VOGELSCHUTZ 1-20
VOGELSCHUTZ 2|20 25 In „LBV VOR ORT“ ist Platz für Ihre LBV-Aktivitäten: Zeigen Sie Ihren Einsatz für Bayerns Natur im Namen des LBV! Egal, ob einzelne Mitglieder oder die ge- samte Gruppe. Wenn Sie in Ihrer Region etwas Wertvolles zum Naturschutz beitragen, dann erzählen Sie hier davon und inspirieren Sie andere. Schicken Sie uns Ihren Kurztext mit Bild an vogelschutz@lbv.de . i LBV-Aktivitäten L B V V O R O R T FOTOS: NICOLE FRIEDRICH, ANKE BRÜCHERT, SEVTAP OKYAY In der Bezirksgeschäftsstelle Bayreuth amLindenhof fand am 24. Februar eine Podiumsdiskussion zu Umwelt- und Natur- schutzthemen statt (v.l.n.r.): Christoph Hartl (ehem. BGS-Lei- ter Bayreuth), Oliver Thaßler (BGS-Leiter Bayreuth), Andreas Zippel (SPD), Gert-Dieter Meier (Die Unabhängigen), Dr. Klaus Würl-Struller (Bündis 90/Die Grünen), Thomas Hacker (FDP), Thomas Ebersberger (CSU, ab 1.5. Bürgermeister Bayreuth). BAYREUTH | OBERFRANKEN Politischer Rosenmontag am Lindenhof Mit der Kommunalwahl bot sich die Chance, etwas für die Natur vor der eigenen Haustüre zu verändern. Die Kreis- gruppe Neustadt-Aisch machte deshalb mit einem Informa- tionsstand auf dem gut besuchten Bauernmarkt, in direkter Nachbarschaft zu den Informationsständen der Parteien, auf ihre lokalen Anliegen aufmerksam. Die stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe Margareta Loscher und Kathrin Hawelka aus der Landesgeschäftsstelle verteilten Postkarten mit den LBV-Forderungen und sprachen Wähler*innen und Vertreter*innen der Parteien direkt an. Dabei zeigte sich, dass es vor allem lokale Projekte und Probleme sind, welche die Menschen zur Wahl bewegten. Naturschutz wurde dabei von allen als wichtig und positiv erkannt – nur die Lösungs- wege, die von den Parteien vorgeschlagen wurden, sahen da- bei oft unterschiedlich aus. Der LBV wird sich deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, dass den Bürger*innen die Konse- quenzen lokaler Projekte bewusst werden. KATHRIN HAWELKA Gut drei Wochen vor der Kommunalwahl war der Saal des Nürnberger Literaturhauses voll bis zum letzten Platz. LBV und BN hatten Stadtratskandidat*innen von SPD, CSU, Grü- nen, Freien Wählern, Linke und ÖDP aufs Podium eingeladen, um über den Zustand und die Zukunft von Natur und Arten- vielfalt in Nürnberg zu diskutieren. Moderator Markus Erlwein eröffnete mit einer erschreckenden Zahl: Auf Platz 76 von 79 landete Nürnberg 2016 bei einemRanking der grünsten deut- schen Großstädte. Unter den Kandidat*innen war unbestrit- ten, dass mehr Grünflächen geschaffen werden müssen, die für Stadtklima, Gesundheit der Einwohner und Lebensquali- tät gleichermaßen unverzichtbar sind. Darüber hinaus wurde diskutiert, wie der Baumbestand verbessert und die Pflege der städtischen Grünflächen naturfreundlicher gestaltet wer - den kann. Der gelungene Abend machte allen deutlich, dass Naturschutz und Artenvielfalt in der Stadt ein Thema von gro- ßem öffentlichem Interesse sind. KATHRIN HAWELKA NEUSTADT-AISCH | MITTELFRANKEN Infostand zur Kommunalwahl NÜRNBERG | MITTELFRANKEN Wie geht es der Natur in Nürnberg? Der Politische Rosenmontag weckte sehr großes Interesse. Die stärkste Resonanz bei den Anwesenden riefen die The- men Bauen, Mobilität, Landwirtschaft und Biodiversität auf kommunalen Flächen hervor. Zu Beginn konnten die Gäste ihre persönlichen Anliegen an die Kandidaten herantragen. Besonders diskutiert wurden die Inhalte des Leerstandsma- nagements, des ökologischen Bauens sowie die Ausweisung von Flächen für Baugebiete und Mehrgenerationen-Projekte. Das Thema Mobilität mit öffentlichem Nahverkehr und Rad - fahren bewegte das Publikum ebenso wie die Punkte Einkauf regionaler Produkte und die Eignung kommunaler Flächen als Blühwiesen. Bei einer Erhebung eines Meinungsbildes zu Beginn und am Ende konnten die Anwesenden ihre Sympa- thien für die Kandidaten zeigen. Hierbei gab es keine großen Veränderungen. Insgesamt bestätigte sich, dass die Lokal- politik den Themen Natur, Umwelt und Klimaschutz einen höheren Stellenwert einräumen sollte. SEVTAP OKYAY
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy NDEzNzE=