Ackerhummel

Bombus pascuorum

Ackerhummel | © Dr. Eberhard Pfeuffer © Dr. Eberhard Pfeuffer

Die Ackerhummel trägt an ihrem ganzen Körper einen gelblich bis rotbraunen Pelz. Sie gehört unter den Hummeln zu den Nestbauern und Nestbeziehern, da sie ein eigenes Hummelvolk mit bis zu 150 Tieren bildet.

Sie erreicht eine Körperlänge von gut achtzehn Millimeter. Arbeiterinnen und Drohnen unter den Ackerhummeln werden bis vierzehn Millimeter groß.

Die Königin der Ackerhummel erreicht hingegen eine Flügelspannweite von rund 30 Millimeter. Der Saugrüssel kann bis zu 15 Millimeter lang sein. Der Kopf und der Thorax sind gelblich bis rotbraun gefärbt. Der Pelz, der den gesamten Körper umgibt weist eine gelbliche Färbung auf. Der Hinterleib kann gelblich oder bräunlich sein.

Ein Ackerhummel-Volk besteht aus einer Königin, vielen Arbeiterinnen und Drohnen. Insgesamt kann ein Volk zwischen 100 und 150 Tiere umfassen. Die Ackerhummel ist in weiten Teilen in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Man findet sie häufig auf Wiesen sowie in Parks und Gärten. Stellenweise werden auch Mauerritzen und ähnliche Orte besiedelt. Sie sind nicht wählerisch – trocken sollte sein.

Das steht auf dem Speiseplan
Ackerhummeln ernähren sich rein vegetarisch. Ihre wichtigste Nahrungsquelle sind Pflanzensäfte, insbesondere der Pollen und der Nektar von Blüten. Die Eiweißversorgung wird durch den Verzehr von Pollen sichergestellt. Zu den bevorzugten Pflanzen gehören insbesondere die Vogel-Wicke, die Weiße Taubnessel, der Wiesen-Klee und der Kriechende Günsel.

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