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Am Tag der Artenvielfalt den Vögeln Gehör verschaffen – Mitmachen beim Citizen-Science und Kunst-Projekt Dawn Chorus

Wecker stellen, raus in die Natur gehen und dem morgendlichen Vogelchor lauschen! Am Tag der Artenvielfalt, dem 22. Mai, rufen wir gemeinsam mit BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern im Rahmen des Bürgerwissenschafts- und Kunst-Projekts Dawn Chorus zur „Stadt vs. Land-Challenge“ auf: Welche Vogelstimmen erklingen zum Beispiel in der Stadt Würzburg und welche im umliegenden Landkreis? Gibt es Unterschiede im Vogelgesang im Fichtelgebirge und am Chiemsee? Jede und jeder ist eingeladen, den morgendlichen Vogelgesang vor der eigenen Haustür aufzunehmen, zu teilen und damit auch ohne Vorkenntnisse einen wichtigen Beitrag zur Biodiversitätsforschung zu leisten.

Erfolg des Bürgerwissenschaftsprojekts Dawn Chorus

Seit 1. Mai sammeln Menschen weltweit bereits zum dritten Mal mithilfe des Smartphones frühmorgendliche Vogelstimmen für das Bürgerwissenschaftsprojekt Dawn Chorus und werden so zu Forschenden in Sachen Artenvielfalt. Die Zwischenbilanz zur Hälfte des Hauptsammelzeitraums ist überwältigend: Bereits über 6.000 Vogelkonzerte aus 25 Ländern wurden bislang über die Dawn Chorus App oder die Website www.dawnchorus.org hochgeladen. Aus Bayern stammt mit knapp 4.000 Einsendungen der Großteil der Aufnahmen. „Wir freuen uns über die beeindruckende Zahl bisher eingesandter Aufnahmen des morgendlichen Vogelkonzerts aus Bayern und der ganzen Welt“, so Dr. Lisa Gill, Projektleitung Dawn Chorus bei BIOTOPIA. „Nun möchten wir an unserem großen Mitmachtag, dem 22. Mai, nochmal alle Vogel-Fans gleichzeitig mobilisieren.“

Wie klingt unsere Heimat, wie klingen unsere Lieblingsorte?

Am internationalen Tag der Artenvielfalt, Sonntag, den 22. Mai, rufen die Initiatoren zur „Stadt vs. Land Challenge“ auf. Sie soll Menschen in der Stadt und auf dem Land jährlich am gleichen Tag dazu animieren, so viele Aufnahmen wie möglich beizusteuern. Denn: „So wie einige Vogelarten, wie der Buchfink, regionale Dialekte besitzen, klingen auch die unterschiedlichen Lebensräume anders, je nachdem welche Vogelarten vorkommen“, sagt unser Projektkoordinator Sebastian Amler. Welche Vogelstimmen erklingen zum Beispiel in der Stadt Würzburg und welche im umliegenden Landkreis? Gibt es Unterschiede im Vogelgesang im Fichtelgebirge und am Chiemsee? Wie klingt also Bayern? Auf der digitalen Soundmap kann man die Vogelstimmen vergleichen.

Mitmachaufruf für bayerische Schulen

Zeitgleich starten die Initiatoren gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus einen Mitmachaufruf an allen bayerischen Schulen. Alle teilnehmenden Schulklassen haben die Chance in einer Verlosung drei tolle Preise zu gewinnen. Unter der Leitung von BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern und in Kooperation mit dem BISA-Projekt des Lehrstuhls Didaktik der Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz, dem Museum Mensch und Natur und uns entsteht zudem Unterrichtsmaterial für die 6. Klassen rund um Dawn Chorus. Die Schülerinnen und Schüler können so die Natur neu erleben und werden für den Artenschutz sensibilisiert. Alle Infos unter biotopia.net/bildung

Bis Ende Mai kostenloses Vogelkonzert für die Wissenschaft festhalten

Noch bis zum 31. Mai sammeln BIOTOPIA und wir die Vogelstimmen des Morgenkonzerts der erwachenden Vogelwelt. Jede und jeder kann bei Dawn Chorus mitmachen, es ist kein Vogelwissen notwendig, aber wer teilnimmt, hört in Zukunft vielleicht öfter etwas genauer hin und stellt fest, dass das Vogelkonzert vor dem Fenster immer wieder anders klingt.

Ziel des Projekts

Mit dem Projekt Dawn Chorus wollen wir und BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern Daten für ein akustisches Biomonitoring sammeln. Je mehr Menschen sich regelmäßig und über Jahre hinweg beteiligen, desto aussagekräftiger der Datensatz. Denn anhand der Vogelstimmen lassen sich Rückschlüsse auf die Artenvielfalt vor Ort ziehen. Mit der Auswertung und Bestimmung der eingesandten Vogelkonzerte soll eine Basis für die Entwicklung von künstlicher Intelligenz geschaffen werden, die die Stimmen der komplexen Morgenkonzerte in Zukunft automatisiert erkennt. So entsteht mit dem Projekt eine für die Wissenschaft belastbare Datenbasis, um Veränderungen in der Artenvielfalt, etwa durch gewandelte Klima- und Lebensraumbedingungen, zu verstehen.

„Der Schutz des Klimas und der Schutz unserer Arten gehen dabei Hand in Hand. Eine intakte Artenvielfalt ist immer auch ein Indikator für intakte Ökosysteme. Unsere Vogelvielfalt und damit auch eine gesunde Landschaft erkennt man dabei am besten mit den Ohren“, so Dawn-Chorus Ambassador Bernie Krause.

Selbstverständlich sind auch Vogelstimmenaufnahmen über den Hauptsammelzeitraum hinaus und zu anderen Tageszeiten willkommen. Alle Informationen zur Teilnahme, aktuellen Events und weiteren Aktionen im Zusammenhang mit Dawn Chorus finden sich unter www.dawn-chorus.org.

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© Markus Leitner LBV

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