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Trägerkreis Volksbegehren Artenvielfalt begrüßt Ankündigung eines Streuobstpaktes

Gelder und Personal erforderlich für Erhalt und Anlage von Streuobstwiesen

Am vergangenen Dienstag hat die Staatsregierung den „Bayerischen Streuobstpakt“ auf den Weg gebracht. Der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt - „Rettet die Bienen!“ zeigt sich erfreut über die darin enthaltenen Ziele zum Erhalt und zur Erweiterung des Bayerischen Streuobstbestands. Er mahnt aber auch zur umfassenden Umsetzung der Ziele und zur Bereitstellung der dafür notwendigen finanziellen Mittel sowie von qualifiziertem Personal.

Streuobstwiese | © Peter Bria © Peter Bria
Der Schutz des außerordentlichen Lebensraums Streuobstwiese ist eine große Herausforderung.

Dem Beschluss Streuobstwiesen zu schützen müssen vielfältige Maßnahmen folgen

Aus dem Bericht aus der Kabinettssitzung vom 27. Juli 2021 geht hervor, dass der Kern der Vereinbarung „der Erhalt des derzeitigen Streuobstbestandes in Bayern und darüber hinaus die Neupflanzung von insgesamt einer Million Streuobstbäumen“ ist. Über diesen Beschluss freut sich der Trägerkreis des Volksbegehrens sehr. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Erfüllung der Forderung im Rahmen des Volksbegehrens zum Schutz dieser außerordentlichen Lebensräume.

Die Umsetzung dieses Ziels wird eine große Herausforderung und die Empfehlungen von Experten sowie die Anforderungen aller relevanten Gruppen, wie beispielsweise der Verbände, Baumschulen, Keltereien, Landwirte, Kommunen, Kirchen und Privatpersonen, die ihren Teil zur Umsetzung der Maßnahmen beitragen, müssen angemessen im Maßnahmenplan berücksichtigt werden. Das Erreichen der Ziele und die Gewährleistung der Qualität der Streuobstwiesen und deren Pflege bedeuten einen großen finanziellen Aufwand und sind ohne zusätzliches Personal nicht machbar. Der Trägerkreis ist daher davon überzeugt, dass die notwendigen Mittel für die Anlage und Pflege der Streuobstwiesen zur Verfügung gestellt werden.

 

Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender:


„Wir sind begeistert von der Ankündigung der Staatsregierung, die bestehenden Streuobstbestände zu erhalten und darüber hinaus eine Million Streuobstbäume zu pflanzen. Mit der Umsetzung dieser Ankündigung wird der großen Bedeutung dieses besonderen Lebensraums Rechnung getragen und wir freuen uns, beim Runden Tisch über Details im endgültigen Maßnahmenkonzept zu diskutieren.“

Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung:


„Streuobstwiesen sind ein besonderer Kulturschatz. Sie sind nicht nur besonders artenreich und dienen über 5.000 Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum, sondern haben aufgrund ihrer Nähe zu Siedlungen einen besonderen Wert für die Gesellschaft. Bayern hat daher eine besondere Verantwortung beim Schutz dieser einzigartigen Kulturlandschaft.“

Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag:


„Wir begrüßen das Ziel der Staatsregierung zum Erhalt und der Erweiterung der Bayerischen Streuobstbestände. Mit der alleinigen Ankündigung ist aber noch kein Baum gepflanzt! Wir benötigen jetzt finanzielle Mittel und qualifiziertes Personal sowie die entsprechende Logistik, um dieses Ziel zu erreichen und die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.“

Agnes Becker, Beauftragte des Volksbegehrens und stellv. ÖDP-Landesvorsitzende:


„Wichtig ist nicht nur was umgesetzt wird, sondern auch wie es umgesetzt wird! Es müssen entsprechend Flächen zur Verfügung gestellt werden, die Bereitstellung und Qualität der Streuobstbäume müssen gewährleistet sein, es dürfen nur Hochstammbäume verwendet werden und die angebauten Obstarten und -sorten müssen der Nachfrage und Verwertbarkeit durch Keltereien, Brennereien, dem Einzelhandel und von Privatpersonen angepasst sein. Darüber hinaus ist es mit einem einfachen Pflanzen nicht getan, die Bäume müssen in den darauffolgenden Jahren angemessen gepflegt werden, um die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu garantieren.“

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