Erfahrungsbericht BFD im LBV-Marketing

Christoph Dittrich über Bundesfreiwilligendienst im Naturschutz

Christoph sitzt an einem Schreibtisch hinter einem PC und telefoniert
Christoph im Gespräch mit einem LBV-Mitglied.

Mein Name ist Christoph Dittrich. Ich bin 19 Jahre alt, komme aus Dillingen und absolvierte meinen BFD beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV). Dabei war ich im Marketing-Referat in der Mitgliederverwaltung der Landesgeschäftsstelle in Hilpoltstein tätig. Hier schlägt das Herz des LBV, da dort die 75.000 Mitglieder zentral verwaltet werden. Mitglieder, die etwas zu ihren Daten wissen möchten und beim LBV anrufen, landen in der Mitgliederverwaltung. Ähnliches galt für die Kollegen im Haus: Wenn einer Informationen über LBV-Mitglieder benötigte, stand er bei uns in der Tür.

Da ich meinen Freiwilligendienst im Januar begonnen hatte, war ich allerdings erst einmal mit der Stunde der Wintervögel beschäftigt. Dies ist eine der größten öffentlichen Aktionen des LBV. Dabei zählen kurz gesagt viele tausend Menschen die Vögel in ganz Bayern und melden dem LBV ihre Ergebnisse. Diese Ergebnisse müssen natürlich auch irgendwie erfasst werden, also habe ich die ersten Wochen damit verbracht, Daten von Meldebögen in das System einzugeben.

Der normale Arbeitsalltag bestand aus einer bunten Mischung verschiedener Aufgaben wie zum Beispiel das Verbuchen von Spenden und Mitgliedsbeiträgen, das Versenden von bestellten Flyern und Infomaterial, das Aufnehmen neuer Kontaktadressen oder die Pflege von Datensätzen. Es ist sicherlich nicht die typische Naturschutzarbeit, die man sich sofort vorstellt, wenn man an das Wort Umweltschutz denkt. Aber es ist mit Sicherheit eine, die ihren Teil zum Naturschutz beiträgt, denn ohne Gelder und Verwaltung können die praktischen Tätigkeiten nicht finanziert und umgesetzt werden.

Ich habe mich gern mit Zahlen und Daten beschäftigt, habe ich doch so erfahren, dass es tatsächlich Fälle gibt, in denen die Schulmathematik Sinn macht und einem bei der Arbeit weiterhilft. Für das leibliche Wohl ist zudem auch gesorgt. In der Stellenbeschreibung steht zwar "Keine Verpflegung", allerdings hat man den Luxus, dass der Bäckerwagen jeden Tag direkt vor dem Gebäude des LBV hält.

Im LBV gibt es auch genug zu feiern, so dass in regelmäßigen Abständen Kuchen, Pizza, Bockwürste oder ähnliches verteilt werden. Mit etwas Glück findet sich auch jemand, mit dem man um Süßigkeiten wetten kann (hierbei ein herzlicher Dank an Sandra), so dass man seine Süßigkeiten-Schublade im Schreibtisch für den Rest seines BFDs füllen kann.

Im Rahmen der Sepa-Umstellung habe ich schließlich noch den Anfang miterlebt und zumindest etwas Struktur in die Info-Anforderer gebracht. Den Rest darf dann gerne mein Nachfolger erledigen, vielleicht bist das ja du...

Liebe Grüße
Christoph

Annette Guse

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