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FAQ Stunde der Wintervögel in Bayern

Häufige Fragen & Antworten zur Aktion

1. Wann findet die „Stunde der Wintervögel“ statt?

Die Aktion findet vom 6. bis 9. Januar 2022 statt. Wir haben diese Tage gewählt, damit Familien und Vogelfreund*innen deutschlandweit gemeinsam mitmachen können. Das Online-Meldeformular schalten wir ab dem 6. Januar auf dieser Seite frei. Meldeschluss ist der 17. Januar.

2. Zu welcher Uhrzeit soll ich die Vögel beobachten?

Sie können sich eine beliebige Stunde im Laufe des Tages aussuchen.

3. Was benötige ich für die Vogelbeobachtung

Sie benötigen einen Block mit Stift und eine Stunde Zeit. Manchmal ist es gut, ein Fernglas oder ein Bestimmungsbuch bereit zu legen. Oder Sie laden sich als Hilfe den Meldebogen/Zählhilfe mit Fotos der häufigsten Vögel herunter (siehe PDF-Download). Nach der Zählung geben Sie Ihre Beobachtungen hier auf dieser Seite direkt ein oder Sie schicken uns den Erfassungsbogen per Post zu.

4. Wie bestimme ich die Arten?

Auf diesen Seiten finden Sie die Steckbriefe der 25 häufigsten Wintervögel. Schauen Sie sich die Vögel an und vergleichen Sie sie mit denen in Ihrem Garten. Bilder der häufigsten Gartenvögel finden Sie auch im Meldebogen oder der Zählhilfe (siehe PDF-Downloads). Wenn Sie Arten beobachten, die Sie nicht kennen, sollten Sie ein Bestimmungsbuch zu Rate ziehen (z. B. im LBV-Shop erhältlich).

5. Wie zähle ich?

Notieren Sie von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die im Lauf einer Stunde gleichzeitig zu sehen war. Zählen Sie auch Vögel, die sich in Ihrer Sichtweite, aber außerhalb Ihres Gartens aufhalten bzw. Ihren Garten überfliegen. Da einzelne Vögel in einer Stunde immer wieder an eine Futterstelle kommen, sollten Sie nur die Maximalzahl melden, die Sie zeitgleich sehen.
Zum Beispiel: Kommen zunächst 2 Amseln, später 3 Amseln und am Ende der Stunde noch mal 1 Amsel, melden Sie 3.

6. Warum soll ich nur im Garten oder in einem Park zählen?

Die Beschränkung auf den Siedlungsbereich – also Gärten, Parks, Friedhöfe, aber auch Innenhöfe oder Balkone – entspricht der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai. Im Mittelpunkt beider Aktionen stehen die häufigeren Vögel rund um Haus und Garten, über deren Bestände wir zum Teil weniger genau Bescheid wissen als über manche Seltenheit in der Vogelwelt. Damit die Ergebnisse auf Städte und Dörfer als eigene Lebensräume bezogen werden können, heißt das: Bitte wirklich nur dort und nicht im Wald oder in der Feldflur die Vögel zählen.

Der Luftraum zählt übrigens dazu. Ein Vogel muss sich nicht im Garten oder am Futterhäuschen niederlassen, es zählt auch, wenn er vorbei- oder drüberfliegt.

7. Muss es genau eine Stunde sein und wieso gerade eine Stunde lang?

Ja, denn nur wenn die Beobachtung bei allen Meldern gleichlang ist, sind die Daten vergleichbar und somit wissenschaftlich auswertbar. Wir haben als Zeitraum eine Stunde gewählt, da somit eine sehr gute Stichprobe der vorhandenen Arten gewonnen werden kann. Gleichzeitig kann aber auch jeder innerhalb eines Wochenendes problemlos diese Zeit aufbringen. Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto wertvoller werden die Ergebnisse.

8. Wie melde ich meine Daten?

Am besten geben Sie Ihre Beobachtungen gleich hier online über das Formular auf dieser Webseite ein (wird am 6. Januar für Sie freigeschaltet) oder aber Sie schicken uns Ihren Meldebogen per Post oder Fax direkt an: LBV, Postfach 1380, 91157 Hilpoltstein – Fax: 09174/4775-7075.

9. Ich habe zusätzliche Arten gesehen, die nicht aufgeführt sind. Wohin damit?

Sowohl das Online-Formular als auch der Meldebogen haben ein extra Freifeld für zusätzliche nicht aufgelistete Arten.

10. Darf ich auch mehrere Meldungen machen?

Dem Engagement sind hier keine Grenzen gesetzt. Wer Zeit und Gelegenheit hat, im Laufe der vier Tage mehrfach zu zählen, kann das gerne tun. Wichtig ist, dass es sich um verschiedene Orte handelt – zum Beispiel zuerst am eigenen Haus, dann im entfernt gelegenen Schrebergarten – und dass jede Beobachtungsstunde getrennt gemeldet wird.

11. Die Daten sind doch wissenschaftlich gar nicht auswertbar, oder?

Um die Vögel großflächig zu erfassen, sind wir auf die Mithilfe jedes Einzelnen angewiesen. Da wir tausende von Meldungen erhalten, fällt es nicht so sehr ins Gewicht, wenn ein paar Tiere doppelt gezählt wurden. Nach mehreren Jahren können wir Trends erkennen, z.B. dass eine bestimmte Art anfangs in 90 Prozent aller Gärten beobachtet wurde und zehn Jahre später nur noch in 70 Prozentder Gärten auftritt. Das ist wissenschaftlich wasserdicht, wie auch die 30-jährigen Ergebnisse aus England zeigen.

