Welche Schule gestaltet den tollsten Garten?

Jede Schule in Bayern konnte sich anmelden

Der Schulgartenwettbewerb 2013 stellte das Thema "Natur und Nachhaltigkeit im Schulumfeld" in den Mittelpunkt. Alle bayerischen Schulen waren aufgerufen, sich mit spannenden und innovativen Garten-Projekten an dem Wettbewerb zu beteiligen. Die Schülerinnen und Schüler erwarben bei der Arbeit im Garten nicht nur handwerkliche und gestalterische Fähigkeiten, sondern erfuhren auch, wie ein anschaulich angelegtes Projekt fachübergreifend bearbeitet werden konnte.

Teilnehmen konnten alle bayerischen Schulen in den drei Kategorien Grundschulen/Förderschulen, weiterführende Schulen und berufliche Schulen. Die Landeskoordination war beim LBV angesiedelt.

"Ein Schulgarten vermittelt Wissen und verbindet dieses mit sinnlichen Erlebnissen sowie praktischen Erfahrungen in der Natur. Das Schulumfeld wird zum unmittelbaren Erlebnis-, Erfahrungs- und Gestaltungsraum für schulische Umwelterziehung", erklärte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Der Wettbewerb leistet so einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeitsbildung in der Schule.

Umweltminister Dr. Marcel Huber: "Mit Hilfe von Schulgärten möchten wir bei Schülern schon frühzeitig die Begeisterung für ihre Umwelt wecken und sie dadurch an die Zusammenhänge der Natur und des Lebens heranführen. Denn das Bewusstsein für einen sorgsamen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen kann nicht früh genug vermittelt werden. Der Schulgarten bietet sich hier als idealer Lern- und Erfahrungsort an. Nachhaltiges Denken und Handeln von klein auf sowie die Rückbesinnung auf die Natur sind die Voraussetzungen für Erfolge im Klima-, Umwelt- und Artenschutz.

Der Schulgartenwettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Landesverbands für Gartenbau und Landespflege sowie des LBV. Die Jury setzte sich aus Vertretern aller Kooperationspartner zusammen. Sie achtete bei ihrer Bewertung der Projekte vor allem darauf, wie die Schülerinnen und Schüler bei der Planung und Gestaltung eingebunden sind, ob fächerübergreifend und mit außerschulischen Partnern zusammengearbeitet wurde, wie der Garten genutzt wurde und welche Rolle Aspekte der Nachhaltigkeit wie beispielsweise der Umgang mit Ressourcen oder die Bewahrung der biologischen Vielfalt spielten.

Die Jury machte sich vor Ort ein Bild von den interessantesten Projekten. Die drei Erstplazierten konnten sich bei den Auszeichnungsveranstaltungen über 1.500 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro freuen.

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