LBV-Presseservice

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des LBV zu Naturschutz und Umweltthemen. Der LBV äußert sich in Pressemeldungen zu wichtigen Themen aus Naturschutz, Vogelschutz, Landwirtschaft, Klimaschutz, Entwicklung und Planung.

Zeitungen in schwarz weiß | © Flickr/ Jon S. © Flickr/ Jon S.

 

Ihr Kontakt zur LBV-Pressestelle:  

Ihre Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der LBV-Landesgeschäftsstelle:

Markus Erlwein, Pressesprecher, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 80, Mobil: 0172/6873773 E-Mail: .

Sonja Dölfel, Referentin Presse, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 84, E-Mail: .

Weitere Ansprechpartner finden Sie in der jeweiligen Pressemeldung.

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Die Weitergabe an Dritte ist nicht erlaubt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Carola Bria: Tel: 09174 / 4775 - 74 37 oder E-Mail: . Für weitere Verwendung wenden Sich bitte an unseren Naturfotoservice.

Pressemeldungen 2019

Böhmischer Enzian | © Oliver Wittig © Oliver Wittig

Ein Quadratmeter Hoffnung

Dieses Jahr ist ein wegweisender Erfolg im Artenhilfsprojekt für den weltweit vom Aussterben bedrohten Böhmischen Enzian geglückt. Zum ersten Mal wurden auf einer Probefläche am Dreisessel im Bayerischen Wald über 70 blühende Pflanzen gezählt. Zum Vergleich: Letztes Jahr wurden in ganz Bayern nur insgesamt 72 blühende Exemplare der Art kartiert.

Kleiner Abendsegler | © Martina Widuch © Martina Widuch

Die, die mit ihren Händen fliegen, hautnah erleben

Rund um das Augustwochenende am 25. und 26.08. lädt der LBV bereits zum 23. Mal im Rahmen der Europäischen Batnight dazu ein, die Welt der Fledermäuse mit allen Sinnen kennenzulernen. Bei den insgesamt 28 verschiedenen bayernweiten Veranstaltungen ist garantiert für jeden etwas dabei: Exkursionen mit dem Bat-Detektor, Fledermausinfostände oder Feste mit Spiel und Spaß für Groß und Klein.  

Ein Bartgeier fliegt am blauen Himmel | © Bruno Barthem © Bruno Barthem

Geier in den bayerischen Alpen gesehen? Dann dem LBV melden!

Aktuell wurde ein Bartgeierhorst mit einem Jungvogel im Tiroler Lechtal entdeckt. Der junge Bartgeier ist mittlerweile ausgeflogen. Der Horst-Standort ist nicht weit von den Allgäuer Hochalpen entfernt und so stehen die Chancen gut, einen Bartgeier auch in Bayern beobachten zu können. Für einen besseren Schutz der faszinierenden Segelflieger, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen: Melden Sie uns Ihre Geiersichtungen!

Toter Rotmilan liegt am Boden neben einem Fleischstück. Er hat einen Sender auf dem Rücken | © A. Gottschalk © A. Gottschalk

Geschützte Greifvögel mit hochtoxischem Kontaktgift getötet

Aktuell wurde der LBV über einen sehr verdächtigen Totfund eines Rotmilans im Landkreis Regensburg informiert. Der Greifvogel wurde neben einem Fleischbrocken auf einer Wiese gefunden und trug sogar einen Satellitensender. Bereits im April wurden im Landkreis Eichstätt zwischen Ettling und Forchheim an der Donau zwei tote Greifvögel auf einem Acker gefunden. 

Naturlandpräsident Hubert Heigl wird LBV Mitglied

„Der Ökolandbau bringt Artenschutz in die Breite. Wir Ökobauern zeigen jeden Tag, dass Artenschutz und Landwirtschaft kein Widerspruch sind“, mit diesen Worten überreichte Hubert Heigl, Naturlandpräsident und Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ), dem LBV-Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer persönlich seine Beitrittserklärung in den LBV.

Schwalbenschwanz (Schmetterling) sitzt auf einer gelben Blume und saugt daran | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Mitmachaktion Insektensommer startet in zweiten Teil

Das große Krabbeln und Flattern, Teil zwei, startet: Vom 2. bis zum 11. August ruft der LBV und sein deutschlandweiter Partner NABU unter dem Motto „Zählen, was zählt“ zur zweiten Aktionswoche der bundesweiten Insektenzählung auf. Die Sechsbeiner können wieder unter www.lbv.de/insektensommer.de online gemeldet werden.

Insekten auf Blume | © Werner Kuhn © Werner Kuhn

Mehr Artenschutz in Bayern durch Ökolandbau

Der Ökolandbau in Bayern ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. „Durch das erfolgreiche Volksbegehren Artenvielfalt und dem damit verbundenen Ziel von 30 Prozent Öko bis 2030, bekommt der Ökolandbau in Bayern zusätzlichen Rückenwind“, sagt Naturland-Präsident Hubert Heigl. „Wir sind froh, dass die Landesregierung den Ball aufgenommen hat und sich nicht gegen den eindeutigen Willen der Bevölkerung für mehr Artenvielfalt stellt“, fährt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer fort.

