Fitis

Phylloscopus trochilus

Ruf des Fitis - Vogelstimme abspielen! (www.tierstimmen.de)

Fitis auf einem Ast mit Blüten | © Hans-Joachim Fünfstück © Hans-Joachim Fünfstück

Volkstümlicher Name

Aufgrund seines backofenförmigen Nests oft "Backöfelchen" genannt, aber auch "Erdmücklein". Der Name Fitis stammt von seinen weichen sanften Tönen.

Kennzeichen

Der Fitis ist etwa 11-12,5 cm groß und nur schwer vom Zilpzalp zu unterscheiden. Jedoch besitzt er hellere Beine, längere Flügel und eine leichte Gelbfärbung der Kehle, Brust und der Überaugenstreifen. Die Oberseite ist hell olivgrün. Männchen und Weibchen unterscheiden sich in der Färbung nicht.

Nest

Der Fitis baut ein backofenförmiges Nest, welches vollständig überdacht ist. Der Eingang ist seitlich und frei zugänglich. Der Rest des Nestes versteckt sich gut in dichter Vegetation, meist am Boden, manchmal auch knapp über dem Boden in Gräsern oder Kräutern. Die äußere Schicht besteht aus Laub und Moos, die mittlere aus feinerem Gras, die Innenschicht wird mit Feder ausgekleidet.

Vorkommen

Häufiger Brut- und Sommervogel in lichten Wäldern, Büschen, Feuchtgebieten, an Flussläufen, Mooren und auch in Parks und Gärten. Oft auch als Durchzügler oder Rastvogel zu beobachten. Ausnahmsweise kommt es auch zu Winterbeobachtungen. Der Fitis ist ein Langstrecken- und Nachtzieher. Seine Winterquartiere befinden sich in Afrika südlich der Sahara.

Nahrung

Kleine Insekten werden im Rüttelflug oder im Herumhüpfen und –flattern von Blättern abgelesen. Im Sommer und Herbst werden nur gelegentlich Beeren und Früchte verspeist. Das Nahrungsspektrum dieses Vogels hängt jedoch stark vom Angebot ab.

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