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Exotische Vögel

Alle heimischen exotisch aussehenden Vögel im Portrait

Es gibt einige Arten, die ursprünglich nicht in Deutschland ansässig waren, sondern vom Menschen eingeführt oder durch menschliche Hilfe frei lebende Populationen aufbauen konnten. Doch auch unter den heimischen Arten lassen sich exotisch anmutende Vögel finden. 

Eisvogel

Eisvogel auf einem Ast schaut nach links oben | © Malte Aufderlandwehr © Malte Aufderlandwehr

Er hat einen kompakten Körper (ca. 16 cm lang) mit kurzen Beinen, ein prächtiges blau-grünes Gefieder am Rücken und Kopf, im Kontrast dazu einen rostroten Bauch. Die Weibchen kann man nur an der orange gefärbter Schnabelunterseite vom Männchen unterscheiden. An der Kehle und an den Halsseiten besitzt er jeweils einen kreideweißen Fleck. Der Schnabel ist dunkel, lang und kräftig.

Warum ist der Eisvogel so bunt? In seinem Lebensraum ist der Eisvogel mit seinen schillernden Farben ganz gut angepasst. Von oben betrachtet ist er mit seinem Gefieder vor dem bewegten Wasser eines Baches recht gut getarnt. Von unten betrachtet verschmilzt er gut mit dem Lehm eines Bachufers. Für seine Feinde (von oben) und seine Beute (von unten) ist er damit schwer zu erkennen.

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Bienenfresser

Bienenfresser auf Ast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

 Die Farbenpracht des Bienenfressers wirkt exotisch, denn kaum ein Brutvogel hat bei uns ein so buntes Gefieder. Adult mit leuchtend gelber Kehle, bläulicher Unterseite, gelbweißen Schulterfedern sowie rotbrauner Färbung von Scheitel, Mantel, Rücken und Armdecken, unverkennbar.

Jungvögel mit eher grünlicherer Oberseitenfärbung, aus der Ferne mit Blauwangenspint - allerdings kein einheimischer Vogel, in Nordafrika und in Süd- und Vorderasien beheimatet - zu verwechseln.

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Wiedehopf

Ein Wiedehopf sitzt auf einem Ast | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Er ist einer der schillernsten heimischen Brutvögel. Sein dunkler, gebogener Schnabel ist bis zu 6 cm lang. Der Kopf, der Nacken und der Hals sind wie seine Scheitelfedern orange braun gefärbt. Die Spitzen der Scheitelfedern sind schwarz. Der Rücken und die Flügel sind schwarz-weiß gebändert und die Schwanzfedern sind schwarz.

In Bayern war der Wiedehopf früher weit verbreitet. Doch sind aktuell nur noch wenige Paare übrig. Das Bayerische Landesamt für Umwelt schätzt den Brutbestand auf 9 bis 10 Paare in Bayern.

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Pirol

Pirol auf einem Ast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Obwohl er doch so leuchtend gelb ist, ist der Pirol äußerst schwer zu entdecken. Er treibt sich in den höchsten Baumhöhen herum und ist auch noch sehr scheu. Der bei uns seltene, wunderhübsche Vogel gibt sich eher an seinem geflöteten "didlioh" zu erkennen.

Etwa 24cm groß und ca. 70g schwer (etwa amselgroß), schlank; Männchen im Alter leuchtend gelb; Flügel schwarz mit gelbem Fleck am Ansatz der Handschwingen; Schwanz schwarz mit gelbem Außenrand an der Spitze; schwarzer Augenstrich zwischen rotem Schnabel und rotem Auge; Oberseite alter Weibchen grün bis gelbgrün, gelblich oder grüngrau, Unterseite weißgrau bis gelblich mit feinen dunklen Längsstreifen; Unterschwanzdecken und äußere Schwanzspitzen gelb; Augenstrich nur angedeutet.

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Mauerläufer

Mauerläufer im Flug über Felsen | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Der Mauerläufer ist in seiner Verbreitung in Deutschland fast ausschließlich auf den Alpenraum beschränkt, kann aber auch in tieferen Regionen bis hin zum Talboden vorkommen.