Abgestorbene Buche in der südlichen Oberpfalz vom 21. Juli 2019 | © Dr. Christian Stierstorfer © Dr. Christian Stierstorfer

Waldsterben 2.0: Naturwälder können Weg aus der Krise zeigen

Der Klimawandel zeigt auch im Freistaat immer dramatischere Ausmaße. Derzeit sind an vielen Stellen die Auswirkungen auf die bayerischen Wälder für jeden sichtbar. Die Geschwindigkeit, in der diese voranschreiten, lässt bereits von einem „Waldsterben 2.0“ sprechen.

Selbstgemachte Insektentränke aus Steinen, Moos und einem Suppenteller | © Sonja Dölfel © Sonja Dölfel

Jetzt Insektentränke aufstellen

Die nächste Hitzewelle hat Bayern erreicht. Wir Menschen können in kühle Innenräume flüchten, suchen uns ein schattiges Plätzchen oder kühlen uns im nächsten Freibad oder Badeweiher ab.  Doch was hilft Insekten, um die Hitze zu überstehen? Der LBV gibt Tipps, wie den kleinen Nützlingen geholfen werden kann.

Schulgarten-Wettbewerb 2016 Descartes Gymnasium Bauerngarten | © Descartes-Gymnasium © Descartes-Gymnasium

Der Schulgarten als Lernort für Natur und Nachhaltigkeit

Im Rahmen der heutigen Preisverleihung überreichte der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber an der Anna-Grundschule in Forchheim den zehn Gewinnerschulen des bayerischen Schulgartenwettbewerbs 2019 Preise und Urkunden. 119 Schulen haben in diesem Jahr am bayernweiten Schulgarten-Wettbewerb teilgenommen.

Renaturierte Altmühlwiesen im LBV-Schutzgebiet Altmühlwiese | © Christiane Geidel © Christiane Geidel

Dem Naturschutz wird eine Basis entzogen

Am kommenden Mittwoch wird im Bayerischen Landtag das Volksbegehren Artenvielfalt und das dazugehörige Begleitgesetz verabschiedet. Mit einer von der CSU-Fraktion eingebrachten Änderung entzieht die Regierungskoalition dem Naturschutz in Bayern eine Grundlage. 

Blühfläche an einem Acker | © Thomas Staab © Thomas Staab

Von wegen alles nur grüne Städter

Am 17. Juli wird der Gesetzesentwurf des Volksbegehrens Artenvielfalt endgültig ins bayerische Naturschutzgesetz überführt. Im Vorfeld zeigt eine repräsentative Umfrage des LBV, wie groß auch weiterhin die Unterstützung der bayerischen Bevölkerung für mehr Naturschutz im Freistaat ist.

Donauauen | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Freude über neues Großschutzgebiet an der Donau

LBV und Gregor Louisoder Umweltstiftung begrüßen die Ankündigung des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder ein 2.000 Hektar großes Schutzgebiet in den Donauauen zwischen Neuburg und Ingolstadt auszuweisen. Darüber hinaus freuen sich die Naturschützer ebenfalls über die Aufgabe des Profitziels im Staatswald.

Marienkaefer | ©  Thomas Staab © Thomas Staab

Gärtnern ohne Gift – So geht’s ohne Glyphosat

Die Artenvielfalt im Garten oder auf dem Balkon genießen, das geht am besten ohne Gift beim Gärtnern. Wer sich zuhause an Bienen, Schmetterlingen und Blumen erfreuen möchte, der verzichtet im heimischen Garten und auf dem Balkon auf das Spritzen von Glyphosat und anderem Gift aus Bau- und Gartenmärkten. Der LBV gibt Tipps, wie Hobbygärtner ganz ohne den Einsatz von Gift ihre Pflanzen stark machen können.

Schwarzstorch steht im Nest, vier weiße Jungvögel mit gelben Schnäbeln sitzen neben neben ihm | © Hans Schönecker © Hans Schönecker

Nistplätze von Schwarzstorch und Co. erkennen und schützen leicht gemacht

Nur was man kennt, kann man schützen. Das gilt besonders für im Wald brütende Großvogelarten, wie Schwarzstorch, Habicht und Rotmilan. Die imposanten Federtiere sind Meister des Versteckens, da sie ihre Horste fast unsichtbar im dichten Kronendach verbergen. Eine neue Broschüre von LBV und Bayerischen Staatsforsten zeigt nun, wie Förster und Vogelschützer den scheuen Waldbewohnern auf die Spur kommen – und wie darüber hinaus Waldbesucher helfen können. 

Laubfrosch an höherem Gras | © Eva Schubert © Eva Schubert

Naturschutz und Rohstoffindustrie gemeinsam für den Amphibienschutz

Der LBV hat jetzt auch in Oberfranken erste Kooperationsverträge mit Rohstoffgewinnungsunternehmen zum Schutz von bedrohten Amphibien geschlossen. Bei einem Geländetermin im Steinbruch in Guttenberg haben der Umweltminister Thorsten Glauber, der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer, die Gewinnungsunternehmen Hartsteinwerke Schicker und Porzner Steine & Erden, der Landrat des Landkreises Kulmbach, die Unteren und die Höhere Naturschutzbehörde sowie das Wasserwirtschaftsamt einen Vertrag unterzeichnet.

