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Kammmolch

Triturus cristatus

Kammmolch Paar unter Wasser nur der Kopfausschnitt fotografiert |© Ralph Sturm © Ralph Sturm
Kammmolch Paar unter Wasser

Rote Liste Bayern: Stark gefährdet
Erhaltungszustand Kontinental: ungünstig/unzureichend
Alpin: ungünstig/schlecht

 

Verbreitung und Bestandssituation

In Deutschland ist die Art weit verbreitet, wenngleich sein Verbreitungsgebiet immer wieder Lücken aufweist. Er fehlt vor allem in den höheren Lagen und in ackerbaulich dominierten Gebieten. In Bayern gehört der Kammmolch zu den seltenen Amphibienarten.

Lebensraum und Lebensweise

Der Kammmolch hält sich lange im Wasser auf. Er nutzt dabei ein großes Spektrum an stehenden Gewässern sowohl im Wald als auch im Offenland, von Weihern in verschiedensten Abbaustellen über Teiche und Regenrückhaltebecken bis hin zu Altwässern, Gräben und Weihern in Auen. Optimal sind nicht zu kleine, besonnte, fischfreie und "stabile" Stillgewässer, die neben vielen (Unter-)Wasserpflanzen auch noch pflanzenfreie Schwimmzonen aufweisen.

Wichtig sind geeignete Landlebensräume in der Nähe, beispielsweise Feucht- und Nasswiesen, Brachen oder lichte Wälder mit Tagesverstecken wie Steinhaufen, Holzstapel, Mäusebauen, Wurzelteller oder Totholz.

Manche Individuen überwintern in Verstecken an Land, andere auch im Gewässer.
Kammmolche können bis in über 1000 m weit zwischen Winterquartieren und Laichgewässern wandern. Ein großer Teil der Population verbleibt jedoch im direkten Umfeld, meist in einem Umkreis von einigen hundert Metern um die Laichgewässer.

Kammmolchlarve unter Wasser aufgenommen auf Sand |© Andreas Hartl © Andreas Hartl
Kammmolchlarve

Gefährdungen und Beeinträchtigungen

  • Rekultivierung von Abbaustellen mit Beseitigung von Gewässern und Kleinstrukturen,
  • Wegfall von Kleinabbaustellen,
  • Zerschneidung von Lebensräumen, insbesondere Trennung von Laichgewässern und Landlebensräumen / Winterquartieren,
  • Zunehmende Isolierung von (Rest-) Populationen.
Nahaufnahme eines Kamms eines Kammmolchs unter Wasser |© Ralph Sturm © Ralph Sturm
Kamm eines Kammmolchs

Mögliche Schutz-Maßnahmen

  • Anlage geeigneter Laichgewässer oder deren Wiederherstellung (z. B. durch vorsichtige Entlandung)
  • Besonnung von Laichgewässern optimieren, z. B. südseitig Bäume zurücknehmen
  • Extensive Nutzung von Teichen und Förderung der Gewässervegetation
  • Erhalt und Förderung von Strukturen wie liegendes Totholz als Überwinterungsversteck im direkten Umfeld von Gewässerhabitaten.

Allgemein gilt: Neben der Anlage der Laichgewässer muss eine dauerhafte Pflege der Strukturen gewährleistet sein.

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