Buchfink

Fringilla coelebs

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Porträt eines Buchfinks | © Andreas Giessler © Andreas Giessler
Buchfink (Fringilla coelebs)


Volkstümliche Namen

Edelfink oder Gemeiner Fink sind Synonyme, die auf die Bekanntheit und weite Verbreitung hinweisen. Kotfink oder Dreckjochel wie in Schwaben beziehen sich dagegen eher auf seine Lebensweise.

Kennzeichen
Männchen mit rotbrauner Brust und Wangen, blaugraue Kappe. Weibchen grünlich-braun. Markante weiße Flügelbinden. Gesang aus schmetternden, ziemlich lauten Strophen mit einer Reihe in der Tonhöhe abfallender Elemente und einem Schlussschnörkel, etwa „zi zi zi zizizizi würzgebier”, allerdings auch zahlreiche individuelle Varianten und Dialekte vorhanden.

Vorkommen
Ganzjährig. Im Winter auch zusammen mit nordischen Bergfinken große Schwärme bildend. Benötigt Wälder aller Art, Feldgehölze, Alleen, Obstanlagen.

Nest
Halbkugeliges Nest in Astgabeln von Bäumen und höherem Gebüsch.

Nahrung
Während der Brutzeit Insekten, danach Sämereien. Die Nahrung wird am Boden gesucht, darum wird kurzgrasige Vegetation bevorzugt. Auch auf Abfallhaufen oder Deponien wird nach Nahrung gesucht.

Info
Standvogel. Die nördlichen Brutgebiete werden allerdings komplett geräumt. Die Weibchen ziehen meist weiter als die Männchen, so dass bei uns die Männchen in der Überzahl überwintern.

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes); Unterordnung: Singvögel (Passeri); Familie: Finken (Fringillidae); Unterfamilie: Edelfinken (Fringillinae); Gattung: Edelfinken (Fringilla); Art: Buchfink.

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