Steinhummel | © Christiane Geidel © Christiane Geidel

Halbzeit beim Insektensommer

Die Steinhummel liegt dieses Jahr zur Halbzeit der Mitmachaktion Insektensommer vor der Hainschwebfliege auf Platz eins in Bayern. Auf den Plätzen drei bis fünf der diesjährigen großen bundesweiten Insektenzählung von LBV und NABU folgen die Honigbiene, der Asiatische Marienkäfer und die Wildbiene.

Nasse Haussperlinge sitzen Rand einer Wasserstelle und baden sich genüsslich, alle sind nass | © Rainer Breitsamer © Rainer Breitsamer

Jetzt Wasserstelle für Vögel und Co. aufstellen

Sommer, Sonne und auch die kommenden Tage kaum Regen weit und breit - perfektes Badewetter für ganz Bayern. Doch wie ergeht es bei dieser andauernden Hitze unseren heimischen Gartenvögeln? Durch das anhaltend heiße und trockene Wetter sind viele natürliche Wasserstellen wie Pfützen und Gräben ausgetrocknet.

Banner Egal war gestern | © LBV © LBV

Jetzt noch bewerben für „egal war gestern“

Eine Woche noch können sich Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen mit ihren Lehrern für das LBV-Umweltbildungsprojekt „egal war gestern“ bewerben. Denn bereits das dritte Jahr gilt: „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“. Die Schülerinnen und Schüler sind auch im Schuljahr 2019/20 dazu aufgerufen, eigenständig ein Projekt aus dem Bereich Nachhaltigkeit in ihrer Schule auf die Beine zu stellen und umzusetzen. Damit will der LBV aktiv die Entwicklung einer nachhaltigen Gegenwart und Zukunft fördern – denn egal war gestern! 

Grünten | © Henning Werth © Henning Werth

Grünten droht von Spaßtourismus überrollt zu werden

Nach der Aufgabe des Skibetriebs hat sich im Winter eine Nutzung durch Skitouren- und Schneeschuhgänger entwickelt. Doch nun soll der Naherholungsberg der Allgäuer dem Tagestourismus geopfert werden. Dabei besteht keinerlei Konzept zur Besucherlenkung für die Vielzahl an Besucher, die sich auf den Weg zum Grünten begeben, um von dort eine Aussicht ins Obere Illertal zu erhaschen. 

Ein Weißstorch mit drei jungen Küken im Horst | © Richard Straub © Richard Straub

Gemischte Weißstorch-Saison

Die Weißstorch-Saison 2019 ist schon weit fortgeschritten: Einige Jungvögel sind schon fast flügge, andere sind gerade erst geschlüpft. Für die gemischte Bilanz bisher sind die Regentage im Mai verantwortlich. Vor allem den größeren Jungstörchen in Südbayern hat der Regen stark zugesetzt, sodass regional zum Teil die Hälfte der Jungvögel starben.

Haussperling-Männchen auf einem Holzzaun | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Neue Rekordbeteiligung an der Stunde der Gartenvögel

Die „Stunde der Gartenvögel“ auf Höhenflug: Mit über 11.400 bayerischen Teilnehmern erreicht Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion auch im Freistaat eine neue Rekord-Beteiligung. Vom 10. bis 12. Mai hatte der LBV zusammen mit seinem bundesweiten Partner NABU zur Zählung der Vögel im Garten aufgerufen. In Bayern zählten die Naturfreunde in über 8.200 Gärten über 265.000 Vögel.

Toter Erlenzeisig vor einem Fenster | © C. Bria © C. Bria

Wenn Glasscheiben Vögel töten

Jetzt zur Brutzeit unserer heimischen Gartenvögel steigt die Gefahr für die fleißigen Vogeleltern, an einer Glasscheibe zu Tode zu kommen. In Bayern gibt es unzählige Glasscheiben an denen täglich tausende Vögel verunglücken. Fensterscheiben, verglaste Fassaden oder andere Glasflächen sind Gefahrenstellen. Doch bereits mit einfachen Mittel können diese entschärft werden.

Admiral | © Klaus Schulze © Klaus Schulze

Zählen, was zählt beim Insektensommer

1,7 Millionen Bayern haben unterschrieben, um die Bienen zu retten und damit auch alle anderen etwa 33.000 Insektenarten, die es in Deutschland gibt. Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der LBV zusammen mit seinem bundesweiten Partner NABU vom 31. Mai bis zum 9. Juni sowie vom 2. bis zum 11. August innerhalb seines Citizen Science-Projektes „Insektensommer“ erneut eine große bundesweite Insektenzählung.

Gänsegeier im Flug | © Henning Werth © Henning Werth

Wie stehen die Bayern zu Geiern?

Online-Umfrage des LBV zu Geiern im Freistaat – Was denkt die Bevölkerung über die Giganten der Lüfte und ihre mögliche Rückkehr?

