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Vogel des Jahres 2021

Wähle Deinen Lieblingsvogel!

Schon seit 1971 küren LBV und NABU den „Vogel des Jahres“. Bislang entschied eine Expertenrunde beider Verbände, wer den Titel tragen darf. Zum 50. Jubiläum ist alles anders! Erstmals entscheiden alle Menschen in Deutschland gemeinsam, wer der „Vogel des Jahres“ wird. Auch Du!

Vorwahl: 10 aus 307

Noch bis zum 15.12. 2020 stehen alle bei uns brütenden Vögel und die wichtigsten Gastvogelarten zur Wahl. Die zehn Kandidaten mit den meisten Stimmen gehen als Favoriten in die Hauptwahl.

Hauptwahl: Vogel des Jahres 2021

Ab dem 18. Januar 2021 geht es um den Titel: Wer wird Vogel des Jahres 2021? Die Top 10-Kandidaten stellen sich einer Stichwahl. Am 19. März steht fest, wer die meisten Stimmen erhalten hat und damit der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist. 

Wie kannst du mitmachen?

Bild Wahlkampfgenerator zum Vogel des Jahres
Mit dem Wahlkampfgenerator kannst du spielend einfach selber Sharepics und Poster erstellen

Du kannst einmal pro Vogel abstimmen, jedoch auch mehreren Vögeln je eine Stimme geben.

Mach Wahlkampf für deinen Lieblingsvogel mit unserem „Wahl-Generator“: Entwirf ein Wahlplakat und lade deine Nachbar*innen, Freund*innen oder deine Familie ein, deinen Vogelfavoriten ebenfalls zu unterstützen. Dein gefiederter Freund kann Rückenwind gebrauchen!

Tipp
Verfolge live, wer gerade den Schnabel vorn hat – im großen Vogel-Ranking.

44 % unserer Brutvögel stehen auf der Roten Liste

Kiebitz steht auf einem Feld, frontale Aufnahme | © Hans Clausen © Hans Clausen
Die Situation des Kiebitz als ehemaliger Vogel des Jahres (1996) ist besorgniserregend

Rund 44 Prozent der heimischen Brutvogelarten stehen in Bayern auf der „Roten Liste gefährdeter Arten“, zwanzig weitere Prozent auf der Vorwarnliste. Besorgniserregend ist vor allem die Situation der ehemaligen „Vögel des JahresKiebitz, Rebhuhn und Feldlerche sowie anderer ehemals häufiger Vogelarten in der Agrarlandschaft.

Deutschland verzeichnet seit 1980 bei den Feldvögeln eine Bestandsabnahme von 34 Prozent. Mehr als zehn Millionen Vogelbrutpaare sind damit bereits von den Wiesen und Feldern Deutschlands verschwunden.

Die Intensivierung der Landwirtschaft schreitet ungebremst voran. Immer mächtigere Maschinen auf immer größeren Feldern lassen den Vögeln immer weniger Lebensraum. In den leergeräumten Monokultur-Landschaften finden sie keine Nahrung mehr, und vor allem auch Feld- und Wegränder werden immer kleiner.

Wir brauchen dringend eine andere Form der Landwirtschaft, um die Feldvögel zu retten. Auch viele weitere bayerische Vogelarten kämpfen mit Problemen. So verliert der Mauersegler zum Bespiel bei der unbedachten Renovierung von Gebäuden seine Brutplätze und die Erderwärmung durch die Klimakrise lässt den Lebensraum des Alpenschneehuhns schrumpfen.

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