12. Wenn ich im Garten Vögel beobachte, sehe ich nur wenige Vögel. Wie können die Ergebnisse dann genau sein?

Da sehr viele Menschen bei der „Stunde der Wintervögel“ mitmachen, können wir die Tiere flächendeckend erfassen, was die natürliche Verteilung der Arten recht gut widerspiegelt.

13. Warum ist es wichtig, dass ich mitmache?

Aus statistischen Gründen gilt: Je mehr Menschen an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto besser sind die Ergebnisse! Dabei zählt jede einzelne Meldung und deshalb ist Ihre Meldung wichtig. Darum freuen wir uns über jede*n einzelne*n Teilnehmer*in und sagen Sie deshalb bitte auch Ihren Freunden*innen, Bekannten und Verwandten Bescheid!

14. Das Wetter übt einen großen Einfluss auf die Vögel aus. Wieso wird die Wetterlage nicht erfasst?

In der Tat hat das Wetter einen starken Einfluss wie viele und welche Vögel Sie beobachten können. Da wir jedoch langjährige Trends beobachten wollen, spielt die Wetterlage am Beobachtungstag keine übergeordnete Rolle. Sollten Extremwetterereignisse auftreten, werden diese natürlich bei der späteren Auswertung und Diskussion berücksichtigt.

15. Warum gibt es die Stunde der Wintervögel?

Ziel der Aktion ist es, ein sowohl deutschlandweites als auch regional möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern zu erhalten. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern vielmehr darum, Häufigkeiten und Trends von Populationen zu ermitteln. Damit dies repräsentativ ist, sollen die Populationsdaten über mehrere Jahre verglichen werden. So werden neue Kenntnisse zur Entwicklung einzelner Vogelarten sowie zu regionalen Unterschieden gewonnen.

Anders als bei der „Stunde der Gartenvögel“, bei der es „nur“ um die Brutvögel geht, lassen sich im Winter auch Erkenntnisse über Gäste gewinnen, die aus kälteren Regionen zu uns kommen. Zudem wird man über die Jahre sehen können, inwieweit sich das Zugverhalten mancher bei uns brütenden Arten ändert. Die bisherigen Aktionen zeigen, dass immer mehr „klassische Zugvögel“ auch im Winter bei uns bleiben.

16. Können wir nach der „Stunde der Wintervögel“ sagen, wie viele Individuen pro Art in Bayern leben?

Nein, wir können keine Rückschlüsse auf die genauen Bestandsgrößen gewinnen. Da wir jedoch davon ausgehen, dass jedes Jahr der gleiche Anteil am Gesamtbestand in den heimischen Garten kommt, können wir mittels der absoluten Beobachtungszahlen im Vergleich zu den Vorjahren abschätzen, ob Bestände einer Art zu- oder abnehmen.

17. Was geschieht mit den Ergebnissen?

Die Daten werden aufbereitet und anschließend in unsere Datenbank eingepflegt. Wir können nun verschiedene Auswertungen unternehmen und erhalten so eine Fülle wertvoller Informationen über die Vogelwelt: Wie entwickeln sich die Zahlen der verschiedenen Arten? Können wir Trends bei diesen Entwicklungen erkennen? Kommen neue Arten hinzu? Verschwinden Arten? Leben bestimmte Arten eher im Dorf als in der Stadt?

Die Erkenntnisse aus der Zählaktion können eine wichtige und hilfreiche Grundlage für Aktivitäten im Vogelschutz sein.

Diese Auswertungen veröffentlichen wir auf unserer Webseite, in unserem Mitgliedermagazin sowie in Pressemitteilungen. Außerdem erhält jede*r Teilnehmer*in eine Auswertung per Newsletter oder Post.

18. Gibt es zusätzliche Aktionen und Informationen vor Ort?

Viele Kreisgruppen geben Tipps zum Beobachten oder veranstalten weitere Aktionen wie Rallyes und Führungen. Fragen Sie dort einfach mal nach. Auch für Kinder können Touren organisiert werden. Eine Auflistung der Aktionen finden Sie in unserer Termindatenbank. Eine Liste aller Kreisgruppen gibt es hier.

19. Wann und wie erfahre ich, ob ich gewonnen habe?

Die Auslosung findet nach der Aktion statt, wenn alle Meldungen eingegangen und digitalisiert sind. Die jeweiligen Gewinner*innen werden von uns schriftlich benachrichtigt.

20. Was passiert mit meinen persönlichen Daten?

Ihre persönlichen Daten werden vertrauensvoll behandelt und zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben. Die Daten können jedoch für LBV-eigene Informations- und Werbezwecke verwendet werden. Sie können diese Nutzung Ihrer Daten schriftlich oder per E-Mail (mitgliederservice@lbv.de) widersprechen.

21. Ich komme aus einem anderen Bundesland und bin an dem Wochenende bei Freunden in Bayern. Kann ich auch dort zählen?

Natürlich können Sie teilnehmen – wichtig ist jedoch, dass der Zählort nur einmal gemeldet wird. Sollten Ihre Bekannten auch teilnehmen, sollten Sie entweder verschiedene Beobachtungsorte wählen oder gemeinschaftlich beobachten.

22. Ich bin an dem Wochenende bei Freunden außerhalb Bayerns. Kann ich auch dort zählen?

Ja, außerhalb Bayerns führt unser Partner NABU die Stunde der Wintervögel durch. Sie können Ihre Beobachtungen sowohl beim NABU, als auch bei uns melden. Außerbayrische Meldungen werden automatisch an den NABU weitergeleitet, Ihre Daten werden somit ebenfalls ausgewertet.

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Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) ist mit Freistellungsbescheid des Zentral-Finanzamtes Nürnberg, Steuer-Nr. 241/109/70060, als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und gem. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer freigestellt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Mehr