Türkentaube

Streptopelia decaocto

Türkentaube auf Kabelseil | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka
Türkentaube (Streptopelia decaocto)

Volkstümliche Namen
Der Name der Türkentaube verrät ihre orientalische Herkunft. Sie stammt ursprünglich aus Asien, dehnte sich im Laufe des letzten Jahrhunderts jedoch über ganz Europa aus. Inzwischen dringt sie weiter nach Nordosten vor. Im niederbayerischen Raum wird der Vogel auch als 'Türkische Lachtaube' bezeichnet.

Kennzeichen
Größe wie Stadttaube aber deutlich schlanker. Staubbraunes bis graues Gefieder – Kopf und Unterseite heller. Auffälligstes Merkmal ist der schwarze Nackenring. Von der Ringeltaube auch durch dreisilbigen Ruf „gu-guh guk“ zu unterscheiden.

Vorkommen
Standvogel. Oft in Dörfern und Stadtgebieten anzutreffen, bevorzugt werden Baumgruppen, Waldgebiete werden in der Regel gemieden.

Nest
Das flache Nest wird aus kleinen Zweigen auf Bäumen, Sträuchern oder teilweise auch an Gebäuden errichtet.

Nahrung
Überwiegend pflanzlich: Früchte, Samen, Keimlinge, grüne Blätter, Beeren, Zivilisationsabfälle.

Info
Bis in die 1930er Jahre kam diese Taubenart in Europa nur auf der Balkanhalbinsel vor. Seither schnelle Ausbreitung in fast ganz Europa.

Systematik
Ordnung: Taubenvögel (Columbiformes); Familie: Tauben (Columbidae); Gattung: Turteltauben (Streptopelia); Art: Türkentaube.

Zurück

Newsletter