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Pressebereich LBV-Bartgeierprojekt

Pressemitteilungen, Kontakt, Videos, Fotos und mehr

Bartgeierprojektlogo

Hier finden Sie Pressemitteilungen, -einladungen sowie Foto- und Videomaterial zum spektakulären Bartgeierprojekt in Bayern.

Ihr Kontakt zur LBV-Pressestelle:

Ihre Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der LBV-Landesgeschäftsstelle:

Markus Erlwein, Pressesprecher, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 80, Mobil: 0172/6873773 E-Mail: .

Stefanie Bernhardt, Referentin Presse, Tel: 0 91 74 / 47 75 - 71 84, E-Mail:  [Elternzeitvertretung von Sonja Dölfel]

Projekthintergrund - Kurz & bündig

Seit den 1970er Jahren wurden enorme Anstrengungen unternommen, den einstigen Alpenbewohner in seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet wieder anzusiedeln.

Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Bartgeier beteiligen sich rund 40 spezialisierte Zoos und Zuchtstationen an diesem internationalen Wiederansiedlungsprojekt. Bis zum Jahr 2020 wurden bereits 233 junge Geier in den Alpen ausgewildert. Heute schätzt man den Bartgeierbestand im gesamten Alpenraum auf ca. 300 Tiere.

Aufgrund der schlechten Entwicklung in den Ostalpen braucht es weitere Auswilderungen, um die sehr geringe genetische Diversität im Alpenbestand zu verbessern und die Bartgeierbestände im Osten und Westen zu vernetzen.

Der Nationalpark Berchtesgaden eignet sich aufgrund einer Vielzahl von Faktoren als idealer Auswilderungsort in den Ostalpen. Dazu wird der LBV in Kooperation mit dem Nationalpark und dem Tiergarten Nürnberg im Rahmen des EEP in den kommenden Jahren jeweils 2 bis 3 Jungvögel im Klausbachtal freilassen – erstmals im Sommer 2021.

Dabei kommt die bewährte "Hacking"-Methode zur Anwendung, bei der 2-3 junge Bartgeier im Alter von ca. 90 Tagen in eine gut geschützte Auswilderungsnische gebracht und dort versorgt werden. Mit einer Überlebensrate von 88 % im ersten, bzw. gar 96 % im zweiten Lebensjahr ist diese Vorgehensweise außerordentlich erfolgreich.

Die alpenweite Wiederansiedlung des einst heimischen Bartgeiers gilt als einzigartiges Beispiel im internationalen Naturschutz.

Projektseite zur Auswilderung des Bartgeiers

Videos vom Tag des ersten Ausflugs von Bavaria

Dieses können Sie HIER downloaden. Quellenangabe: Richard Straub/LBV

Webcam-Clips

Ausgewählte Clips von den Bartgeierwebcams können Sie auf unserem Youtubekanal ansehen und/oder hier downloaden

Zur Bartgeier-Playlist auf Youtube

Zum Download-Ordner

Material vom Tag Besenderung im Tiergarten Nürnberg (09.06.2021)

Videomaterial vom Tag der Besenderung im Tiergarten finden Sie unter diesem Link.

Bildmaterial vom Tag der Besenderung im Tiergarten finden Sie hier.

Material vom Tag der Auswilderung (10.6.2021)

Videomaterial vom Auswilderungstag finden Sie am 10.6. unter diesem Link. 

Hinweis: Bitte geben Sie bei der Verwendung des Videomaterials als Quelle LBV an.

Bildmaterial vom Auswilderungstag finden Sie hier.

Bleichmuster der beiden Bartgeier als JPEG und PNG-Datei

Ausführliche Steckbriefe finden Sie hier

Pressemitteilungen zum Auswilderungsprojekt Bartgeier

Hier finden Sie alle aktuellen und vergangenen Pressemitteilungen zum Bartgeierprojekt. Dazu passende Fotos sind den jeweiligen Meldungen zum Download angehängt.

Allgemeine Bartgeierfotos finden Sie weiter unten.

Bavaria im Flug, Wally hinten | © Markus Leitner LBV © Markus Leitner LBV

Wally und Bavaria auf Reisen

Der erste der beiden Mitte Juni von uns und dem Nationalpark Berchtesgaden ausgewilderte Bartgeier hat sein angestammtes Gebiet verlassen. Seitdem die imposanten Greifvögel Anfang Juli die ersten erfolgreichen Flugversuche außerhalb ihrer Horstnische unternommen hatten, hat das Betreuungsteam vor Ort auf diesen Tag gewartet.

Fliegende Wally | © Michael Wittmann © Michael Wittmann

Kurztrips von Wally und Bavaria nach Österreich

Die ersten vor zehn Wochen in Deutschland ausgewilderten Bartgeier Wally und Bavaria unternehmen nun vereinzelt Vorstöße ins benachbarte Österreich. Die beiden Bartgeier vergrößern somit ihr Fluggebiet stetig bis über die Landesgrenze, die von ihrer Auswilderungsnische nur einen Kilometer nordwestlich entfernt liegt.