Der Mauerläufer ist ein etwa amselgroßer Vogel (16 – 17 cm) mit unscheinbar steingrau gefärbter Ober- und Unterseite. Allerdings zeigen sich auf den schwärzlich, runden Flügeln eine leuchtend karminrote Färbung sowie weiß-punktierte Deckfedern. Auffällig ist ebenso der lange, dunkle Schnabel. Während die Kehle zur Brutzeit oft schwarz gefärbt ist, tragen im Winter beide Geschlechter eine helle Kehle. Insgesamt ist das Weibchen etwas heller gefärbt als das Männchen.

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Seidenschwanz

Seidenschwanz sitzt auf dornigem Hagebuttenzweig | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Der Seidenschwanz ist nur Wintergast, er brütet nicht in Bayern.

Seidenschwänze sind etwa Amsel große, kompakte Vögel mit kurzem Schnabel und Schwanz. Ihr Gefieder ist bräunlich-beige mit einem auffallend gelb-weißem Flügelmuster und einem gelben Schwanzende. Charakteristisch sind der rostbraune, spitze Federschopf am Kopf und die schwarze Augenmaske. Sein Gesang ist ein hohes, feines Sirren, wie eine kleine Klingel als Kontaktruf vor dem Abfliegen des Schwarmes, manchmal auch ein gedämpftes, quäkendes Rätschen.

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Mandarinente

Mandarinenten-Männchen | © Markus Glässel © Markus Glässel

Die Mandarinente ist ursprünglich in Ostasien beheimatet. Als Ziervogel in Gefangenschaft gehalten, haben sich im Laufe der Zeit entflohene Enten verpaart und sich so eine freie Population in Europa etabliert. Die kleine hübsche Ente ist heutzutage also auch beim Spaziergang an Gewässern bei uns zu sehen.

Kleine kompakte Schwimmente mit langem Schwanz und großem Kopf. Geschlechter sehr unterschiedlich gefärbt. Männchen im Brutkleid wunderschön gezeichnet. Besonders auffällig sind der orangefarbene, gekämmt wirkende Backenbart, das ebenso gefärbte Segel am Flügel, der rote Schnabel und der breite weiße Augenstreif.
Weibchen sind überwiegend mit grauem Kopf und weißer Brille. An Flanken und Brust mit weißlichen Flecken.

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Brautente

Brautenten-Männchen schwimmt auf dem Wasser | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Die optisch attraktive Brautente wurde bereits im 17. Jahrhundert nach Europa importiert. Sie gehörte beispielsweise zu dem am königlichen Hof zu Versailles gepflegten Ziergeflügel. Von entflohenen und anschließend verwilderten Brautenten wurde bereits im 19. Jahrhundert berichtet. 

Das Prachtkleid des Männchens ist unverkennbar, Kopf und Oberseite mit metallisch blauem und grünem Glanz, Kopf mit feinen weißen Linien, Kinn und obere Kehle weiß, Halsseiten und Brust dunkel rötlich, weiß gesprenkelt.

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Halsbandsittich

Halsbandsittich in einem Busch | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning

Der Halsbandsittich kam als Gefangenschaftsflüchtling nach Europa. Dort hat er sich vor allem in größeren Städten etablieren können. In Deutschland wurde die erste Brut 1969 in Köln festgestellt. Von dort haben sich die Vögel nach und nach in andere Städte ausgebreitet oder haben unabhängige Populationen aufgebaut. Dank ihres exotisch anmutenden Aussehens und ihres lauten Gemüts sind die Sittiche vielen Städtern gut bekannt.

Größer als eine Amsel. Schlank, fast komplett leuchtend grün mit langem, spitzem, etwas dunklerem Schwanz und langen, schmalen Flügeln mit dunkleren Schwungfedern. Oberschnabel hagebuttenrot. Rasanter Flug.
Männchen mit schwarzer Kehle, in schmaler Linie auf Halsseiten verlängert und in rosarotes Nackenband übergehend. Kopf und Hals des Weibchens einfarbig grün. Auge hell mit rotem Lidring.

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