Rotkehlchen-Jungvogel auf Ast | © Carl-Peter Herbolzheimer © Carl-Peter Herbolzheimer

Finger weg von scheinbar hilflosen Vogeljungen

Den LBV erreichen  derzeit zahlreiche Anfragen von ratsuchenden Tierfreunden, die vermeintlich in Not geratenen oder verlassenen jungen Vögeln helfen wollen. Der LBV rät hier erstmal: Finger weg! Die unerfahrenen und im Fliegen noch etwas ungeübten Vogeljungen wirken zwar hilflos, sie aufzunehmen, ist jedoch falsch verstandene Tierliebe.

Ackerblühstreifen an einem geschotterten Weg mit bunten Blumen, links neben dem Weg ist ein Stacheldrahtzaun | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Mulchen schadet der Artenvielfalt!

Kaum grünt und blüht es an Straßen- und Wegrändern, sind in Kommunen und Städten die ersten Mulchmäher unterwegs. Diese modernen Maschinen leisten ganze Arbeit – alles was in ihr Schneidwerk gerät, wird kurz und klein gehäckselt. Wo Artenvielfalt herrschen könnte, hinterlassen die Mulcher wahre Todeszonen.

Sandarium im Garten | © Birgit Helbig © Birgit Helbig

Zum Weltbienentag: So werden Sie Wildbienen-Hotelier

506 Wildbienenarten leben in Bayern, mehr als jede dritte ist laut Roter Liste gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Zum zweiten Mal setzen die Vereinten Nationen mit dem Weltbienentag am 20. Mai ein internationales Zeichen gegen die schwindenden Insektenbestände. Ein erster Schritt für Bayern war das erfolgreiche „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“, das neue Impulse für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft setzt. Aber jeder kann etwas für die Vielfalt und Insektenwelt Zuhause tun und zum Beispiel Wildbienen-Hotelier werden.

Banner Egal war gestern | © LBV © LBV

Nächste Runde „egal war gestern“ startet

Bereits das dritte Jahr gilt: „egal war gestern – Richtung Nachhaltigkeit an beruflichen Schulen“. Für das erfolgreiche LBV-Bildungsprojekt aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung sucht der LBV interessierte Schülerinnen und Schüler. Diese sind im Schuljahr 2019/20 erneut dazu aufgerufen, eigenständig ein Projekt aus dem Bereich Nachhaltigkeit in ihrer Schule auf die Beine zu stellen und umzusetzen. Damit will der LBV aktiv die Entwicklung einer nachhaltigen Gegenwart und Zukunft fördern – denn egal war gestern!

Streuobstwiese bei Schleifhausen vor und nach der Obstbaumfällung. Oben ist vorher mit vielen blütenreichen Bäumen, unten sieht man das nachher mit einem Acker und zwei Traktoren | © LBV © LBV

Strafanzeige gegen illegale Obstbaumfällungen

Die Apfelbäume rund um das Walberla in der Fränkischen Schweiz stehen derzeit in voller Blüte. Im Landkreis Forchheim werden dort viele der bayernweit bekannten Streuobstwiesen seit mehreren Generationen von Landwirten gepflegt. Doch an einigen Stellen bietet sich derzeit ein echtes Horrorszenario. iese mutwillige Zerstörung wertvoller Biotope durch einzelne schwarze Schafe hat den LBV dazu veranlasst, bei der Staatsanwaltschaft in Bamberg eine Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten.

Jemand steckt Geld in die Sammeldose des LBV | © Carola Bria © Carola Bria

40.000 Naturfreunde ab sofort in Bayern unterwegs

Von heute bis zum 19. Mai sind bayernweit wieder 40.000 Sammlerinnen und Sammler jeden Alters für die Natur im Freistaat unterwegs.

Amsel ist in einem Baum mit Blüten | © Maria Bauer © Maria Bauer

Zwischenbilanz der Stunde der Gartenvögel 2019: Amsel stürzt ab

Nach dem Eingang von bereits mehr als einem Viertel der bayerischen Meldungen steuert die „Stunde der Gartenvögel“ in diesem Jahr auf eine neue Rekordteilnahme zu. Zu den großen Verlierern zählt in diesem Jahr vor allem die Amsel, die zum ersten Mal nicht der am zweithäufigsten beobachtete Gartenvogel in Bayern ist.

Sieben Mauersegler fliegen im Schwarm am Himmel | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Wo bleiben unsere bayerischen Mauersegler?

Auch wenn die Temperaturen gerade nicht besonders sommerlich sind, kehren die fliegenden Sommerboten aus ihren afrikanischen Überwinterungsgebieten nach Bayern zurück. In ihren Brutgebieten angekommen, werden die Flugkünstler jedoch gleich mit zwei Problemen konfrontiert.

Haussperling-Männchen | © Frank Derer © Frank Derer

Stunde der Gartenvögel Plus: Wie vielfältig sind Bayerns Gärten und Balkone?

Weniger Insekten gleich weniger Vögel? Das will der LBV genauer wissen und ruft zusammen mit seinem bundesweiter Partner NABU bereits zur 15. Stunde der Gartenvögel auf. Die Volkszählung der Vögel in Gärten, Grünanlagen und Parks findet vom 10. bis zum 12. Mai statt. Viele Vogelfreunde haben den Eindruck, dass sie viel weniger Vögel im Garten haben als früher. Gerade dann ist es umso wichtiger, eine Stunde lang genauer hinzuschauen und zu zählen, wer überhaupt im eigenen Garten unterwegs ist.