Entscheidender Schritt für gefährdete Greifvögel - Bleifrei in Bayerischen Staatsforsten

Die Ankündigung von Michaela Kaniber, Forstministerin und Aufsichtsratschefin der Bayerischen Staatsforsten, dass ab dem ab 1. April 2022 auf der gesamten bayerischen Staatswaldfläche ausschließlich bleifreie Jagdmunition verwendet werden muss, begrüßen wir sehr. Wir danken Frau Kaniber für diesen entscheidenden Schritt für mehr Artenschutz auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten. Dabei wird sie ihrer Verantwortung für viele gefährdete Greifvögel und damit einer jahrelangen Kernforderung des LBV nach bleifreier Jagd gerecht.

Steinadlerweibchen mit Bleivergiftung | © Hans-Joachim Fünfstück © Hans-Joachim Fünfstück

Für Wally und Bavaria: Jagd ohne Blei

Das vom LBV initiierte Auswilderungsprojekt von Bartgeiern im Nationalpark Berchtesgaden hat bisher einen erfolgreichen Verlauf genommen. Seit ihren Jungfernflügen am 8. und 12. Juli 2021 sind die beiden Bartgeierweibchen Bavaria und Wally wieder Teil der faszinierenden Natur in den bayerischen Alpen. „Als Artenschützer freut es uns, dass das öffentliche Interesse an diesem Projekt so groß ist und die Begeisterung für diese majestätische Vogelart weiter wächst“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Wally, oben, und Bavaria im Flug | © Richard Straub © Richard Straub

Wally & Bavaria erobern die Lüfte

Nach ihren erstmaligen Flügen am 08. und 12. Juli werden die beiden Bartgeier Wally und Bavaria zunehmend sicherer in ihrem neuen Element. Waren die ersten Tage nach Verlassen der Felsnische von nur wenige Sekunden dauernden Gleitflügen geprägt, lassen sich beide Geier nun vereinzelt bereits in Aufwinden hinauf in die Gipfelregionen ziehen. Die starken Regenfälle der letzten Wochen haben die beiden gut überstanden.

Bartgeier „Wally“ ebenfalls erfolgreich ausgeflogen

Vier Tage nachdem mit „Bavaria“ der erste deutsche Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden ausgeflogen ist, hat nun auch der zweite Jungvogel „Wally“ die gesicherte Felsnische verlassen.

Zwischenstand aus Deutschlands Bartgeier-Nische

Den beiden am 10. Juni vom bayerischen Naturschutzverband LBV und dem Nationalpark Berchtesgaden in einer Felsnische im Klausbachtal ausgewilderten jungen Bartgeierweibchen „Bavaria“ und „Wally“ geht es gut. Die noch nicht flugfähigen Vögel haben sich in den vergangen drei Wochen prächtig entwickelt. Unsere Junggeier fressen große Mengen an fleischigen Knochen und haben seit der Auswilderung wahrscheinlich schon eineinhalb Kilo zugelegt.

Taufe-der-Bartgeier-Wally-Bavaria | © Hansruedi Weyrich © Hansruedi Weyrich

„Bavaria“ und „Wally“ erfolgreich im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert

Über 140 Jahre nach ihrer Ausrottung durch den Menschen leben seit heute wieder Bartgeier in den deutschen Alpen. Der bayerische Naturschutzverband LBV hat heute zusammen mit dem Nationalpark Berchtesgaden zwei junge, noch nicht flugfähige Bartgeier in einer Felsnische im Klausbachtal erfolgreich ausgewildert. Das Projekt soll über die nächsten zehn Jahre die Zukunft der zentraleuropäischen Population dieser seltenen Vogelart stärken und verbinden. Denn die Rückkehr des völlig harmlosen Greifvogels in die deutschen Alpen bildet einen wichtigen geografischen Lückenschluss für die Art.

Ankunft Bartgeier Nürnberg | © Jörg Beckmann © Jörg Beckmann

Die Bartgeier kommen

Am 10. Juni 2021 ist es soweit: Dann werden im Nationalpark Berchtesgaden erstmals zwei junge Bartgeier aus spanischer Nachzucht ausgewildert. In Kooperation mit dem bayerischen Naturschutzverband LBV beteiligt sich der Nationalpark damit an einem internationalen Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen.

Vereinbarung LBV NPV | © Nationalpark Berchtesgaden © Nationalpark Berchtesgaden

Vorfreude auf die Bartgeier

Im Juni werden im Nationalpark Berchtesgaden erstmals zwei junge Bartgeier aus spanischer Nachzucht ausgewildert. In Kooperation mit dem bayerischen Naturschutzverband LBV beteiligt sich der Nationalpark damit an einem internationalen Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen. Über 100 Jahre nach seiner Ausrottung soll der große, aber völlig harmlose Greifvogel wieder in die deutschen Alpen zurückkehren.

| © P. Rodriguez © P. Rodriguez

Viva España! – Zwei spanische Bartgeier für Bayern

Über 100 Jahre nach seiner Ausrottung ist der Weg für die Rückkehr des Bartgeiers nach Deutschland endgültig frei. Dem bayerischen Naturschutzverband LBV wurden für sein Auswilderungsprojekt mit dem Nationalpark Berchtesgaden nun zwei spanische Jungvögel aus dem europäischen Bartgeier-Zuchtnetzwerk von der Vulture Conservation Foundation (VCF) für Anfang Juni zugeteilt.

