LBV-Landesgeschäftsstelle wird vergrößert

Effektiver Naturschutz verlangt auch effiziente Organisations- und Verwaltungsstrukturen

LBV Anbau | © H. Lötsch © H. Lötsch
So soll die LBV-Zentrale später aussehen (Zum Vergrößern klicken).

Da der LBV kontinuierlich wächst und neue Projekte akquiriert, macht dies einen Anbau im Eisvogelweg in Hilpoltstein notwendig, um auch zukünftig effizient arbeiten zu können. Diesen Bau haben die LBV-Delegierten aus ganz Bayern auf ihrer Jahreshauptversammlung im Oktober 2017 in Amberg einstimmig bewilligt.

1981 hat der LBV die Landesgeschäftsstelle des Naturschutzverbandes aus Garmisch-Partenkirchen nach Hilpoltstein geholt. Zuvor hatte der heutige Ehrenvorsitzende Ludwig Sothmann 1978 den Verband mit ca. 7000 Mitgliedern übernommen. Ebenfalls 1981 wurde Gerhard Koller als Geschäftsführer eingestellt.

Der Verband wuchs in der Folge stetig und stellte im Laufe der Zeit immer mehr Fachpersonal für die notwendigen Naturschutzaufgaben ein. 1978 startete die LBV-Zentrale in Hilpoltstein noch in einen Raum im alten Landratsamt. Ab 1980 wechselte diese in eine kleine Wohnung in der Badstrasse. 1985 zog man dann in die Kirchenstrasse weiter, um bereits drei Jahre später zwei weitere Häuser, darunter auch das heutige Rathaus, als Büroräume anzumieten.

1996 wurde schließlich dank der Unterstützung von Sponsoren und Spendern aus ganz Deutschland die heutige Landesgeschäftsstelle im Eisvogelweg errichtet. Damals beschäftigte der LBV 35 Mitarbeiter (25 Fachkräfte und 12 Zivis) und hatte 44.000 Mitglieder und Förderer in ca. 150 LBV-Gruppen in ganz Bayern.

Projektvolumen hat sich in 20 Jahren verdreifacht

Mittlerweile beschäftigt der Naturschutzverband allein in Hilpoltstein 70 Mitarbeiter. In der hiesigen Landesgeschäftsstelle wird die Verbandsarbeit für ganz Bayern von Vorstand und Fachkräften in den verschiedenen Fachreferaten entwickelt und organisiert. Von Hilpoltstein aus werden auch die mittlerweile 85.000 Mitglieder und Förderer in den jetzt 250 LBV-Gruppen in ganz Bayern betreut. Insgesamt beschäftigt der LBV bayernweit in seinen 25 Bezirks- und Kreisgeschäftsstellen und Umweltstationen ca. 200 Mitarbeiter. Das Projektvolumen in den Fachbereichen Artenschutz, Landschaftspflege und Umweltbildung hat sich seit 1996 verdreifacht und das Haushaltsvolumen des LBV beträgt jährlich 12 Millionen Euro.

Neben dem vorhandenen Hauptgebäude hat der LBV ebenfalls im Eisvogelweg seit acht Jahren noch ein Nachbarhaus angemietet, in dem derzeit die Büros eines Fachreferats und der NAJU (Naturschutzjugend) untergebracht sind. Da der LBV kontinuierlich wächst und neue Projekte akquiriert, macht dies einen Anbau im Eisvogelweg notwendig, um auch zukünftig effizient arbeiten zu können. 

Deshalb werden nun weitere Büroräume für Mitarbeiter in neuen Projekten geschaffen und die beiden bisher ausgelagerten Referate wieder in das Hauptgebäude zurückgeholt, was auch einer noch besseren internen Organisation und Kommunikation zu Gute kommt.

Der auf einem bereits seit 1995 bestehenden Kellerfundament wird ein 12x12 Meter großer, 2-stöckiger Bürotrakt errichtet. Dazu wird eine kleine Lagerhalle für die Unterbringung von Materialien, Ware und Vogelfutter aus dem LBV-Shop errichtet. Dieser wird aus dem bisherigen Keller ins Erdgeschoß verlagert, was zukünftig einen schnelleren Warenumschlag gewährleistet.

Ökologisch bauen

Geschäftsführer Gerhard Koller kalkuliert mit Baukosten in Höhe von rund 926.000 Euro. Wie schon 1995 rechnet er dabei fest mit Unterstützung aus der Wirtschaft und der LBV-Mitglieder. „Viele Spender, die ich persönlich kenne, haben mir ihre Unterstützung bereits zugesagt“, sagt Koller. Der LBV will nach Plangenehmigung im Frühjahr 2018 mit dem Bau beginnen und wenn möglich im Oktober einziehen. Alle Spender erhalten selbstverständlich eine entsprechende Zuwendungsbescheinigung für Ihre Spende.

Da ein Stück Garten überbaut werden wird, hat der LBV zum Ausgleich bereits zwei Biotopflächen erworben und Ersatzbäume gepflanzt, unter anderem an seiner Umweltstation am Rothsee. „Dass wir auf ökologisches Bauen Wert legen und dabei wie 1996 beim Bau auf regionale Handwerker zurückgreifen, versteht sich von selbst“, so Koller weiter. Auf dem Anbau wird auch eine Solaranlage installiert, die den LBV mit grünen Strom vom eigenen Dach versorgt.

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