Auwald | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Tausende Hektar Staatswald sollen aus der Nutzung genommen werden

Wir fordern seit jeher großflächige nutzungsfreie Schutzgebiete. Nun hat die Bayerische Staatsregierung im Bericht zum Runden Tisch für mehr Artenvielfalt angekündigt, einige tausend Hektar Staatswald im Steigerwald, Spessart und an den Donau- und Isarauen noch dieses Jahr aus der Nutzung zu nehmen.

Sammelwoche Plakat 2019

LBV-Sammelwoche: 40.000 Naturfreunde sammeln für Bayerns Natur

Vom 13. bis zum 19. Mai sind auch dieses Jahr wieder 40.000 Sammlerinnen und Sammler jeden Alters für die Natur im Freistaat unterwegs. Dieses Jahr steht die Fledermaus im Mittelpunkt der Sammelaktion. Mit den Spenden aus der LBV-Sammelwoche können unsere Kreisgruppen interessierten Naturfreunden die Welt der Fledermäuse mit Führungen und Veranstaltungen näherbringen und erlebbar machen.

Gelbbauchunke sitzt im Wasser | © Andreas Hartl © Andreas Hartl

Naturschutz und Rohstoffindustrie gemeinsam für den Amphibienschutz

Der LBV hat jetzt auch in der Oberpfalz einen ersten Kooperationsvertrag mit einem Rohstoffgewinnungsunternehmen zum Schutz von bedrohten Amphibien geschlossen. Mit dem Pilotprojekt soll die Förderung und Erhaltung bedrohter Amphibienarten im Gewinnungsprozess gesichert und der laufende Betrieb auch bei schon existierendem Vorkommen bedrohter Arten in einer Win-Win-Situation gewährleistet werden.

Zwei Wölfe liegen nebeneinander auf einem moosbewachsenen Stein | © Manfred Waldhier © Manfred Waldhier

Tag des Wolfes: Mehr Tempo beim Herdenschutz

Zum Tag des Wolfes (30.4.) appelliert der LBV an die bayerische Staatsregierung nach dem Vorbild der Brüsseler EU-Kommission beim Herdenschutz eng zusammenzuarbeiten. In einem gemeinsamen Brief hatten EU-Umweltkommissar Karmenu Vella und Landwirtschaftskommissar Phil Hogan betont, dass eine Koexistenz von Mensch und Wolf in Europa nur gelingt, wenn Agrar- und Umweltressort an einem Strang ziehen.

Blumenkasten "Bienen-Restaurant" | © Birgit Helbig © Birgit Helbig

LBV-Tipp: Naturparadies Balkon

Millionen Balkone gibt es im Freistaat, Millionen Bayern nutzen sie, auf der Suche nach Luft und Sonne und einem Stück Natur. Doch der Balkon kann mehr als nur Abstellplatz für ein paar Gartenstühle und den Grill sein. Balkone haben ein riesiges Potenzial, möglichst viel Natur in den Siedlungsraum zu holen. Davon profitiert nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur und sogar das Stadtklima.

Zwei Weißstörche bei der Paarung im Horst | © Frank Derer © Frank Derer

Weißstorch-Saison schon in vollem Gange

Die Weißstorch-Saison 2019 ist schon in vollem Gange: Die einen brüten schon, die anderen kommen erst noch zurück aus ihren Winterquartieren. Dieses Jahr gibt es auch wieder viele Neuansiedlungen, einige davon jedoch auf ungeeigneten Standorten wie zum Beispiel beheizten Kaminen oder Strommasten. Nicht alle Weißstörche finden einen brauchbaren Nistplatz, so dass es immer wieder Kämpfe um bereits besetzte Nester gibt.

35 tote Stare liegen auf einem Holzboden | © Dr. Andreas von Lindeiner © Dr. Andreas von Lindeiner

Schon wieder Vögel bei Cham vergiftet

Zwei tote Mäusebussarde und 35 tote Stare zählen seit wenigen Wochen zur immer länger werdenden Liste illegal getöteter Wildvögel im Oberpfälzer Landkreis Cham. Von den nun aufgefundenen Vögeln haben wir Proben zur toxikologischen Untersuchung an ein Münchner Universitätslabor geschickt. Das Ergebnis: bei allen Tierproben wurden Rückstände von Carbofuran, einem hochtoxischen Kontaktgift, nachgewiesen und als Todesursache bestimmt.

Feldlerche sitzt auf einem abgehackten Stamm, an dem ein gelbes Schild mit der Aufschrift Schutzzone 1, Betreten nicht erlaubt, angebracht ist | © Henning Werth © Henning Werth

Freilaufende Hunde gefährden Wiesenvögel

Osterferien, Frühlingssonne, die ersten blühenden Wiesen. Naturfreunde und Erholungssuchende fühlen sich jetzt wieder von der beginnenden Farbenpracht und Artenvielfalt feuchter Wiesen und Moore angezogen. Aber Bekassine, Kiebitz und andere vom Aussterben bedrohte Vogelarten nutzen diese Feuchtgebiete derzeit zur Brut und ziehen dort ihren Nachwuchs groß.

