FOTOS: ALEXANDER MAURER, SILVERKAMA - STOCK.ADOBE.COM Raupen, Sämereien und Futterstellen für Beobachtungen Vögel müssen als Teil eines natürlichen Lebensraums und nicht von diesem losgelöst gesehen werden. Deshalb sollten Gärten so naturnah wie möglich gestaltet sein und der Erhalt und die Wiederherstellung einer reich strukturierten Wald- und Feldflur oberste Priorität haben. Mit einer Futterstelle kann man sich die Vögel im Garten jedoch „näher ranholen“. Die Beobachtungen an Futterstellen sind für viele Menschen Futterstellen für Vögel sind seit jeher oft Bestandteil der winterlichen Gartenlandschaft. Oftmals gilt Tier- bzw. Naturschutz hier als Begründung. Tatsächlich hilft die Fütterung im Siedlungsraum einzelnen Individuen, die in der Regel zu den noch häufigen Vogelarten zählen. Sie ist jedoch kein Ersatz für naturnahe Lebensräume. Die Ganz- jahresfütterung ein Zugang zur Natur und können auch zu einer intensiveren Beschäftigung mit Naturschutzthemen führen. Gärten zählen heute zu den strukturreicheren Lebensräumen in den westlichen Industrieländern, wobei verschiedene Strukturelemente auf engem Raum zu finden sein können. Lebensraumverluste in der freien Wald- und Feldflur haben Gärten zu Rückzugsräumen für Generalisten sowie einige häufige Vogelarten hauptsächlich der Wälder werden lassen. Wasser brauchen Vögel nicht nur zum Trinken, sondern auch zur Reinigung ihres Gefieders. R A T G E B E R 38 LBV MAGAZIN 2|23
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