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Virtuelles Wasser: versteckter Wasserverbrauch im Alltag

Nachhaltig durchs Kita-Jahr mit der neuen LBV-Wasserbroschüre – Aktionsideen für Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte

Duschen, Wäsche waschen und viel trinken. Im alltäglichen Leben nutzt man ständig Wasser. Der tägliche Verbrauch von Trinkwasser spiegelt aber nicht den gesamten Wasserverbrauch wider.

Faszination Wasserwelt | © Tobias Tschapka © Tobias Tschapka
In der LBV-Wasserbroschüre finden sich Aktionen für Kinder rund um das Thema Wasser.

Durch den Konsum von Lebensmitteln, Kleidung und Gütern verbraucht jede und jeder Deutsche im Durchschnitt bis zu 5.000 Liter Wasser pro Tag. Das sogenannte virtuelle Wasser berücksichtigt die gesamte Menge des Süßwassers, das während der Herstellung eines Produkts benötigt wird. Wir möchten mit der neuen Broschüre „Faszination Wasserwelt in der Kindertageseinrichtung“ Kitas Aktionsideen rund um dieses Thema an die Hand geben und so bereits im Kleinkindalter ein nachhaltiges Bewusstsein für Wasser fördern. Das Projekt ist gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Mitteln der GlücksSpirale.

Virtuelles Wasser überall

Keschern am Gänsbach | © Tobias Tschapka © Tobias Tschapka
Kinder lernen beim Keschern den natürlichen Lebensraum Wasser kennen.

Eine Tasse Kaffee trinken, das T-Shirt anziehen, am PC arbeiten und zu Abend essen. Von morgens bis abends konsumieren Verbraucher*innen virtuelles Wasser, ohne dass es ihnen ständig bewusst ist. Beim Anbau von Baumwolle zum Beispiel wird Wasser in den Produktionsschritten Bewässerung, Reinigung, Bleichen, Färben und Transport eingesetzt.

So trägt ein durchschnittliches Baumwoll-Shirt 2.700 Liter virtuelles Wasser mit sich, eine Jeans sogar 8.000 Liter. Wir trinken morgens nicht nur eine Tasse Kaffee, sondern 140 Liter virtuelles Wasser. Auch andere Produkte lassen den ökologischen Wasserfußabdruck in die Höhe schnellen: Die Herstellung eines PC benötigt 20.000 Liter Wasser und Rindfleisch verbraucht 16.000 Liter Wasser pro Kilogramm.

Wasser sparen

Wir sollten unseren Konsum hinterfragen und unseren Verbrauch an virtuellem Wasser genau unter die Lupe nehmen. Wasser sparen, egal ob nun real oder virtuell, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.

Mit einigen Tipps lässt sich im Alltag virtuelles Wasser einsparen. Wir empfehlen Secondhand-Mode oder hochwertige, langlebige Kleidung zu bevorzugen und hierbei Produktionsort und Arbeitsbedingungen sowie faire und ökologische Richtlinien zu beachten. Auch gebrauchte Waren, wie Spielzeug, oder generell langlebige Produkte haben einen besseren ökologischen Wasserfußabdruck. Wer Lebensmittel saisonal und regional einkauft sowie Bio-Produkte bevorzugt, kann seinen Verbrauch an virtuellem Wasser reduzieren.

LBV-Broschüre „Faszination Wasserwelt in der Kindertageseinrichtung“

Untersuchung von Wassertieren | © Tobias Tschapka © Tobias Tschapka
Mit allen Sinnen das Wasser erforschen.

In der LBV-Broschüre finden Kitas, pädagogische Fachkräfte aber auch Eltern Hintergrundwissen und Aktionsideen rund um das Thema Wasser. Unsere Broschüre begleitet die Kitas über ein ganzes Kindergartenjahr hinweg und gibt saisonale Tipps, wie man Wasser mit allen Sinnen erforschen und erleben kann.

Die Inhalte und Aktionsideen der Broschüre „Faszination Wasserwelt in der Kindertageseinrichtung“ wurden gemeinsam mit den Kindern, dem pädagogischen Team und den Familien des LBV-Kindergartens arche noah in Hilpoltstein erprobt und umgesetzt. Die Kinder erlebten partizipativ und handlungsorientiert, welche Ursprünge unser Trinkwasser hat, wie viel Kraft im Wasser steckt und wie sie selbst nachhaltig mit dieser Ressource umgehen können.

Die Broschüre kann kostenlos auf der LBV-Webseite heruntergeladen werden.

Das Projekt ist gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Mitteln der GlücksSpirale.

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