlands im oberpfälzischen Hohenburg. Dennoch gibt es gute Nachrichten: Trotz einiger Verluste durch den heißen Sommer konnten 2019 so viele Jungtiere wie noch nie, insgesamt 95, ausfliegen. Jetzt wieder Fledermäuse über zwei Webcams von zu Hause beobachten.

Star mit ausgebreiteten Flügen auf einem Ast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Jetzt dem Frühling von zu Hause lauschen

In den letzten Tagen wird der beginnende Frühlingschor in Bayern immer vielfältiger. Die Sänger, das sind unsere Singvögel, die gerade in dieser Jahreszeit besonders laut und vielstimmig ihren Gesang ertönen lassen. Und das beste: Jeder kann dem Vogelkonzert auch vom Balkon oder Fenster aus lauschen.

Haussperling sitzt auf einem Stein | © Christoph Moning © Christoph Moning

Weltspatzentag: Immer weniger Spatzen pfeifen von den Dächern

Überall piepsen, zwitschern und pfeifen nun die Vögel wieder um die Wette. Das muntere Schwätzen der Haussperlinge begleitet uns das ganze Jahr über und stellt damit eine Ausnahme in der Vogelwelt dar. Für viele ist der Spatz ein „Allerweltsvogel“ und seine Gegenwart wird, vielleicht auch wegen seiner ganzjährigen Anwesenheit, als Selbstverständlichkeit hingenommen. Doch das fröhliche Tschilpen der Spatzen, das einst an jeder Ecke zu hören war, ist in den letzten Jahren mehr und mehr verstummt.

LBV-Sammeldose | © Peter Bria © Peter Bria

Corona-Krise trifft auch bayerische Naturschützer hart

Auch Nichtregierungsorganisationen sind von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie betroffen. Als erster bayerischer Verband zog der LBV weitreichende Konsequenzen, um durch seine Aktivitäten keinesfalls zu einer Verbreitung des Virus beizutragen. Normalerweise wären seit Montag 40.000 Sammlerinnen und Sammler jeden Alters für eine Woche im gesamten Freistaat für Bayerns Natur unterwegs gewesen.

Weltenburger Enge | © Uli Lanz © Uli Lanz

Erfolg für den Naturschutz: LBV begrüßt das Ende der Baumfällungen in der Weltenburger Enge

Der Holzeinschlag in den Naturschutzgebieten Weltenburger Enge und Hirschberg/Altmühlleiten hat in den vergangenen Wochen für viel mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Auch das Bayerische Umweltministerium hatte sich kritisch geäußert. Die Bayerischen Staatsforsten haben daraufhin einen Einschlagsstopp verkündet.

Luchs | © Andreas Hartl © Andreas Hartl

Weniger illegale Verfolgung von Luchsen in Bayern

Ganz gleich wie die Berufungsverhandlung ausgeht, gibt es bereits jetzt ein positives Ergebnis: die aktuell vom Landesamt für Umwelt vorgelegten Luchsbestandszahlen zeigen eine positive Entwicklung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die geringere illegale Verfolgung und Tötung zurückzuführen ist.

Holzeinschlag im NSG Weltenburg am Hirschberg | © Christian Stierstorfer © Christian Stierstorfer

Kritik an Fällungen im Naturschutzgebiet: „Ordnungsgemäß“ heißt nicht naturnah!

Auch in Naturschutzgebieten ist kein Baum sicher vor Harvester und Kettensäge – nicht einmal im Umfeld des Nationalen Naturmonuments Weltenburger Enge. Der LBV fordert, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: In Naturschutzgebieten, aber auch in europäischen Natura-2000-Gebieten, muss die Natur endlich Vorrang haben. Die Naturwälder sollen sich weitgehend ohne forstliche Nutzung entwickeln können.

