Grünfink

Chloris chloris

Gesang des Grünfinks - Hier abspielen! (www.tierstimmen.de)

Grünfink auf Stein an Bach | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka
Grünfink (Carduelis chloris)

Volkstümliche Namen
Zwuntsch oder Schwunsch ist einer der häufigsten alten Namen für den Grünfink und rührt wohl von seinem Ruf her. Von der Ernährung abgeleitet dürften die Begriffe "Grünhänfling" und "Grünhanfling" sein. Häufig wird auch das Synonym Grünling verwendet.

Kennzeichen
Gelb-grünlicher Vogel mit leuchtend gelben Abzeichen an den Flügeln und Schwanzrändern. Gesang trillernd, am Schluss mit einem lang gezogenen „quääääk”. Der Gesang wird von exponierter Warte oder im Flug vorgetragen.

Vorkommen
Ganzjährig. In nordischen Brutgebieten ziehen die Tiere südwärts, während die Tiere bei uns überwintern. Benötigt halboffene, parkähnliche Landschaften mit lockeren Baumbeständen und freien Flächen.

Nest
In Bäumen, Sträuchern oder Kletterpflanzen. Selten auch an Gebäuden. Meist werden zwei Bruten pro Jahr aufgezogen, es kommen aber auch drei Bruten vor. Dann werden die fast flüggen Nestlinge vom Männchen gefüttert, während das Weibchen schon wieder Eier legt.

Nahrung
Blatt- und Blütenknospen, Sämereien. Entwickelt im Herbst eine Vorliebe für das Fleisch und die Samen von Hagebutten und anderen Früchten. Die Jungvögel werden zuerst mit Insekten, später mit eingeweichten Samen gefüttert.

Info
Häufig am Futterhaus zu beobachten. Bildet im Winter große Schwärme, die teilweise mit anderen Arten vergesellschaftet sind.

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes); Unterordnung: Singvögel (Passeri); Familie: Finken (Fringillidae); Unterfamilie: Stieglitzartige (Carduelinae); Gattung: Zeisige (Carduelis); Art: Grünfink (chloris).

Der Grünfink mit Vogelgesang

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