Erfahrungsbericht BFD im LBV-Artenschutz

Steffen Hannich über Bundesfreiwilligendienst im Naturschutz

Steffen im Büro
Steffen beim Füttern eines verletzten jungen Buntspechts.

Mein Name ist Steffen Hannich. Ich bin 19 Jahre und komme aus Hilpoltstein. Mitte Juni letzten Jahres stellte sich mir die entscheidende Frage: Was anfangen mit dem frischgedruckten Abschlusszeugnis? Studieren? Wenn ja, welcher Studiengang? Oder doch eine Ausbildung machen? Auf die Empfehlung meiner Mutter, ich solle doch einen Bundesfreiwilligendienst antreten, antwortete ich nur "Was soll das denn sein?" Doch die Idee, sich ein Jahr lang zu engagieren, fand bei mir schnell Anklang und so bewarb ich mich beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) - mit Erfolg.

Schon in meinen ersten Wochen konnte ich mir ein gutes Bild vom LBV machen: Man pflegt einen freundlichen Umgangston und Zusammenarbeit wird hier definitiv groß geschrieben. So wurden mir vielseitige Möglichkeiten geboten, auch in andere Fachgebiete zu schnuppern, egal in welchem Fachbereich man eigentlich offiziell eingesetzt ist. Ich sammelte Erfahrungen in den LBV-Bereichen: Artenschutz, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, Umweltbildung und Landschaftspflege.

Mein fester Arbeitsplatz war in der Landesgeschäftsstelle des LBV in Hilpoltstein. Im Referat Artenschutz werden externe Telefon- und Email-Anfragen an den LBV beantwortet wie zum Beispiel: "Ich habe eine verletzten Vogel. Was kann ich für ihn tun?" oder "Wie füttere ich die Vögel in meinem Garten richtig?" Neben meinen Arbeiten im Büro hatte ich beim LBV auch die Möglichkeit zu tollen Außeneinsätze: Der Kontakt mit Tieren kommt beim "Verhören von Uhus" genauso wie bei Rettungsaktionen für verletzte und geschwächten Vögel keinesfalls zu kurz. Und auch an EU-geförderten LIFE-Projekten konnte ich mich beteiligen. Alles in Allem bot mir der LBV die Möglichkeit, umfangreiche Erfahrungen mitzunehmen!

Mein absolutes persönliches Highlight war: Einen Uhu, unsere größte heimische Eule, in meinen eigenen Händen zu halten und ihn in eine LBV-Pflegestation zubringen. Es tat gut diesem hilflosen Tier zu helfen.

Und jetzt kommst du!

Hau rein!
Steffen

Annette Guse

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Annette Guse

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