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Zwölf Seiten praktische Naturschutztipps für Bürgermeister*innen

Neue LBV-Broschüre gibt Hilfestellung für mehr Natur in Städten und Gemeinden – So können Kommunen einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt leisten

Viele bayerische Gemeinden und Städte wollen mehr Artenvielfalt in ihre Siedlungen bringen. Jedoch ist es nicht immer ganz leicht, sich bei dem komplexen Thema Naturschutz zurechtzufinden und manche Bürger*innen empfinden naturnahe Straßenränder und Verkehrsinseln als ungepflegt oder verwildert. Wir möchten Städte und Gemeinden deshalb dabei unterstützen, ihre kommunalen Flächen im Sinne der Artenvielfalt zu pflegen.

Blühfläche im Vorgarten | © Peter Bria © Peter Bria
Auch an Straßenrändern können blühende Pflanzen die Artenvielfalt unterschützen.

Unsere LBV-Artenschutz-Experten haben nun die zwölfseitige Broschüre „Wie gestalte ich meine Kommune naturnah?“ mit Naturschutztipps für Bürgermeister*innen zusammengestellt, die ab sofort verfügbar ist. Unsere Broschüre unterstützt die bayerischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit den wichtigsten Praxistipps, um die Artenvielfalt vor Ort in ihrer Kommune zu stärken, dem bayerischen Naturschutzgesetz gerecht zu werden und dabei auch auf die Wünsche der Bürger und Bürgerinnen einzugehen.

Pflichtlektüre für den Artenschutz

Auch für die Kommunen gilt: Artenschutz beginnt vor der Haustür. Ihnen kommt nach Artikel 1 des neuen Naturschutzgesetzes durch das Volksbegehren Artenvielfalt eine besondere Vorbildfunktion bei der Pflege und Bewirtschaftung ihrer Grundstücke zu. In unserer neuen Broschüre für Gemeinden und Städte schildern die Artenschützer anschaulich die richtige Pflege von Grünflächen, naturfreundliche Mahd, Alternativen zum Einsatz von Pestiziden und geben viele weitere Tipps zum Gewässerschutz, zur Bewirtschaftung von Offenland Flächen sowie von kommunalem Wald. Links, Kontakt- und Fördermittelmöglichkeiten runden das neue Informationsangebot für Bürgermeister*innen ab.

Das Handbuch mit den wertvollen Praxistipps wird der aktuellen Ausgabe der Bayerischen Gemeindezeitung beigelegt, um möglichst viele Bürgermeister*innen und kommunale Handlungsträger im Freistaat zu erreichen. Wir erhoffen uns eine große Verbreitung der Broschüre in den bayerischen Rathäusern, um deren Verwaltungsmitarbeitende beim Artenschutz zu unterstützen.

Gemeinsamer Einsatz für die Artenvielfalt

Blühfläche im Vorgarten | © Peter Bria © Peter Bria
In unserer Broschüre geben wir Tipps für mehr Artenvielfalt in den Kommunen.

Erstellt hat die zwölfseitige Broschüre in mehreren Jahren Arbeit unsere Kreisgruppe aus Coburg. Doch erst durch die Förderung der ‚Stiftung für Natur und Kinder Klaus Habermaass' aus Bad Rodach im Landkreis Coburg konnte das ambitionierte Projekt schließlich umgesetzt werden. Wir sind der Stiftung für ihre Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit sehr dankbar.

Wir hoffen, dass viele Städte und Gemeinden von unseren Naturschutztipps profitieren und so die Artenvielfalt auf kommunaler Ebene stärken können. Am meisten können Kommunen helfen, wenn sie ihre Flächen für den Biotopverbund, für Agrarumweltprogramme und den Ausbau des Ökolandbaus zur Verfügung stellen sowie zehn Prozent ihrer Kommunalwaldfläche aus der forstlichen Nutzung nehmen.

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