Osterfeuer | © Christiane-Geidel © Christiane-Geidel

Osterfeuer können für Tiere zum Scheiterhaufen werden

Gerade in diesem Jahr, wo Ostern in die späte Frühlingszeit fällt, appelliert der LBV beim traditionellen Osterfeuer an Igel und Vögel zu denken, um den schönen Brauch nicht zu einer gefährlichen Falle für Tiere werden zu lassen. Denn: Viele bedenken nicht, dass der aufgeschichtete Holzhaufen ideale Versteckmöglichkeiten für zahlreiche Wildtiere und Brutplätze für Vögel bieten.

Amsel | © Hans Schaffelhofer © Hans Schaffelhofer

Stunde der Gartenvögel Plus am Muttertagswochenende vom 10. bis 12. Mai

Wer fliegt und piept in Bayerns Gärten und Parks? Das soll die 15. Stunde der Gartenvögel zeigen. Der LBV und sein bundesweiter Partner NABU rufen gemeinsam vom 10. bis zum 12. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden

Wiedehopf steht auf einer Wiese | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

Wiedehopfe auf dem Durchzug!

In den letzten Tagen wurden uns aus Mittelfranken und Niederbayern insgesamt gleich drei durchziehende, vom Aussterben bedrohte Wiedehopfe gemeldet. Auf dem Durchzug ist alles möglich. Letztes Jahr wurde ein Wiedehopf am Stadtrand von München beobachtet, als er auf einem Gartenstuhllehne eine Pause einlegte. Der Wiedehopf kann derzeit also auch völlig unvermittelt in bayerischen Hausgärten auftauchen.

Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassen ehrt Eveline Schmidt | © Irene Bugar © Irene Bugar

1. Bayerische Gebäudebrüterberaterin

Als Dank für ihre herausragende Arbeit beim Gebäudebrüterschutz hat die Stadt Erlangen der LBV-Aktiven Eveline Schmidt den Ehrenamtstitel „Gebäudebrüterberaterin der Stadt Erlangen“ verliehen. Zum ersten Mal überhaupt hat eine bayerische Stadt diese Auszeichnung vergeben.

Eine Rauschwalbe sitzt auf einem Ast und sieht mit leicht nach oben gedrehtem Kopf in die Kamera | © Andrea Kammer © Andrea Kammer

Von der Sahara nach Bayern: Willkommen Schwalben!

Schwalben sind eigentlich Sympathieträger. Früher galten sie als Boten des Glücks, die das Haus vor Feuer und Blitz sowie das Vieh im Stall vor Krankheiten bewahrten. Grundsätzlich fühlen sich die Vögel in einer vom Menschen geprägten Umgebung auch wohl, aber es werden von Jahr zu Jahr weniger.

Kuckuck im Flug | © Gunther Zieger © Gunther Zieger

Kuckuck, wo bist du?!

Wenn der unverwechselbare Ruf des Kuckucks erklingt, ist der Frühling endlich auch in Bayern angekommen. Die ersten der beliebten Vögel sind bereits wieder im Freistaat zu hören. Der LBV ruft deshalb bereits zum 12. Mal alle Bayern dazu auf, ihren ersten Kuckuck des Jahres zu melden.

Gerhard Koller

Neue Doppelspitze für den LBV

Zum 1. April übergibt LBV-Geschäftsführer Gerhard Koller seinen Posten nach 38 Jahren an ein Nachfolger-Duo. Die neue Doppelspitze besteht aus dem bisherigen stellvertretenden Geschäftsführer Helmut Beran als Geschäftsführer Naturschutzpolitik und dem bisherigen Marketingleiter Alf Pille als Geschäftsführer Verbandsentwicklung.

Igel an einer Wasserstelle | @ Ralph Sturm @ Ralph Sturm

Igel in Bayern - Ab sofort wieder mitzählen!

Die immer wärmeren Temperaturen locken derzeit die ersten Igel im Freistaat aus ihren Winterquartieren. Deshalb heißt es ab sofort für alle bayerischen Naturfreunde wieder: Igel beobachten und dem LBV melden. Seit 2015 finden die Naturschützer mit dem erfolgreichen Citizen-Science-Projekt „Igel in Bayern“ mehr über den heimlichen Gartenbewohner heraus

Uhu sitzt auf einem dicken Ast eines Baumes, rechts von ihm sind die EU-Sterne in einem Ring zu sehen | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Europas erfolgreichstes Naturschutzgesetz wird 40: Die EU-Vogelschutzrichtlinie

Anlässlich des Inkrafttretens der EU-Vogelschutzrichtlinie vor 40 Jahren zieht der LBV eine gemischte Bilanz. Am 02. April 1979 legte die Richtlinie den Grundstein für einen europaweiten Naturschutz. Doch trotz vieler bisheriger Erfolge müssen auch zukünftig weitere Anstrengungen erfolgen, um einen flächendeckenden Vogelschutz zu garantieren. 

