Girlitz

Serinus serinus

Girlitz auf Stein an Bach | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka
Girlitz (Serinus serinus)

Volkstümliche Namen
Zum ersten Mal begegnet der heute übliche Name des Vogels in der Form 'Girlin'. Allem Anschein nach ist der Name 'Hirngrille' im deutschen Sprachgebiet weit verbreitet. Früher kam der Girlitz in Bayern nur unregelmäßig vor, und galt daher wie viele andere dieser Arten als ein Vorbote von Pest und Zeiten der Not. Seit Anfang des 19. Jh. Ist er jedoch regelmäßiger und verbreiteter Brutvogel in Bayern.

Kennzeichen
Gelb bis gelbgrüne Oberseite mit dunklen Streifen. Leuchtend gelbe Brust und Bauch. Kleinster heimischer Fink mit hohem, klirrenden Gesang, der meist von hoher Warte vorgetragen wird.

Vorkommen
März bis August, im milden Regionen auch als Überwinterer. Halboffene, mosaikartige Landschaften mit lockeren Baumbeständen, Gebüschen und freien Flächen.

Nest
Auf dichten Bäumen wie Nadelholz, aber auch in Sträuchern und Kletterpflanzen.

Nahrung
Im Frühjahr Knospen und Kätzchen, sonst kleine Sämereien von Wildkräutern und Stauden.

Info
Typischer Stadtrandbewohner. Diese Art ist im 19. Jh. vom Mittelmeergebiet nordwärts nach Mittel- und Osteuropa vorgedrungen.

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes); Unterordnung: Singvögel (Passeri); Familie: Finken (Fringillidae); Unterfamilie: Stieglitzartige (Carduelinae); Gattung: Girlitze (Serinus); Art: Girlitz.

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