Politischer Aschermittwoch 2020 |© LBV © LBV

Umweltpolitischer Aschermittwoch 2020

Traditionell luden die Umweltverbände BUND Naturschutz (BN) und Landesbund für Vogelschutz (LBV) wieder zum Umweltpolitischen Aschermittwoch nach Niederbayern. Auch wenn der letzte frei fließende Abschnitt der niederbayerischen Donau zwischen Straubing und Vilshofen gerettet ist, gehen den Naturschützern die Themen nicht aus.

Felsen mit Bäumen | ©Anne Schneider ©Anne Schneider

Höllentalbrücken sind unvereinbar mit Naturschutz

Derzeit liegen die Bebauungspläne für die geplante „Frankenwaldbrücke“ durch das Höllental in der oberfränkischen Gemeinde Issigau und der Stadt Lichtenberg aus. BN und LBV lehnen den Bau einer Hängebrücke und einer Aufwertung des Tourismus im Naturpark Frankenwald nicht grundsätzlich ab, allerdings gibt es dafür geeignetere Standorte. 

Starenschwarm am Himmel | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Erste Zugvögel schwärmen zurück nach Bayern

Seit über einer Woche häufen sich nun schon beim LBV die Anrufe und Hinweise mit Beobachtungen von großen Starenschwärmen. Es scheint, dass der Frühlingsvogelzug bei einigen Kurzstreckenziehern bereits in vollem Gange ist. Derzeit sind bayernweit wieder zurückkehrende Stare, Kiebitze und andere Kurzstreckenzieher zu beobachten.

Felsen Weltenburger Enge | © Christian Stierstorfer © Christian Stierstorfer

Erstes Nationales Naturmonument in Bayern: Die Natur muss im Zentrum stehen

Der LBV begrüßt die Schaffung des ersten Nationalen Naturmonuments in Bayern, wir halten das Gebiet jedoch für deutlich zu klein. Erst wenn auch das Umfeld für die Natur massiv aufgewertet wird, ist das Nationale Naturmonument ein Gewinn. Entscheidend dafür ist vor allem die angekündigte Novellierung der beiden Naturschutzgebiete Weltenburger Enge und Hirschberg. Positiv zu sehen ist die mit dem Naturmonument verbundene Schaffung neuer Stellen für den Naturschutz. 

Seeadler sitzt am Boden auf einer Wiese | © Wolfgang Lorenz © Wolfgang Lorenz

Immer mehr Seeadler am Himmel über Bayern

Während der derzeitigen Balz sind die majestätischen Greifvögel besonders gut zu beobachten. 16 bayerische Seeadlerpaare konnten im vergangenen Jahr erfolgreich ihren Nachwuchs im Freistaat großziehen. Der LBV möchte sich ein genaueres Bild über das Vorkommen der beeindruckenden Adler in Bayern machen und bittet deshalb um Mithilfe. Jeder kann dem LBV seine Adlersichtungen schicken.

Hummelschwärmer auf Flieder | © Gabi Behr © Gabi Behr

Jahrestag Volksbegehren Artenvielfalt: Über 1,7 Millionen schauen genau hin

Ein Jahr nach dem Ende der 14-tägigen Eintragungsphase, bei der 18,3 Prozent der Wahlberechtigten für das erfolgreichste Volksbegehren der bayerischen Geschichte unterschrieben haben, ziehen Träger und Partner eine gemischte Bilanz

LBV und Naturland auf einer gemeinsamen Tagung

Biodiversitätsberatung für Naturland Landwirte

Der Öko-Landbau ist ein zentrales Instrument für mehr Artenschutz in der Landwirtschaft. Mittels gezielter Maßnahmen können aber auch Öko-Betriebe oft noch mehr tun, um die Biodiversität auf ihren Äckern und Wiesen konkret voranzubringen. Genau das ist das gemeinsame Ziel von Naturland und LBV. Im Rahmen ihrer im vergangenen Jahr geschlossenen strategischen Partnerschaft arbeiten beide Verbände deshalb gemeinsam am Aufbau einer Biodiversitätsberatung für alle deutschen Naturland Betriebe.

