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Hausrotschwanz

Phoenicurus ochruros

Gesang des Hausrotschwanz - Hier abspielen! (www.tierstimmen.de)

Hausrotschwanz auf Stein | © Rosl Rößner © Rosl Rößner
Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)

Volkstümliche Namen
Der feurig rostrote Schwanz ist die Quelle der meisten Mundartbezeichnungen für den Hausrotschwanz: Rotschwänzle in Mittelfranken, Rotschwanzl in Oberbayern oder Rußvogel in den Alpen. Aber auch Bezeichnungen wie Brand- oder Prandvogel und Brandreiterl sind geläufig.

Kennzeichen
Rostroter Schwanz, Männchen sonst rußschwarz, die Weibchen und Jungvögel graubraun. Kurzer, knirschender und unmelodiöser Gesang.

Vorkommen
März bis Oktober, überwintert aber zunehmend in milden Lagen. Überwintert sonst im westlichen Mittelmeerraum.

Nest
Ursprünglich ein Felsbewohner, der heute aber auch im Tiefland vorkommt, da er auch in Gebäudenischen brüten kann. Auch künstliche Halbhöhlen werden gerne angenommen. Teilweise werden die Nester auf Geräte gebaut, die den Standort wechseln.

Nahrung
Spinnen und Insekten und deren Larven. Im Spätsommer auch Beeren. Die Nahrung wird auf vegetationsarmen Flächen gesucht, auch auf Halden, Abbruchzonen, Ruderalflächen, Geröllhalden. Dabei wird die Beute von einer Warte aus erspäht und dann in wilden Zickzack-Flügen gefangen.

Info
Leicht auf Warten zu beobachten. Dort erkennt man das Knicksen und charakteristische Schwanzzittern am leichtesten.

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes); Unterordnung: Singvögel (Passeri); Familie: Fliegenschnäpper (Muscicapidae) Fliegenschnäpper (Muscicapidae); Unterfamilie: Schmätzer (Saxicolinae); Gattung: Rotschwänze (Phoenicurus); Art: Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros).

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