Fichtenkreuzschnabel

Loxia curvirostra

Fichtenkreuzschnabel | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

Volkstümlicher Name

Früher verwendete Namen oder Bezeichnungen im Volksmund leiten sich meist von der engen Bindung an Nadelhölzer ab: Föhrenkreuzschnabel oder auch Föhrenpapagei

Kennzeichen

Größe ähnlich dem Grünfink, mit großem Kopf und gekreuzten Schnabelspitzen. Männchen mit ziegelrotem Gefieder und rotem Bürzel. Weibchen eher grün-braune Färbung mit gelbem Bürzel. Flügel und Schwanz dunkelbraun. Tritt häufig in Trupps auf.

Vorkommen

In Mittel- bis Süddeutschland ganzjährig, bevorzugt in Fichten- und Tannenwäldern aber auch in Mischwäldern und Parks, sofern Nadelbäume vorkommen. Bestandesschwankungen abhängig von Samenproduktion der Nadelbäume. Daraus folgend invasionsartiges Auftreten in Gebieten mit gutem Nahrungsangebot.

Fortpflanzung

Geschlechtsreife nach etwa fünf Monaten aber eigene Bruten meist erst nach Vollendung des ersten Lebensjahres. Monogame Saisonehe. Brutreviere werden im Spätwinter besetzt. Dabei nur Territorialverhalten unmittelbar um das Nest. Ort wird bestimmt das Weibchen. Brüten auf Nadelbäumen in bis zu 35m Höhe. Nest aus Koniferenästchen, Moos, Flechten. Mulde mit Haaren und Federn ausgekleidet. Brutzeit Januar bis Mai, allgemein stark von Nahrungsverfügbarkeit abhängig. Gelegegröße zwischen 2 und 4 Eiern. Brutzeit 14 bis 16 Tage. Weibchen wird dabei vom Männchen gefüttert. Nestlingszeit 16 bis 25 Tage.

Nahrung

Hauptsächlich Samen von Nadelbäumen wie Fichte, Tanne, Lärche und Kiefer. Auch Samen von Laubbäumen und krautigen Pflanzen als Nahrung möglich.

Verhalten

Tagaktiv. Nahrungsaufnahme hauptsächlich auf Bäumen aber auch vom Boden möglich. Benutzt mitunter den Schnabel zum Klettern.

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