Zwei Grünfinken sitzen am Rand einer hängenden Vogelfutterstelle, ein anderer Vogel kommt gerade herangeflogen | © Ingo Rittscher © Ingo Rittscher

Gartenvögel füttern erlaubt!

Das bald anstehende Brutgeschäft, die Jungenaufzucht und die anschließende Mauser sind für die Vögel mit einem hohen Energieaufwand verbunden. Wer Spaß daran hat, kann deshalb unsere heimischen Vögel im Garten sowohl jetzt als auch das ganze Jahr über mit Futter anlocken. 

Zwei Haussperlinge sitzen in einer Beerenhecke | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Kein Platz für den Spatz? Weltspatzentag am 20. März

Es gibt immer weniger Platz für den Spatz und der bayerische Charaktervogel ist bedroht. Zum Weltspatzentag am 20. März will der LBV deshalb besonders darauf aufmerksam machen, dass das fröhliche Spatzentschilpen in vielen bayerischen Städten am Verstummen ist.

Bunte Blumenwiese im Ackerland ist, man sieht rechts einen Feldweg, auf der anderen Seite genutztes Ackerland | © Werner Kuhn © Werner Kuhn

Blühstreifen ja, aber richtig

Seit dem überwältigenden Erfolg des „Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“, für das über 1,7 Millionen Wahlberechtigte im Freistaat unterschrieben haben, werden seit Anfang Februar bayernweit Angebote von Landwirten zu Blühpatenschaften für Bürger beworben. Die Patenschaftsangebote sind gut gemeint aber fraglich für den Artenschutz – LBV fordert Einhaltung fachlicher und finanzieller Kriterien.

Eisvogel sitzt auf einem Ast, darunter steht #PROTECTWATER in großen Lettern | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

375.386 Menschen fordern starkes EU-Recht für sauberes Wasser

In einem Bündnis haben zahlreiche europäische Umwelt- und Naturschutzverbände in den letzten Monaten für eine breite Beteiligung an einer öffentlichen EU-Konsultation zur Bewertung des geltenden EU-Wasserrechts geworben.

Ein Wolf liegt auf Waldboden, den Kopf hat er in die Höhe gestreckt | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Aktionsplan Wolf veröffentlicht

Der heute veröffentlichte „Bayerische Aktionsplan Wolf“ ist aus unserer Sicht eher ein Wolfsabwehr- und -vergrämungsplan als ein praxisorientierter Umgang mit dem nach Bayern zurückkehrenden Beutegreifer. Der Aktionsplan Wolf beinhaltet deutlich zu wenige konkrete Empfehlungen und Optionen für Tierhalter zur Prävention, zu Abläufen im Schadensfall und zum Prozedere bei der Entnahme von Wölfen.

Star sitzt auf einem Nistkasten und hat eine Blume im Schnabel | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Jetzt schnell noch Nistkästen aufhängen

Die Tage werden wieder länger und vielerorts ist das Gezwitscher morgens nicht mehr zu überhören: Mit lautem Gesang haben die Singvögel ihre alljährliche Balz angestimmt. Und damit beginnt auch die Suche nach einem geeigneten Nistplatz für die kommende Brutsaison. Auf ihrer Suche nach einer passenden Bleibe haben viele Vögel zunehmend mit Wohnungsnot zu kämpfen, denn natürliche Brutplätze sind rar.

Junger Luchs schleicht durch den dichten Wald | © Henning Werth © Henning Werth

Luchstötungen: Fall Leo+Leonie strafrechtlich abgeschlossen

Naturschützer anerkennen erfolgreiche Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft und begrüßen Anklage gegen tatverdächtigen Jäger. 2015 entdeckte ein Mitarbeiter des Luchsprojektes  im Bayerischen Wald vier abgetrennte Luchspfoten in der Nähe von Fotofallen.

Steht Artenschutzzentrum auf der Kippe?

In seiner ersten Regierungserklärung hatte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Frühjahr 2018 ein Leuchtturmprojekt im Naturschutz angekündigt: In Augsburg sollte ein hochwertiges Artenschutzzentrum entstehen.

Zwei Weißstörche im Horst, der gerade von ihnen gebaut wird | © Hans-Peter Schönecker © Hans-Peter Schönecker

Störche noch keine Frühlingsboten

Es klappert wieder von den Dächern: In rund 20 Orten sind die ersten Weißstörche zurückgekehrt. Dieses Klappern zeigt den Besitzanspruch am Nest an und soll Partner anlocken. Allerdings handelt es sich um vorzeitig zurückgekehrte Störche, die wahrscheinlich nur in Spanien überwintert haben.

Haussperlinge bei der Paarung auf einem Ast | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Zum Valentinstag: Vögel und die Liebe

Die Vogelwelt ist ebenso bunt wie die Liebesgewohnheiten ihrer Bewohner. Tatsächlich sind die meisten Vögel ihrem Partner treu und leben biologisch gesehen monogam. Doch genau genommen gehen die meisten nur eine monogame Partnerschaft auf Zeit ein, für einige Jahre oder sogar nur für eine Brutsaison.