Warten auf die jungen Bartgeier

Bei den vom LBV für den Frühsommer geplanten Auswilderungen junger Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden wird im ersten Projektjahr kein fränkischer Jungvogel dabei sein. Obwohl das erfahrene Brutpaar aus dem Nürnberger Tiergarten Anfang Januar zwei Eier gelegt hatte, ist kein Jungvogel geschlüpft. 

Zwei Bartgeier Tiergarten Nürnberg | © Nicole Friedrich © Nicole Friedrich

Nürnberger Bartgeier bebrüten Eier

Im kommenden Mai wird der LBV in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Berchtesgaden zum ersten Mal drei junge Bartgeier auswildern. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei auch ein Jungvogel aus dem Tiergarten der Stadt Nürnberg stammen könnte, ist nun weiter gestiegen. Das dortige Bartgeier-Paar hat vor kurzem mit der Brut begonnen, nachdem das Weibchen zwei Eier gelegt hatte.

Bartgeier im Tiergarten Nürnberg | © Nicole Friedrich © Nicole Friedrich

Die Balz der Bartgeier hat begonnen

Zusammen mit dem Nationalpark Berchtesgaden wird der LBV im Mai 2021 zum ersten Mal drei junge Bartgeier auswildern. Über 100 Jahre nach seiner Ausrottung soll dem größten Greifvogel Mitteleuropas so auch die Rückkehr nach Deutschland ermöglicht werden. Der bayerische Naturschutzverband LBV möchte die Erfolgsgeschichte der Wiederansiedelung des majestätischen Vogels in Westeuropa in den kommenden Jahren auch im östlichen Alpenraum fortschreiben.

Adulter Bartgeier im Kurvenflug | © Hansruedi Weyrich © Hansruedi Weyrich

Auf zur jährlichen Geier-Inventur

Im gesamten Alpenraum wird alljährlich der Internationalen Bartgeierbeobachtungstag durchgeführt. Ziel ist es, den aktuellen Bartgeierbestand zu schätzen und Hinweise auf neue Bartgeierbrutpaare zu bekommen. Dieses Jahr findet der mittlerweile 15. Internationalen Beobachtungstag am 3. Oktober 2020 statt. Wir rufen zur Unterstützung auf und hoffen auf viele Teilnehmer, die Bartgeiersichtungen melden.

Adulter Bartgeier im Flug, Nahaufnahme | © Hansruedi Weyrich © Hansruedi Weyrich

Immer wieder Bartgeier gesichtet

In den Bayerischen Alpen konnten in den vergangenen Wochen immer wieder äußerst seltene Bartgeier am Himmel beobachtet werden. Zuletzt wurde Ende April im Allgäu bei Bad Hindelang einer der Greifvögel gesichtet. Mit fast drei Metern Spannweite gehört der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt und ist gerade im Flug eine wahrlich beeindruckende Erscheinung.

Bartgeier | © Dieter Hopf © Dieter Hopf

Bayern ist bereit für Geier

Weit über 100 Jahre nach dem Aussterben des Bartgeiers in Bayern, besteht wieder Hoffnung auf eine mögliche Rückkehr des Giganten der Lüfte nach Deutschland. Dies zeigt eine  Machbarkeitsstudie zur Wiederansiedelung von Bart- und Gänsegeiern in den bayerischen Alpen.

Bartgeier im Porträt | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Die Bayern wollen Geier

Eine überwältigende Mehrheit der Bayern zeigt sich sehr aufgeschlossen gegenüber Geiern. Das ergab eine im Juni durchgeführte Online-Umfrage des LBV unter knapp 1.300 Teilnehmern. Über 90 Prozent gaben dabei an, sowohl dem Bart- als auch dem Gänsegeier positiv gegenüber eingestellt zu sein.

Gänsegeier im Flug | © Henning Werth © Henning Werth

Wie stehen die Bayern zu Geiern?

Online-Umfrage des LBV zu Geiern im Freistaat – Was denkt die Bevölkerung über die Giganten der Lüfte und ihre mögliche Rückkehr?

Bartgeierfotos für Ihre Berichterstattung

Hinweis: Bitte geben Sie den im Dateinamen angegebenen Bildautor an. Verwenden Sie das Bildmaterial nur für Berichterstattung über das LBV-Bartgeierprojekt. Die Bilder dürfen nicht in Archiven verwendet werden. Sollte bei einer Verwendung der Name des Bildautoren nicht angegeben sein, behalten wir uns vor, Ihnen das Bildhonorar in Rechnung zu stellen.

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