Haussperling auf Ast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Spatz verteidigt zweites Jahr in Folge seinen Spitzenplatz

Das zweite Jahr in Folge erobert der Haussperling im Freistaat Platz 1 bei der „Stunde der Wintervögel“ von LBV und NABU. Über 110 Vogelarten und insgesamt mehr als 685.500 Vögel haben die rund 27.000 bayerischen Teilnehmer dem LBV gemeldet. Pro Garten ergibt sich daraus ein Schnitt von etwa 35 Vögeln und damit zwei Vögel weniger als 2019.

Streuobstwiese | © Thomas Staab © Thomas Staab

Volksbegehren Artenvielfalt: Erster Stresstest nicht bestanden

Der bayerische Ministerrat hat heute im Zuge der Umsetzung des Volksbegehrens Artenvielfalt – „Rettet die Bienen!“ eine neue Biotop-Verordnung verabschiedet. Der LBV sieht darin den ersten Praxistest für die Umsetzung des Volksbegehrens. „Trotz zahlreicher positiver Schritte bei der Umsetzung des Volksbegehrens durch die Staatsregierung ist sie bei diesem ersten Stresstest krachend gescheitert“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer

Zwei Gartenschlaefer im Nest | © Rudi Leit © Rudi Leit

Seltener Gartenschläfer im Allgäu entdeckt

Nach der Entdeckung der seltensten Säugetierart Deutschlands – der Waldbirkenmaus – am Riedberger Horn 2018, freuen wir uns erneut über einen spektakulären Nachweis: Im Rahmen eines Projekts zur Erfassung von Kleinsäugern gelang dem LBV-Gebietsbetreuer Henning Werth mit Hilfe einer Wildtierkamera der Nachweis eines seltenen Gartenschläfers südlich von Oberstdorf.

Donauauen | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Donauausbau: Einsatz der Naturschützer hat sich gelohnt

Als Mitte Dezember verkündet wurde, der Ausbau der Donau flussabwärts von Straubing sei nun genehmigt, rief dies bei vielen Menschen erst mal Verwunderung hervor. Hatte doch die Bayerischen Staatsregierung 2013 entschieden, auf Staustufen und Kanalisierung zu verzichten. Die gute Nachricht: Dies gilt nach wie vor.

Jetzt noch für die „ÖkoKids“ anmelden

Noch knapp vier Wochen haben die bayerischen Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit, sich beim LBV für die Auszeichnung „ÖkoKids – KindertagesEINRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ anzumelden. Der Titel wird Krippen, Kindergärten und Horte aus dem Freistaat verliehen, die sich mit den wichtigen Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und dadurch die notwendigen Kompetenzen und Werte bei den Kindern fördern.

Vögel im Schnee am Futterhaus |© Manfred Schmidl © Manfred Schmidl

Zwischenbilanz Stunde der Wintervögel 2020 in Bayern

Nach einer ersten Zwischenbilanz liefern sich derzeit Haussperling (1.) und Kohlmeise (2.) ein Duell um den Spitzenplatz des am häufigsten gemeldeten Vogels im Freistaat. Nach dem Eingang von ungefähr einem Drittel der Meldungen zeichnet sich am Sonntagnachmittag eine gute Gesamtbeteiligung ab. Der Eichelhäher belegt derzeit zum ersten Mal in der 15-jährigen Geschichte der Aktion sogar den 9. Platz der bayerischen Vogelhitliste.

Rotkehlchen auf schneebedecktem Ast | © Gisela Cichy © Gisela Cichy

Welche Auswirkungen hat der milde Winter auf unsere Vögel im Garten?

Die Volkszählung der Wintervögel in Gärten, Grünanlagen und Parks geht dieses Jahr in Bayern bereits in die 15. Runde. Der LBV und sein bundesweiter Partner NABU zählen für die Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ wieder auf tausende Vogelfreundinnen und Vogelfreunde, die ab Freitag ihre Beobachtungen melden.

Markus Erlwein

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Markus Erlwein

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