Kornweihe

Circus cyaneus

Alarm-Ruf der Kornweihe

Männliche Kornweihe von unten fotografiert | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

Die Kornweihe stammt aus der Familie der Habichtverwandten (Accipitridae). Sie zählt zu den seltensten Brutvögeln in Deutschland und wird auf der Roten Liste Deutschland in der Kategorie 1 – vom Aussterben bedroht – geführt. Im Wesentlichen brütet sie in Deutschland noch auf den friesischen Inseln.

Die Kornweihe ist ein schlanker, bussardgroßer Greifvogel. Die Geschlechter sind sehr unterschiedlich gefärbt. Das Männchen ist auf der Oberseite blaugrau, es hat einen weißen Bürzelfleck und schwarze Flügelspitzen.

Das Weibchen ist bräunlich gefärbt, hat ebenfalls einen weißen Bürzelfleck, sowie eine kräftige Bänderung auf Flügel und Schwanz.

Typisch ist beim Flug der hin- und her gaukelnde niedrige Gleitflug mit v-förmig gehaltenen Flügeln.

Kornweihen sind Wintergäste in Bayern

Kornweihe sitzt auf einem Stamm | © Gunther Zieger © Gunther Zieger

In unserer Region sind Kornweihen seltene, aber regelmäßige Wintergäste. Man kann sie bei uns auf Feldern, Wiesen oder Brachland bei der Jagd nach Mäusen beobachten. Das Fünfseenland hat sich beispielsweise zu einem wichtigen Überwinterungsgebiet entwickelt.

Kornweihen sind Bodenbrüter, sie übernachten auch im Winter am Boden meist in Schilfbeständen versteckt. Dort wurde in den letzten Jahren bis zu 100 Exemplare gezählt.

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