Stunde der Wintervögel 2019 in Bayern: Fazit 2. Zähltag

Besonders viele Wacholderdrosseln und andere Drosselarten

Der 2. Zähltag war geprägt von viel Schneefall, Schneeböen und Regen je nach Region in Bayern. Nicht das beste Zählwetter für unsere Gartenvögel. Vielen Dank an alle, die heute trotzdem tapfer beobachtet und gemeldet haben. Auch scheinen doch noch nicht alle technischen Probleme auf unserer neuen Webseite gelöst zu sein.

Wacholderdrossel auf einem schneebedeckten Ast | © Ludwig Holl © Ludwig Holl
Wacholderdrossel im Schnee

Schicken Sie uns daher gerne eine E-Mail an , sofern etwas nicht funktioniert, und seien Sie versichert, wir arbeiten mit Hochdruck daran.

Einflüge von Bergfinken in Schwaben und Oberbayern

Zwei Bergfinken sitzen auf Ästen. Der Vordere ist scharf eingestellt, der hintere eher verschwommen | © Ralph Sturm © Ralph Sturm
Gerade in Oberbayern und Schwaben gab es kleinere Einflüge von Bergfinken

Ganz vorne hat sich das Spitzentrio aus Feldsperling, Haussperling und Kohlmeise weiter vom Gesamtfeld abgesetzt. Der Vorjahressieger Kohlmeise scheint aber nicht ganz so häufig zu sein wie im Vorjahr. Weiterhin spannend ist auch der Dreikampf zwischen Buchfink, Grünfink und Erlenzeisig um die Plätze 6, 7 und 8.

Neben einem Einflug des Erlenzeisigs scheint es in Oberbayern und Schwaben auch einen kleineren Einflug von Bergfinken zu geben. Diese nordischen Gäste werden uns gerade hauptsächlich von dort gemeldet.

Besonders auffällig sind die vielen Wacholderdrosseln aber auch andere Drosselarten. Sie alle profitieren vom warmen Sommer, der uns letztes Jahr so viel Obst beschert hat, das immer noch an den Bäumen hängt. Zu den weiteren Gewinnern gehören bisher auch Stieglitz und Goldammer.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, Beobachtungen, Lob und Kritik hier im Gästebuch und auf einen spannenden 3. und letzten Zähltag mit Ihnen. Viel Spaß weiterhin mit unserer Stunde der Wintervögel!

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von Nicole Friedrich | lbv.de,

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