Essenziell

Essenzielle Cookies sind für den Betrieb der Webseite unbedingt erforderlich und können daher nicht deaktiviert werden.

Cookie-Informationen

Statistiken

Statistik-Cookies erlauben das Erfassen anonymer Informationen darüber, wie Sie unsere Webseite nutzen. Sie helfen uns dabei, Ihr Nutzererlebnis und unsere Inhalte zu verbessern.

Cookie-Informationen

Externe Medien

Externe Medien-Cookies erlauben das Laden von Medieninhalten aus externen Quellen. Sie können auch während des Besuchs der Webseite aktiviert werden, wenn Sie auf blockierte Medieninhalte stoßen.

Cookie-Informationen

Vorrang für den Artenschutz im Donaumoos

Pläne für Photovoltaikanlagen im zukünftig wiedervernässten Donaumoos dürfen nicht zu Lasten bedrohter Wiesebrüter gehen

Angesichts des Besuchs von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Donaumoos betont der LBV, dass das geplante Wiedervernässungsprojekt zum Schutz des Niedermoores und seiner herausragenden Bedeutung als Wiesenbrüterschutzgebiet nicht durch den Bau von Photovoltaikanlagen beeinträchtigt werden darf.

Bekassine | © Rosl Roessner Rosl © Rosl Roessner Rosl
Die Bekassine, eine der seltenen Arten im Donaumoos, nach Roter Liste in Bayern und in Deutschland vom Aussterben bedroht!

Naturschutzziele dürfen nicht durch Wildwuchs von Photovoltaikanlagen bedroht werden

Feuchtwiese_im_Donaumoos | © Frank Derer © Frank Derer
Die Wiedervernässung des Donaumooses ist ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.

Nachdem Ministerpräsident Markus Söder vor kurzem als Maßnahme zum aktiven Klimaschutz angekündigt hatte, das Donaumoos auf einer Fläche von 2000 Hektar wiederzuvernässen, stattete nun auch Wirtschaftsminister Huber Aiwanger der Region einen Besuch ab.

Vor Ort wird derzeit eine rege Diskussion über den Umbau der Landwirtschaft auf moorschonende Bewirtschaftung geführt. Darüber hinaus spielt auch das Aufstellen von Photovoltaikanlagen auf Moorboden eine immer größere Rolle.

Nach unseren Informationen bieten derzeit Energieunternehmen den Gemeinden hohe Summen für die Bereitstellung von Flächen an. Wir befürchtet daher einen Wildwuchs von Photovoltaikanlagen, die die Naturschutzziele und das Landschaftsbild im Donaumoos massiv beinträchtigen könnten.

Kiebitz | © Christoph Bosch © Christoph Bosch
In der roten Liste der Brutvögel Bayerns ist der Kiebitz als "stark gefährdet" verzeichnet.

Letzte Lebensräume für aussterbende Arten


Der LBV fordert deshalb, dass auf den 2000 Hektar, die zur Wiedervernässung des Donaumooses bereitgestellt werden sollen, der Artenschutz absoluten Vorrang haben muss.

Bayernweit bemühen sich die Artenschützer*innen seit vielen Jahren die letzten Lebensräume der Wiesenbrüter zu erhalten und zu verbessern, um den Schutz der vom Aussterben bedrohten Arten zu gewährleisten.

Wir unterstützen die Energiewende, da rasches Handeln im Zuge der Klimakrise hier dringend erforderlich ist. Uns ist dabei wichtig, dass ein fachlich fundiertes Gesamtkonzept zur Errichtung von Photovoltaikanlagen im Donaumoos erarbeitet wird, damit Energiewende, der Schutz des Landschaftsbildes im Donaumoos und der Artenschutz Hand in Hand gehen und die Klimawende zum Wohl für Mensch und Natur gelingt.

,

Zurück

Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende, Bayerns Natur dauerhaft zu schützen!

Alle Nachrichten zum Naturschutz in Bayern

Newsletter

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) ist mit Freistellungsbescheid des Zentral-Finanzamtes Nürnberg, Steuer-Nr. 241/109/70060, als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und gem. § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer freigestellt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Mehr