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Die Gewinner 2019 stehen fest!

Gewinnerschulen des Schulgarten-Wettbewerbs 2018/2019

Im Rahmen der Preisverleihung am 19. Juli 2019 überreichte der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber an der Anna-Grundschule in Forchheim den zehn Gewinnerschulen des bayerischen Schulgarten-Wettbewerbs 2019 Preise und Urkunden. 119 Schulen haben in diesem Jahr am bayernweiten Schulgarten-Wettbewerb teilgenommen. In den zwei Kategorien „Grund- und Förderschulen“ sowie „weiterführende Schulen“ wurden je fünf Gewinnerschulen ausgezeichnet. Zwei Schulen wurden extra für ihre Beiträge zum Mediensonderpreis (Foto-Story/Video) geehrt. Damit wird das große Engagement der Lehrer und Schüler für ihre Arbeit im Schulgarten und den damit verbundenen Nachhaltigkeitsaspekten gewürdigt.

Die Gewinnerschule bei den „Grund- und Förderschulen“ ist das Sonderpädagogische Förderzentrum Bad Tölz: Dort bietet der Pausenhof nun einen artenreich bepflanzten Hügel mit Kriechtunnel, Rutsche und Kletterparcours. Gepflasterte Flächen wurden entsiegelt, Gemüse- und Kräuterbeete angelegt sowie Spalierobst und eine Hecke mit essbaren Wildsträuchern gepflanzt. Bei den weiterführenden Schulen wurden zwei erste Plätze vergeben: Die Montessorischule Eberharting beeindruckt mit ihrem Hühnerstall, Gewächshaus und ihrer Bienenhaltung. Das Johannes Turmair-Gymnasium in Straubing widmet sich unter anderem nachwachsenden Rohstoffen und durch das selbst erzeugte Obst und Gemüse wird das Thema Ernährung und Nachhaltigkeit angegangen. Ausführliche Berichte zu allen zehn Gewinnerschulen sowie zu den zwei Mediensonderpreisen sind auf dieser Seite weiter unten zu finden.
Thorsten Glauber, Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, zeigte sich beeindruckt von den Schulen: "Ich gratuliere den Gewinnern des Schulgarten-Wettbewerbs, die Schüler haben mit viel Engagement Beeindruckendes geleistet. Ich bin begeistert von der Fülle und Vielfalt ihrer Ideen. Schulgärten sind wertvolle Lernorte für Kinder und Jugendliche. Sie lernen dort mit der Natur und entwickeln ein Bewusstsein für die Natur. Es ist wichtig, schon Schülerinnen und Schüler für unsere bayerische Heimat zu begeistern. Durch die direkte Begegnung mit der Natur in der Kindheit entsteht eine Bindung, die später zu einem rücksichtsvollen Umgang mit der Natur führt. Die Bepflanzung von Schulen führt darüber hinaus zu mehr Blühflächen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt."
Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender, sagt: „Wenn in unseren Hausgärten oder auch öffentlichen Grünflächen wenigstens einige der großartigen Ideen aus den Schulgärten umgesetzt würden, wäre das ein riesiger Schritt hin zu mehr Natur rund um uns. Die Schulgärten mit ihren vielfältigen Themen berühren zentrale Zukunftsfragen, wie zum Beispiel eine nachhaltige Ernährung und den Erhalt der biologischen Vielfalt.“
Der Präsident vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege, Wolfram Vaitl, hebt die Bedeutung der Schulgärten in Bezug zur Artenvielfalt hervor: „Eine der wichtigsten Forderungen im Rahmen des Bürgerbegehrens „Rettet die Bienen“ ist die Stärkung der Umweltbildung. Einen wichtigen, vor allem praktischen Beitrag hierzu leisten Schulgärten. Die hohe Teilnahme am Wettbewerb, der von beiden Verbänden mit Unterstützung der beiden Fachministerien ausgelobt wird, ist daher sehr erfreulich.“
Das Themen- und Aktionsspektrum der Gewinnerschulen umfasste alles, was derzeit in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert und beworben wird, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und nachhaltig zu wirtschaften: Schuleigener Acker, Blühflächen, Insektenhotels, Fledermaus- und Vogelnistkästen, Schulteiche, Kräuter- und Gemüsebeete (und Verwendung der Ernte im Kochunterricht), Gewächshäuser, Regenwurmkasten, Samenbomben, Stein- und Totholzbiotope, Obst- und Sträuchergärten und Flächenentsiegelung. Zudem punkteten die Schulen mit integrierten Kletterparcours, Feuerstellen und Pizzaofen.
Mit dem Schulgarten-Wettbewerb wollte der LBV auch im Schuljahr 2018/19 Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte an Bayerns Schulen dazu begeistern, Schulgärten anzulegen und zu gestalten. Gefördert wurde der Wettbewerb durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Auch der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege sowie der Verband der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege waren als Kooperationspartner mit dabei.

Unter folgendem Link befindet sich ein Kurzartikel aus dem ANU-Rundbrief (Erscheinungsdatum KW 41) zum Schulgarten-Wettbewerb 2018/2019.

Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist Marie Radicke erreichbar unter 09174-4775-7243 oder schulgarten@lbv.de

Mitglieder aller Gewinnerschulen des Schulgarten-Wettbewerbs 2018/2019 und Mitglieder der Jury mit Herr Thorsten Glauber | © StMUV © StMUV
Gruppenbild aller Gewinnerschulen des Schulgartenwettbewerbs 2018/2019
Gewinner Kategorie "Grund- und Förderschulen"

1. Platz: Sonderpädagogisches Förderzentrum Bad Tölz

In einem Ideenwettbewerb konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellungen und Wünsche für einen neu anzulegenden Schulgarten einbringen; gemeinsam mit einer Naturgartenplanerin wurden dann die besten Vorschläge herausgearbeitet und umgesetzt.

2. Platz: Wolfgang-Marius-Grundschule Aldersbach

Der Schulgarten der Wolfgang-Marius-Grundschule Aldersbach besteht seit etwa 30 Jahren und wird kontinuierlich weiterentwickelt und mit neuen Ideen gefüllt. Der Garten weist eine große Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen auf: Neben einem Teich gibt es eine Wildblumenwiese, Steinhaufen für Reptilien, verschiedene Nistkästen und ein großes Insektenhotel. Eigene Bienenstöcke im Schulgarten runden das Bild ab. 

3. Platz: Grundschule Täfertingen

Der Garten der Grundschule Täfertingen steht unter dem Motto „Die starken 4“. Dies bezieht sich zum einen auf die vier Klassen der Schule, zum anderen auf die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Jede Klasse beschäftigt sich im Garten und parallel dazu im Unterricht ein ganzes Jahr lang mit einem der Elemente. 

4. Platz: Grundschule Nittendorf

Die sogenannte „Grüne Mitte“ der Grundschule Nittendorf wurde erst in diesem Schuljahr wieder neu belebt.
Es wurden Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeete angelegt sowie Beerensträucher und ein Weidenzaun gepflanzt. Obwohl die Wiederbelebung des Schulgartens noch am Anfang steht, konnten bereits Kräuter für die Schulküche geerntet und Obst und Gemüse für das gesunde Pausenfrühstück verwendet werden. 

5. Platz: Anna-Grundschule Forchheim

Auf dem Schulgelände wurden Blühflecke angelegt und Insektenhotels errichtet, um gerade im städtischen Umfeld einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten. 

Gewinner Kategorie "weiterführende Schulen"

1. Platz: Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing

Der Schulgarten wird von mehreren AGs unter Anleitung einer Biologielehrerin gestaltet und gepflegt. In Kleingruppen sind die Schülerinnen und Schüler für ihre eigenen Bereiche zuständig, wie etwa die Pflege der Hochbeete, der Kräuterspirale, des Naschgartens oder des Schulteichs, dessen Anlage vor drei Jahren nur der Hartnäckigkeit der Jugendlichen zu verdanken ist. 

1. Platz: Montessorischule Eberharting

Das 1,2 Hektar große Gelände mit altem Vierseithof kann von den Kindern und Jugendlichen vielseitig genutzt werden. Hier befinden sich unter anderem ein grünes Klassenzimmer, ein Sitzplatz mit Feuerstelle und Pizzaofen, mehrere Anbauflächen sowie ein Glashaus für Obst und Gemüse. In den Ställen leben bedrohte Nutztierrassen, die ebenfalls von den Jugendlichen gepflegt werden. Auch bieten eine Wildblumenwiese, ein Weiher, eine Vielzahl an Bäumen und Sträuchern und die generell naturnahe Gestaltung reichlich Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

3. Platz: Staatliche Realschule Neufahrn in Niederbayern

Im Schulgarten der Realschule werden nicht nur die jüngeren Schülerinnen und Schüler von den älteren angeleitet, sondern auch Kindergartengruppen und Grundschulklassen an die Gartenarbeit herangeführt und so zur Nachahmung angeregt. 

4. Platz: Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg

Die Pflege des Gartens liegt in den Händen einer Schulgarten-AG. Darüber hinaus sind immer wieder P-Seminare in der Gestaltung und Weiterentwicklung des Geländes engagiert. 

5. Platz: Mittelschule an der Woffenbacher Straße Neumarkt

Für die Betreuung des Schulgartens sind die 5. und 6. Klassen der Schule zuständig, wofür zwei Stunden pro Woche offiziell im Stundenplan festgesetzt sind. 

Kategorie "Mediensonderpreis"

Der Mediensonderpreis wurde nach folgenden Kriterien bewertet:

1. Kreativität
2. Handlungsstrang
3. Darstellung Schulgarten/Vielfalt
4. Nachhaltigkeitsaspekte
5. Bonus (z. B. Schülerbeteiligung, Inhalt, Aussage)

Für die sehr gute Leistung erhielt die Maximilian-von-Welsch-Realschule in Kronach 1.000 €.

Auch das Gymnasium Ottobrunn in Oberbayern freute sich über 1.000€ für die sehr gute Arbeit.

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