Man blickt vom Boden in den Himmel durch die Baumkronen der Nadelbäume hindurch | © Claudia Becher © Claudia Becher

LBV fordert mehr Mittel für Naturschutz

Das Ergebnis der Landtagswahl 2018 und der Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ spiegeln den Wunsch der Bevölkerung Bayerns nach mehr Naturschutz im Freistaat wider. Daher erwartet der LBV bei der heutigen Beratung über den Doppelhaushalt 2019/2020 ein deutliches Signal der bayerischen Staatsregierung für mehr Naturschutz.

Waldkauzpaar im Wald. Einer sitzt in einer Baumhöhle, der andere davor auf einem Ast | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

Eulen und Co. auf Brautschau

Mit den ersten Sonnenstrahlen des Jahres erwachen bei den ersten Vögeln schon Frühlingsgefühle: die Balz von Eulen und Greifvögeln hat begonnen. Besonders am Abend können Spaziergänger in diesen Wochen die Rufe der heimischen Eulen hören und erleben. Zurzeit ist besonders der Waldkauz aktiv.

Toter Seeadler auf Strommast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Noch immer unnötiges Vogelsterben an gefährlichen Strommasten

Zusammen mit dem NABU und der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE e. V.) fordern wir die Umweltministerien der Bundesländer auf, gegenüber den Netzbetreibern durchzusetzen, eine ordnungsgemäße und flächendeckende Sicherung aller vogelgefährlichen Mittelspannungsmasten nach aktuellem Stand der Technik durchzuführen. 

Große Hufeisennase hängt von einer felsigen Decke herab | © Rudi Leitl © Rudi Leitl

„Fledermaushaus Hohenburg - Große Hufeisennase in der Oberpfalz“ ausgezeichnet

Das „Fledermaushaus Hohenburg“ und das Life+-Projekt „Große Hufeisennase in der Oberpfalz“ werden gemeinsam als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Getragen wird das Projekt vom LBV und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), vertreten durch den Bundesforstbetrieb Hohenfels, in enger Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach (LPV A.S. e.V.).

Haussperling sitzt auf einem dünnen, schneebedeckten Ast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Endergebnis Stunde der Wintervögel 2019 in Bayern: Haussperling erobert Platz 1

Zum ersten Mal seit sieben Jahren landete der Spatz (Haussperling) im Freistaat wieder auf Platz 1 bei der 14. „Stunde der Wintervögel“ von LBV und NABU. Insgesamt haben rund 30.500 bayerische Teilnehmer über 827.600 Vögel bei der Mitmachaktion gemeldet Als besonderer Wintergast besuchte der Erlenzeisig Bayern in großer Anzahl und überraschte viele Gartenbesitzer. 

Weißstorch umgeben von einem Hauch Schnee. Er steht auf einem Bein. | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

Bayerische Störche im Schnee

Seit Jahren beobachtet der LBV, dass die Zahl der in Bayern überwinternden Weißstörche zunimmt. Im Schnee stehende Störche irritieren immer wieder verdutzte Anwohner. Kälte und Schnee machen den Großvögeln aber kaum etwas aus, da sie die Wärme viel besser speichern können als zum Beispiel kleine Singvögel wie Meisen. Verschlechtert sich das Wetter oder finden die Störche keine Nahrung mehr, weichen sie in einer Winterflucht unterschiedlich weit Richtung Süden aus. Wer einen überwinternden Storch sieht, kann diesen dem LBV melden. Derzeit verbringen rund 300 Weißstörche den Winter im Freistaat.

Ein Wolf steht im Schnee, es schneit | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Erster Wolf in Bayern von Zug überfahren

Wölfe nehmen Fahrzeuge nicht als Gefahr oder Bedrohung war. Dies wurde nun auch einem kürzlich im nördlichen Landkreis Regensburg gefundenen Wolf zum Verhängnis. Nach ersten Untersuchungen des bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) handelt es sich bei dem Totfund an einer Bahnstrecke um einen Wildunfall.

Ein Erlenzeisig scheint im Flug einen Feldsperling anzugreifen, der auf einem Ast sitzt | © Carl-Peter Herbolzheimer © Carl-Peter Herbolzheimer

Zwischenbilanz Stunde der Wintervögel 2019 in Bayern

Der kurzfristige Wintereinbruch im Freistaat hat in den vergangenen Tagen viele Vögel auf der Suche nach Futter in die bayerischen Gärten gebracht. Nach einer ersten Zwischenbilanz liefern sich derzeit Haussperling, Feldsperling und Kohlmeise ein knappes Rennen um den Spitzenplatz. Auffällig ist ein starker Einflug von Erlenzeisigen.

Ein Rotkehlchen sitzt auf einem verschneiten Baumstumpf | © Frank Derer © Frank Derer

Keine Vögel im Garten?

Wer sich fürs neue Jahr vorgenommen hat, etwas für den Naturschutz zu tun, kann den Vorsatz kommendes Wochenende in die Tat umsetzen: vom 4. bis 6. Januar findet die „Stunde der Wintervögel“ in Bayern bereits zum 14. Mal statt. Zusammen mit unserem bundesweiter Partner NABU hoffen wir auf möglichst viele Teilnehmer bei der Vogelzählung.

Markus Erlwein

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Markus Erlwein

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