Rotschwänze im Vergleich

Gartenrotschwanz und Hausrotschwanz werden häufig miteinander verwechselt. Schaut man sich die Vögel aber genauer an und weiß, wo sie vorkommen, ist die Unterscheidung spielend einfach.

Hausrotschwanz

Aufnahme eines Hausrotschwanzes von Hinten, der Schnabel ist leicht geöffnet | © Hans Schaffelhofer © Hans Schaffelhofer
Hausrotschwanzmännchen

Der Hausrotschwanz ist etwa 13 - 14,5 cm lang und hat einen rostroten Schwanz. Das Männchen ist grauschwarz mit einem deutlichen weißen Flügelfeld. Die Weibchen und Jungvögel sind eher graubraun. Von der Größe und der Gestalt ähnelt er dem Gartenrotschwanz und auch im Verhalten sind sie sich sehr ähnlich: er steht oft aufrecht und vibriert häufig mit seinem rostroten Schwanz. Außerdem ist eher eher scheu und wirkt sehr nervös und huscht sehr viel herum. 

Ursprünglich in den Bergen und steinigen Hängen beheimatet zieht es ihn immer häufiger auch menschliche Besiedelungen, wo er in Mauernischen oder Halbhöhlen brütet. Sein Gesang ist oft kurz, knirschend und unmelodiös. Wie sein Verwandter der Gartenrotschwanz ist auch der Hausrotschwanz ein Zugvogel: Etwa im März kehrt er in seine Brutgebiete zurück und verlässt sie wieder im November.

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Gartenrotschwanz

Ein Gartenrotschwanz sitzt auf einem knorrigen Ast | © Marcus Bosch © Marcus Bosch
Gartenrotschwanzmännchen

Der Gartenrotschwanz ist etwa 13 - 14,5 cm lang, recht schlank, steht oft sehr aufrecht und zittert mit dem Schwanz. Das Männchen hat im Prachtkleid eine schwarze Kehle, orangerote Brust, weiße Stirn, einen aschgrauen Scheitel und Mantel. Gartenrotschwanz-Weibchen sind schlichter. Sie haben ein beige-weißes Brustgefieder mit einem Hauch orange. Ihr Rücken ist graubraun. Doch ihr Schwanz ist auch rot.

Er brütet oft in Wäldern, Gärten und auch Parks meist verborgen in Bäumen und Büschen. Bevorzugte Plätze dabei sind Baumhöhlen und Nistkästen. Wie der Hausrotschwanz ist auch er ein Zugvogel und brütet bei uns etwa von Ende April bis September.

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