Nachtigall

Luscinia megarhynchos

Ruf der Nachtigall - Hier abspielen! (www.tierstimmen.de)

Nachtigall auf einem Ast | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Volkstümliche Namen

Ein althochdeutsches Wort für Gesang lautet gal. Die Nachtigall ist also schlicht der Nachtsänger.

Namen

Ableitung vom altgermanischen “galan” = “singen”, Nachtsängerin

Kennzeichen

Etwa 16-17cm groß, 22g schwer; Altvögel oberseits einheitlich braun, Schwanz rotbraun, Unterseite heller graubraun, Jungvögel ockerfarben gefleckt; Bewegung am Boden hüpfend, dabei langsames Heben und Senken des Schwanzes

Verbreitung

Nordafrika, West-, Mittel-, und Südeuropa, Vorderasien bis Westsibirien; fehlt in Europa im Nordwesten, in Skandinavien und in weiten Teilen Osteuropas; in Deutschland im klimabegünstigten Tiefland verbreitet; fehlt im waldreichen Mittel- und Hochgebirge; Langstreckenzieher, überwintert im tropischen Afrika nördlich des Äquators

Lebensraum

Lichte Laub-, Laubmisch-, und Auwälder, Parks und Friedhöfe, Heckenlandschaften; benötigt Unterholz, eine dichte Krautvegetation und eine Falllaubschicht; Siedlungsdichte je nach Qualität des Biotops 3-20 Brutpaare / 10ha

Bestand

In Bayern ca. 3.400-5.500, in Deutschland ca. 60.000-140.000 Brutpaare

Nahrung

Insekten und deren Larven, besonders Käfer, kleine Schmetterlingsraupen und Ameisen; im Herbst auch Beeren.

Nest

Sehr versteckt im Unterwuchs und Halbschatten, am Boden oder dicht darüber

Brutzeit

Legebeginn meist Anfang Mai, 1 Jahresbrut

Gelege

4-6, meist olivgraue oder –braune Eier

Brutdauer

13-14 Tage

Nestlingszeit

11 Tage

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