Rotkehlchen

Erithacus rubecula

Ruf des Rotkehlchen - Hier abspielen! (www.tierstimmen.de)

Rotkehlchen auf dünnem Zweig | © Dr. Christoph Moning © Dr. Christoph Moning
Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Volkstümliche Namen
Ein altes alemannisches Wort für das Rotkehlchen lautet Rötele. Darüber hinaus gibt es für den stark mit mythischer Bedeutung versehenen Vogel auch Ausdrücke wie Rotkröpferl oder Rotbrüstle.

Kennzeichen
An der roten Brust und der rundlichen Gestalt leicht zu erkennen. Warnruf ein „tick-ick-ich”. Gesang melancholisch, etwas schüchtern, nicht so schmetternd wie beim Zaunkönig.

Vorkommen
Ganzjährig. Die meisten Rotkehlchen, die im Winter bei uns sind, sind nordische Gäste. Bevorzugt werden unterholzreiche Baumbestände und Waldränder von Laub- und Nadelwäldern.

Nest
Nistet in Bodennähe, anspruchslos. So kommt es zu ungewöhnlichen Neststandorten wie Briefkästen oder Türschmuck.

Nahrung
Sehr vielseitig: Insekten, deren Larven und viele Kerbtiere, die in der Laubstreu gesucht werden. Im Herbst und Winter auch weiche Früchte und Pflanzenteile. Gerne an Futterstellen. Es sind Photos von fischenden Rotkehlchen bekannt.

Info
Vogel des Jahres 1992.

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes); Unterordnung: Singvögel (Passeres); Familie: Fliegenschnäpper (Muscicapidae); Gattung: Erithacus; Art: Rotkehlchen.

Zurück

Newsletter