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Buntspecht überraschend häufiger

Tagesfazit zum 1. Zähltag der Stunde der Wintervögel 2022

Der erste Zähltag der Stunde der Wintervögel 2022 neigt sich dem Ende zu und die Beteiligung an der bürgerwissenschaftlichen Mitmachaktion bricht in Bayern bisher alle Rekorde. Bei den bayernweit kühleren Temperaturen als zum Jahreswechsel, und in einigen Teilen des Freistaats sogar mit Schneefall, haben bis zum Abend über 3.800 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde knapp 89.000 Vögel gezählt (20:45 Uhr).

Buntspecht | © Dr. Olaf Broders © Dr. Olaf Broders
Der Buntspecht kommt ganzjährig in dichten Wäldern, lichten Parks, Alleen und großen Gärten vor.

Den bayernweiten Feiertag und das sonnige Wetter haben anscheinend viele Menschen genutzt, um sich bereits heute, Zeit für die gefiederten Gäste vor dem Fenster zu nehmen. Wir hoffen, dass sich diese Begeisterung am morgigen Freitag und am Wochenende weiter fortsetzt und noch viele weitere tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazukommen. Damit ist noch alles offen und es kann sich noch vieles verändern, doch der erste Zähltag zeigt schon spannende Entwicklungen.

Buntspecht momentan in den Top Ten

Bisher wurde der Buntspecht in jedem zweiten Garten gezählt und belegt aktuell Rang 10. In den letzten fünf Jahren hat der markant schwarz-rot-weiß gefiederte Vogel am Ende der Zählungen die Top Ten immer mal mehr und mal weniger knapp verpasst. Meist haben ihn nur etwa ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren Gärten beobachtet. Wir sind also gespannt, ob der Waldvogel, der gerne zu Fettkuchen an Futterstellen im Garten kommt, dieses Jahr einen Platz unter den zehn häufigsten Wintervögeln erreicht.

Hat das Rotkehlchen seinen Vogel-des-Jahres-Bonus noch?

Rotkehlchen | © Lindhorst Hauke © Lindhorst Hauke
Die meisten Rotkehlchen, die im Winter bei uns sind, sind nordische Gäste

Eine der beliebtesten Vogelarten in unseren Gärten ist das Rotkehlchen – und Vogel des Jahres 2021. In den letzten Jahren hat es eisern seinen Platz in der Winter-Top Ten verteidigt oder ganz knapp verfehlt. Nun bleibt es spannend, ob es dieses Jahr dank seiner Amtszeit als Jahresvogel 2021 und der größeren Bekanntheit öfters gemeldet wird als in den vergangenen Jahren.

Einige „Daheimbleiber“ bereits gesichtet

Hausrotschwanz | © LBV Sturm Ralph © LBV Sturm Ralph
Überwintert sonst im westlichen Mittelmeerraum.

Wie jedes Jahr stellt sich bei der Stunde der Wintervögel die Frage, ob mehr „Daheimbleiber“ in Bayern gesichtete und gemeldet werden. Denn einige Zugvögel, die nur eine kurze Strecke in den Süden fliegen, wie zum Beispiel in den Mittelmeerraum, bleiben bei uns in Bayern. Die milden Temperaturen an Weihnachten und Silvester könnten dazu beitragen, dass dieses Jahr öfter ein Hausrotschwanz, Zilpzalp oder eine Mönchsgrasmücke im Garten zu beobachten oder zu hören ist. In den letzten zwei Jahren wurden alle drei Arten immer wieder gemeldet.

Zähltagen eingeben

Unsere 17. Zählung der Wintervögel findet noch bis Sonntag statt. Ihre Beobachtungen von den Zähltagen können Sie sogar noch bis zum 17. Januar eingeben.

Zur Einstimmung auf die Vogelzählung empfehlen wir Ihnen die aktuelle Folge des LBV-Podcasts zum Thema Artenkenntnis.

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