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Nistkästen richtig anbringen

Was bei der Anbringung von Nistkästen zu beachten ist

Wenn Sie Nisthilfen im Herbst anbringen, können sie den Winter über auswittern und schon als Übernachtungsort genutzt werden. Ansonsten sollten Nistkästen spätestens im März aufgehängt werden. Außerdem sollte er im Herbst oder Winter bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt gereinigt werden, denn die meisten Vögel können das alte Nest nicht selbst entfernen. Wir geben Ihnen alle Expertentipps zum Thema Nistkästen.

Ein Kind hängt einen Nistkasten an einem Baum auf | © Birgit Helbig © Birgit Helbig

Die LBV-Hotline für alle Naturschutzfragen

Telefon-Icon

Der LBV bietet wochentags eine kompetente, kostenlose Beratung zu Naturschutzthemen an. Das LBV-Naturtelefon ist montags bis freitags jeweils von 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 09174/4775-5000 erreichbar.

Alle Naturbegeisterten und Engagierten sollten sich die Nummer des LBV-Naturtelefons notieren – als direkten Draht zum Naturschutz, als kompetente Info-Hotline des LBV.

Nistkästen können Sie prinzipiell überall aufhängen, aber wichtig ist Katzen- und Mardersicherheit. Dafür hängt man die Kästen frei in 2 bis 5 Metern Höhe an einen einzelnen Ast. Verwenden Sie ein mit Gummischlauch ummanteltes Stück Kette oder Draht. Vögel mögen es allerdings nicht, wenn der Nistkasten frei im Wind schaukelt. Oder Sie bringen den Kasten mit Metallwinkeln bzw. einem Schwenkarm an einer glatten Haus- oder Garagenwand an. Ein sog. Marderschutz sichert Brut und Jungvögel zusätzlich.

Sie können Ihren Nistkasten auch an einem geschützten und halbschattigen Standort (Überhitzung im Innenraum gefährdet die Brut) mit Metallwinkeln auf einen Pfosten setzen, ca. in Augenhöhe oder tiefer. So lässt sich der Kasten leichter reinigen. Achten Sie darauf, dass die Vögel die Möglichkeit zu einem freien Anflug haben.

Singvögel auf Augenhöhe

Junge Kohlmeise sitzt am Einflugloch eines Höhlenbrüter-Nistkastens | © Peter Bria © Peter Bria
Kohlmeise im Nistkasten

An Bäumen befestigt man die Nisthilfen am besten mit einem Aluminiumnagel. Dieser schadet dem Baum nicht. Es empfiehlt sich, eine Manschette anzubringen. Klemmen Sie zu diesem Zweck ein Stück Gummischlauch oder Holzleiste zwischen Rinde und Draht. Der Nistkasten kann mit einem Draht aufgehängt werden oder über eine Holzleiste fest am Baum vernagelt werden (Länge der Leiste mindestens 15 cm länger als die Nistkastenhöhe). Befestigen Sie die Leiste auf der Rückseite des Kastens in der Mitte, so dass sie an Dach und Boden übersteht. Dann nageln Sie die Leiste mit Aluminiumnägeln an.

Je nach Vogelart, die Sie unterstützen möchten, bringen Sie die Nistkästen in unterschiedlicher Höhe an: Nisthilfen für Singvögel in Gärten und Grünflächen in Augenhöhe (1,5 bis 1,8 m), sonst in etwa 2,8 bis 3,5 m Höhe. Für größere Tiere empfiehlt sich eine Höhe von 4 bis 6 m. Das Flugloch zeigt idealerweise nach Südosten. Wind und Regen sollten nicht in die Flugöffnung eindringen können.

Wenn Sie im Herbst den Nistkästen reinigen, sollten Sie auch gleich die Anbringung am Baum kontrollieren. Nägel und Befestigungen sollten nicht in den Baum einwachsen. Hier muss eventuell etwas nachkorrigiert werden: Man kann den Nagel durch Drehen lockern und einige Zentimeter herausziehen, bis der Abstand wieder passt.

Möchten Sie mehrere Nistkästen, auch von der gleichen Sorte, aufhängen, können Sie das gerne tun. Es sollten dann mindestens 10 Meter Abstand zwischen den einzelnen Behausungen sein.

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