Blaumeise

Parus caeruleus

Ruf der Blaumeise - Hier abspielen! (www.tierstimmen.de)

Porträt einer Blaumeise | © Willi Kroll © Willi Kroll
Blaumeise (Parus caeruleus)


Volkstümliche Namen

Für den auffälligen Singvogel gibt es bis heute eine ganze Reihe regionaler Bezeichnungen: Himmelmeis in Moselfranken, Bienenmeise in Nürnberg, aber auch Pimpel oder Jungfernmeise und Blobmeise.

Kennzeichen
Kleiner als Kohlmeise, sehr lebhaft. Blauer Oberkopf, von weißem Band gesäumt. Schwarzes Band über die Augen, den Nacken und die Wangen, die auch weiß sind. Gelbe Brust, Flügel blau, grüner Körper. Gesang mit 2-3 hohen Einleitungselementen und anschließend einem tieferen Triller („tii-ti-ti-tirrrr”). Kontaktrufe leise, bei Erregung geräuschhaftes Zetern.

Vorkommen
Ganzjährig. Im Herbst und Winter oft in Trupps mit anderen Meisenarten unterwegs. Benötigt lichte Laubwälder, Auwälder. Aber auch in Parkanlagen, Gärten und Baum- und Gebüschstreifen.

Nest
Höhlenbrüter. Dazu werden Baumhöhlen, künstliche Nisthilfen und auch Mauerritzen genutzt.

Nahrung
Kleinere Insekten und deren Larven, Blatt- und Schildläuse werden von Blättern abgesammelt. Dabei turnt die Kohlmeise akrobatisch in den Zweigen und hängt auch kopfüber am Baum. Auch Knospen und Blüten und ab Herbst Früchte und Sämereien.

Info
Häufiger Gast an Futterhäuschen und Meisenknödeln. Hohe Winterverluste werden mit großen Gelegen mit bis zu 14 Eiern ausgeglichen.

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes); Unterordnung: Singvögel (Passeri); Familie: Meisen (Paridae); Gattung: Cyanistes Cyanistes; Art: Blaumeise.

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